Monthly Archives: Juli 2019

Freizeittipp: Neue Sachlichkeit, Bauhaus und die Zollverein-Architektur

Architektur-Sonderführung im Bauhaus-Jahr 2019

Im Jahr 2019, also 100 Jahre nachdem Walter Gropius in Weimar die Kunstschule Bauhaus gegründet hat, ist die Zusammenführung von Kunst und Handwerk Thema auf Zollverein. Am Samstag, 10.08.2019 erklärt ein Gästeführer auf dem Welterbe die Neue Sachlichkeit und die Zollverein-Architektur den Besuchern. Die Zollverein-Architekten Fritz Schupp und Martin Kremmer setzten 1932 mit dem Bau der Zentralschachtanlage Zollverein XII neue architektonische Maßstäbe, die wegweisend für die Industriearchitektur nachfolgender Generationen wurden. Die im Stil der Neuen Sachlichkeit errichteten Stahlfachwerkgebäude brachten Zollverein nicht nur den Ruf als „schönste Zeche der Welt“ ein. Vielmehr war die neusachliche, vom Bauhaus-Gedanken beeinflusste Architektur auch Grundlage für die Entscheidung der UNESCO, die Zeche und Kokerei Zollverein 2001 als „Industriekomplex Zeche Zollverein“ in die Welterbeliste aufzunehmen.
Die Sonderführung anlässlich des Bauhaus-Jahres 2019 setzt die neusachliche Zollverein-Architektur in den Kontext der Architektur der Moderne und thematisiert gleichzeitig den Einfluss des Bauhauses auf das Werk von Fritz Schupp und Martin Kremmer.
Dabei lernen die Teilnehmer die Gebäudekomplexe der Schachtanlage XII umfassend kennen. Nach dem Prinzip, dass sich die Form an der Funktion orientieren soll, bilden die symmetrisch angeordneten Gebäude die technischen Arbeits- und Produktionsabläufe der Kohleförderung ab. Dieses auf dem Effizienzgedanken „form follows function“ fußende Prinzip verbindet Zollverein mit den zukunftsweisenden Visionen der Bauhauszeit in den 1920-er Jahren, die schließlich auch im Ruhrgebiet, dem industriellen Westen, zum Nährboden für die Moderne wurden.
Anlässlich des Bauhausjubiläums „Bauhaus 100“, das 2019 deutschlandweit gefeiert wird, ist das UNESCO- Welterbe Zollverein ein Ankerpunkt von 100 Orten der Route der Moderne.

Führung: „Neue Sachlichkeit, Bauhaus und die Zollverein-Architektur“
Termine: Sa, 10.08.2019, 14 Uhr
Dauer: 2 h
Teilnahme: 9,50 €, ermäßigt 6 €; Kinder und Jugendliche (5-17 Jahre) 6 €; Familienticket 14 € / 22 €

Treffpunkt: RUHR.VISITORCENTER Essen, UNESCO-Welterbe Zollverein, Areal A [Schacht XII], Kohlenwäsche [A14], Gelsenkirchener Straße 181, 45309 Essen
Information und Anmeldung (unbedingt erforderlich): Tel 0201 246810, besucherdienst@zollverein.de, https://zollverein.ticketfritz.de

 

Sonnenhaus-Institut bringt Kompetenz im solaren Bauen in Solarverband Bayern ein

Sonnenhaus-Institut ist Gründungsmitglied des neuen Dachverbandes für die bayerische Solarbranche. Photovoltaik und Solarthermie besitzen hohes Potenzial zum schnellen Erreichen von Klimaschutzzielen im Gebäudesektor.

 

Straubing, 29. Juli 2019. Das Sonnenhaus-Institut ist Gründungsmitglied des neuen Solarverbandes Bayern e.V. und besetzt bereits wichtige Funktionen in dem Verband. Vertreten wird das Kompetenznetzwerk für solares Bauen durch Bernd Kerscher, Architekt aus Freising, Mitglied im Vorstand des Sonnenhaus-Institut e.V. und nun auch des Solarverbandes Bayern. Für den neuen Zusammenschluss arbeitet Kerscher auch im „Energiegipfel Bayern 2018/2019“ der bayerischen Landesregierung mit.

Der Solarverband Bayern e.V. wurde im März dieses Jahres aus der Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Solarinitiativen heraus gegründet und versteht sich als Dachverband und offizielles Sprachrohr der bayerischen Solarvereine, -initiativen und -firmen. Oberstes Ziel ist die schnellstmögliche Vollversorgung mit erneuerbaren Energien im Freistaat, aber auch bundesweit. Der Verband fokussiert auf Photovoltaik und Solarthermie mit den entsprechenden Speichertechnologien.

„Es gibt einen großen Aufholbedarf bei der Nutzung der erneuerbaren Energien im Gebäudesektor, sei es im Bestand oder Neubau. Hier bringen wir mit dem Sonnenhaus-Institut unsere Kompetenz ein“, sagt Kerscher. Über 2.000 weitgehend solar beheizte Gebäude zeigen, wie Solartechnik den Primärenergiebedarf und CO2-Emissionen im Bauen und Wohnen stark reduzieren kann. Sonnenhäuser erfüllen die Anforderungen an die 2010 verabschiedete EU-Gebäuderichtlinie für Niedrigstenergiehäuser: Der Energiebedarf ist extrem niedrig, der Restbedarf wird in der Regel mit erneuerbaren Energien gedeckt, die Energie wird lokal erzeugt. „Unser solares Baukonzept zeigt einen seit den 1990er Jahren erprobten Weg auf, wie Klimaschutzziele im Gebäudesektor sowie in den Sektoren Wärme, Strom und Mobilität erreicht werden können“, so Kerscher.

Mitarbeit im Energiegipfel Bayern

Der Solarverband wirkt bereits auf höchster Ebene mit. Im Dezember 2018 wurde der „Energiegipfel Bayern 2018/19“ ins Leben gerufen. In dem Forum der bayerischen Landesregierung tauschen sich Verbände, Kammern, Kommunen, Vertreter der bayerischen Energiewirtschaft sowie der Landespolitik und Wissenschaft über den Stand und die Perspektiven für die Energiewende in dem Bundesland aus. Vier Arbeitsgruppen kommen regelmäßig zusammen. Bernd Kerscher wirkt in Arbeitsgruppe 1 „Erneuerbare Energien-Ausbau in Bayern“ mit.

 

Weitere Informationen

www.sonnenhaus-institut.de

www.solarverband-bayern.de

www.facebook.com/sonnenhaus.institut

Hitzler Ingenieure erhält Auszeichnung „Bayerns Best 50“

München, 26. Juli 2019 – Hitzler Ingenieure wurde am Montag vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie mit der Auszeichnung „Bayerns Best 50 geehrt. Damit zählt das inhabergeführte Unternehmen aus München zu den 50 wachstumsstärksten mittelständischen Unternehmen in Bayern.

 

Aus den Händen von Bayerns Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Hubert Aiwanger, haben Christoph Hitzler und der stellvertretende Geschäftsführer von Hitzler Ingenieure, Wolfgang Gürtner, am vergangenen Montag die Auszeichnung „Bayerns Best 50“ im Schloss Schleißheim in Oberschleißheim entgegengenommen.Mit dem Preis „Bayerns Best 50“ werden inhabergeführte Unternehmen ausgezeichnet, deren Mitarbeiterzahl und Umsatz in den letzten fünf Jahren überdurchschnittlich und organisch gewachsen sind.

 

„Mittelständische Unternehmer, die neue Chancen für Wachstum und Beschäftigung aufspüren und diese konsequent nutzen, sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. In Verantwortung für seine Betriebe und seine Mitarbeiter hat unser Mittelstand dem Freistaat mit Kreativität und Weitblick zu äußerst dynamischen Wachstumsraten und niedrigsten Arbeitslosenzahlen verholfen“, sagt Hubert Aiwanger in einer Erklärung zu den Preisträgern 2019.

 

Wir freuen uns über die Anerkennung unserer unternehmerischen Leistung, die durch diese Ehrung gewürdigt wurde“, erklärt Geschäftsinhaber Christoph Hitzler. „In den vergangenen Jahren wuchsen nicht nur unsere Auftragslage und Mitarbeiterzahl, sondern auch die Anzahl der Niederlassungen. Das überdurchschnittliche Wachstum unterstreicht den Stellenwert von Hitzler Ingenieure in der Branche; das Gütesiegel Bayerns Best 50 ist der beste Beweis für den Erfolg unserer Expansionsstrategie, die selbstverständlich auch die kontinuierliche Erweiterung unseres Leistungsspektrums beinhaltet.“Die Auszeichnung, die insbesondere unseren Mitarbeitern gilt, nehmen wir auch als Ansporn für ein weiteres nachhaltiges Wachstum von Hitzler Ingenieure –verbunden mit der kontinuierlichen Weiter- und Fortbildung unserer Mitarbeiter, die in unserer Branche unerlässlich ist“, fügt Wolfgang Gürtner hinzu. „Auch ich freue mich, dass wir zu den 50 dynamischsten Firmen in Bayern zählen.“

 

Ermittelt wurden die Preisträger 2019 von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PSP Peters Schönberger GmbH als unabhängigem Juror nach objektiven Kriterien.

Das Büro als Management-Tool

München, 25. Juli 2019. Zeige mir dein Büro – und ich sage Dir, wie Du arbeitest. Neuste Studien und Zahlen belegen, was immer mehr Unternehmen auch in Deutschland umsetzen: Investitionen in Arbeitswelten sorgen nicht nur für zufriedenere und motivierte Mitarbeiter, sondern sind vor allem ein Hebel für Effizienz. „Schöne Arbeitsumgebungen zahlen sich im wahrsten Sinn des Wortes aus, weil sie bei den Mitarbeitern Kreativität und Agilität fördern. Zudem identifizieren sich Mitarbeiter mehr mit dem Unternehmen und haben mehr Spaß an ihren Tätigkeiten“, erklärt Sven Bietau, Partner bei der CSMM GmbH in München, die sich auf Konzeption und Ausbau von Arbeitswelten spezialisiert hat. Raumkosten machen bei Dienstleistungsunternehmen nur rund acht Prozent der Kosten aus. Bietau: „Im Unternehmensalltag lassen sich mit acht Prozent Raumkosten die Ergebnisse des Personals, das rund 80 Prozent der Kosten verursacht, deutlich steigern. Vergleichsweise geringfügige Investitionen in die Arbeitsbedingungen haben überproportionale Effekte auf die Motivation und damit auf die Produktivität des Personals.“

Nach Worten des Experten lässt sich die Unternehmensstrategie durch Bürokonzepte unterstützen. „Der Ansatz, beim Thema Bürogestaltung oder -umzug die Belegungsdichte zu erhöhen und damit Flächenkosten einzusparen, ist in Zeiten, in denen der Kampf um den besten Mitarbeiter härter geführt wird denn je, nicht mehr zeitgemäß. Der Fokus sollte deshalb  auf der Akquise von Mitarbeitern liegen. Selbst die Führungsebene traditioneller Branchen wie dem Bankwesen oder Kanzleien hat längst wie die IT- oder Kreativbranche das Büro als Management-Werkzeug erkannt“, erklärt Bietau.

Die aktuelle „Office Analytics“-Studie des Fraunhofer-Instituts gibt dem Ansatz Recht.  Belegungsdichte, Mitarbeiterzufriedenheit und Erfolgsfaktoren sind bei der modernen Bürogestaltung ein kausales Geflecht. Die Ergebnisse der Studie belegen die positive Wechselwirkung zwischen der Zufriedenheit mit der Büroumgebung und verschiedenen Erfolgs-Indizes. Demnach lassen sich signifikante Zusammenhänge zwischen Wohlbefinden, Motivation, Mitarbeiterbindung sowie der Performance am Arbeitsplatz verzeichnen, wenn Personen mit ihrer Büroumgebung zufrieden sind.

Ein zufriedener Mitarbeiter arbeitet demnach motivierter und hat mehr Spaß am Job. Das Büro und seine Gestaltung bleiben trotz rasant fortschreitender Digitalisierung essentieller Ankerpunkt für jeden Mitarbeiter. Das Büro ist laut ISF München, dem Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung, Treffpunkt und Kommunikationsort aber auch gleichzeitig soziale Heimat für jeden Arbeitnehmer.

Vor allem zeigt sich mittlerweile, dass die Zufriedenheit mit der Büroumgebung einen wesentlich stärkeren Einfluss auf diese Erfolgs-Indizes ausübt als die Möglichkeit des autonomen Arbeitens. Das bedeutet: Unternehmen, die auf Well-Being und Social Happiness achten, indem sie Orte der Bewegung und des Austausches anbieten, sind auf Dauer erfolgreicher. „Die agilsten Unternehmen einer Branche sind im Zehn-Jahres-Vergleich erfolgreicher als ihre Wettbewerber“, zitiert der Architekt Bietau eine Untersuchung von Capgemini Consulting. In Folge gibt es weniger Personalrotation und weniger krankheitsbedingte Ausfälle.

Agile Methoden erfordern ohnehin die Neugestaltung von Arbeitswelten. Häufige Besprechungen und der Austausch von Informationen dominieren den Arbeitsalltag zunehmend auf allen Ebenen. Die früher vorherrschende Routine der Informationsverarbeitung, die sogenannte Sachbearbeitung, ist weitgehend automatisiert und abgelöst durch kreative Informationsverarbeitung. Hier kommt es mehr auf die Arbeit mit Menschen und ihre Interaktion an. Bietau: „Einerseits steigen dadurch die Anteile an Teamarbeit und Kommunikation, die Störungen verursachen. Andererseits wächst der Umfang an konzentrierter Einzelarbeit, die Ungestörtheit erfordert, um produktiv zu sein. Der rasche Wechsel dieser beiden Tätigkeitsformen charakterisiert alle Arbeitsplätze und prägt die grundlegenden und zugleich widersprüchlichen Anforderungen der Bürogestaltung für das Nebeneinander von Konzentration und Kommunikation.“

Bei allem stellt sich nicht nur die Wahl zwischen höchst unterschiedlichen Bürokonzepten, sondern auch der Unternehmenskultur, die verschiedene Ziele der Organisationsentwicklung fördern oder behindern können. „Bei Veränderungsprozessen sollten in jedem Fall die Mitarbeiter frühzeitig einbezogen werden“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter Sven Bietau.

Über CSMM – architecture matters
CSMM versteht sich seit 16 Jahren als Beratungs- und Architekturunternehmen, das sich auf Büroimmobilien und Arbeitswelten im In- und Ausland spezialisiert hat.

Mieter und Nutzer von Gewerbeimmobilien begleitet CSMM bei allen kreativen und rationalen Entscheidungen rund um das maßgeschneiderte Bürokonzept. Dazu zählen unter anderem die Beratung bei der Auswahl des Objektes, Organisationsanalysen, Arbeitsplatzstrategien, Um- und Einzug sowie die zukunftsfähige Neugestaltung des Arbeitsumfelds. Darüber hinaus begleiten die Experten auf Wunsch Change-Management-Prozesse. Für Entwickler, Vermieter und Eigentümer entwirft und steuert CSMM als Berater und Planer sämtliche baulichen und kommunikativen Prozesse für den Um-, Aus- oder Neubau von Gewerbeimmobilien. Dazu zählen Standortbewertung, architektonische Gesamtplanung und kreative Vermarktungsstrategien.

Die Entstehung der Marke CSMM – architecture matters im Jahr 2018 ist eine konsequente Weiterentwicklung der zuvor getrennt arbeitenden Unternehmen conceptsued GmbH (gegründet 2003) und Modal M GmbH (gegründet 2008). Ziel ist es, die Kompetenzen beider Häuser ganzheitlich anzubieten. Das 60-köpfige interdisziplinär und international zusammengesetzte Team von CSMM ist spezialisiert auf Büros, Hotels und Gastronomie jeder Größenordnung. Die Geschäftsführung obliegt Sven Bietau, Timo Brehme, Reiner Nowak und Malte Tschörtner. Neben dem Münchner Stammsitz agiert das Unternehmen auch mit Dependancen in Berlin, Frankfurt a.M. und Düsseldorf.

CSMM ist Mitglied des Expertenpools der „Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB“ sowie des Zentralen Immobilienausschusses – ZIA „New Ways of Working“.  Zudem im Forschungsbereich aktiv kooperiert das Unternehmen mit der Fakultät Architektur an der Ostbayerischen Technischen Hochschule und dem Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung. Darüber hinaus fördert CSMM die „Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung – gif e.V.“ und engagiert sich in der „Werte-Stiftung“.
Weitere Informationen im Internet unter: www.cs-mm.com

Hitzler Ingenieure unterstützt Ausbauoffensive Werkswohnungen der Stadtwerke München als Projektsteurer

München, 24. Juli 2019 – Die Stadtwerke München stellen mit ihrer aktuellen Wohnungsbauoffensive am Münchner Dantebad ihren Mitarbeitern 56 Werkswohnungen zur Verfügung. Hitzler Ingenieure begleiteteals Projektsteuerer den Bauprozess von Beginn an bis zur jetzigen Fertigstellung.

 

Gedacht sind die neuen Werkswohnungen am Dantebad im Münchner Stadtteil Gern speziell für Auszubildende der Stadtwerke München (SWM) sowie für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für ihren Arbeitsplatz bei den SWM in Bayerns Landeshauptstadt umziehen. Die SWM verfügen über rund 550 Wohnungen im eigenen Bestand. Bis 2022 soll der Werkswohnungsbestand verdoppelt werden, bis 2030 sollen noch weitere 2.000 Wohnungen hinzukommen. „Mit der aktuellen Wohnungsbauoffensive am Dantebad tragen die Stadtwerke diesem Ziel Rechnung“, sagt Mariana Boos, die verantwortliche Projektsteuerin bei Hitzler Ingenieure München.

 

Entstanden sind 56 Ein-, Zwei- und Dreizimmerwohnungen neben dem Sommereingang des Dantebads. „Die ersten Mieter sind bereits im März eingezogen“, so Boos. Der von Maisch Wolf Architekten geplante viergeschossige Stelzenneubau ist mit einer Photovoltaikanlage und einem begrünten Dach mit zwei Dachterrassen für die Mieter ausgestattet. Wir freuen uns, dass wir dieses tolle, lebenswerte Projekt, das den SWMMitarbeitern schönen, modernen und bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung stellt, betreuen durften, resümiert Mariana Boos. „Auch die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken war sehr gut.Mit den SWM betreuteHitzler Ingenieure einen zeitgemäßen, beherzten Bauherrn, der offen ist für Innovationen. So wurdebeispielsweise in einem Pilotprojekt ein SWMApartment mit einer so genannten Flissade versehen, einemzukunftsfähigen Baustein aus gläsernen Schiebeelementen, die den Balkon in einen ganzjährig nutzbaren Wohnraum umwandeln. „Entwickelt wurde die Technik von einem Münchner Start-up-Unternehmen, dem die Stadtwerke damit eine tolle Chance gegeben haben, freut sich Boos. Auch bei den baulichen Herausforderungen hat sich die Zusammenarbeit zwischen Hitzler Ingenieure und den Stadtwerken München bewährt. So tauchten im Laufe der Baumaßnahme immer wieder projektspezifische Eigenheiten auf, die gelöst werden mussten. Besondere Vorsicht galt beispielsweise dem Thema Standsicherheit des Neubaus auf einer unmittelbar darunter befindlichen U-Bahn-Tunnelröhre. Aber auch die Anforderung, dass in der Freibadsaison von Mai bis Septembermit Rücksicht auf die Badegäste laute Arbeiten nur eingeschränkt verrichtet werden durften, musste im Terminplan beachtet werden. „Als Projektsteuerer mit langjähriger Erfahrung verfügen wir über großes Knowhow und umfassende Expertise und waren in der Lage, lösungsorientierte und wirtschaftliche Ergebnisse für alle Aufgabenstellungen zu erzielen“, fügt Thomas Gumprecht, Projektingenieur bei Hitzler Ingenieure hinzu.

 

Insgesamt wurden das Neubauprojekt sowie die parallel stattfindende Sanierung des Dantebad-Sommereingangs im Kostenrahmen abgewickelt. „Die Kostenangaben stammen aus dem Jahr 2015“, erklärt Mariana Boos, „und dennoch ist es uns gelungen, die aktuelle Baupreisentwicklung abzufangen – ein toller Erfolg!

 

Hitzler Ingenieure München wurde 2015 mit den Leistungen der Projektsteuerung beauftragt. Das Ingenieurbüro ist seitdem verantwortlich für die Projektorganisation und -koordination, die Kosten- und Terminsteuerung sowie für die vertragsgerechte Leistungserbringung aller Projekt– und Nutzerbeteiligten.

HARTING EUROPEAN DISTRIBUTION CENTER

Innovatives Hightech-Logistikzentrum – Corporate Architecture von 3deluxe

Wiesbaden / Espelkamp, 24. Juli 2019
Modernste Logistiktechnologie und eine durchdachte Arbeitsatmosphäre – beides vereint das neueste Architektur-Projekt von 3deluxe. Für das global agierende Technologieunternehmen Harting hat das Designstudio ein Hightech-Logistikzentrum mit angegliedertem Verwaltungsgebäude entworfen, das zu den innovativsten in Europa zählt.

Ausgestattet mit automatisiertem Kleinteile-Hochregallager und High-Speed Shuttle-Robotern in der Fördertechnik, entstand im niedersächsischen Espelkamp auf einer Fläche von 27.000 qm das neue Logistikzentrum des mittelständischen Unternehmens Harting. Das „European Distribution Center (EDC)“ wurde Anfang Juli eingeweiht. Die gesamte Logistik ist auf einer Grundplatte angeordnet und wird ebenerdig abgewickelt.

Vernetzung in allen Arbeitsbereichen

Industriebauten zu entwerfen ist ein Novum für die Design-Agentur 3deluxe – doch das Logistikzentrum ist ein ganz besonderes Projekt. Hier ist nicht nur die Technik auf dem neusten Stand, auch der Arbeitsbereich für die Mitarbeiter zeichnet sich durch ein modernes Konzept von Open-Work-Spaces aus: Eine lichtdurchflutete, offene Landschaft unterschiedlicher Arbeitsbereiche auf mehreren Etagen bietet den Mitarbeitern eine Arbeitswelt, die die Anforderung an zeitgemäßes, effizientes Arbeiten erfüllt. Zur optimalen Vernetzung der unterschiedlichen Arbeitsbereiche legte 3deluxe das Verwaltungsgebäude als eingeschobenen Querriegel zur Lager- und Kommissionierhalle an.

„Das Projekt zeigt, dass sich die Investition in eine gute Gestaltung von Industriebauten lohnt – durch die Architektur werden die Unternehmenskultur und -werte für Mitarbeiter und Kunden sichtbar“, fasst Peter Seipp, Managing Director von 3deluxe, das Corporate Architecture Projekt zusammen.

Die großflächigen Verglasungen im Logistikzentrum öffnen den Halleninnenraum in ungewohnt großzügiger Weise nach außen und lassen Tageslicht herein. So wurden räumliche Nähe und kommunikative Blickachsen geschaffen. Das Konzept legt größten Wert auf maximalen Außenbezug und viel Licht an allen Arbeitsplätzen, von der Chefetage bis zum Kommissionierplatz. Dem Verwaltungsbereich angegliedert ist ein modernes Mitarbeiterbistro mit angrenzendem Outdoorbereich.

Sonnenkraft sorgt für Elektromobilität und Mieterstrom im Quartier

Günstiger Solarstrom vom Dach, Elektroautos mit Ladesäulen gleich vorm Haus, nutzbar rund um die Uhr für Mieter wie für Gewerbetreibende: Beim Projekt „WINNER“ im Technologieprogramm IKT für Elektromobilität III (IKT EM III) des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) haben sieben Konsortialpartner in der Praxis getestet, welche Vorteile die Verbindung von Elektromobilität und Mieterstrom für die Wohnungswirtschaft, Mieter und Betriebe im Quartier bringen können. Erfahrungen und Ergebnisse aus dem Projekt finden sich detailliert in zwei praxisrelevanten Leitfäden, die kostenfrei beim Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften erhältlich sind.

Die Idee ist einfach – und doch zeigen sich in der praktischen Anwendung mindestens so viele Chancen wie Risiken. Deshalb sind die Erfahrungen aus dem IKT EM III-Projekt „WINNER“ (Wohnungswirtschaftlich integrierte netzneutrale Elektromobilität in Quartier und Region) für die Wohnungswirtschaft und die künftige Quartiersentwicklung außerordentlich wertvoll. WINNER ist angetreten, um zugleich die Mobilitäts- und Energiewende zu unterstützen: Der umweltfreundlich gewonnene Solarstrom aus der Wohnungswirtschaft soll quartiersbezogen die individuelle und die gewerbliche Elektromobilität fördern.

Seit mehr als einem Jahr produziert eine Photovoltaik-Anlage auf einem Gebäude der Siedlungsgemeinschaft in der Chemnitzer Alfons-Pech-Straße Strom, der als Mieterstrom günstig an die Mieter abgegeben wird und zudem vier Elektrofahrzeuge innerhalb eines Carsharing-Pools antreibt. Nach dieser Testphase – und kurz vor dem Projektende – liegen erste Resultate vor.

So erhalten die teilnehmenden Mieter im Wohngebäude Alfons-Pech-Straße preiswerten Solarstrom und können je nach Stromverbrauch gegenüber dem Grundversorgungstarif jährlich bis zu 80 Euro sparen. Zudem können sie und Gewerbetreibende im Quartier Carsharing-Angebote nutzen. Dabei geht dieses Angebot neue Wege: Es gibt Elektrofahrzeuge mit gemischter Nutzung, die Gewerbetreibenden wie Mietern zur Verfügung stehen. Andere Elektrofahrzeug dagegen werden allein von einem Betrieb genutzt oder sind ausschließlich Mietern vorbehalten.

Besonders das Gewerbe ist bisher mit dem elektromobilen Angebot zufrieden – es kann auf diese Weise eigene PKW-Flotten verkleinern oder auf die Anschaffung neuer Fahrzeuge verzichten. Auf Seiten der Mieter hängt die Akzeptanz von Carsharing-Angeboten stark von der Altersstruktur und der Gewohnheit eines eigenen Verbrennungsfahrzeugs vor der Haustür ab.

Erste Auswertungen zeigen, dass das Teilprojekt „Mieterstrom“ langfristig wirtschaftlich sein kann. Die Investitionen beliefen sich auf eine Gesamtsumme von 107.000 Euro, aus der unter anderem eine Dach-Photovoltaik (PV)-Anlage (34 kWp) finanziert wurde. Dagegen ist das Teilprojekt „Ladeinfrastruktur“ mit einer Negativ-Rendite von etwa zehn Prozent aktuell noch defizitär. Gründe dafür sind die hohen Kosten für die Installation und die jährlich vierstelligen Kosten für den Betrieb der öffentlichen Ladesäulen. Auch die recht hohen Anforderungen der Ladesäulenförderung tragen dazu bei, dass sich die Kosten derzeit kaum durch den Stromverkauf amortisieren.

Mieterstrom inklusive Carsharing-System im Quartier können rentabel sein
„Ein solches Projekt hat in der Wohnungswirtschaft dann gute Chancen, wenn es groß und über mehrere Wohneinheiten gedacht wird“, resümiert Sven Winkler, Referent Betriebswirtschaft vom Verband Sächsischer Wohngenossenschaften die WINNER-Ergebnisse. Die Erfahrungen zeigten, so Winkler, dass dezentral gewonnener Strom – etwa mit einer PV-Anlage – und daran angeschlossene Mieterstrom- und Carsharing-Projekte mit Elektroautos erfolgversprechend sind. Das gelte insbesondere dann, wenn neue Wohnanlagen errichtet würden. „Der günstige Mieterstrom und die bereitgestellte E-Mobilität samt Carsharing und Lademöglichkeit bilden dann einen echten Mehrwert für Mieter, für die lokalen Gewerbetreibenden und das gesamte Quartier“, so Winkler.

Anfangs noch eher skeptisch beäugt, zeige die Wohnungswirtschaft mittlerweile ein verstärktes Interesse an diesem Modell, so Winkler. Allerdings behindern derzeit noch andere gesetzliche Vorgaben die Energie- und Verkehrswende im Quartier. So können beispielsweise Quartierskonzepte nur im engen gesetzlichen Rahmen umgesetzt werden. Sven Winkler sieht hier eine Benachteiligung von Mieterstrom gegenüber dem Eigenverbrauch, etwa in einem Einfamilienhaus.

Die Leitfäden „Mieterstrom für die Wohnungswirtschaft“ und „Ladeinfrastruktur und Elektromobilität für die Wohnungswirtschaft“ erscheinen im Oktober und sind ab sofort beim Verband Sächsischer Wohngenossenschaften unter „verband@vswg.de“ bestellbar.

Weitere Informationen: www.digitale-technologien.de

Herforder Büromöbelhersteller vergrößert sich

Febrü stellt weitere Produktionshalle fertig

(Herford) Um dem stark wachsenden Interesse an modernen Bürowelten und dem Thema „New Work“ gerecht zu werden, erweitert Büromöbelhersteller Febrü seine Produktion in Ostwestfalen um eine weitere Fertigungshalle. Durch die letzten Investitionen im vergangenen Jahr wurde der Platz im Maschinenraum zu knapp. Eine neue Zuschnittmaschine, eine Frontenbohrmaschine und eine neue Bohrstraße machten es nötig 2 Mio. Euro in eine weitere Halle zu investieren. 

Neben den bestehenden Produktionshallen für die Metall- und die Holzfertigung, inklusive der Verwaltung, entsteht nun das dritte Gebäude auf dem Firmengrundstück in Herford.

Angebunden an die Holzfertigung bietet die 1.800 qm große neue Halle dringend benötigte Lagerfläche für 4.000 Paletten, um der Auftragslage gerecht zu werden und die Lieferzeiten so gering wie möglich zu halten. Die daraus resultierende Umstrukturierung des Maschinenparks verbessert außerdem die Produktionsabläufe durch kürzere Wege.

Die Geschäftsführer Udo Donges und Christian Stammschroer freuen sich über die Erweiterung am Standort Herford: ,,Mit einer Fertigungstiefe von 95% bietet Febrü den Vorteil ohne viele Zulieferer direkt vor Ort Büromöbel herstellen zu können. Durch die zusätzliche Produktionsfläche kann nun noch effizienter ohne lange Wege gearbeitet werden.“

Zusätzlich wird durch ein neues Fertigungsleitsystem eine weitestgehend selbstorganisierte Produktion ermöglicht. Dabei wird die Produktion zu großen Teilen vernetzt und Mitarbeiter, Maschinen, Logistik und Produkte können miteinander kommunizieren und so bestmöglich zusammenarbeiten. Damit geht der Büromöbelhersteller einen weiteren Schritt zur komplett digitalen Fertigung und ist im Bereich Industrie 4.0 bestens aufgestellt. Durch die ganzheitliche Vernetzung und den konstanten Informationsaustausch können Aufträge schnellstmöglich und effizient bearbeitet werden, auch mit kleineren Stückzahlen. Die Kunden profitieren dabei von kurzen Lieferzeiten.

WÄRME+ räumt mit Vorurteilen zur Wohnungslüftung auf⁩

Die Initiative WÄRME+ räumt in der Pressemeldung anbei mit den Vorurteilen auf:

Laut, unhygienisch und überflüssig? WÄRME+ räumt mit weit verbreiteten Vorurteilen zur Wohnungslüftung auf

Bauherren kommen an dem Thema Wohnungslüftung kaum vorbei. Moderne Häuser werden aus energetischen Gründen immer dichter gebaut, ein natürlicher Luftwechsel über Undichtigkeiten in der Fassade ist damit passé. „Für eine gute Raumluftqualität und um Schimmelbildung vorzubeugen ist die Installation einer Wohnungslüftungsanlage sinnvoll“, erklärt Thomas Miksch von der Initiative WÄRME+. „Sie sorgt für einen kontinuierlichen und effizienten Luftwechsel und führt dabei Luftfeuchtigkeit und Schadstoffe aus der Raumluft ab.“ Doch nach wie vor herrschen über moderne Lüftungsanlagen viele Vorurteile und falsche Einschätzungen. WÄRME+ klärt die größten Irrtümer auf:

Vorurteil Nr. 1: „Wohnungslüftung ist nur etwas für Passiv- und Energiesparhäuser“
Bei energieeffizienten Neubauten sind Lüftungsanlagen bereits vorgeschrieben, aber auch in bestehenden Gebäuden ist eine Wohnraumlüftung eine sinnvolle Investition. Denn auch hier lässt sich durch reine Fensterlüftung ein konstanter und hygienisch optimaler Luftwechsel kaum realisieren. Um eine ausreichende Frischluftzufuhr zu erreichen, müssten die Bewohner rund um die Uhr alle zwei Stunden für fünf Minuten querlüften. Bei Abwesenheit während des Tages und nachts ist das häufige Lüften kaum zu leisten. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung sorgt dagegen ganz automatisch und gleichmäßig für frische Luft – ohne dass die Fenster geöffnet werden müssen.

Vorurteil Nr. 2: „Mit einer Lüftungsanlage darf man die Fenster nicht mehr öffnen“
Eine Fensterlüftung ist nicht mehr notwendig, da das Belüftungssystem kontinuierlich pollenfreie Frischluft ins Haus bringt und Feuchtigkeit und Schadstoffe aus der Raumluft abführt. Damit ist ein angenehmes und gesundes Raumklima garantiert. Selbstverständlich dürfen die Fenster aber auch beim Betrieb einer Lüftungsanlage noch geöffnet werden.

Vorurteil Nr. 3: „Im Winter geht teure Heizwärme durch den ständigen Luftaustausch der Wohnungslüftung verloren“
Im Gegenteil: Mit einer Lüftungsanlage können die Energiekosten sogar reduziert werden, denn sie vermeidet Wärmeverluste, wie sie bei der Fensterlüftung entstehen. Geräte mit Wärmerückgewinnung sind besonders effizient. Sie können bis zu 90 Prozent der Wärme aus der Abluft zurück gewinnen und wieder ins Gebäude führen. Damit lassen sich die Heizkosten spürbar senken.

Vorurteil Nr. 4: „Mit einer Wohnungslüftung wird die Luft in den Räumen trocken“
Lüftungsanlagen sind in der niedrigsten Stufe auf den hygienisch notwendigen Feuchteschutz ausgelegt. Damit wird eine Grundlüftung auch bei Abwesenheit der Bewohner sichergestellt und Feuchteschäden wie Schimmel wirksam vermieden. Für eine optimale Raumluft können zusätzlich Feuchte- oder Luftqualitätssensoren installiert werden, die nutzerunabhängig immer genau für die richtige Luftmenge sorgen. Für besonders empfindsame Bewohner sind Lüftungsgeräte mit Feuchterückgewinnung eine gute Lösung. Diese Modelle gewinnen neben der Wärme auch einen Teil der Luftfeuchte aus der Abluft zurück, die Raumluft trocknet dadurch weniger aus.

Vorurteil Nr. 5: „Lüftungsanlagen verschmutzen schnell und sind unhygienisch“
Moderne Geräte sind mit Filtern ausgestattet, die nicht nur vor Pollen sondern auch vor Dreck und Schmutz von außen schützen. Diese müssen für einen reibungslosen und hygienischen Betrieb regelmäßig gereinigt oder gewechselt werden. Der Betreiber kann dies in der Regel ganz leicht selbst durchführen, ansonsten sollte man sich dafür an den Installateur wenden.

Vorurteil Nr. 6: „Eine Lüftungsanlage ist laut“
Die Ventilatoren einer Lüftungsanlage sind im Gehäuse schallgedämmt eingebaut, daher sind die Geräte im Betrieb sehr geräuscharm. Ein weiterer Vorteil: Eine Wohnraumlüftung kann auch vor Lärm von draußen schützen. An einer stark befahrenen Hauptstraße beispielsweise, sorgt die Lüftungsanlage kontinuierlich für frische Luft, ohne dass über offene Fenster und Türen der Straßenlärm zu hören ist.

Vorurteil Nr. 7: „Die nachträgliche Installation einer Lüftungsanlage ist teuer und kompliziert“
Auch nachträglich ist die Installation einer Lüftungsanlage kein Problem. Gerade bei dezentralen Geräten ist der Aufwand relativ gering: Nötig sind lediglich eine Außenwand zur Direktmontage und ein Stromanschluss. Durch die direkte Luftzufuhr und den Abtransport der verbrauchten Luft müssen keine zusätzlichen Luftkanäle im Raum verlegt werden. Wer sich für die Installation einer Wohnraumlüftung entscheidet, wird außerdem finanziell unterstützt. Einen guten Überblick über die verschiedenen Zuschussmöglichkeiten bietet die Initiative WÄRME+ mit ihrer Broschüre „Förderung elektrischer Haustechnik“, die regelmäßig aktualisiert wird und zum kostenlosen Download zur Verfügung steht: www.waerme-plus.de

Lindbergh Parkside Office in Frankfurt Gateway Gardens eingeweiht

Schiff-Martini eröffnet neue Unternehmenszentrale mit 3.000 m2

 

Lindbergh Parkside Office in Frankfurt Gateway Gardens eingeweiht

 

Im Rahmen einer großen Eröffnungsfeier weihte die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Schiff-Martini & Cie. GmbH (SMC) am 14. Juni 2019 in Gateway Gardens am Frankfurter Flughafen ihren neu errichteten Unternehmenssitz „Lindbergh Parkside Office“ ein.

 

Rund 200 Mandanten, Kooperationspartner und Mitarbeiter nahmen an der Eröffnungsfeier teil. Viele Gäste kamen extra aus dem europäischen Ausland und Übersee angereist. Dazu zählten auch Kooperationspartner des weltweiten Wirtschaftsprüfer- und Steuerberater-Verbundes BKR.

SMC ist auf die Gründung und Betreuung deutscher Tochtergesellschaften für ausländische Konzerne spezialisiert und bereits seit 2012 in Gateway Gardens. Dem Wachstum des Unternehmens geschuldet waren die bisherigen Räumlichkeiten im benachbarten Condor-Gebäude zu klein geworden.

 

In dem neuen Lindbergh Parkside Office nutzt SMC von den insgesamt 5.200 Quadratmetern rund 3.000 Quadratmeter. Die Beratungsgesellschaft setzt in dem Gebäude erstmals das neue Konzept des Inbound Business Centers um. Das Konzept bietet den Mandanten ein umfassendes Dienstleistungsangebot mit Partnern vor Ort. Dazu zählen beispielsweise verbundene Personaldienstleister und Rechtsberater im Gebäude selbst. Teil des Inbound Business Konzeptes ist auch das Lindbergh Office Center. Hier können Mandanten von SMC für ihre in Deutschland neu gegründeten Tochtergesellschaften erste Büroflächen anmieten.

 

Zur Idee des Inbound Business gehört mit dem Lindbergh´s auch ein öffentliches Café und Restaurant mit angeschlossenem Park als Netzwerktreffpunkt für Mandanten, Mitarbeiter und Kooperationspartner im Erdgeschoss.

 

Die gute Erreichbarkeit von Gateway Gardens über die Autobahnen A3 und A5, die unmittelbare Nachbarschaft zu Deutschlands größtem Flughafen mit dem angeschlossenen Fernbahnhof sowie die ab Dezember dieses Jahres verfügbare S-Bahn-Station „Gateway Gardens“ bieten für SMC den Ausgangspunkt zur Beratung internationaler Konzerne und für das Inbound Business Center.

 

„Wir sind seit Gründung stetig gewachsen. Inzwischen betreuen wir mit 70 Mitarbeitern rund 300 deutsche Tochtergesellschaften mit Muttergesellschaften aus 20 Ländern.Über 75% unserer Mandanten haben ihren Hauptsitz in den USA, Großbritannien oder Japan. Nun war es an der Zeit, in ein eigenes Gebäude einzuziehen und die Entscheidung war goldrichtig. Das zeigt auch die Nachfrage nach den Flächen im Office Center. Sie sind bereits nahezu komplett vergeben“, erklärt Roland Schiff-Martini, Gründer und Geschäftsführer von SMC.

 

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem neuen globalen Beraterhaus nun eine exzellente „One-stop-location“ bieten können“, so Susanne Ude-Lomb, Geschäftsführerin von SMC. „Die Zahl von internationalen Unternehmensansiedlungen im Rhein-Main-Gebiet wächst seit Jahren und damit auch der Bedarf an umfassenden Beratungs- und Dienstleistungsangeboten. Politische und wirtschaftliche Entwicklungen, u.a. der Brexit, sorgen zudem für eine zusätzliche Nachfrage.“

Wonach suchen Sie?