Monthly Archives: Juni 2019

Tag der Architektur: Vorhang auf für die Textilakademie NRW

Die Öffnungszeiten sind wie folgt:

 

Samstag, 29.06.2019, 11.00-16.00 Uhr. Führungen je um 12.00 und 14.00 Uhr

Sonntag, 30.06.2019, 11.00-16.00 Uhr. Führungen je um 12.00 und 14.00 Uhr

Adresse: Rheydter Straße 329, 41065 Mönchengladbach

 

Die Textilakademie NRW wurde 2018 auf dem Campus der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach eröffnet und ist eine der modernsten Berufsschulen Deutschlands. Die Architektur transportiert die Lehrinhalte der Akademie nach außen. Die textile Fassade, die sich wie der Faltenwurf eines Vorhangs um das Gebäude legt, macht den vielfältigen Einsatz von Textilien bereits aus der Ferne erlebbar. Mehr über das Projekt erfahren Sie im beigefügten Projekttext oder hier: sop-architekten/textilakademie-nrw

 

Start-up entwickelt wartungsfreie, immergrüne Moos-Fassaden

Für ein besseres Klima in den Städten: Start-up entwickelt wartungsfreie, immergrüne Moos-Fassaden

 

In vielen Städten nimmt die Luftverschmutzung zu. Auch wird es immer wärmer und bei Starkregen kommt es zu Überflutungen, da Flächen versiegelt sind. Damit sie für Bewohner lebenswert bleiben, braucht es neue Konzepte, dazu zählen etwa mehr Grünflächen, die für ein angenehmes Klima sorgen und die Luft sauber halten. Auch die Begrünung von Fassaden spielt eine Rolle. Ein Start-up der Technischen Universität Kaiserslautern hat ein System für grüne Fassaden entwickelt, das wartungsfrei und dank Moos selbst begrünend ist. Die Gründer vermarkten es in ihrem Unternehmen „Artificial Ecosystems“. Rheinland-Pfalz hat sie dafür mit dem 1. Platz des Ideenpreises Rheinland-Pfalz 2019 ausgezeichnet.

 

Vor rund 400 Millionen Jahren sind Moose auf der Erde entstanden. Im Gegensatz zu anderen Pflanzen besitzen sie keine Wurzeln. „Ihre Nährstoffe filtern sie aus der Luft heraus“, sagt der Botaniker Dr. Tobias Graf, der schon lange zu diesen Pflanzen forscht. „Damals gab es eine Reihe von Vulkanausbrüchen, bei denen viel Asche in die Atmosphäre gelangt ist. Dies haben sich Moose zunutze gemacht und sich so mit Nährstoffen versorgt.“ Auch heute noch filtern sie Feinstäube und CO2 aus der Luft. Außerdem wachsen sie an zahllosen Stellen in der Stadt – ohne menschliches Zutun, nur weil die ökologischen Bedingungen passen.

 

Was in der Natur funktioniert, sollte auch technisch hergestellt klappen, dachte sich Graf. Und so war die Idee für ein Unternehmen geboren. Gemeinsam mit seinen beiden Kollegen, dem Informationselektroniker und Wirtschaftsinformatiker Björn Stichler sowie dem Bauingenieur Martin Hamp, hat er eine Fassade entwickelt, die wartungsfrei und selbst begrünend ist. Ihre Technik haben sie BryoSYSTEM getauft. Der Name leitet sich von dem lateinischen Wort für Moose Bryophyta ab.

 

Die kleinste Einheit besteht aus einem rund ein Meter hohen, 15 Zentimeter breiten Betonelement, das nur wenige Zentimeter tief ist. Es kann beispielsweise einfach an Wände von Gebäuden angebracht werden. Oben befindet sich eine Solarzelle. Aber auch eine andere Energieversorgung ist möglich. Am Boden gibt es einen Wassertank, in dem die Technik untergebracht ist. Er kann in den Boden eingelassen werden.

 

Damit Moose auf der Oberfläche wachsen, besitzen die Elemente besondere Strukturen, auf denen sich junge Moospflanzen optimal entwickeln können. „Ganz oben an den Elementen befindet sich eine halbrunde Aussparung, über die die Bewässerung stattfindet. Die eingefassten Rillen sorgen dafür, dass sich das Wasser gleichmäßig verteilt“, sagt Hamp über ihre Technik. Zum Einsatz kann dabei Regenwasser kommen, das in einer Zisterne gesammelt wird.

 

Das Besondere: Die Fassadenelemente müssen nicht vorab bepflanzt werden. Die Gründer behandeln ihre Fassadenelemente mit einer speziellen Mischung vor, damit sich Moose schneller daran etablieren. Überall in der Luft befinden sich Sporen von Moosen. Diese können sich einfach ansiedeln und finden dabei für sie ideale Wachstumsbedingungen vor.

 

„Die Pflanzen sind an das vorherrschende Klima gewöhnt und müssen sich nicht anpassen, außerdem benötigen Moose keine weiter kostenintensive Pflege wie Pflanzenschutz oder Rückschnitt – was ein Nachtteil von bisheriger Fassadenbegrünung darstellt“, sagt Graf.

Im Vergleich zu anderen Pflanzen, die bei Fassadenbegrünungen derzeit schon zum Einsatz kommen, sind Moose ganzjährig grün. „Bei kühleren Temperaturen fühlen sie sich am wohlsten“, fährt er fort. „Wenn es im Sommer zu heiß wird, fallen sie in eine Art Schlaf, eine Dormanz.“

 

Das BryoSYSTEM besitzt zahlreiche Sensoren, die die Feuchtigkeit und andere Umweltparameter überwachen und die Daten an ein Messgerät schicken. „Dieses passt mithilfe eines Algorithmus` die Pflanzenernährung je nach Wetterlage an“, so Stichler. „Außerdem sind solche Daten spannend für zukünftige Smart-City-Konzepte“, fährt er fort.

 

„Wir wollen etwa herausfinden, wie viel CO2 und Feinstaub die Pflanzen fixieren. Mit diesen Zahlen könnten zum Beispiel Städte werben, die das System bei öffentlichen Gebäuden nutzen.“ Mit ihrer Technik helfen sie nicht nur, der Luftverschmutzung in Städten entgegenzuwirken, sondern erhöhen auch die Biodiversität. Außerdem können die Moose als Regenspeicher und Lärmschutz dienen.

 

Langfristig planen die Gründer auch Mooswände in Tunneln und U-Bahnstationen. „Wenn sie mit einer künstlichen Lichtquelle bestrahlt werden, können sie auch dort leben und zum Beispiel helfen, die Luft von Schadstoffen zu reinigen“, erläutert Graf.

 

Ihr System haben die Gründer zum Patent angemeldet. Zur Seite, auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit, stehen ihnen ihre beiden Mentoren Professor Dr. Marcus Rühl, der an der Hochschule (HS) Kaiserslautern zu Bauen und Gestalten forscht, sowie der emeritierte Professor Dr. Burkard Büdel, der lange Jahre an der Technischen Universität Kaiserslautern zu Moosen und Flechten geforscht hat und ein international angesehener Experte auf diesem Gebiet ist.

Außerdem unterstützt das Gründungsbüro von TUK und HS sowie das Gründerzentrum Bito-Campus in Meisenheim das junge Unternehmen. Vom Bundeswirtschaftsministerium haben sie ferner ein Exist-Stipendium für zwölf Monate in Höhe von circa 145.000 Euro erhalten.

 

Die Gründer sind auf der Suche nach Partnern und ersten Kunden, um Pilotprojekte zu realisieren. Beim Ideenwettbewerb Rheinland-Pfalz haben sie in diesem Jahr den ersten Platz belegt.

Außerdem suchen sie engagierte Mitarbeiter, die Interesse daran haben, Städte grüner zu machen.

 

Weitere Informationen unter www.artificial-ecosystems.com

Musée Unterlinden lädt zum Publikumsgespräch mit Chefrestaurator Anthony Pontabry

Anlässlich der aktuell laufenden großen Restaurierungskampagne des Isenheimer Altars lädt das Musée Unterlinden zum Publikumsgespräch mit Chefrestaurator Anthony Pontabry ein:

am Mittwoch, 10. Juli 2019, um 18.30 Uhr
ins Musée Unterlinden, 1 Place Unterlinden, 68000 Colmar, Frankreich
www.musee-unterlinden.com

Das Gespräch wird in der Piscine stattfinden und auf Französisch gehalten werden. Um Anmeldung wird gebeten. Im Austausch mit dem Publikum wird Anthony Pontabry über die jüngsten Entdeckungen berichten und Fragen zum Werk beantworten. Vor dem Gespräch können Einzelinterviews mit Anthony Pontabry vereinbart werden.

Hintergrund:

Vom 3. Juni bis zum 10. Juli 2019 werden die beidseitig bemalten Tafeln — Das Engelskonzert, Die Versuchung des heiligen Antonius und Der Besuch des heiligen Antonius beim heiligen Paulus Eremita – horizontal auf Tische gelegt, um die Lindenholztafeln und die Rahmenstrukturen zu restaurieren. Im Lauf dieses Arbeitsschritts können die Besucher Grünewalds Tafeln aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel betrachten und die Details der Figuren (Gesichter der Engel, der Propheten, der Ungeheuer) wie auch der wuchernden Vegetation aus der Nähe beobachten.

Die gesamte Restaurierungskampagne wird sich über einen Zeitraum von vier Jahren erstrecken. Zwischen den Restaurierungsphasen werden die Bildtafeln des Isenheimer Altars in gewohnter Form gezeigt.

DAM Preis 2020

Seit 2007 werden mit dem DAM Preis für Architektur in Deutschland jährlich herausragende Bauten in Deutschland ausgezeichnet. 2020 wird der Preis vom Deutschen Architekturmuseum (DAM) bereits zum vierten Mal – in enger Zusammenarbeit mit JUNG als Kooperationspartner – in einem gestaffelten Juryverfahren vergeben. Eine Expertenjury unter Vorsitz von Stephan Schütz (gmp Architekten von Gerkan Marg und Partner, Gewinner des DAM Preis 2019) bestimmte nun aus dem Feld der Longlist 26 Projekte für die engere Wahl der Shortlist zum DAM Preis 2020. Eine Auswahl von Bauten deutscher Architekten im Ausland kommt außer Konkurrenz hinzu.

LOUVRE SETZT MIT HTC VIVE ERSTES VR-ERLEBNIS IN SZENE

Ausstellung zu Leonardo da Vinci mit Mona Lisa in VR

Paris – 18. Juni 2019 – Zum 500. Todestag von Leonardo da Vinci bereitet der Louvre eine Retrospektive seines künstlerischen Schaffens vor, die am 24. Oktober 2019 eröffnet wird. Im Rahmen dieser Ausstellung präsentiert der Louvre in Zusammenarbeit mit HTC VIVE Arts das erste Virtual Reality (VR)-Angebot des Museums. Es erweckt die Geschichte von Mona Lisa – dem berühmten Meisterwerk von da Vinci – auf einem HTC VIVE Headset zum Leben.

Das VR-Erlebnis „Mona Lisa: Beyond the Glass“ ermöglicht es den Besuchern, mit dem Gemälde im virtuellen Raum zu interagieren. Die Betrachter erhalten die seltene Chance, in das berühmte Kunstwerk einzutauchen, hinter das Glas zu treten und das faszinierende Porträt auf eine völlig neue, transformative Weise aus nächster Nähe zu betrachten.

Mit „Mona Lisa: Beyond the Glass“ können Besucher Details im Kunstwerk entdecken, die dem bloßen Auge verborgen bleiben. Unter Einbeziehung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse, die vom Künstler genutzte Techniken sowie Informationen über die Identität der Porträtierten enthüllt haben, wird den Besuchern ein Gemälde auf einzigartige Weise näher gebracht, das seit Generationen fasziniert.

Dieses kreative Virtual-Reality-Angebot ist in enger Zusammenarbeit mit dem Kuratoren-Team des Louvre entstanden. Es wird auch als Heim-Version auf dem digitalen Abonnementdienst von HTC, VIVEPORT, sowie weiteren Online-VR-Plattformen verfügbar sein. Damit können Nutzer auf der ganzen Welt mit „Mona Lisa: Beyond the Glass“ neue Einblicke in das Gemälde gewinnen.

„Mona Lisa: Beyond the Glass“ wird die revolutionären Praktiken von Leonardo da Vinci als einem echten Universalgelehrten der Renaissance widerspiegeln, der in Wissenschaft, Technik, Architektur und Kunst tätig war. Das Virtual-Reality-Erlebnis ist einem Künstler gewidmet, der sich in seiner gesamten einflussreichen Karriere der Innovation verschrieben hat, und feiert da Vincis dauerhaftes Erbe als einen der größten Maler der Geschichte.

Dominique de Font-Réaulx, Direktorin für Mediation und Kulturprogrammierung am Louvre, sagt: „Anlässlich der Leonardo da Vinci-Ausstellung freut sich das Musée du Louvre, gemeinsam mit HTC VIVE Arts sein erstes Virtual-Reality-Ausstellungsstück zu präsentieren. Das Publikum wird ein immersives Erlebnis eines außergewöhnlichen Meisterwerks erfahren. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es den Besuchern, Mona Lisa selbst kennenzulernen und mehr über sie zu lernen, jenseits der Mythen und Legenden, die sie seit mehr als 500 Jahren begleiten.“

Victoria Chang, Direktorin für VIVE Arts bei HTC, sagt: „Es ist uns eine Ehre, in enger Zusammenarbeit mit dem Louvre dessen erstes VR-Angebot auf einem HTC VIVE Headset im Rahmen dieser monumentalen Ausstellung präsentieren zu können. Durch diese neue Erfahrung wird es dem Publikum möglich sein, Mona Lisa im virtuellen Raum zu erleben und die Arbeit von überall auf der Welt aus im Detail zu sehen. Dabei bieten wir auch Interessierten, die nicht persönlich die Ausstellung besuchen können, über unsere Heim-Version einen beispiellosen Zugang zu diesem Meisterwerk.“

sommerwerkschau ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit

Architekten erleben Modekollektion aus Sea-Tex Gewebe

Ein Highlight für Architekten, Designer und professionelle Bauherren: Bei der von Glas Trösch ins Leben gerufenen designerwerkschau finden sie die wichtigsten Produkte internationaler Einrichtungsmarken unter einem Dach. Als Partner präsentiert sich auch Sonnenschutzexperte Warema im Gebäude des ehemaligen Münchner Fruchthofes. Jetzt steht das zweite besondere Event in diesem Jahr an. Am 11. Juli laden die Marken zur sommerwerkschau 19 ein. Neben dem persönlichen Austausch und der Möglichkeit, die Produkte vor Ort live zu erleben, gehört die Modenschau mit einer Kollektion aus nachhaltigem Sea-Tex Gewebe zu den Höhepunkten des Abends.

Mit der architektonischen modenwerkschau bekommen die Gäste etwas nie Dagewesenes geboten. Die bereits mehrfach ausgezeichnete, junge Designerin Shirin Araghi hat für ihre Modelle Sea-Tex Gewebe verwendet, das von Warema bei zahlreichen Produkten für den innenliegenden Sonnenschutz eingesetzt wird. Das Besondere: Das Material besteht zu 50 Prozent aus recycelten Plastikabfällen aus dem Meer. Es ist in mehreren natürlichen Farbtönen erhältlich, erfüllt höchste Anforderungen an Reißfestigkeit und besitzt die Ökotex-Zertifizierung. Mit ihrer Kollektion möchte die Künstlerin ein Zeichen für Nachhaltigkeit und einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen setzen. Shirin Araghi: „Ich habe mich schon sehr früh in meiner Karriere auf Nachhaltigkeit konzentriert. Ich spürte den Drang, das Modegeschäft zu verändern, denn ich war so dankbar für die Möglichkeit, meinen Traum zu leben, dass ich der Modewelt etwas zurückgeben wollte.“

Ebenfalls am 11. Juli in München vor Ort ist Werner Tscholl, Architekt des Jahres 2016 in Italien. Auch der Kern seiner Arbeit liegt im schonenden Umgang mit Umwelt und Ressourcen. Statt Neubauten bevorzugt er die Auseinandersetzung mit Bestehendem, wie das aktuelle Beispiel der designerwerkschau zeigt: die neue Bibliothek im Kloster Marienberg in Mals, Südtirol. Zudem stellen sich zwei neue Partnerfirmen vor. Während des Events können die Gäste Live-Musik und raffinierte Speisen aus der Showküche genießen.

Warema gehört seit 2019 zu den Partnerfirmen der designerwerkschau. Beim Architektenevent im Frühjahr konnte sich das Unternehmen den Gästen persönlich präsentieren, seitdem finden Interessierte mehrere Ausstellungsmodule mit ausgewählten Produkten vor Ort. Zu den Sonnenschutzlösungen, die in der designerwerkschau gezeigt werden, gehören unter anderem Fenster-Markisen, Raffstoren, Faltstoren, Kassetten-Rollos, Jalousien sowie ein WMS Wandsender für die smarte Steuerung. Die Experten von Warema beraten persönlich und kompetent zu dem kompletten Leistungsspektrum des Unternehmens. Gleichzeitig gibt der Mehrmarken-Showroom den Besuchern einen umfassenden Überblick über die Produktpalette der einzelnen Partnerfirmen. So können sie an einem einzigen Termin ein breites Spektrum an Einrichtungs- und Ausstattungslösungen kennenlernen.

Öffnungszeiten der designerwerkschau:
Montag bis Freitag
09.00 – 17.00 Uhr

www.designerwerkschau.de

Motivierendes Arbeitsumfeld und inspirierende Ausstellung

Strähle Raum-Systeme investiert in die Neugestaltung der Büroräume am Standort Borkheide

Motivierendes Arbeitsumfeld und inspirierende Ausstellung

 

Borkheide, 12.06.2019. Mit der Aufstockung und kompletten Neugestaltung der Bürofläche am Standort Borkheide bei Potsdam schuf der Hersteller von Trennwand-, Raum-in-Raum- und Akustiksystemen Strähle Platz für weiteres Wachstum. Entstanden ist eine nach neusten Erkenntnissen konzipierte Büroumgebung: mit Räumen, die zum Wohlbefinden der Mitarbeiter beitragen und als gelebte Ausstellung auch Architekten, Bauherren, Bauunternehmen und Akustikern offenstehen.

 

Als einer der führenden Hersteller von modularen Innenausbausystemen legte Strähle die Messlatte für die Neugestaltung der eigenen Räume hoch an. „Gewollt war eine transparente Arbeitsumgebung von hoher akustischer Qualität, welche unsere Mitarbeiter in ihren Arbeitsprozessen bestmöglich unterstützt, die Zusammenarbeit fördert, ihnen aber auch Rückzugsmöglichkeiten bietet“, nennt Geschäftsführer Florian Strähle die Vorgaben für die Neugestaltung. Die Umsetzung erfolgte in Form von Einzel- und Teambüros, die abhängig von der Schallschutzanforderung durch ein- oder zweischalig aufgebaute Trennwände voneinander abgeteilt sind. Für eine angenehme Raumakustik sorgen in die Bürozwischenwände integrierte Absorberelemente. Die Abtrennung zu den Fluren übernehmen gläserne Trennwände, die Tageslicht bis in den Gebäudekern bringen. Als Rückzugsort für konzentriertes Arbeiten, Telefonate und Besprechungen im kleinen Kreis stehen hochschallgedämmte Raum-in-Raumsysteme zur Verfügung. Zu kurzen Besprechungen und zum informellen Austausch laden die eigens vergrößerten Kaffeeküchen ein.

Der Konferenzbereich und die Mitarbeiterkantine wurden offen gestaltet, so dass am Standort Borkheide auch Veranstaltungen und Schulungen mit größeren Gruppen ausgerichtet werden können. Mit Blick auf die Nutzung der neuen Büroräume als Ausstellung für Fachleute aus der Baubranche zeigt Strähle über drei Etagen ein breites Spektrum an Trennwand-, Raum-in-Raum-, Tür- und Akustiklösungen.

 

„Architekten, Bauherren, Bauphysiker und Bauunternehmen erleben hier live, was moderner Innenausbau gestalterisch und akustisch leisten kann“, beschreibt Geschäftsführer und Vertriebsleiter Wolfgang Hess die neu geschaffene Bürowelt in Borkheide, die von Berlin aus in ca. 30 Minuten zu erreichen ist.

Strähle fertigt in dem modern ausgestatteten Werk in Borkheide auf 6.000 Quadratmetern das gesamte Produktprogramm. Die 50 Mitarbeiter bearbeiten alle Aufträge nördlich der Achse Köln-Dresden und alle Exportaufträge mit Ausnahme der Schweiz. Sie erwirtschafteten 2018 einen Umsatz von 18 Mio. Euro.  Zu den Auftraggebern im vergangenen Jahr zählten Bertelsmann, KPMG, Axel Springer Verlag, Allianz und die Mittelbrandenburgische Sparkasse. Letztere entschied sich für ihren repräsentativen Erweiterungsbau am Hauptsitz in Potsdam für gläserne, bei Bedarf jederzeit versetzbare Systemwände von Strähle, welche die schallgeschützten Private Areas von den offenen Share Areas abtrennen.

 

 

Strähle Raum-Systeme GmbH auf einen Blick (Stand 2018)

 

Geschäftsführung Waiblingen                                   Werner Strähle
Paul Strähle

Geschäftsführung Borkheide                                    Wolfgang Hess

Florian Strähle
Hauptsitz                                                                   Waiblingen bei Stuttgart
Produktionsstätten                                                    Waiblingen

Borkheide bei Berlin

Umsatz Gesamt                                                        49 Mio. Euro

Umsatz Borkheide                                                     ca. 18 Mio. Euro

Auslandsumsatz                                                        25 Prozent

Mitarbeiter Gesamt                                                    165

Mitarbeiter Borkheide                                                50

Im Zuge seines Wachstumskurses bezieht Hitzler Ingenieure Stuttgart größere Räumlichkeiten

München, 12. Juni 2019 ­– Hitzler Ingenieure Stuttgart wächst: Nur eineinhalb Jahre nach der Niederlassungseröffnung im Stuttgarter Zettachring 2a hat das Ingenieurbüro mit Hauptsitz in Bayern jetzt expandiert. Mit seinem aktuellen Umzug in größere Büroräumlichkeiten innerhalb des Gebäudes im Gewerbegebiet Fasanenhof-Ost schafft Niederlassungsleiter Thomas Schäfer zukünftig bis zu 20 weitere Arbeitsplätze.

 

„Es freut mich sehr, dass wir durch die positive Geschäftsentwicklung bei Hitzler Ingenieure Stuttgart unseren Standort schneller als erwartet erweitern konnten und damit zukünftig auch weitere Arbeitsplätze schaffen werden“, erklärt der Niederlassungsleiter von Hitzler Ingenieure Stuttgart, Dipl.-Ing. (FH) Thomas Schäfer. „Der Umzug wurde aufgrund des schnellen, aber für die Zukunft gesicherten, Auftrags- und Neukundenwachstums in der Metropolregion Stuttgart und der damit verbundenen Aufstockung von Mitarbeitern dringend erforderlich.“

 

Mit dem Start von Thomas Schäfer bei Hitzler Ingenieure Stuttgart vor eineinhalb Jahren konnte das Auftragsvolumen bis heute erheblich gesteigert und das Team um zehn neue Mitarbeiter erweitert werden.   „Unser Fokus liegt auf einer langfristigen Entwicklung. Bis Ende 2020 sollen weitere Mitarbeiter eingestellt werden – abhängig von der Auftragslage.“ Derzeit betreut die Stuttgarter Niederlassung von Hitzler Ingenieure neben Projekten im Schul-, Gewerbe- und Krankenhausbau, darunter die Klinik am Eichert in Göppingen, auch den Neubau des Heidelberg Convention Centers sowie den Neubau des Polizeipräsidiums Rheinpfalz in Ludwigshafen als Großprojekte.

 

Mit dem Umzug der Niederlassung in das 2. Obergeschoss im Zettachring 2a erhält die Mannschaft um Thomas Schäfer helle, funktionale, nach eigenen Wünschen ausgebaute Räumlichkeiten mit genügend Einzel- und Doppelbüros, einem großen Konferenzraum, einem extra Videokonferenzraum für die effiziente Nutzung bildgestützter Teamarbeit und einen großen Aufenthaltsraum für die Mitarbeiter zum Wohlfühlen und Verweilen. „Die Bürofläche konnte verdreifacht werden und entspricht allen Anforderungen einer modernen Arbeitsumgebung“, freut sich der Niederlassungsleiter. „Wir haben genug Platz für weiteres Wachstum, konzentriertes Arbeiten, offenen Austausch unter den Kollegen, Meetings, Besprechungen, Workshops und Events.“ Der Umzug verdeutlicht die bisherigen hervorragenden Leistungen von Hitzler Ingenieure Stuttgart. Für die Zukunft steht fest: „Wir stärken durch die räumliche Vergrößerung unsere Präsenz am Markt und wollen uns weiter an diesem Standort entwickeln.“

 

Im Rahmen des Umzugs wurde auch die EDV- und Telefonie-Infrastruktur ausgebaut, so dass Hitzler Ingenieure Stuttgart ab sofort unter der neuen Telefonnummer 0711 / 12024400 erreichbar ist.

 

Kontakt Hitzler Ingenieure Stuttgart:

HITZLER INGENIEURE

Zettachring 2a
70567 Stuttgart

Tel: 0711 / 12024400

Fax.: 0711 / 120244 01

Staatssekretär Dammermann zeichnet sechs besonders energieeffiziente Schulen und Bürogebäude aus

Düsseldorf. Christoph Dammermann, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, hat gemeinsam mit Dr. Frank-Michael Baumann, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW, sechs Projekte für besonders energieeffiziente Schulen und Bürogebäude ausgezeichnet.

Staatssekretär Dammermann: „Mehr als ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs von Gebäuden in Deutschland entfällt auf Bauwerke, die nicht zum Wohnen genutzt werden. Gerade bei Schulen und Büros können erhebliche Kosten und Energie eingespart werden. Die heute prämierten Projekte sind dabei vorbildlich.“ Dr. Frank-Michael Baumann ergänzt: „Die ausgezeichneten Projekte sind besonders energieeffizient und nachhaltig konzipiert und verursachen für Gebäudeheizung, Warmwasserbereitung, Beleuchtung, Lüftung und Kühlung bis zu 70 Prozent weniger Treibhausgasemissionen.“

Bei der Lore-Lorentz-Schule in Düsseldorf und dem Verwaltungsgebäude der Stadtwerke Lemgo sorgen innovative Haustechnik für Beheizung und Kühlung und energetisch hochwertige Gebäudehüllen für eine hohe Energieeffizienz. Die Else-Lasker-Schüler Gesamtschule in Wuppertal und das Felix-Fechenbach-Berufskolleg in Detmold sind komplett CO2-neutral. Bei diesen Gebäuden werden die niedrigen CO2-Emissionen durch den Einsatz erneuerbarer Energien vollständig kompensiert.

Das Bürogebäude H7 in Münster, das in Holzhybrid-Bauweise realisiert wurde, verwendet für Baukonstruktion und Dämmung nachwachsende Rohstoffe. Beim Verwaltungsgebäude der RAG Stiftung und RAG AG in Essen wird in Produktkreisläufen gedacht und damit auch Rückbau und Anschlussverwendung der Baumaterialien mit in Betracht gezogen. Die gebäudebezogenen Treibhausgasemissionen der Projekte sind wesentlich niedriger als bei Gebäuden nach aktuellem gesetzlichen Standard.

Die beteiligten Bauherren, Architekten und Energieplaner bekamen Auszeichnungstafel und Urkunden überreicht. Das Auszeichnungsprojekt „Energieeffiziente Nichtwohngebäude“ der EnergieAgentur.NRW ist im Frühjahr 2019 gestartet. Hauptkriterien für die Preiswürdigkeit der Schulen und Bürogebäude waren u.a. festgelegte CO2-Grenzwerte. Um über die Ressourcen- und Kosteneffizienz von Gebäuden hinaus den Ansatz einer umfassenden Nachhaltigkeit zu unterstützen, wurden zusätzlich Nachhaltigkeitskriterien als Empfehlungen formuliert.

www.energieagentur.nrw/gebaeude/energieeffiziente-nichtwohngebaeude

Projekt Oskar in Osnabrück

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unten stehend finden Sie ein Statement von Andreas Hohlmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Unibail-Rodamco-Westfield Germany, zum Projekt Oskar in Osnabrück.

„Unibail-Rodamco-Westfield (URW) teilt mit, dass das Unternehmen das Shopping Center-Projekt Oskar am Osnabrücker Neumarkt in der bisher geplanten Form nicht weiter verfolgen wird. URW strebt stattdessen fortan die Entwicklung einer gemischt genutzten Immobilie an. URW bewertet vor allem im aktuell sehr dynamischen Marktumfeld kontinuierlich die Wirtschaftlichkeit seiner Projekte im Verhältnis zu potenziellen Risiken.

Im Zuge einer sorgfältigen Analyse zieht URW den Schluss, dass die parallel zur längeren Entwicklungsphase, u.a. hervorgerufen durch ein Normenkontrollverfahren, steigenden Baukosten am überhitzten deutschen und europäischen Baumarkt die Umsetzung des Projekts weder im Sinne von URW noch der Stadt Osnabrück möglich machen. Im Rahmen des grundsätzlich engen Austauschs mit der Stadt wurde Oberbürgermeister Wolfgang Griesert Mitte Juni unmittelbar im Anschluss an unsere finale Entscheidung informiert.

URW hat im Juni 2018 den komplexen Bauantrag eingereicht und parallel die bisher erfolgreichen Vermietungsaktivitäten nochmals intensiviert sowie detailliertere Gespräche mit potenziellen Generalunternehmern aufgenommen.

Während die Projektplanung weiter vorangetrieben wurde, erhielten wir in den Monaten Mai und Juni 2019 erstmals einen vollständigen Überblick über den aktuellen Marktpreis inklusive einer seriösen Kostenbezifferung der Baupreise. Diese Prognosen würde in erheblichem Maße die Wirtschaftlichkeitstandards von URW gefährden.

Unibail-Rodamco-Westfield wird nun in unmittelbaren Gesprächen mit der Stadt die nächsten Schritte erörtern. Wir werden gemeinsam verschiedene Optionen prüfen und URW ein gemischt genutztes Konzept anstreben.

URW ist überzeugt, dass es attraktive Alternativen für das Grundstück gibt und die Realisierung einer gemischt genutzten Immobilie erfolgversprechend ist.

URW wird sobald wie möglich weitere Informationen veröffentlichen.“

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