Monthly Archives: September 2019

Qlocktwo eröffnet Store in Hamburg

Qlocktwo eröffnete am 13. September 2019 einen eigenen Store in Hamburg. Die Räumlichkeiten in den Stadthöfen mit mehr als sechs Metern Raumhöhe und Fleetblick setzen die modernen Designklassiker von Qlocktwo mit der Anzeige der Zeit in Worten gelungen in Szene. Der Kunde findet sämtliche Oberflächen-Varianten der inzwischen mit mehr als dreißig internationalen Designpreisen ausgezeichneten Qlocktwo-Modelle und Kunstobjekte. Der Ladenbau wurde mit natürlichen Materialien wie Holz und Glas umgesetzt sowie behutsam in das denkmalgeschützte Architekturensemble integriert.

Wolfram Bekker, Storeleiter in Hamburg, sagt: „Die Stadthöfe sind nicht einzuordnen in die herkömmlichen Kriterien für den Handel. Diese Besonderheit macht sie genau so einzigartig wie Qlocktwo. Die Lage mit direktem Zugang vom Neuen Wall ist für unsere Kunden ideal.“

Der helle, großzügige Innenraum gibt der Marke eine beeindruckende Bühne für die Wanduhren. Auch eine Qlocktwo 180 mit nahezu vier Quadratmetern Fläche, ausgezeichnet mit dem Red Dot Design Award 2019, wird hier spektakulär inszeniert.

Bei Insolvenz eines Baupartners Ruhe bewahren

Berlin, 23. September 2019. Wo gebaut wird, sind Probleme nicht weit. Viele denken dabei an zeitliche Verzögerung oder Mängel. Weit gefährlicher ist jedoch die Insolvenz eines beauftragten Bauunternehmens. Im besten Fall führt die Pleite eines Baupartners nur dazu, dass der Hausbau länger dauert und mehr kostet. Im schlechtesten Fall zum Scheitern des gesamten Vorhabens. „Daher warnen wir im Insolvenzfall dringend vor ‚Schnellschüssen‘ wie etwa der Kündigung des Bauvertrags. Denn das kann zu erheblichen Schadensersatzforderungen des Bauunternehmens führen und betroffene Bauherren doppelt belasten“, sagt Kathrin Heerdt, Mitglied im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht) im Deutschen Anwaltverein. „Stattdessen sollten Bauherren Ruhe bewahren und sich mit dem Ablauf eines Insolvenzverfahrens sowie ihren Rechten und Pflichten vertraut machen“, rät die Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht.

Eine Insolvenz droht, wenn ein Baupartner seine Verbindlichkeiten nicht mehr begleichen kann. Hat das Unternehmen mehr Schulden als Vermögen und sind bestimmte weitere Voraussetzungen erfüllt, wird regelmäßig ein Insolvenzverfahren eingeleitet. „Mit Insolvenzeröffnung wird das gesamte Vermögen des Schuldners beschlagnahmt und durch einen Insolvenzverwalter verwaltet bzw. verwertet. Nach Abzug der Verfahrenskosten wird der Verwertungserlös auf Basis der sogenannten Insolvenzquote gleichmäßig auf die Gläubiger verteilt“, erläutert Heerdt.

Aus Bauherrensicht tückisch ist, dass der Bauvertrag auch nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens weiter bestehen bleibt. Die bisher getätigten Leistungen der Vertragspartner entscheiden über das Schicksal der gegenseitigen Ansprüche. Hat der Bauherr bereits für Bauleistungen bezahlt, die noch nicht vollständig erbracht sind, kann er nicht mehr auf Erfüllung drängen. Vielmehr kann er seine Ansprüche nur beim Insolvenzverwalter anmelden, der sie in die Insolvenztabelle aufnimmt. Im Bestfall kommt dabei eine anteilige Quotenzahlung heraus. Wurden umgekehrt vom insolventen Baupartner bereits Leistungen erbracht, vom Bauherren aber noch nicht bezahlt, kann der Verwalter die Zahlung zugunsten der Insolvenzmasse verlangen und sogar gerichtlich erzwingen. Stehen auf beiden Seiten noch Leistungspflichten aus (etwa Zahlungen einerseits und Bauleistungen andererseits), so kann der Insolvenzverwalter entscheiden, ob er mit Mitteln der Insolvenzmasse den Vertrag erfüllt und den Erlös zur Insolvenzmasse einfordert oder die Erfüllung ablehnt.

Weiter bauen oder Schaden ersetzen?

Unabhängig von der Dimension der jeweils ausstehenden Leistungen kann der Insolvenzverwalter entscheiden, ob er den Vertrag anstelle des Schuldners erfüllt. Wenn ja, werden die noch ausstehenden Leistungen erledigt und der Bauherr muss sich nicht nur mit seiner Insolvenzquote zufriedengeben. „Allerdings gilt dies nicht für Ansprüche vor der Verfahrenseröffnung. Daher sollten Bauherren bei Insolvenzantragstellung den Leistungsstand durch Sachverständige festhalten und bewerten lassen“, rät Heerdt. Entscheidet sich der Insolvenzverwalter gegen die Erfüllung des Vertrags, hat der Bauherr ein Anrecht auf Schadensersatz, jedoch nur in Höhe der Insolvenzquote.

Insgesamt gibt es nur wenig Schutz vor der Insolvenz eines Baupartners. Bevor sich Bauherren für einen Vertragspartner entscheiden, sollten sie sich einen Eindruck von dessen Leumund verschaffen und nach Referenzen fragen. Auch eine Bonitätsprüfung liefert Anhaltspunkte. Ist das Bauvorhaben erst einmal gestartet, sollten Bauherren stets genau dokumentieren, welche Zahlungen getätigt und welche Leistungen erbracht wurden. Beides sollte stets in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. „Bauherren sollten sich nicht scheuen, bei ersten Anzeichen einer finanziellen Schieflage oder auch nur bei einem unguten Gefühl den Rat eines Anwalts oder Gutachters einzuholen“, so Heerdt. Wenn am Ende „nur“ eine zeitliche Verzögerung eintritt und die finanziellen Folgen minimiert werden, kann der Bauherr dies als Erfolg werten.

Baubeginn für Modul 2 des Grazer MED CAMPUS

Hitzler Ingenieure ist Projektsteuerer

München, 20. September 2019 – Zwei Jahre nach der Fertigstellung von Modul 1 des Grazer MED CAMPUS markierte der symbolische Spatenstich im Juni den Baubeginn des nächsten Bauabschnitts: Mit der Errichtung des Modul 2 werden an der Medizinischen Universität Graz jetzt klinische und nicht-klinische Bereiche bis Herbst 2022 zusammengelegt. Hitzler Ingenieure Graz ist verantwortlich für die Projektorganisation und -koordination, die Kosten- und Terminsteuerung sowie für die vertragsgerechte Leistungserbringung aller am Bau Beteiligten und hat in dieser Funktion bereits erfolgreich den Neubau des Modul 1 betreut.

Die österreichische Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) vertraut zusammen mit der Medizinischen Universität Graz auch beim Neubau von Modul 2 des MED CAMPUS Graz, einem der modernsten Universitätsstandorte in Europa, wieder auf Hitzler Ingenieure als Projektsteuerer.

Der zweite Bauabschnitt, Modul 2, gliedert sich im Osten an das bestehende Modul 1 an. Der westliche Baukörper wird auf einer Bestandsgarage errichtet und über eine Brücke mit Modul 1 verbunden. Beim Spatenstich im Juni waren die Wissenschaftsministerin Iris Rauskala, der BIG Geschäftsführer Hans-Peter Weiss, der Rektor der Medizinischen Universität Graz Hellmut Samonigg, die steirische Landtagsabgeordnete Sandra Holasek, der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl sowie zahlreiche Projektbeteiligte vor Ort. Das Büro Hitzler wurde durch Dipl.-Ing. (FH) Claus Rüttinger, dem verantwortlichen Projektsteuerer vertreten. „Die Verbindung zwischen Modul 1 und Modul 2 unterstreicht den tollen Campus-Charakter der Medizinischen Universität Graz“, sagt Claus Rüttinger. „Das hochmoderne, integrierte und zukunftsweisende Uni-Gebäude schafft eine optimale, zeitgemäße Lern-, Lehr- und Forschungsumgebung.“

Die BIG investiert rund 190 Mio. Euro in den Neubau von Modul 2. Grund für den Neubau war die bisherige ungünstige Verteilung der einzelnen vorklinischen Einrichtungen und Fakultäten der Medizinischen Universität Graz über die gesamte Stadt Graz. „Der MED CAMPUS vereint nun alle Instituts-, Lehr- und Forschungseinrichtungen an einem Ort“, so Rüttinger, „und das mit modernster Infrastruktur und in unmittelbarer Nähe zum Grazer Universitätsklinikum.“ Neben erheblichen Synergieeffekten wird auch der Dienstleistungsservice optimiert, ist sich der Projektleiter sicher.

Insgesamt steht der neue Campus rund 4.300 Studenten und zirka 840 Mitarbeitern offen. „Wir freuen uns sehr über das Projekt. Gerade im Bereich Forschung wird es immer wichtiger, durch optimale bauliche Maßnahmen einen reibungslosen Betrieb in Forschung und Lehre zu gewährleisten“, betont Claus Rüttinger. „Aus diesem Grund basiert der Entwurf der Modul-Neubauten von Riegler-Riewe Architekten auf zukunftsweisender betriebsorganisatorischer Strukturen.“ Nachhaltigkeit spielt auch im Modul 2 eine wichtige Rolle. „Für das Modul 1 wurde bereits die ÖGNI-Zertifizierung, Status Platin, erreicht“, freut sich Rüttinger.

Baulich bietet die Maßnahme, wie schon der erste Bauabschnitt beidseitig des Stiftingtals, erneut interessante Aufgaben für alle Projektbeteiligten. Im Osten wird eine Baugrube mit insgesamt bis zu 25 m Tiefe für die Tiefgarage, Technik- und Lagerräume sowie für die aufgehenden Labor- und Bürotrakte errichtet. Im Westen bildet die bestehende Garage der KAGes den Sockel für die beiden Verwaltungstürme, Seminarräume, Hörsaal sowie Küche und Mensa. Die statische Ertüchtigung der Garage mit zusätzlichen Tiefengründungen unter Grundwasserauflast, mit zusätzlichen Wänden und Stützen in den drei Parkdecks bei laufendem Betrieb und einem überspannenden Trägerrost über dem obersten Parkdeck, ist mittlerweile bereits weit fortgeschritten. Im August 2019 erfolgte der Brückenschlag über das Stiftingtal. Hier überspannt seither eine rund 60 m lange Stahlbrücke die Landesstraße, die Straßenbahnlinie, den Stiftingbach und den Geh- und Radweg

REVITALIS eröffnet fünfte Niederlassung

Eigener Standort für Mitteldeutschland in Erfurt

Der Hamburger Investor und Projektentwickler REVITALIS REAL ESTATE AG eröffnete letzten Donnerstag feierlich im Beisein von Steffen Linnert, Beigeordneter für Finanzen und Wirtschaft der Landeshauptstadt Erfurt, seine neue Niederlassung Mitteldeutschland in Erfurt in zentraler Lage am Anger 22.

Marc Wirtz, Vorstand der REVITALIS zeigt sich erfreut über die neue Niederlassung: „In Dortmund, Köln, Dresden und Mainz sind wir bereits mit Niederlassungen präsent. Die Region Mitteldeutschland ist attraktiv und insbesondere Erfurt ist für uns ein Standort mit sehr viel Potential, an dem wir bereits mehrere Projekte realisieren. Daher ist die strategische Entscheidung mit einer eigenen Niederlassung vor Ort zu sein, die logische Konsequenz: So können wir unsere Projektentwicklungen bestmöglich betreuen und genießen eine große räumliche Nähe zu unseren Partnern und Kunden.“

„Mittlerweile leben über 213.000 Einwohner in der Landeshauptstadt Erfurt. Nach aktuellen Prognosen benötigen wir bis 2030 jährlich 800 neue Wohnungen. Auch die Übernachtungszahlen steigen kontinuierlich und der Tourismus wird immer bedeutender für unsere Stadt „, berichtet Steffen Linnert, Beigeordneter für Finanzen und Wirtschaft der Landeshauptstadt Erfurt. „Wir benötigen modernen Wohnraum ebenso wie ein adäquates Beherbergungsangebot. Ich gratuliere der REVITALIS – die schon seit 2017 in Erfurt tätig ist – zur neuen Niederlassung und heiße sie herzlich willkommen in der Landeshauptstadt von Thüringen.“

Thomas Coburger, Regionaldirektor der REVITALIS: „Die Wahl für die neue Niederlassung in Erfurt als zentralsten Standort in Mitteldeutschland ist uns nicht schwer gefallen. Unsere Investitionsstandorte wie u.a. Magdeburg, Jena, Halle oder Chemnitz erreichen wir von hier aus hervorragend. Insbesondere als Erfurter freut es mich, dass wir hier diese optimalen Rahmenbedingungen vorfinden und unsere Projektentwicklungen von hier aus sehr gut voranbringen können.“

Aktuell realisiert die REVITALIS in Erfurter 1A-Lage an der Ecke Bahnhofstraße/ Juri-Gagarin-Ring ein Boutique-Hotel der Marke HOTEL INDIGO mit 131 Gästezimmern. Das neue Hotel, nur 150 Meter vom Erfurter Hauptbahnhof entfernt und mit direkter Anbindung an die Fußgängerzone, entsteht in den Obergeschossen des Bestandsobjektes an der Bahnhofstraße und auf dem dazugehörigen Grundstück am Juri-Gagarin-Ring.

Ein modernes Wohnquartier mit rund 160 modernen Mietwohnungen und Mikroapartments plant die REVITALIS auf dem knapp 6.000 m² großen Grundstück an der Stauffenbergallee. Das neue Quartier, nur 15 Gehminuten von der berühmten Krämerbrücke entfernt und nahe der Erfurter Fachhochschule, erhält eine Tiefgarage und wird ergänzt um kleinere Gewerbeflächen im Erdgeschoss und eine KITA.

Weitere Projekte in der Region Mitteldeutschland sind aktuell u.a. in den Städten Kassel, Magdeburg, Jena, Leipzig und Dresden in der Prüfung bzw. bereits in der Entwicklung.

„Multifunktional und intelligent: VHF – Die Fassade mit Mehrwert“

18. Deutscher Fassadentag® in Berlin:

„Multifunktional und intelligent: VHF – Die Fassade mit Mehrwert“

 

Wie sieht die Gebäudehülle der Zukunft aus? Wie smart und digital ist die

Bauwirtschaft schon unterwegs? Und wo befinden wir uns auf der facade roadmap?

Diese und andere Fragen zur Industrialisierung und Digitalisierung des Planen und

Bauens im Fassadenbereich werden am 21. November 2019 auf dem 18. Deutschen

Fassadentag in Berlin diskutiert. Das hochkarätige Vortragsprogramm, der alle zwei

Jahre vom FVHF initiierten Veranstaltung, steht in diesem Jahr unter der Überschrift

„Multifunktional und intelligent: VHF – Die Fassade mit Mehrwert“.

 

An zukunftsorientierten Projekten lässt sich bereits heute ablesen, in welche Richtung die

Fassadenplanung geht. Die Stichworte Energieerzeugung und Energiespeicherung,

Energieeffizienz- und Nachhaltigkeitsanforderungen oder die Digitalisierung der Bau-,

Planungs- und Montageprozesse beschreiben die laufende Transformation und

Industrialisierung des Planen und Bauens auch im Fassadenbereich. Hier gilt es Schritt zu

halten und die Grundlagen für den Erfolg der Geschäftsmodelle von morgen zu legen.

Der 18. Deutsche Fassadentag 2019 thematisiert verschiedene Aspekte zukünftigen Handelns

aus den Blickwinkeln Lehre, Forschung und Planungspraxis, konkreter Systementwicklungen

und Praxisbeispielen der Digitalisierung von Montageabläufen. Als Referenten sind geladen:

 

• Prof. Dr.-Ing. Ulrich Knaack, TU Delft, TU Darmstadt

• Dr. Tilmann E. Kuhn, Fraunhofer-Institut für Solare Fassadensysteme ISE, Freiburg

• Dipl.-Ing. Gregor M. Kassl, Arup Deutschland GmbH, Berlin

• Prof. Sven Pfeiffer, UdK Berlin

• Michael Heil, eBusiness-KompetenzZentrum für Planen und Bauen, Kaiserslautern

• Andreas Axmann, Digital-Pionier, Berlin

 

Moderiert wird der 18. Deutsche Fassadentag von Dr. Thomas

Welter, Geschäftsführer des Bund

Deutscher Architekten BDA. Im Gespräch mit Dipl.-Ing. M. Arch. Andreas R. Becher geht es zudem

um „Klimagerechtes Planen und Bauen – Welchen Beitrag können Hersteller und

Architekten/Ingenieure leisten?“ Um 15:00 Uhr startet das Vortragsprogramm auf dem GLS

Campus in Berlin–Prenzlauer Berg.

Das detaillierte Programm und die Anmeldung sind unter www.fvhf.de zu finden.

 

 

Lust auf Lifestyle für die Sinne

Liebe Kunden, liebe Freunde,

der September legte mit der VOX-Dokumentation „Wohnwahnsinn“, an der auch ich teilnehmen durfte, einen fulminanten Start hin. Am 7. September flimmerte die Große Samstagsdokumentation über die Bildschirme und lockte gemeinsam mit der Wiederholung der Reportage „Wohnwahnsinn“ über 8 Millionen Zuschauer an – Werbewert: 1,5 Millionen Euro. Aber auch die kommenden Wochen gehen genauso rasant weiter: Die internationale Keramikmesse Cersaie, auf der auch Bad-Architektur eine bedeutende Rolle spielt, lässt mich zwischen den zahlreichen Eindrücken nur kurz Luft holen.

Viele neue Projekte stehen schon in der Warteschlange – kreative Höhenflüge sind also garantiert! Freut euch auf einen spannenden September und bleibt in meinen Facebook und Instagram Stories immer auf dem Laufenden.

Euer Thorsten Müller

HafenCity Universität: Visionen für die Stadt der Zukunft

City Science Summit am 1. und 2. Oktober in Hamburg / UN Technology Innovation Lab soll in Hamburg eröffnet werden

Hamburg, 13. September 2019. Welche digitalen Technologien beeinflussen zukünftig

Entscheidungsprozesse und den Alltag in Städten? Das diskutieren internationale Fachleute auf dem

City Science Summit, der am 1. und 2. Oktober erstmalig in Hamburg stattfindet. Ob informelle

Stadtentwicklung, Mobilität oder Klimaschutz – wie mittels Technologien die dringendsten

Herausforderungen der Städte gelöst können, damit wird sich auch eine neue UN-Forschungseinrichtung

in Hamburg beschäftigen. Während eines Senatsempfangs am Nachmittag des ersten

Konferenztages unterzeichnen Vertreterinnen und Vertreter der United Nations und Prof. Dr. Jörg

Müller-Lietzkow, Präsident der Hafen City Universität Hamburg (HCU), im Beisein des Ersten

Bürgermeisters Peter Tschentscher sowie Vertretern des Auswärtigen Amtes einen „Letter of Intent“

für ein „UN Technology Innovation Lab“ (UNTIL) in Hamburg.

 

Architekt Lord Norman Foster eröffnet den City Science Summit in Hamburg

Die vom CityScienceLab der HafenCity Universität Hamburg (HCU) sowie MIT Media Lab organisierte

Konferenz wird am 1. Oktober in der Elbphilharmonie mit einer Keynote zur informellen Stadtentwicklung von

Architekt Lord Norman Foster im Beisein der Zweiten Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin Katharina

Fegebank eröffnet. Der City Science Summit 2019 wird vom CityScienceLab der HafenCity Universität

Hamburg (HCU) in Kooperation mit Kent Larsons City Science Research Group des Media Labs des

Massachusetts Institute of Technology (MIT), Boston USA ausgerichtet.

 

Erstes „UN Technology Innovation Lab“ (UNTIL) Germany soll in Hamburg eröffnet werden

Wie können Städte durch technologiebasierte Lösungen künftig gestaltet werden? Ein Themengebiet des

City Science Summits soll künftig in einer neuen Forschungseinrichtung der HCU Hamburg thematisiert

werden. Prof. Dr. Gesa Ziemer hatte der UN vorgeschlagen, in Hamburg ein UNTIL zum UNNachhaltigkeitsziel,

nachhaltige Stadt und Gemeinschaften mit dem Fokus Digitalisierung zu eröffnen. Da

weltweit noch kein UNTIL explizit an diesem Thema arbeitet, reagierte die UN sofort positiv darauf. Mit der

Unterzeichnung eines „Letters of Intent“ im Rahmen des City Science Summits gehen die Partner nun den

nächsten Schritt. Das UNTIL Germany soll im ersten Quartal des Jahres 2020 in Hamburg eröffnet werden.

 

Presse-Akkreditierung/Eröffnungsveranstaltung in der Elbphilharmonie:

Die Plätze in der Elbphilharmonie sind begrenzt. Medienvertreterinnen und Medienvertreter bitten wir daher

um Akkreditierung bis 24. September an hcu-kommunikation@vw.hcu-hamburg.de

Bitte geben Sie bei Ihrer Rückmeldung an, ob Sie an der

  • Eröffnungsveranstaltung in der Elbphilharmonie *
  • und/oder den Lightning Talks
  • und/oder dem Senatsempfang mit Unterzeichnung des Letter of Intent und/oder
  • dem 2. Workshoptag an der HCU Hamburg teilnehmen möchten.

* Verlassen der Veranstaltung nur nach Ende um 14 Uhr möglich.

BREITBAND: KOORDINATOR IM KREISHAUS ZUVERSICHTLICH MIT BLICK AUF GEWERBE

Viersen. In Sachen Breitbandversorgung gibt Sebastian Cüsters den Viersener Gewerbegebieten ein „vollbefriedigend“. Der 35-Jährige ist Breitbandkoordinator beim Kreis Viersen. Seit Februar 2017 führt der Wirtschafts-Informatiker im Kreishaus die Fäden zusammen, dass schnelles Internet Standard wird an Niers und Nette. Über ein Bundesförderprogramm mit Ko-Finanzierung vom Land sollen unterversorgte Gebiete digital auf Trab gebracht werden. „Unterversorgt“ heißt: unter 30 Mbit pro Sekunde. Eine Marktanalyse im ersten Schritt hat ergeben, dass fünf Prozent unter diese Marke fallen. Bei diesen „weißen Flecken“ setzt der gebürtige Niederkrüchtener den Hebel an.

Von dieser Offensive profitieren auch die Gewerbegebiete, betont Sebastian Cüsters. „Wir packen die Infrastruktur ja als Ganzes an. Also ha-ben auch die Gebiete etwas davon, wo die Versorgung zwar über dem Minimum liegt, aber durchaus noch hochgeschraubt werden sollte“, betont Cüsters.

Als Beispiel nennt Sebastian Cüsters Mackenstein. Im größten Gewerbegebiet kreisweit zwischen Dülken, Waldniel und Mönchengladbach war bezüglich Breitband bis 2018 Hängen im Schacht. Ein Zustand, der insbesondere die Grundstücks-Marketing-Gesellschaft der Stadt Viersen auf den Plan gerufen hat. „Für ansiedlungswillige Unternehmen war das kein gutes Signal, wenn sich das Internet dort im Schneckentempo bewegt“, sagt GMG-Geschäftsführer Jens Düwel. Die GMG sieht die Anstrengungen des Kreises Viersen sehr positiv und unterstützt das Anliegen, für die Wirtschaft eine Breitband-Offensive einzuläuten. Dank der gebündelten Kräfte in Richtung Glasfaser entstand Konkurrenz zu den Anbietern Telekom und Unitymedia. Was seit 2014 bereits in den Grenzgemeinden Schwalmtal, Niederkrüchten und Brüggen zum Erfolgsmodell wurde, griff nun auch im Viersener Südwesten, wo sich mit leistungsstarken und innovationsfreudigen Unternehmen der Motor der Kreisstadt-Wirtschaft befindet.

Das Zauberwort für die Unternehmen heißt FttB. Das steht für Fibre-to-the-Building und betrifft – parallel zu FttH = Fibre-to-the-Home – die Glasfaser-Netzarchitektur für die Firmen. „In Mackenstein sind wir fast fertig, in Viersen-Süd geht es bald los“, berichtet der Breitbandkoordinator. Auch dort ist Sebastian Cüsters zuversichtlich, dass der Ausbau zügig voranschreitet. „Grundsätzlich liegt im Kreis Viersen schon viel Glasfaser in der Erde.“ Über den geförderten Ausbau, der nun in Angriff genommen wird, entstehen Trassen für 1500 Kilometer Glasfaser. Dies entspricht einer Strecke von Viersen bis Rom. Cüsters: „Bereits jetzt liegen die Quoten bei FttB und FttH über dem NRW-Schnitt.“

 

Wie sieht es mit dem gesteckten Ziel der öffentlichen Förderkulisse aus? Bis 2025 kreisweit eine Gigabit-fähige Infrastruktur zu schaffen, hält der Digital-Experte für „realistisch“. „Denn die Deutsche Glasfaser“, so Sebastian Cüsters, „legt eine Grundstruktur an und baut konzeptionell einen Leerrohrverbund.“ So entsteht ein kreisweites und so-gar überregionales Glasfaser-Hauptnetz. Das kommt den Gewerbetreibenden in Viersen auf kurz oder lang zugute. Skeptisch ist Cüsters allerdings, ob der Kreis Viersen eine 100%ige Glasfaser-Infrastruktur für wirklich jede Adresse hinbekommt.

Cüsters und sein „Amt für digitale Infrastruktur und Verkehrsanlagen“, das wegen der Dringlichkeit der Problematik im Kreishaus eigens eingerichtet worden ist, sehen ihr Tun als besonders wichtig für die Gewerbetreibenden an. „Deshalb ist das Bestreben des Landrats, die Gewerbegebiete mit symmetrischen Anschlüssen auszustatten.“ Meint: Die Firmen sind dann auch in der Lage, eine große digitale Masse ins Netz zu speisen – der sogenannte Upload im Gegensatz zum Download, wo die Unternehmen sich Input aus dem Netz ins Haus holen.

Natürlich ist noch nicht alles Glas, was glänzt, betont der Breitbandkoordinator. Zuweilen klingelt in seinem Büro am Rathausmarkt 3 das Te-lefon, und ein Unternehmer aus dem innerstädtischen Gewerbegebiet Kränkelsweg meldet sich: „Wann geht’s hier endlich los?“ Cüsters‘ Ant-wort: „Im Rahmen des Förderprogramms packen wir das als nächstes an.“ Die Ungeduld kann er gut nachvollziehen.

Bis allerdings bis zum letzten Bauernhof im Kreis Viersen schnelles Internet gelegt ist, wird es „wohl noch 15 bis 20 Jahre dauern“. Immer-hin, so betont Sebastian Cüsters, ist man kreisweit auf dem Weg zu ei-ner guten Note „zwei“.

Weniger Baugenehmigungen im ersten Halbjahr

Göttingen, 12. September 2019 (vz). Etwa 100.000 Einfamilienhäuser werden Jahr für

Jahr in Deutschland gebaut. Um den nach wie vor wachsenden Bedarf an Wohnraum

befriedigen zu können, bedarf es in ganz Deutschland enormer Anstrengungen, auch

beim Bau des klassischen Eigenheimes. „Diese entstehen zwar zum überwiegenden

Teil in den Speckgürteln der Metropolen sowie im ländlichen Raum, sind aber dennoch

ein wesentlicher Faktor bei der Versorgung des Landes mit attraktivem und

bezahlbarem Wohnraum“, so der Verein zur Qualitäts-Controlle am Bau e.V.

(Göttingen). Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen jetzt, dass im

ersten Halbjahr 2019 die Zahl der Baugenehmigungen insgesamt wieder rückläufig war.

Lediglich die Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser bewegen sich dabei auf

Vorjahresniveau.

Nur Einfamilienhäuser auf Vorjahresniveau

Insgesamt wurden nach Aussage der Wiesbadener Statistiker in den ersten sechs

Monaten des laufenden Jahres der Bau von 164.600 genehmigt. Das bedeutet einen

Rückgang von 2,3 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die

Genehmigungen galten sowohl für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an

bestehenden Gebäuden.

In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis Juni 2019 insgesamt

rund 142.400 Wohnungen genehmigt. Dies waren 3,1 Prozent oder 4.500 Wohnungen

weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Lediglich die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser ist annähernd

gleichgeblieben (-0,1 Prozent). In absoluten Zahlen: 2018 wurden im ersten Halbjahr

Baugenehmigungen für 44.585 Einfamilienhäuser erteilt, 2019 waren es noch 44.537.

Die Zahl der Baugenehmigungen für Zweifamilienhäuser sank dagegen spürbar – um

4,7 Prozent und die Zahl der genehmigten Mehrfamilienhäuser um 3,2 Prozent (2018:

10.786, 2019: 10.278).

Die aktuellen Zahlen sind nachzulesen in der Destatis-Pressemeldung Nr. 305 vom 15. August

2019

Berliner Schulbauoffensive: Hitzler Ingenieure steuert elf Schulneubauprojekte auf einen Schlag

Berlin, 6. September 2019 ­– Berlin befindet sich schon seit längerer Zeit in einer Wachstumsphase. Die Bundeshauptstadt zieht Jahr für Jahr zehntausende Menschen an. Die Stadt wächst kontinuierlich und damit steigen auch die Schülerzahlen. Grund für den Berliner Senat, mit seiner großen Schulbauoffensive insgesamt 5,5 Mrd. Euro in den Schulneubau sowie in Sanierungen und Erweiterungen der vorhandenen Schulen zu investieren. Hitzler Ingenieure Berlin ist als Projektsteuerer Teil der Berliner Schulbauoffensive (BSO) und übernimmt zusammen mit der HWP Planungsgesellschaft mbH die Steuerung elf einzelner Schulneubauprojekte sowie das übergeordnete Projektmanagement dieser Baumaßnahmen.

 

Mit der Schulbauoffensive wird der Berliner Senat bis 2026 5,5 Milliarden Euro investieren, um neue Schulen zu bauen, bestehende Schulen zu erweitern und große Sanierungsmaßnahmen durchzuführen. Darüber hinaus werden die Bezirke auch zahlreiche Maßnahmen im Rahmen der baulichen Unterhaltung realisieren. „Eine große Aufgabe“, sind sich die verantwortlichen Projektleiter bei Hitzler Ingenieure Berlin, Philip Zurman und Alf Gericke, einig, „und wir sind dabei!“ In Kooperation mit der HWP Planungsgesellschaft mbH übernimmt Hitzler Ingenieure die Projektsteuerung für fünf 3-zügige und sechs 4-zügige Grundschulneubauten, die in einem Wettbewerb Ende 2018 ausgelobt wurden. Im Mittelpunkt der zwei EU-weit ausgeschriebenen Realisierungswettbewerbe stand die Aufgabe für die Architekten, jeweils einen Basisbaukörper für die jeweiligen Schultypen sowie für die dazugehörigen Sporthallen zu entwickeln. „Diese Baukörpertypen mussten so flexibel sein, dass sie auf unterschiedliche Grundstücke in der Landeshauptstadt angepasst werden können – hinsichtlich Faktoren wie Lärm, sommerlicher Wärmeschutz, Baugrund und Freianlagenplanung“, sagt Alf Gericke. „Die jeweiligen Typenentwürfe werden modular entwickelt, so dass sie im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive in relativ kurzer Zeit mit einem sehr hohen Vorfertigungsgrad erbaut werden können.“

Die geplanten 3-zügigen Grundschulen des erstplatzierten Generalplaners h4a Gessert + Randecker Architekten aus Stuttgart kommen zunächst an fünf von maximal zehn möglichen Standorten zum Einsatz, die 4-zügigen Schulen des Gewinners aus dem zweiten Generalplanerwettbewerbs, Bruno Fioretti Marquez Architekten aus Berlin, verteilen sich auf sechs von maximal zwölf möglichen Standorten. „Insgesamt könnten so bis zu 22 Grundschulen realisiert werden“, erläutert Gericke. „Elf Standorte stehen derzeit fest. Sie sind über sechs von den zwölf Berliner Bezirken verteilt.“ Die neuen Schulen und Sporthallen werden in Amtshilfe für die Bezirke durch die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen gebaut.

In dem gesamten Projekt kommt der beschleunigte Planungsablauf im Sinne einer „Erweiterten Vorplanungsunterlage“ zur Anwendung. Diese beinhaltet komprimiert die Vorentwurfs- und Entwurfsplanung sowie vorgezogene Teile der Ausführungsplanung. „So wird wertvolle Zeit gewonnen“, sagt Alf Gericke, „da sich hierdurch die mehrstufigen Prüfprozesse für die einzureichenden Planungsunterlagen erübrigen.“

Aus pädagogischer Sicht sollen die neuen Schulgebäude eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Schülern und Lehrern ermöglichen. Aus diesem Grund werden die Klassenräume um ein so genanntes Compartment, ein Lern- bzw. Teamhaus, angeordnet. „Ein Compartment besteht aus einem Allgemeinen Unterrichtsbereich, ergänzenden Flächen und einem Teambereich“, erklärt Philip Zurman. „Das Konzept geht weg von den Flurschulen, hin zu Lernbereichen. Wir sprechen von einer kleinen Schule in der großen Schule, wo jahrgangsübergreifender oder jahrgangsbezogener Gruppenunterricht stattfinden soll.“

Nach derzeitigem Planungsstand können die ersten Grundschulen voraussichtlich zum Schuljahresbeginn 2022/23 zur Nutzung übergeben werden.

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