Monthly Archives: Oktober 2019

Strähle stattet C2C Lab in Berlin mit C2C-zertifiziertem Trennwandsystem aus

System 2000 eco

Strähle stattet C2C Lab in Berlin mit C2C-zertifiziertem Trennwandsystem aus

 

Waiblingen, 30.10.2019. Wie eine gesunde und kreislauffähige Gestaltung mit positivem Fußabdruck aussehen kann, demonstriert der Cradle to Cradle e.V.  in seinem kürzlich in Berlin eröffneten Bildungszentrum, NGO Office und Reallabor. Das C2C Lab ist die weltweit erste umfassende Bestandssanierung nach Cradle-to-Cradle-Kriterien und macht diese auf 400 m2 inhaltlich und praktisch erlebbar. Für das Vorhaben wurde eine stark sanierungsbedürftige Mieteinheit in einem Ostberliner Plattenbau ausgewählt.

Zum Einsatz kamen ausschließlich geprüfte, gesunde Materialien, die für Rückbau und Kreislaufwirtschaft optimiert sind. Dazu zählt auch das System 2000 eco von Strähle, das vom Cradle to Cradle Products Innovation Institute als erstes Trennwandsystem „Made in Germany“ zertifiziert wurde. Es wurde auf Grundlage von System 2000 entwickelt, das international erfolgreich eingesetzt und von Architekten und Bauherren wegen seiner Vielseitigkeit, Funktionalität und Ästhetik geschätzt wird.

Um dem C2C-Prinzip zu entsprechen, wurden sämtliche Inhaltsstoffe jedes verwendeten Materials bis auf die CAS-Nummer-Ebene (Chemical Abstracts Service-Nummer) identifiziert und die toxikologischen und ökotoxikologischen Eigenschaften bewertet, ebenso die Fähigkeit der Materialien, nach der Nutzung in den biologischen oder technischen Kreislauf zurückgeführt zu werden. Für die Herstellungsprozesse mussten außerdem Nachweise über Energieeinsatz, Wassermenge und -qualität sowie die Einhaltung sozialer Grundsätze erbracht werden. Die verbauten Produkte und Materialien liefern nicht nur für die Sanierung, sondern auch für den Roh- und Neubau wichtige Impulse.

Als Leuchtturmprojekt und Blaupause für innovatives Bauen will das C2C Lab den Übergang in die C2C-Zukunft beschleunigen. Besucher erleben dort die Umsetzung eines modernen, gesunden Arbeitsumfeldes nach C2C-Kriterien. Hinzu kommt ein vielfältiges Angebot an Workshops, Vorträgen, Podiumsdiskussionen etc. für Fachleute und Interessierte. Auf der Einweihungsfeier hob der Mitbegründer des Cradle-to-Cradle-Konzepts Professor Dr. Michael Braungart die Wichtigkeit hervor, Zukunftslösungen anhand von konkreten Beispielen wie dem C2C Lab erfahrbar zu machen.

 

5 Millionen Euro für PropTech-Startup Building Radar

Building Radar identifiziert weltweit neue Bauvorhaben mit künstlicher Intelligenz. Die Münchner Gründer haben nun erfolgreich die Series-A-Finanzierungsrunde über 5 Millionen Euro abgeschlossen. Die neuen Investoren an Bord sind unter anderem coparion, FO Holding, PropTech1 Ventures und SIGNAInnovations.

 

Die Bauwirtschaft boomt: Im Vergleich zum Vorjahr wurden im ersten Halbjahr 2019 36 Prozent mehr digitale Ausschreibungen und Veröffentlichungen zu Bauvorhaben in Deutschland erfasst. Frühzeitig von diesen zu erfahren ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für Zulieferer und Dienstleister der Baubranche, wenn es um die Projektakquise geht. Bisher ein sehr zeitaufwändiger Prozess. Das wollen Leopold Neuerburg, Paul Indinger und Raoul Friedrich, Gründer des KI-Startups Building Radarändern und Firmen helfen, ihr Umsatzpotenzial zu steigern. Die Bauwirtschaft gehört zu den am wenigsten digitalisierten Industrien in Deutschland. Mithilfe von künstlicher Intelligenz und Machine Learning findet Building Radar neue Bauvorhaben weltweit und wesentlich früher, als das mit manueller Recherche möglich ist.

 

Ihre Idee kommt an: Die Gründer aus München haben im September 2019 die Series-A-Finanzierungsrunde in Höhe von fünf Millionen Euro geschlossen. Unter den Investoren finden sich sowohl Bestands- als auch Neu-Investoren. Erneut investiert haben der Internetpionier Alexander Samwer mit Picus Capital und die renommierten Venture-Capital-Gesellschaften ASTUTIA Ventures und Vito ONE. Die Lead-Investoren der neuen Runde sind PropTech1 Ventures und coparion. Zusätzlich neu hinzu gewonnene Investoren sind Ferdinand Oetker durch die FO Holding und SIGNA Innovations, Tochter des österreichischen SIGNA-Konzerns. Die fünf Millionen Euro wird das PropTech-Startup einsetzen, um in neue Märkte zu expandieren, den Suchalgorithmus weiter zu verfeinern und die Suchergebnisse zu optimieren – mithilfe von Machine Learning.

 

Mit künstlicher Intelligenz die neuesten Bauvorhaben immer im Blick

Dienstleister und Lieferanten der Bauwirtschaft sparen durch Building Radar nicht nur Zeit bei der Leadgenerierung, durch frühzeitige Informationen zu Bauvorhaben wird zudem die Abschlussrate von Projekten erhöht. Das sieht auch Jürgen Fenk, CEO der SIGNA Innovations und Mitglied im Executive Board der SIGNA Group so: „Building Radar bietet einen entscheidenden Vorteil für seine Kunden, denn potentielle Projekte frühzeitig gezielt zu erkennen ist immens wichtig für den vertrieblichen Erfolg. Wir sind überzeugt von der Vision hinter Building Radar und bringen deshalb unsere Expertise ein, um das Gründertrio beim Wachstum zu unterstützen.“

 

Täglich 5.000 neue Bauvorhaben aus 100.000 Quellen

Die Software von Building Radar identifiziert täglich ca. 5.000 neue Bauprojekte aus über 100.000 verschiedenen Quellen und umfasst insgesamt über fünf Millionen Baustellen. Der Nutzer kann nach Standort, Bauphase oder Baugröße suchen. Wenn die Sucheinstellungen gespeichert werden, kann sich der User Push-Benachrichtigungen schicken lassen und verpasst so kein einziges potentielles Projekt mehr. „Die Baubranche hat enormes Wachstumspotenzial, wenn es um digitale Innovationen geht. Entsprechend freuen wir uns, mit Building Radar in ein PropTech zu investieren, welches auch mit Hilfe künstlicher Intelligenz Zulieferer der Baubranche auf Vertriebsebene von extrem müßigen manuellen Prozessen befreit“, so Anja Rath, Managing Partner bei PropTech1 Ventures, dem ersten deutschen, auf PropTech-Startups spezialisierten Venture-Capital-Fonds.

 

Namhafte Unternehmen setzen erfolgreich auf Building Radar

120 Unternehmen aus der Baubranche nutzen die Technologie von Building Radar bereits und optimieren durch die digitale Lösung ihre Kundenakquise. Zu den bestehenden Kunden gehören neben Dax-Konzernen wie Linde, der Wohn- und Büromöbelhersteller Vitra, der Fassadenhersteller Schüco und der Heiztechnik-Hersteller Viessmann. Insgesamt hat das Münchner KI-Startup bislang 100 Millionen Euro Umsatz für seine Kunden initiiert.

Designer Kitchen & Bathroom Award: Arik Levy ausgezeichnet

Designer Arik Levy erhält Auszeichnung für sein Lebenswerk in London
Premium-Highlights im modernen Badezimmer entstehen bei Kaldewei in Zusam-menarbeit mit Star-Designern wie Arik Levy. Vielfach für seine freistehende Bade-wanne und den Waschtisch Kaldewei Meisterstück Emerso ausgezeichnet, ist der Ausnahme-Designer auch in anderen Designsparten erfolgreich – von Möbel über Lampen bis zum Packaging. Darüber hinaus hat er sich als Künstler, Bühnen-bauer, Videokünstler und Fotograf weltweit einen Namen gemacht. Jetzt erhält Arik Levy für sein Lebenswerk den international renommierten Designer Kitchen & Bathroom Award 2019. Er steht damit in einer Reihe mit Philippe Starck, Matteo Thun, Marc Newson, Zaha Hadid, Claudio Silvestrin und Karim Rashid.

Für die 17. Preisverleihung der Designer Kitchen & Bathroom Awards 2019 im Lon-doner Luxushotel Grand Connaught reiste Arik Levy aus Paris an. Geboren in Tel Aviv, lebt und arbeitet das international renommierte Multitalent seit vielen Jahren in der Hauptstadt Frankreichs. In der Kooperation mit Kaldewei hat der facettenreiche De-signer die Herausforderung angenommen, mit dem kostbaren Werkstoff Kaldewei Stahl-Email ein Kunstobjekt zu schaffen, das auch von der technischen, funktionalen Seite perfekt sein muss. Herausgekommen ist eine einzigartige freistehende Bade-wanne mit einem der Bewegung des Wassers nachempfundenen, in sich gedrehten Wannenrand sowie einem dazugehörigen Waschtisch, der sich durch eine inverse Formgebung auszeichnet. Die Designer Kitchen & Bathroom Awards berücksichtigen nicht nur die Schaffens- und Innovationskraft von Designern und Architekten, sondern explizit auch den Ein-satz innovativer Materialien. „Im Vergleich zu anderen Werkstoffen, mit denen ich arbeite, ist Stahl-Email langlebiger, die Oberfläche ist nicht porös und es ist Nachhal-tigkeit in Perfektion. Wer Produkte aus diesem Material fertigt, gibt sich die Mühe, etwas Perfektes herzustellen, etwas, das bleibt – das gilt für Kaldewei genauso wie für mich.“

thyssenkrupp Elevator feiert mit der Wolkenkratzer-Organisation CTBUH den Aufzug als Hochleistungshelfer moderner Metropolen

  • thyssenkrupp Elevator hat den Wandel der Personenbeförderung entscheidend mitgetragen – in einigen der höchsten Bauwerke der Welt einschließlich des One World Trade Center in New York City
  • Prof. Michael Cesarz und Markus Jetter, die Köpfe hinter dem seillosen MULTI-Aufzug, diskutieren im Rahmen des Jubiläumskonvents des CTBUH ab heute in Chicago die Zukunft des Personentransports
  • Jetzt auch deutsches Chapter des CTBUH eröffnet – thyssenkrupp Elevator ist Gründungsmitglied von CTBUH Germany

Im Vorfeld der Konferenz zum 50. Geburtstag des Council for Tall Buildings and Urban Habitats (CTBUH) vom 28. bis 30. Oktober 2019 im 10th World Congress Center in Chicago stellt thyssenkrupp Elevator 50 spektakuläre Bauprojekte und ihre Aufzüge in den Fokus, die das Motto des Kongresses perfekt wiederspiegeln: 50 Forward l 50 Back: The Recent History and Essential Future of Sustainable Cities.

Dabei hat sich CTBUH gewissermaßen selbst ein Geburtstagsgeschenk gemacht – mit der Gründung eines deutschen Chapters, dem CTBUH Germany, an dem thyssenkrupp Elevator maßgeblich beteiligt ist. Die neue Plattform befasst sich mit allen Themen rund um den Hochhausbau und die damit zusammenhängen städtebaulichen Fragen, über alle Disziplingrenzen hinweg und auf gemeinnütziger Ebene.

Seit über 40 Jahren arbeitet thyssenkrupp Elevator an Aufzugsystemen, die Architekten und Entwicklern völlig neue Perspektiven bei der Konzeption und dem Bau von Hochhäusern erschließen. Dabei wurden die Grenzen dessen, was als machbar galt, immer wieder verschoben.

„Wir sind sehr stolz darauf, mit einer Organisation zusammenarbeiten zu dürfen, die eine ähnliche Leidenschaft für die Entwicklung neuer urbaner Mobilitätskonzepte und Lösungen für die Personenbeförderung hat wie wir. Aus gutem Grund haben wir uns stark bei der Gründung des deutschen Ablegers engagiert. Wir freuen uns darauf, im Rahmen unserer Partnerschaft die Stadt der Zukunft zu realisieren“, erklärt Peter Walker, CEO von thyssenkrupp Elevator.

Auf der ganzen Welt bewegen die Systeme des Herstellers zahllose Menschen – auch und gerade in den höchsten Gebäuden des Globus. So gibt es 71 Aufzüge (die schnellsten in der westlichen Hemisphäre) und 12 Fahrtreppen im prominenten 541 Meter hohen One World Trade Center in New York City. Im Jahr 2020 sollen über 40 TWIN-Aufzüge, die unabhängig voneinander im selben Schacht fahren, in den 50 Hudson Yards in Manhattans West Side ihren Dienst verrichten. Das Bauprojekt wird bei seiner Vollendung im Hochhausdschungel der Halbinsel mit über 300 Metern das vierthöchste kommerzielle Gebäude sein.

Auch in Deutschland sorgt thyssenkrupp in prominenten Hochbauten für entsprechenden Auftrieb. Neben dem mit neuester Technologie ausgestatteten thyssenkrupp Testturm in Rottweil mit seinen 246 Metern Höhe gehört dazu auch der 101 Meter in den Himmel ragende Kollhoff Tower am Potsdamer Platz – mit dem bis dato schnellsten Aufzug Europas.
Unsere ganz subjektive Top-50-Liste der spannendsten thyssenkrupp-Aufzüge in den schicksten Hochhäusern der Welt finden Sie hier.

Auf der diesjährigen CTBUH-Konferenz beteiligen sich Prof. Michael Cesarz, CEO von MULTI, und Markus Jetter, Leiter des Research & Innovation Center in Rottweil, aktiv an verschiedenen Diskussionspanels und sprechen dort über die Zukunft urbaner Mobilität.

Dabei spricht Jetter im Rahmen der Session „Technologies That Transformed Cities“ über „Lift and the City: How Elevators Change and Reinvent the Shape of Cities“. Sein Thema: Die transformativen Technologien, die Wolkenkratzer einst zur Realität gemacht haben, und ihre Auswirkungen auf die Städte von morgen.

Am gleichen Tag etwas später wird Prof. Cesarz dann im Rahmen einer „The Evolution of Megaprojects and Multi-Dimensional Cities” betitelten Session über „The Third Dimension of People Transportation” referieren. Bei dieser Session liegt der Schwerpunkt auf der Identifizierung der wichtigsten Parameter zur Realisierung einer echten 3D-Stadt einschließlich verbindender Skybridges in schwindelerregender Höhe.

Im Jahr 2018 hat MULTI im Rahmen der erstmals jährlichen Tall + Urban Innovation Conference den vom CTBUH ausgeschriebenen Innovation Award gewonnen. Der Gewinner des Preises, so die Preisverleiher, verfügt über eine Technologie, die das Hochhaus der Zukunft und seine Nutzer maßgeblich beeinflussen wird. Neben verschiedenen weiteren Auszeichnungen bekam MULTI auch eine explizite Erwähnung des TIME Magazine als eine der 25 wichtigsten Innovationen des Jahres 2017 – eine, die mehr Smartness und Freude in die urbane Mobilität bringt.
Erst kürzlich wurde MULTI offiziell vom Guinness-Buch der Rekorde 2020 als weltweit erstes magnetgetriebenes Aufzugsystem mit besonderem Leistungspotenzial anerkannt.

DAM Preis 2020

DIE FINALISTEN STEHEN FEST: FÜNF BAUTEN SIND IN DER ENDRUNDE FÜR DEN DAM PREIS FÜR ARCHITEKTUR IN DEUTSCHLAND 2020

Die Finalistengruppe des DAM Preis 2020 bilden fünf Projekte aus den Bereichen Wohnen, Kultur und Bildung – jedes von ihnen mit einer sehr spezifischen Bauaufgabe, Komplexität und städtebaulichen Bedeutung. Die Jury wählte folgende Projekte als Finalisten (alphabetische Reihenfolge):

James-Simon-Galerie, Berlin, Deutschland
David Chipperfield Architects

taz Neubau, Redaktions- und Verlagsgebäude, Berlin, Deutschland
E2A

Eingangsgebäude Freilichtmuseum Glentleiten, Deutschland
Florian Nagler Architekten GmbH

Stylepark Neubau am Peterskirchhof, Frankfurt am Main, Deutschland
NKBAK

„einfach gebaut“, Berlin, Deutschland
orange architekten

 

DER DAM PREIS
Seit 2007 werden mit dem DAM Preis für Architektur in Deutschland jährlich herausragende Bauten in Deutschland ausgezeichnet. 2020 wird der Preis vom Deutschen Architekturmuseum (DAM) bereits zum vierten Mal in enger Zusammenarbeit mit JUNG als Kooperationspartner in einem gestaffelten Juryverfahren vergeben. Eine Expertenjury unter Vorsitz von Stephan Schütz (gmp Architekten von Gerkan Marg und Partner, Gewinner des DAM Preis 2019) bestimmte nun aus dem Feld der Shortlist fünf Projekte für die engere Wahl der Finalisten zum DAM Preis 2020. Die Internetpräsenz zum DAM Preis dam-preis.de ist nun um die Finalisten 2020 ergänzt. Die Datenbank bietet einen profunden Überblick zum Baugeschehen in und aus Deutschland. Partner des DAM Preis ist die Firma JUNG.

JUNG – Fortschritt als Tradition
JUNG ist Premiumanbieter moderner Gebäudetechnik. Schalter, Steckdosen, Dimmer, Wächter und Systeme zur Steuerung von Funktionen im privaten Wohnbereich sowie im Objekt gehören zum Portfolio des mittelständischen Traditionsunternehmens. Rund 1.200 Mitarbeiter in Deutschland sowie in den 17 Tochterunternehmen und 67 Vertretungen in Europa, Nordamerika, dem Nahen Osten und in Asien leben den Leitgedanken ‚Fortschritt als Tradition’. Seit 2017, nunmehr im vierten Jahr, zeichnet JUNG als enger Kooperationspartner des Deutschen Architekturmuseums (DAM) im Rahmen des 2007 begründeten DAM Preises jährlich herausragende Bauten in Deutschland aus.

„Tag der Digitalisierung“ an der HCU Hamburg

Hamburg, 15. Oktober 2019. Die HafenCity Universität Hamburg (HCU) veranstaltet am 22. Oktober den „Tag der Digitalisierung“. Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank und Digitalstaatsministerin Dorothee Bär werden als Rednerinnen ein Grußwort sowie eine inhaltliche Keynote halten. Ziel dieses Tages ist es, die enge Verbundenheit sowie auch die Zukunftsorientierung von Digitalisierung, Planung, Konstruktion und Bauen sowie den Smart City-Metropolregionen im wissenschaftlichen Kontext von Wirtschaft und Gesellschaft zu akzentuieren. Zusätzlich werden verschiedene digitale Projekte der HCU präsentiert und die Zukunft des urbanen Raums im Zeitalter der Digitalisierung diskutiert. Moderiert wird die Veranstaltung von der Journalistin Jana Werner.

Ablauf
10.00 Uhr Beginn
10.05 Uhr Begrüßung HCU-Präsident Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow
10.10 Uhr Grußwort Senatorin Katharina Fegebank
10.25 Uhr Keynote Digitalstaatsministerin Dorothee Bär
10.50 Uhr „Rundgang HCU – Digitale Projekte“
11.30 Uhr Vortrag Lena-Sophie Müller (Geschäftsführerin Initiative D21 e.V.)
11.45 Uhr abschließende Panel-Diskussion

Presseakkreditierung bitte bis Montag, 21. Oktober unter:
hcu-kommunikation@vw.hcu-hamburg.de

Tag der Digitalisierung

Alle Lebensbereiche sind von der Digitalisierung betroffen – so auch die gebaute Umwelt, sei es in der Stadt oder auf dem Land. Die Digitalisierung verändert dabei nicht nur die Möglichkeiten der (technischen) Ausgestaltung, sondern auch Quartiere und Städte – Smart Cities und smarte Metropolregionen schöpfen dabei die Potenziale der Digitalisierung voll aus. Darin liegen große Chancen für Forschung, Lehre und Transfer der Spezialuniversität HCU. Diese Herausforderungen und Chancen greift die HCU Hamburg in vielen Bereichen interdisziplinär heute schon auf. Mit dem „Leuchtturmprojekt“ CityScienceLab oder dem jüngst eingeworbenen BMVI-Projekt „Level 5 Indoor Navigation Projekt“ werden Digitalisierung und weitere Thematiken auf hohem Niveau erforscht und angewandt. Der Tag der Digitalisierung will, auch unter Berücksichtigung weiterer gesellschaftlicher Ziele, wie zum Beispiel Klimapolitik oder neue Mobilitätsformen, innovative Antworten auf drängende Fragen geben.

Kontakt zur HafenCity Universität Hamburg (HCU):
Alexander Lemonakis, Referat Kommunikation
+49 (0)40 42827 5033
hcu-kommunikation@vw.hcu-hamburg.de

Vernetzung bringt die Künstliche Intelligenz ins Gebäude

Die Vernetzung der gebäudetechnischen Gewerke mit moderner Sicherheitstechnik geht in die nächste Runde: Erste Forschungs-projekte und Anwendungsplattformen ermöglichen richtungs-weisende Aussagen für den Nutzen in Smart Building- und Smart City-Anwendungen. Die 5. Konferenz für vernetzte Sicherheits-technik Intersec Forum blickt für alle Experten in der technischen Gebäudeplanung und Errichtung auf die nächste Etappe der sicherheitstechnischen Ausstattung von Gebäuden.

Als zentrales Anliegen von Herstellern und Anwendern wird vernetzte Sicherheitstechnik zur Light + Building, der internationalen Leitmesse für Licht und Gebäudetechnik, im März 2020 ein prominentes Angebot darstellen: Dafür stehen Aussteller aus den diversen Gebäudetechnik-Gewerken wie etwa der Notfallbeleuchtung in Halle 8 und der Gebäude-automation in den Hallen 9 und 11 ebenso wie die internationale Platt-form für vernetzte Sicherheitstechnik in der Halle 9.1 – „Intersec Building“.

Als Teil der Light + Building bündelt Intersec Building mit internationalen Marktführern der Sicherheitstechnik wie Siemens, DOM Sicherheitstechnik, Grothe, WANZL, PCS Systemtechnik oder Schneider Intercom das Angebot. Dabei dient die Fachkonferenz Intersec Forum als Informationsschnittstelle. Rund 80 Experten teilen ihre Erfahrungen und Herausforderungen an sechs Konferenztagen während der Light + Building vom 8. bis 13. März 2020 in Frankfurt am Main.

„Intelligenz und damit Wirtschaftlichkeit entfaltet Vernetzung erst, wenn sie alle Gebäudesysteme einbindet. Eine gemeinsame Sprache ist dabei Grundbedingung. Das bedeutet, dass künftig an einer integrierten digitalen Planung sicherheits- und gebäudetechnischer Systeme kein Weg vorbei führt. Und das zeigt nur Intersec Building im Rahmen der Light + Building“, sagt Iris Jeglitza-Moshage, Geschäftsleitung der Messe Frankfurt. Entsprechend spannt das Intersec Forum den Bogen von den technologischen Zukunftsvisionen vernetzter Systeme, etwa am Beispiel von Forschungsplattformen wie „ForeSight“, bis hin zu den Erfahrungen in Planung, Bau, Betrieb und Wartung integrierter Sicherheitstechnikanlagen im Gebäude.

Das Intersec Forum im kommenden März legt die Schwerpunkte auf die Themen Semantische Interoperabilität, Künstliche Intelligenz (KI) im Gebäude, Cybersicherheit, Building Information Modeling (BIM), Brandschutz, Not- und Sicherheitsbeleuchtung, Videotechnologie, Smart Access Management, Einbruch- und Alarmsysteme, Technologien, Dienstleistungen und Rechtsrahmen. Die Konferenz beginnt am Nachmittag des ersten Messetages (8. März) mit Impulsvorträgen und Diskussionen zum Thema Künstliche Intelligenz im Gebäude. An den fünf Folgetagen finden die Vorträge zwischen 10 und 16 Uhr satt, gefolgt von Abend-Events für Networking und Branchentalk im Konferenz-Areal in Halle 9.1. Die 5. Intersec Forum-Konferenz für vernetzte Sicherheitstechnik findet im Rahmen der internationalen Plattform Intersec Building zur Light + Building in Frankfurt am Main vom 8. bis 13. März 2020 statt. Die Teilnahme ist im Ticketpreis der Light + Building inbegriffen.

Ein Plädoyer für mehr Holzbau

Warum Holzbau aktiver Klimaschutz ist und wieso die aktuellen Brandschutzanforderungen der Bauordnungen diesen verhindern

von Arne Zucker, GFM Bau- und Umweltingenieure GmbH

Dass es in Sachen Klimaerwärmung und Erdüberhitzung mittlerweile sprichwörtlich „brennt“, dürfte den meisten Menschen spätestens seit den „Fridays for Future“-Demonstrationen und den Hitzewellen in den Sommern 2018 und 2019 klar sein. Um einen unwiderruflichen Wendepunkt auf unserer Erde zu verhindern, ist die Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich weniger als 2 °C gegenüber dem Temperaturniveau vor Beginn der Industrialisierung notwendig. Um dieses Ziel einzuhalten, müsste jedoch der fossile CO2-Ausstoß weltweit bis zirka 2030 zur Hälfte und bis zirka 2050 nahezu vollständig eingestellt werden. Andernfalls wird das Eintreten von Kippelementen riskiert: beispielsweise ein Auftauen der Permafrostböden oder ein Kollaps der Regenwälder, was beides mit einem massiven CO2-Ausstoß einhergehen würde. Diesen Ausstoß an Kohlenstoffdioxid kann man beispielsweise in der Bauwirtschaft massiv eindämmen – hier muss ein Umdenken stattfinden. So ließe sich mit der Umstellung auf den Holzbau aktiver Klimaschutz betreiben. Auf diese Weise würden große Mengen an CO2 aus der Luft gefiltert, ohne das Klima anderweitig negativ zu beeinflussen.

Was zunächst widersprüchlich klingen mag – im Holzbau werden doch Bäume gefällt, wie kann das zum Klimaschutz beitragen? – wird bei genauer Auseinandersetzung mit dem Thema klarer. So darf eine nachhaltige Forstwirtschaft den Rohstoff nicht aus Kahlschlägen, sondern aus langfristig wirtschaftlichen Quellen, gewinnen. Die Holzgewinnung muss also mit einer sicherzustellenden Wiederaufforstung einhergehen. Solange das Holz sich nicht zersetzt, bleibt das CO2 dort eingelagert und gelangt nicht in die Atmosphäre. Als Baustoff ist Holz somit deutlich klimaneutraler als beispielsweise Zement oder Stahl, die beide für etwa sechs bis acht Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich sind. Würde Holz diese Materialien in der Bauwirtschaft verdrängen, hätte dies daher positive Auswirkungen auf den Ausstoß an Kohlenstoffdioxid. Für eine Sekundärnutzung im Anschluss ist Holz darüber hinaus leichter recycelbar als andere massive Baustoffe. Besonders in Deutschland, wo bereits deutlich mehr Holz nachwächst als geschlagen wird, sollte diesem Baumaterial daher mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. In diesem Rahmen müssen allerdings auch die Regeln des Brandschutzes neu auf den Prüfstand gestellt werden. Diese blockieren derzeit eine Entwicklung hin zu mehr Holzbau, worüber sich in Fachkreisen bereits eine breite Diskussion entwickelt hat.

Brandschutzvorgaben behindern klimafreundliche Holzbauweise

Die Bayerische Bauordnung, zum Beispiel, schließt in Art. 24, Abs. 2, Satz 3, Nr. 1 Holz für feuerbeständige Bauteile explizit aus, da die 90-minütige Feuerwiderstandsdauer nur auf „Bauteile, deren tragende und aussteifende Teile aus nichtbrennbaren Baustoffen bestehen […]“ beschränkt wird. Somit können keine Holzbauten bei Gebäuden der Gebäudeklasse 5 (Fußbodenhöhe > 13 m oder Einheiten > 400 m2) erstellt werden, sofern keine Ausnahmegenehmigungen mit aufwändigen Kompensationsmaßnahmen wie zum Beispiel dem Einbau von Sprinkleranlagen, zwei baulichen Rettungswegen oder ähnlichem erfolgen.

Bei Gebäuden der Klasse 4 (Fußbodenhöhe > 7 m bis 13m, Einheiten < 400m2) sieht es auch nur etwas besser aus. Zwar ist die Holzbauweise in hochfeuerhemmender Qualität („F60“) zulässig, die Bauteile bedürfen aber jeweils einer aufwändigen Prüfung. Hier wären vereinfachende Bauteilkataloge mit als sicher einzustufenden Bauteilen hilfreich, so dass nicht nur Großbetriebe sondern auch mittelständisch organisierte Zimmereien diese Bauteile einfacher ausführen können.

Eine weitere Vereinfachungsmöglichkeit wäre die generelle Zulassung von massiven, sichtbaren Holzbaustoffen in hochfeuerhemmender Qualität innerhalb von noch zu definierenden Rahmenbedingungen. Derzeit gibt es zwar Hersteller, die diese Qualität für Ihre Produkte angeben, generell verwenden dürfen sie Planer jedoch nicht, weil die BayBO in Art. 24, Abs. 2, Satz 2 Nr. 3 eine „wirksame Bekleidung aus nichtbrennbaren Baustoffen (Brandschutzbekleidung) und Dämmstoffe aus nichtbrennbaren Baustoffen“ fordert.

Während die Bayerische Bauordnung dem Holzbau aus Brandschutzgründen Steine in den Weg legt, sind andere Bundesländer wie Baden-Württemberg, Hamburg und Berlin immerhin schon weiter: Sie haben ihre Verordnung geändert und helfen damit, die Klimaziele zu erreichen. Die Bauordnungen von Baden-Württemberg (Landesbauordnung, Art. 26), Hamburg (Hamburgische BO, Art. 24) sowie Berlin (Berliner BO, Art. 26) sind etwa um einen Absatz 3 ergänzt worden, der „[…] raumabschließende Bauteile, die hochfeuerhemmend oder feuerbeständig […]“ sind – darunter auch Massivholz – zulassen, wenn „[…] die geforderte Feuerwiderstandsfähigkeit […]“nachgewiesen wird. Dass ein Raumabschluss über die geforderten 90 Minuten hinaus nötig wird, ist lediglich bei bestimmten Sonderbauten wie zum Beispiel Hochhäusern über 60 m oder im Atomrecht der Fall. Auch unseren Nachbarn in Österreich und der Schweiz erlauben die weitergehende Verwendung des Baustoffes

Vorteile von Holz nicht ausgeschöpft

Die Brandschutzvorgaben der drei Bundesländer erlauben damit, auch feuerbeständige Bauteile aus Holz (F-90-B) einzusetzen, solange die statische Tragfähigkeit und der Raumabschluss über 90 Minuten nachgewiesen werden. Eine solch feuerwiderstandsfähige Holzdecke ist dementsprechend genauso sicher wie eine 90-Minuten-feuerwiderstandsfähige Stahlbetondecke. Entscheidend ist dabei die Dimensionierung des Bauwerks und seiner Anschlüsse. Ähnlich wie beim Stahlbeton, bei dem der Feuerwiderstand über eine ausreichende Betonüberdeckung sichergestellt wird, müssen natürlich auch beim Holzbau insbesondere die Verbindungsmittel vor Feuer geschützut werden, da diese häufig den Schwachpunkt darstellen.

Festzuhalten bleibt somit, dass immerhin erste positive Entwicklungen im Hinblick auf die Verwendung von Holz als Baustoff zu verzeichnen sind. Baden-Württemberg, Hamburg und Berlin haben bereits erkannt, dass der Brandschutz auch bei Holz beherrschbar ist und nicht schlechter sein muss als bei Stahlbeton.

Um effektiven Klimaschutz zu betreiben, ist die Substitution von Stahl und Beton notwendig; das heißt, es wird ein Ersatzbaustoff benötigt.  Dies wird zudem noch verstärkt durch die zunehmend geringere Verfügbarkeit von Sand als einem der Grundstoffe von Beton auf den Weltmärkten. Ein weiterer Vorteil von Holz und Holzwerkstoffen ist deren geringes Gewicht. Als extrem leichte Baustoffe im Gegensatz zur Massivbauweise erlauben sie somit Aufstockungen auf bestehende Bauten ohne zusätzlichen Flächenverbrauch – auch das ein Thema bei aktuellen gesellschaftlichen Debatten – die sich zudem mit sehr kurzen Bauzeiten vor Ort realisieren lassen.

Ein weiterer Vorteil von Holz ist, dass Feuerwehrleute bei einem Brand das Versagen eines Tragwerkes aus Holz eher abschätzen können als bei einem Tragwerk aus Stahlbeton, da sich dies durch Knacken ankündigt. Zudem ist Holz im Vergleich zu Stahl in der Regel temperaturbeständiger und hat keine Streckgrenze mit der Gefahr eines plötzlichen Versagens. Hinzu kommt, dass die Wahrscheinlichkeit eines brandbedingten Abrisses bei Stahlbetongebäuden höher ist als bei Holzbauten. Letztere sind generell leichter zu reparieren, auch einzelne Bauteile lassen sich wesentlich einfacher austauschen oder verkleiden. Zu guter Letzt besticht Holz als haptisch und optisch schöner Baustoff.

Gesetzgeber erfüllt eigene Ansprüche nicht

Außerhalb von Baden-Württemberg, Hamburg und Berlin ist der deutsche Gesetzgeber leider nicht so fortschrittlich. Im Grunde sind die Bauordnungen nicht mehr logisch, da sie ihre eigenen Grundanforderungen gemäß §3 der Musterbauordnung nicht mehr einhalten: „Anlagen sind so […] zu errichten […], dass […] die natürlichen Lebensgrundlagen nicht gefährdet werden.“ Auf der einen Seite fordern die Bauordnungen den Schutz der Lebensgrundlagen, auf der anderen Seite lassen sie die hierfür notwendigen Mittel nicht zu.

Schuld daran ist auf der einen Seite die Lobby der Massivbaustoffe, auf der anderen Seite die Politik, die nur langsam erkennt, dass Klimaschutz kein „Nice to have“ ist, und die die Existenz von Kippelementen sowie deren mögliche dramatische Konsequenzen erst langsam wahrnimmt. Wir müssen die Klimagase der Erdüberhitzung wie eine Badewanne begreifen, in die wir immer mehr Wasser hereinlaufen lassen. Wenn das Wasser die Kante überschreitet, entsteht ein Schaden. Wenn die Kippelemente umkippen, erreichen wir einen „Point of no return“, da wir am Planten nicht „Restart“ wie bei einem Computer drücken können.

Konkrete Umsetzungsmöglichkeiten: Bereits der Bauantrag entscheidet

Solange sich die verbleibenden Gesetzgeber also nicht bewegen und hierfür sinnvolle, funktionierende Rahmenbedingungen schaffen, ist es in diesen Bundesländern leider immer noch sehr stark vom Einzelfall und den handelnden Personen abhängig, ob Holz als Baustoff zugelassen wird oder nicht.

Um Holz dennoch bei einzelnen Projekten – insbesondere auch bis  Gebäudeklasse 4 – einsetzen zu können, ist es entscheidend, dass die relevanten Personen frühzeitig eingebunden werden. Sowohl Bauherr, Architekt, Statiker und Brandschutznachweisersteller als auch – sofern erforderlich – Prüfer oder Bauaufsichtsbehörde müssen bereits in der Vorentwurfsphase für das Projekt bereitstehen und die relevanten Knackpunkte klären. Bei einem Betriebsgebäude, das GFM betreut hat,  wurden beispielsweise drei Abweichungen im Brandschutzkonzept frühzeitig erkannt und mit der Behörde vorab geklärt. Der zuständige Sachbearbeiter war dem Vorgehen gegenüber aufgeschlossen, so dass gemeinsam eine Lösung gefunden wurde, die dann auch genehmigt werden konnte. So konnte zum Beispiel eine hochfeuerhemmenden Holzbrandwand in Gebäudeklasse 3 mit einer nur feuerhemmenden Unterkonstruktion kombiniert werden, weil diese zu zwei Seiten – also immer zu einer feuerabgewandten Seite – befestigt worden ist.

Da GFM von den Vorteilen der Holzbauweise überzeugt ist, schlägt das Unternehmen seinen Kunden im Alltag zunehmend solche Lösungen vor. Das Interesse steigt besonders bei öffentlichen Auftraggebern, die sich mit ihrer Vorbildfunktion aktiv für den Klimaschutz einsetzen möchten. Zudem müssen sich diese häufiger in der Öffentlichkeit oder bei diversen Gremien für ihre Entscheidungen rechtfertigen. GFM schreibt Brandschutzkonzepte selbst und stimmt hierfür bereits in der Vorentwurfs- und der Entwurfsplanung die Rahmenbedingungen und auch die Abweichungen ab, damit diese dann beim Bauantrag sofort miteinfließen können.

Fazit: Mehr Holzbau wagen

Insgesamt ist von beiden Seiten – der Bauwirtschaft und der Politik – ein „wohlwollendes Entgegenkommen“ notwendig. Aus Sicht von GFM sollten die Regelungen der drei fortschrittlichen Bundesländer auch in anderen Bundesländern übernommen werden. Dadurch wären hier wesentlich mehr Holzgebäude möglich, etwa auch Mehrfamilienhäuser in Städten. Zudem könnten mehr Vorfertigungen stattfinden.

Ferner ist es sinnvoll, für mittelständisch organisierte Zimmereien die Regeln so aufzustellen und die Zulassungen so zu organisieren, dass diese unter Aufrechterhaltung eines Schutzniveaus einfach umzusetzen sind. Um auch die Bauherren, die Massivbau in der Regel als dauerhafter ansehen, von den Vorteilen des Holzes zu überzeugen, bringt GFM gerne die ältesten noch existierenden Holzbauten der Welt ins Spiel, die in Japan stehen und auf etwa 2.700 Jahre geschätzt werden. Während diese unter anderem aus Kampferholz bestehen, ist in unseren Breiten das Nadelholz am beliebtesten. Vor allem Fichte und Tanne sind gut verfügbar und auch von ihren Eigenschaften her bestens geeignet. Mittlerweile tritt aber auch die Buche, die sich als Leimbinder anbietet, in Erscheinung. Buche hat außerdem eine deutlich höhere Druckfestigkeit und ist somit auch für Hochhäuser geeignet. Zudem wächst sie derzeit in Deutschland stärker nach, als dass sie geschlagen wird. Dementsprechend ist ihre Verfügbarkeit hoch und die Verwendung nachhaltig – ganz im Sinne des Klimaschutzes.

MIMCO Asset Management wächst in Deutschland deutlich

 Deutsche Tochtergesellschaft managt inzwischen rund 180.000 Quadratmeter Mietfläche

Der Asset- und Investment-Fondsspezialist MIMCO Capital Sàrl aus Luxemburg wächst mit seiner deutschen Tochtergesellschaft MIMCO Asset Management GmbH. Innerhalb von knapp einem Jahr hat die neu gegründete MIMCO Asset Management GmbH inzwischen rund 180.000 Quadratmeter vermietbarer Fläche in der eigenen Verwaltung. Die Leerstandsquote im Gesamtportfolio liegt bei unter 3 Prozent.  Die in Berlin ansässige MIMCO Asset Management ist im Dezember 2018 mit dem neuen Geschäftsfeld Asset Management gestartet. Wurden davor vornehmlich Aufgaben im Property Management von der ebenfalls zur Gruppe gehörenden JURAG Haus- und Immobilienverwaltung für die im Bestand befindlichen Liegenschaften  erfüllt, so gehört seitdem auch das aktive Asset Management dazu. Aktuell werden im gesamten Bundesgebiet 22 Liegenschaften mit über 240 Mietern verwaltet. Die Nutzungsarten konzentrieren sich auf Einzelhandel, Büro und Wohnen. Zu den Nutzern zählen unter anderem REWE, Media Markt, OBI, TEDI, Edeka, C&A, Postbank, Vodafone, Deutsche Bank sowie acht BMW Autohäuser der Cloppenburg Gruppe. Der Verkehrswert der Objekte beträgt über 150 Millionen Euro. Zu den Hauptaufgabengebieten der MIMCO Asset Management zählt die Verwaltung der in Deutschland allokierten Fondsobjekte des neuen EVEREST One Fonds. Der Fonds wurde nach Luxemburger Recht als SICAV-FIAR aufgelegt und richtet sich an deutsche und französische Family Offices und institutionelle  Investoren. Er fokussiert sich auf Investitionen in höherrentierliche Liegenschaften mit Restrukturierungsbedarf. Dazu gehören Einzelhandelsobjekte sowie Bürogebäude, vorwiegend in Deutschland. Insbesondere wird in Immobilien mit Management-Aufwand bzw. Restrukturierungsbedarf sowie in Revitalisierungen investiert. Der Fonds hat ein Zielvolumen von rund 400 Millionen Euro.

„Unsere deutschen Fondsobjekte unmittelbar durch eine eigene Einheit vor Ort managen zu lassen, war genau die richtige Entscheidung. Das zeigen nicht nur die zügige Akquisition neuer Objekte für unsere Fonds durch die Spezialisten des Teams in Berlin, sondern auch bei der laufenden Verwaltung die überdurchschnittlich guten Vermietungsergebnisse“, erklärt Bernd von Manteuffel, Geschäftsführer von MIMCO Capital und JURAG Haus- und Immobilienverwaltung GmbH & Co KG. „Unser Fokus liegt neben attraktiven Bestandsobjekten in prosperierenden B- und C-Städten insbesondere auf Objekten mit Management-Aufwand. Dazu gehören speziell Revitalisierungen und Restrukturierungen. Fachlich sind die Anforderungen dafür hoch, doch letztlich sind genau solche Objekte die Basis für höherrentierliche Investitionen. Hinzu kommt die zügige Umsetzung der zufließenden Investorengelder in lukrative Immobilien. Wir werden alleine in diesem Jahr weitere rund 50 Millionen für den EVEREST One investieren“, führt Roland Schleider, Head of Asset Management der deutschen Tochtergesellschaft MIMCO Asset Management aus.  MIMCO Capital wurde 2018 von Bernd von Manteuffel und Christophe Nadal gegründet. Beide haben zuvor als Hauptgesellschafter einen ebenfalls in Luxemburg aufgelegten Fonds initiiert. Dieser ist nach rund 2 Jahren mit 150 Millionen Euro voll investiert und von den Gründern im Januar 2019 geschlossen worden. Gerne senden wir Ihnen hochauflösende Daten zu den nachfolgenden Fotos zu:

Hintergrundinformationen zu MIMCO Capital
MIMCO Capital Sàrl wurde 2018 in Luxemburg als Dachgesellschaft für nach Luxemburger Recht aufgelegte Immobilienfonds gegründet. Der Fokus liegt auf Investitionen in höherrentierliche Liegenschaften mit Restrukturierungsbedarf. Kern der Investitionsvehikel sind Immobilienfonds nach Luxemburger Recht. MIMCO Capital deckt die komplette Wertschöpfungskette von der Fondsstrukturierung und -auflage über das Investment- und Asset-Management bis zum Property-Management ab. Derzeit ist der Immobilienspezialist mit Investitionen in Deutschland und Luxemburg aktiv. Zu den besonderen Fähigkeiten zählt die Expertise im Bereich Restrukturierung, Revitalisierung und Projektentwicklung. Gemanagt wird MIMCO Capital von den beiden Gründern und geschäftsführenden Gesellschaftern Bernd von Manteuffel und seiner Schweizer Holding der JURAG AG sowie Christophe Nadal und seiner Luxemburger INC Holding. Als deutsche Tochtergesellschaft der MIMCO Capital agiert die MIMCO Asset Management GmbH mit Sitz in Berlin, dies unter der Leitung von Roland Schleider. Die beiden Gründer von MIMCO Capital haben 2017 zusammen als Hauptgesellschafter mit einer weiteren französischen Gesellschafterin einen ebenfalls in Luxemburg aufgelegten Fonds initiiert. Der Fonds wurde innerhalb von zwei Jahren nach Erreichen des geplanten Investitionszieles mit 150 Millionen Euro im Januar 2019 erfolgreich geschlossen. Der EVEREST ONE ist der erste Fonds von MIMCO Capital. Er investiert vor allem in höherrentierliche deutsche und Luxemburger Einzelhandels- und Bürogebäude mit Management-Aufwand bzw. Restrukturierungsbedarf. Das Zielvolumen liegt bei 400 Millionen EURO.
Mit dem BUILDIM SICAV FIAR Fonds ist bereits der zweite Fonds am Start. Dieser investiert vorwiegend in Luxemburg und Deutschland, erste Projekte sind in der Realisierungsphase.
Mehr Informationen finden Sie auf: www.mimcocapital.com

Digitalisierung in der Baubranche: Zeit und Kosten fest im Griff dank innovativem BIM-Modul 

Die ursprüngliche Idee von Building Information Modeling (BIM) liegt bekanntlich in der Sammlung und Verwaltung sämtlicher projektrelevanter Informationen in einer CAD-Datei. Das war die wichtigste Voraussetzung dafür, dass Kollisionsprüfungen jederzeit möglich waren. Jede Arbeitsweise indes, die diese Kompatibilität unterbricht, läuft dem Grundprinzip von BIM entgegen.

Die BIM-Idee und somit die Anforderung der Kompatibilität der Daten wurde in Deutschland um alphanumerische Werte erweitert und somit auch auf den Bereich der AVA-Software ausgedehnt. Ein besonders kritischer Punkt im BIM-Vorgang sind permanente Änderungen, die in jedem Bauprozess den Alltag des Planers bestimmen. Datenübertragungen über die IFC-Schnittstelle (Industry Foundation Classes) bremsen den Planer aus und werden sehr schnell zu Zeit- und Kostenfallen. Tatsächlich sprechen viele Gründe für eine bidirektionale Arbeitsweise, in der die Datenbestände zwischen CAD-Programm und AVA-Software kompatibel bleiben.

Bei der bidirektionalen Arbeitsweise sind beide Programme durch eine gemeinsame Datenbasis miteinander synchronisiert und greifen aufeinander zu. Von diesem Moment an werden von der CAD-Software sämtliche Raumelemente des aktuellen Projekts an das Gebäudemodell des AVA-Programms übergeben. Dieser Vorgang ist auch visuell nachvollziehbar: Markierungen einzelner Modell-Elemente im CAD-Fenster führen zur simultanen Markierung der Bau-Elemente im AVA-Software-Fenster.

Markierungen einzelner Elemente oder auch ganzer Knoten im Gebäudemodell der AVA-Software führen analog zur passenden Markierung in der CAD-Datei. Damit sich aus dieser Verzahnung eine funktionierende Ausschreibung kreieren lässt, ist ein gewisser Grad an Automatisierung notwendig.

Die Automatisierung birgt jedoch auch Risiken, etwa wenn hierbei undurchsichtige Formeln zum Einsatz kommen, die weder nachprüfbar, noch manuell steuerbar sind und durch Vereinfachungen auch fehlerbehaftet sein können. Gleiches gilt, wenn die Software nur Ergebniswerte liefert, die allenfalls Näherungswerte enthalten; diese führen zu Fehlern in den Mengenangaben und damit zu falschen Kostenermittlungen.

Der AVA Software-Experte SIDOUN International hat mit G-BIM eine Lösung entwickelt, die gleich fünf Funktionalitäten beinhaltet, die bislang noch nicht auf dem Markt geboten werden.

 

Zeitliche Flexibilität durch Verzahnung von CAD und AVA-Software

Im Gegensatz zu IFC-Schnittstellen, die durch ihren Schnitt immer zwei Datenbestände produzieren, schafft G-BIM zunächst eine gemeinsame Datenbasis, auf die das CAD-Programm und die AVA-Software synchron zugreifen können.

Bei IFC-Schnittstellen geschieht die Übergabe von Daten zu einem bestimmten Zeitpunkt. „Dabei wird implizit die absurde Annahme getroffen, dass das Modell zu diesem Zeitpunkt fix und fertig sei“, erklärt Gérard Sidoun, Gründer und Geschäftsführer der SIDOUN International GmbH. Danach können in diesen Daten Änderungen nur noch sehr zeitaufwendig vorgenommen werden: jede einzelne Änderung muss vom Planer zweifach manuell, nämlich sowohl in der CAD-Datei als auch in der AVA-Software ausgeführt werden. „Das heißt, zum Zeitpunkt der Datenübergabe müssen durch den Planer bereits Entscheidungen über Materialien und Ausführung getroffen werden, die er in einem so frühen Stadium noch gar nicht sinnvoll treffen kann; er wird gezwungen sequentiell zu arbeiten. Die Arbeitsrealität des Planers jedoch ist eine andere“, erläutert Sidoun.  Die Qualitäten der Gebäudeteile werden laufend erfasst beziehungsweise korrigiert, Prozesse laufen parallel. Dieser Arbeitsweise wird mit G-BIM Rechnung getragen.

Zudem erhält der verantwortliche Planer die Möglichkeit verschiedene Mitarbeiter gleichzeitig durch synchrone Teamarbeit am selben Projekt arbeiten zu lassen. Die gemeinsame Datenbasis, auf die das CAD-Programm und die AVA-Software zugreifen, ermöglicht dem Anwender bei diesem Bemusterungsprozess maximale zeitliche Flexibilität.

Transparenz durch exakte, nachvollziehbare und editierbare Formeln bei Mengenermittlungen

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal der AVA-Software SIDOUN Globe® ist die Möglichkeit Formeln innerhalb des AVA-Programms einzusehen, nachzuvollziehen, ggf. zu korrigieren oder sogar neu zu schreiben. Aus diesen Formeln werden die Mengen für die Kostenstellen definiert, die dann nach der Verzahnung mit der CAD-Software zu exakten und korrekten Mengenermittlungen führen. „Während viele andere AVA-Software-Hersteller nur mit undurchsichtigen Vereinfachungen oder groben Näherungswerten arbeiten und damit billigend hohe Ungenauigkeiten in Kauf nehmen, erhält der Planer mit G-BIM von SIDOUN Globe® ein Höchstmaß an Transparenz, mit der er seine Mengenermittlung und damit die Projektkosten immer fest im Griff hat“, begründet Sidoun.

Kompatible Daten durch bidirektionalen Workflow zwischen CAD und AVA-Software

Die Qualitäten der in der CAD bemusterten Elemente werden im Gebäudemodell der AVA-Software bestimmten Leistungen zugeordnet und per Drag-and-Drop in die Ausschreibung einbezogen. Ergeben sich während des Bauprozesses Änderungen, hat der Planer im Sinne des bidirektionalen Workflows die Möglichkeit geänderte Qualitäten (wie zum Beispiel Farben, Materialien oder Herstellerdaten) aus dem Stamm-LV seines AVA-Programms per Knopfdruck in die Elemente seiner CAD-Datei zurückzuschreiben. Geometrische Daten werden dabei nicht verändert. „Durch die bidirektionale Verzahnung sind die Daten in CAD- und AVA-Software jederzeit kongruent. Für Architekten ergeben sich somit durchgängig kompatible Daten und ein BIM-konformes Ausschreiben, das ihm hohe Wettbewerbsvorteile verschafft“, erklärt Sidoun.

Umfassend, schnell und übersichtlich: Der integrierte Änderungsdienst

Eine Schlüsselfunktion innerhalb des BIM-Vorganges ist die SIDOUN Globe®-Funktion Änderungsdienst. Der Bauprozess impliziert kontinuierliche Änderungen. Folglich entscheiden korrekte, übersichtliche und zeitsparende Änderungen bisweilen über das Gelingen eines Bauprozesses.

Mit der Funktion Änderungsdienst im Gebäudemodell erhält der Planer jederzeit automatisiert eine aktuelle Information über die letzten Änderungen, die durch unterschiedliche Projektmitarbeiter im CAD-Modell getätigt wurden. Dank der Anzeige der aktuellen Korrekturen in Langtextform hat der Planer einen sofortigen, umfassenden und komfortablen Überblick über die aktuellen Änderungen.

Automatischer Kostenanschlag nach DIN 276 und den Gewerken

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal von G-BIM in SIDOUN Globe® ist der Kostenanschlag nach DIN 276 und den Gewerken. Hier werden nicht nur Kosten, sondern auch Mengen, Materialangaben und weitere Informationen ausgegeben. „Für Architekten“, berichtet Firmengründer Sidoun, „ergibt sich so die Chance Kostenanschläge anhand dieser greifbaren Vergleichswerte schnell einschätzen zu können. Dies ermöglicht eine Plausibilitätsprüfung und bietet hohe Planungssicherheit“.

Um eine hohe Sicherheit zu gewährleisten, werden alle Daten zentral in der MSSQL Datenbank gespeichert. Durch Client-Caching können Änderungen, die zwischen zwei Speichervorgängen vorgenommen werden, wieder rückgängig gemacht werden. Das bedeutet, dass überarbeitete Daten wieder herstellbar sind. Die Zugriffsrechte können vom übergeordneten- oder vom Projektadministrator entweder projekt- oder personenbezogen vergeben werden. Zusätzlich kann der Administrator ein Passwort festlegen oder die Windows Benutzerverwaltung übernehmen.

Weitere Informationen im Internet unter: www.sidoun.de

Die SIDOUN International GmbH mit Sitz in Freiburg im Breisgau wurde 1977 vom heutigen Geschäftsführer Gérard Sidoun gegründet und ist spezialisiert auf Software für AVA, Kostenmanagement und Baukalkulation für Architekten. Seit mehr als 40 Jahren ist SIDOUN International der Premium-Hersteller für Software im Bereich Baumanagement. Mit dem Produkt WinAVA wurde SIDOUN in den 1990ern zum Vorreiter, als sie als erstes Unternehmen eine AVA-Software für Windows entwickelten. Seither hat das Unternehmen seine Position als Innovationsführer stetig weiter ausgebaut. Das aktuelle Produkt SIDOUN Globe® wurde die vergangenen fünf Jahre in Folge als beste Branchensoftware ausgezeichnet.

Wonach suchen Sie?