Monthly Archives: April 2020

Tradition trifft Innovation – MIGUA feiert 100-jähriges Firmenjubiläum

Die MIGUA Fugensysteme GmbH, deutscher Marktführer im Bereich der Konstruktion, Herstellung und dem Einbau von Fugenprofilsystemen, feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Das heute weltweit aufgestellte Unternehmen wurde am 4. Mai 1920 in Blankenburg im Harz gegründet. Das ehemalige technische Handelshaus hat sich kontinuierlich zum erfolgreichen, mehrfach mit Design- und Innovationspreisen ausgezeichneten Innovationsführer seiner Branche entwickelt.

Innovative Produkte und herausragender Service – dafür ist MIGUA als international agierendes Traditionsunternehmen bekannt und gehört heute zu Europas führenden Anbietern von Fugenprofilsystemen. Der Mittelständler mit Hauptsitz im nordrhein-westfälischen Wülfrath stellt Produkte zum Überbrücken, Verschließen und Abdichten von Dehnungsfugen her. Als leistungsstarke Manufaktur entwickelt MIGUA neben den Fugenprofilen, wie z.B. wasserdichte Fugensysteme, Schwerlast-Profile, Hygiene-Profile und seismische Profile, auch individuelle Profil-Lösungen für anspruchsvolle Großbauprojekte. So werden MIGUA Fugensysteme weltweit vor allem bei Groß-Bauvorhaben wie Flughäfen, Bahnhöfen, Industrieanlagen, Parkgebäuden, Einkaufszentren, Messehallen oder Kliniken eingesetzt.

„Zudem entwickelt MIGUA ständig neue Profile mit verbesserten Eigenschaften.“, so Geschäftsführer Markus Schaub-Manthei. „Denn innovative Produkte und Services sind zur Erfüllung der wachsenden Anforderungen moderner Gebäudearchitektur ein Muss. Vor allem ist es uns wichtig, die steigenden Erwartungen an ein ansprechendes Design im Bereich der Fugenabdichtung zu erfüllen.“ Denn erklärtes Ziel aller nationalen und internationalen Aktivitäten ist es, objektspezifische Kundenanforderungen optimal umzusetzen. „Move before you have to“ erläutert Schaub-Manthei in dem Zusammenhang das Credo des Unternehmens in Bezug auf Innovation. Ein eigenes Innovationsteam entwirft dazu in enger Zusammenarbeit mit Kunden aus den Bereichen Architektur und Planung sowie Bauausführung neue Produkte für ganz spezifische Anforderungen. Anspruch des Unternehmens ist es, über die Lieferung der passgenauen Fugensysteme hinaus, Projekte und bauliche Herausforderungen von der Anwendungstechnik bis hin zur kompletten Verlegeleistung kompetent zu begleiten. Diese konsequente Kundenorientierung ist Unternehmensphilosophie und findet ihre Entsprechung im Leitgedanken „MIGUA – you first“.

Unternehmerische Aktivität und soziale Verantwortung

Derzeit ist der deutsche Marktführer in über 60 Ländern präsent. Den deutschen und polnischen Markt betreut das Unternehmen mit eigenen Vertriebsteams. Und zur erfolgreichen Bearbeitung des expandierenden Marktes in der Region Middle East und Indien gründete MIGUA 2015 ein Tochterunternehmen in Dubai. Als international tätiges, mittelständisches Unternehmen übernimmt MIGUA auch soziale Verantwortung und bekämpft als Teil des OXFAM Netzwerks ‚Unternehmer für Unternehmer‘ Armut auf internationaler Ebene. Mit der Unterstützung des Kinder- und Jugendhospiz Stiftung Bergisches Land fördert das Unternehmen zudem ein wichtiges karitatives Projekt in der direkten Nachbarschaft. Als Fördermitglied der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald beteiligt sich MIGUA an ökologischen Projekten, die vor allem den Erhalt und die Gesundung des Waldes zum Ziel haben.

MIGUA ist zudem Teil einer starken Gemeinschaft – der INDUS Holding AG mit Sitz in Bergisch Gladbach. Nach dem Prinzip „kaufen, halten und entwickeln“ unterstützt das erfolgreiche Unternehmen seine Beteiligungen mit langfristiger Ausrichtung in ihrer unternehmerischen Weiterentwicklung. Dabei sorgt die INDUS dafür, dass sämtliche Gesellschaften ihre mittelständische Identität als besondere Stärke bewahren und weiterentwickeln können.

BAU 2021: Gute Buchungslage weckt Zuversicht

Die BAU stemmt sich erfolgreich gegen die Auswirkungen der weltweiten COVID-19 Epidemie. Trotz der schwierigen Situation weckt die sehr gute Buchungslage die Zuversicht bei Messe-Organisatoren und Ausstellerbeirat. Bereits drei Viertel der verfügbaren Netto-Ausstellungsfläche sind fest gebucht.

 

Das Projektteam der BAU geht aktuell davon aus, wieder alle 18 Messehallen mit insgesamt 180.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche belegen zu können. Auch das Rahmenprogramm wird wieder auf Champions-League-Niveau sein. Architekten, Planer und Bauingenieure dürfen sich auf Vorträge renommierter Kollegen aus aller Welt freuen. Auch das spezifische Angebot für das Bau- und Ausbaugewerbe wird ausgeweitet, so wird es u.a. erstmals eine „Demonstration Area“ mit Vorführungen von Bau-Profis geben.

Unter den Unternehmen, die ihre Ausstellungsfläche bereits fest gebucht haben, sind langjährige Partner der BAU wie: Assa Abloy, Bosch, Busch Jäger, Deutsche Steinzeug, Festool, Gira, Glas Trösch, Gretsch-Unitas, Hörmann, Hydro Building Systems (WICONA), Interpane, Klaus Multiparking, Merck, Metabowerke, Novoferm, Roma, Roto Frank, Teckentrup, Utzin Utz, Vaillant, Würth und viele mehr.

Ganz besonders erfreulich: Prominente Branchengrößen wie z.B. BASF, Lafarge, Steuler Fliesen (erstmals seit 2011 wieder auf der BAU) oder ULMA ARCHITECTURAL SOLUTIONS (Spanien) nutzen die BAU wieder als Präsentations- und Geschäftsplattform.

Angesicht dieser breiten Unterstützung blickt Dr. Reinhard Pfeiffer, stellv. Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München, optimistisch auf die kommende BAU: „Wir freuen uns, dass die meisten unserer langjährigen Kunden in dieser schwierigen Zeit zu uns stehen und auch viele neue Aussteller ihre Hoffnung auf eine bessere Zukunft an die BAU knüpfen. Die BAU war für die Branche schon immer der Fels in der Brandung, gerade auch in stürmischen Zeiten wie nach der Finanzkrise im Jahr 2009. Wir werden alles daransetzen, unseren Kunden wieder ein einmaliges Messeerlebnis zu bieten, wie auch immer die Voraussetzungen im Januar 2021 sein werden.“

Dieter Schäfer, Chef der Deutschen Steinzeug und Vorsitzender des Ausstellerbeirats der BAU, erklärt stellvertretend für die Aussteller: „Wir stehen hinter der BAU, erst recht in dieser Situation. Es ist ganz wichtig, dass wir einen Anker haben, an dem wir uns ausrichten können und der für Aufschwung und Zuversicht steht. Dieser Anker war immer die BAU, so wird es 2021 wieder sein.“

Martin J. Hörmann, persönlich haftender Gesellschafter der Hörmann Gruppe und stellv. Vorsitzender des Ausstellerbeirats, erklärt: „Die Auswirkungen der Corona-Krise werden die Branche im kommenden Jahr erst richtig treffen. Deshalb wird die BAU mit ihrer Strahlkraft zu Jahresbeginn für die Entwicklung der Auftragslage ganz entscheidend sein. Viele Unternehmen verknüpfen mit der BAU im Januar die Hoffnung auf einen Schub. Die BAU hat oft genug bewiesen, dass sie diesen Anstoß geben kann. Deshalb ist es wichtig, dass die Branche der BAU den Rücken stärkt.“

Auch Christian Mettlach, Projektleiter Messen Hydro Building Systems (WICONA), setzt wieder große Hoffnungen in die BAU. „Die BAU ist und bleibt für WICONA das absolute Branchen-Highlight. Sie bietet die ideale Plattform, um unsere Kunden – Metallbauer, Architekten / Planer und Projektentwickler – persönlich zu treffen und über unsere Produktneuheiten zu informieren. Eines unserer Top-Themen in 2021 werden die besonders nachhaltigen Aluminiumlegierungen Hydro CIRCAL sein, die bereits jetzt in vielen unserer Systemlösungen erfolgreich zum Einsatz kommen. Wir freuen uns schon jetzt sehr auf die Messe und viele spannende Gespräche.“

Auch Architekten und Planer hoffen auf die BAU, wie Thomas Welter, Bundesgeschäftsführer im Bund Deutscher Architekten, BDA, erläutert: „Die Mitglieder des Bundes Deutscher Architekten BDA schauen mit Zuversicht auf die BAU im Januar 2021. Als internationale Leitmesse und als positives Zeichen, dass Großveranstaltungen auch mit Anforderungen des Infektionsschutzes in Einklang gebracht werden können, ist die Bau 2021 am besten geeignet, der Branche insgesamt wieder positive Dynamik zu geben und vor allem wichtige Themen der Architektur und Stadtplanung rund ums Bauen konsequent und zukunftsorientiert aufzugreifen.“

Auch das mittelständische Handwerk hat hohe Erwartungen an die BAU. Felix Pakleppa Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, ZDB, erklärt: „Unsere Mitglieder rechnen trotz der aktuellen Situation fest mit der BAU 2021. Diese einmalige Plattform bietet der mittelständischen Bauwirtschaft die Chance, das Geschäft für 2021 anzukurbeln. Gerade nach dem jetzigen Krisenjahr kommt der Weltleitmesse der Branche daher eine herausragende Rolle zu. Den ZDB und die BAU verbindet eine langjährige Partnerschaft, weshalb wir natürlich auch 2021 wieder auf der Messe präsent sein werden.“

Mirko Arend, Projektleiter der BAU, zieht folgendes Resümee: „Alles in allem sind wir, was Buchungszahlen und Vorbereitung angeht, auf einen annähernd vergleichbaren Stand wie vor zwei Jahren. Das gibt uns ein gutes Gefühl, dass auch die BAU 2021 ähnlich erfolgreich sein wird wie die Vorgängerveranstaltung. Nach dem Corona-Shutdown ist die Erwartungshaltung der Branche zurecht größer denn je.“

Bosch setzt in Corona-Krise auf technische Innovationen und treibt Klimaschutz voran

Stuttgart – Nach einer Produktionsunterbrechung an weltweit fast 100 Bosch-Standorten im laufenden Monat bereitet sich das Unternehmen systematisch auf den schrittweisen Hochlauf der Fertigung vor. „Mit einer verlässlichen Zulieferung wollen wir die langsam wieder steigende Nachfrage unserer Kunden bedienen und zu einer möglichst raschen Erholung der Weltwirtschaft beitragen,“ sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, anlässlich der Bilanzpressekonferenz. „Unser Ziel ist ein synchronisierter Hochlauf der Fertigung und die Sicherung der Lieferketten insbesondere in der Automobilproduktion. In China ist uns dies bereits gelungen. Unsere rund 40 Werke vor Ort produzieren wieder und die Lieferketten sind stabil. In den übrigen Regionen arbeiten wir mit Hochdruck daran.“ Für einen erfolgreichen Produktionsstart ergreift das Unternehmen laut Denner zahlreiche Maßnahmen, um einen angemessenen Schutz der Beschäftigten vor Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus sicherzustellen. Zudem setzt Bosch auf ein koordiniertes, gemeinsames Vorgehen mit Kunden, Lieferanten, Behörden und Arbeitnehmervertretern.

 

Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie

„Wo immer möglich, wollen wir unser Know-how in die Anstrengungen zur Eindämmung der Pandemie einbringen, etwa mit unserem neu entwickelten Covid-19-Schnelltest und unserem Analysegerät Vivalytic“, sagte Bosch-Chef Denner. „Die Nachfrage ist sehr groß. Wir tun alles, um die Produktion deutlich zu steigern und werden sie gegenüber den bisherigen Planungen bis Jahresende verfünffachen“, so Denner. Bosch will 2020 mehr als eine Million Schnelltests produzieren, im nächsten Jahr sollen es drei Millionen sein. Das Analysegerät Vivalytic soll ergänzend zu den bisherigen Labortests zunächst in Krankenhäusern und Arztpraxen und dort vor allem zum Schutz des medizinischen Personals eingesetzt werden, für das die rasche Verfügbarkeit der Testergebnisse in weniger als zweieinhalb Stunden entscheidend ist. Ausgeliefert wird der Schnelltest bereits in Europa, er kann im Status „research use only“ nach einer Validierung eingesetzt werden. Eine europaweite CE-Kennzeichnung erwartet Bosch bis Ende Mai. Ein noch schnellerer Test, der in weniger als 45 Minuten eine COVID-19-Erkrankung verlässlich ermitteln kann, befindet sich in der Endphase der Entwicklung. „Was wir hier schaffen, folgt ganz unserem Leitmotiv Technik fürs Leben“, so Denner.

Bosch hat bereits die Fertigung von Mund- und Nasenmasken aufgenommen. Schon jetzt stellen 13 Bosch-Werke in neun Ländern, von Bari in Italien über Bursa in der Türkei bis hin zu Anderson in den USA, in Eigeninitiative solche Masken für ihren lokalen Bedarf her. Darüber hinaus baut das Unternehmen derzeit zwei vollautomatische Fertigungslinien am Standort Stuttgart-Feuerbach auf – weitere Linien folgen in Erbach (Odenwald) sowie in Indien und Mexiko. „Unser Sondermaschinenbau hat binnen weniger Wochen eine entsprechende Anlage konzipiert“, sagte Denner. Die Konstruktionspläne hat Bosch auch anderen Unternehmen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Insgesamt können pro Tag mehr als 500 000 Masken produziert werden. Die Masken sollen dem Schutz der Bosch-Mitarbeiter in den Werken weltweit dienen. Darüber hinaus sollen sie auch extern verfügbar gemacht werden. Voraussetzung dafür ist eine entsprechende länderspezifische Zulassung. Zudem stellt Bosch wöchentlich 5 000 Liter Desinfektionsmittel in Deutschland und in den USA her, um seine Mitarbeiter in amerikanischen und europäischen Werken zu versorgen. „Unsere Mitarbeiter leisten hier Großartiges“, sagte Denner.

Entwicklung Weltwirtschaft 2020: Rezession belastet Ausblick

Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr und die Corona-Pandemie rechnet Bosch mit erheblichen Herausforderungen für die Weltwirtschaft: „Wir stellen uns auf eine globale Rezession ein, die auch unsere Geschäftsentwicklung 2020 deutlich belasten wird“, sagte Prof. Dr. Stefan Asenkerschbaumer, Finanzchef und Stellvertretender Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung. Bei der Automobilproduktion rechnet Bosch aktuell für 2020 auf Basis der bislang bekannten Effekte mit einem Minus von mindestens 20 Prozent. Im ersten Quartal dieses Jahres fiel der Umsatz der Bosch-Gruppe um 7,3 Prozent und lag damit deutlich unter dem Vorjahresniveau. Alleine im März 2020 betrug der Rückgang 17 Prozent. Für das Gesamtjahr machte das Unternehmen angesichts der erheblichen Unsicherheiten keine Prognose. „Es bedarf größter Anstrengungen, um zumindest ein ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen“, so der Finanzchef. „In dieser tiefen Krise ist erneut unsere breite Aufstellung mit unterschiedlichen Unternehmensbereichen ein Vorteil.“

Aktuell stehen umfangreiche Maßnahmen zur Kostenreduzierung und Liquiditätssicherung im Mittelpunkt. Dazu gehören die laufenden Arbeitszeitverkürzungen und Produktionseinschränkungen an vielen Standorten weltweit, ein Gehaltsverzicht bei Fach- und Führungskräften einschließlich der Geschäftsführung sowie die zeitliche Streckung von Investitionen. Darüber hinaus hat Bosch bereits zum Jahresbeginn 2020 ein umfassendes Programm zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit aufgelegt. „Unser Ziel ist die mittelfristige Rückkehr zu einer operativen Rendite von rund 7 Prozent, ohne die wesentlichen Zukunftsaufgaben zu vernachlässigen“, so Asenkerschbaumer. „Daran arbeiten wir, neben der Bewältigung der Coronavirus-Pandemie, mit allem Nachdruck. Denn damit schaffen wir das finanzielle Fundament, um die großen Zukunftschancen der Bosch-Gruppe zu nutzen.“

Klimaschutz: Bosch verfolgt konsequent ehrgeizige Ziele

Trotz der aktuell herausfordernden Situation hält Bosch seinen langfristigen, strategischen Kurs: Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen verfolgt weiterhin konsequent ehrgeizige Klimaschutz-Ziele und entfaltet entsprechende Aktivitäten zum Ausbau nachhaltiger Mobilität. „Wenngleich andere Themen gegenwärtig im Fokus stehen, dürfen wir die Zukunft unseres Planeten nicht aus dem Blick verlieren“, sagte Denner.

Bosch kündigte vor knapp einem Jahr an, als erstes global agierendes Industrieunternehmen bereits Ende 2020 weltweit an allen 400 Standorten klimaneutral zu werden. „Dieses Ziel werden wir erreichen“, sagte Denner. „Seit Ende 2019 sind bereits alle Standorte in Deutschland CO2-neutral, weltweit haben wir Stand heute 70 Prozent erreicht.“ Um die CO2-Neutralität zu ermöglichen, investiert das Unternehmen in Energieeffizienz, erhöht den Anteil regenerativer Energien an der Energieversorgung, kauft vermehrt Ökostrom zu und kompensiert unvermeidbaren CO2-Ausstoß. „Der Anteil der CO2-Kompensationen wird 2020 deutlich niedriger sein als geplant – nur 25 statt nahezu 50 Prozent. Wir kommen damit bei der Steigerung der Qualität unserer Maßnahmen schneller voran als erwartet“, sagte Denner.

CO2-neutrale Wirtschaft: Neue Beratungsgesellschaft gegründet

In Sachen Klimaschutz schlägt Bosch zwei neue Wege ein, um die eigenen Anstrengungen in die Wirtschaft hinein zu multiplizieren: Ein Ziel ist es, die vor- und nachgelagerten Aktivitäten entlang der Wertschöpfungskette von den beschafften Gütern bis zu den verkauften Produkten möglichst klimaneutral zu gestalten. Bis 2030 soll der Wert der damit verbundenen Emissionen (Scope 3) um 15 Prozent beziehungsweise mehr als 50 Millionen Tonnen pro Jahr sinken. Dazu hat sich Bosch gegenüber der Science-Based-Target-Initiative als erster Automobilzulieferer mit einem messbaren Ziel verpflichtet. Zudem bündelt das Unternehmen in der neuen Beratungsgesellschaft „Bosch Climate Solutions“ künftig sein Wissen und die Erfahrung von nahezu 1 000 Bosch-Experten weltweit und aus mehr als 1 000 eigenen Energieeffizienz-Projekten. „Wir wollen unsere Erfahrungen auch anderen Unternehmen auf ihrem Weg zur CO2-Neutralität zur Verfügung stellen“, begründete Denner den Schritt.

Wachstumsmarkt für Europa: Einstieg in Wasserstoff-Wirtschaft

„Der Klimaschutz bleibt für die Menschheit überlebenswichtig – er kostet, aber Nichtstun wird noch teurer“, betonte Denner. „Die Politik muss den Weg frei machen für mehr Erfindergeist in den Unternehmen, um mit Technik der Umwelt zu nutzen – ohne dem Wohlstand zu schaden.“ Wichtig ist laut Denner eine breite Technologieoffensive, die nicht nur einen batterieelektrischen Weg zu nachhaltiger Mobilität vorgibt, sondern neben effizienten Verbrennungsmotoren vor allem auch eFuels und Brennstoffzelle berücksichtigt. Der Unternehmenschef forderte für die Zeit nach der Corona-Krise einen mutigen Einstieg in die Wasserstoff-Wirtschaft und in die eFuels-Produktion. Nur so kann seiner Einschätzung nach Europa bis 2050 klimaneutral werden. „Heutige Wasserstoff-Anwendungen müssen raus aus den Reallaboren und rein in die Realwirtschaft“, sagte Denner. Er appellierte an die Politik, die erforderlichen Technologien zu fördern. „So können wir auch ehrgeizige Klimaziele erreichen“, ermutigte Denner.

Bereit für Wasserstoff: Mobile und stationäre Brennstoffzellen

Der Klimaschutz beschleunigt den Strukturwandel in vielen Branchen. „In der Automobilindustrie genauso wie in der Gebäudetechnik gewinnt Wasserstoff an Bedeutung. Hierauf ist Bosch sehr gut vorbereitet“, erklärte Denner. Für den Einsatz in Fahrzeugen bereitet Bosch bereits mit dem Partner Powercell die Industrialisierung des Stacks einer mobilen Brennstoffzelle vor. Die Markteinführung ist für 2022 geplant. Das Unternehmen will sich damit auf einem weiteren Wachstumsmarkt erfolgreich positionieren: Bereits 2030 könnte jedes achte neuzugelassene schwere Nutzfahrzeug mit einer Brennstoffzelle ausgestattet sein. An stationären Brennstoffzellen arbeitet Bosch mit seinem Partner Ceres Power. Diese können zum Beispiel bei der Stromversorgung von Rechenzentren zum Einsatz kommen. Bosch rechnet bereits 2030 mit einem Marktvolumen von mehr als 20 Milliarden Euro für Brennstoffzellen-Kraftwerke.

Antriebs- und Thermotechnik: Elektrifizierung des Produktportfolios

„Elektrische Lösungen im Zeichen des Klimaschutzes werden die bisher dominierende Verbrennertechnik im Auto zunächst nur ergänzen können“, betonte Denner. Deshalb treibt Bosch die Weiterentwicklung der Antriebstechnik technologieoffen voran. Laut der Marktforschung von Bosch werden auch 2030 zwei von drei Neuwagen Diesel oder Benziner sein, mit oder ohne Hybrid. Das Unternehmen investiert daher auch weiterhin in hocheffiziente Verbrennungsmotoren. So stößt der Diesel mit der neuen Abgastechnik von Bosch nahezu kein Stickoxid mehr aus, wie unabhängige Tests bereits gezeigt haben. Auch den Benziner entwickelt Bosch konsequent weiter: Mit innermotorischen Maßnahmen und effizienter Abgasnachbehandlung kann der Partikelgrenzwert der Euro-6d-temp-Norm um etwa 70 Prozent unterschritten werden. Bosch setzt sich zudem für erneuerbare Kraftstoffe ein, da auch der bereits vorhandene Fahrzeugbestand einen Beitrag zur CO2-Reduzierung leisten muss. Sogenannte eFuels, also synthetische Kraftstoffe, die ausschließlich mit erneuerbaren Energien erzeugt werden, können den Verbrenner CO2-neutral machen. Laut Denner wäre es deshalb ein zielführender Ansatz, solche eFuels auf den Flottenverbrauch anzurechnen, anstatt die CO2-Regulierung für die reinen Fahrzeugemissionen weiter zu verschärfen.

Darüber hinaus will Bosch Marktführer in der Elektromobilität werden. Dazu investiert das Unternehmen in seinen Werken Eisenach und Hildesheim in diesem Jahr rund 100 Millionen Euro in die Produktion elektrischer Antriebssysteme. Auch im Bereich Thermotechnik hält die Elektrifizierung beispielsweise bei der Heizungsmodernisierung ihren Einzug. „Wir erwarten eine Dekade der Elektrifizierung im Heizungskeller“, sagte der Bosch-Chef voraus. Vor diesem Hintergrund investiert Bosch zusätzlich 100 Millionen Euro ins Wärmepumpen-Geschäft und will seine Entwicklung ausbauen sowie die Marktanteile verdoppeln.

Geschäftsjahr 2019: In schwachem Marktumfeld gut behauptet

„Vor dem Hintergrund einer weiter abgeschwächten Weltkonjunktur und einer um 5,5 Prozent rückläufigen Automobilproduktion hat sich die Bosch-Gruppe 2019 ordentlich behauptet“, erklärte Asenkerschbaumer. Die Umsatzerlöse lagen aufgrund einer Vielzahl von Produkterfolgen mit 77,7 Milliarden Euro nur um 0,9 Prozent unter Vorjahresniveau; wechselkursbereinigt sanken sie um 2,1 Prozent. Die Bosch-Gruppe erwirtschaftete ein operatives Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (operatives EBIT) von 3,3 Milliarden Euro. Damit erreichte die operative EBIT-Rendite 4,2 Prozent. Ohne positive Sondereffekte insbesondere durch den Verkauf der Aktivitäten bei Verpackungsmaschinen ergibt sich eine Rendite von 3,5 Prozent. „Den Ergebnisausweis belasteten neben hohen Vorleistungen vor allem die schwache Verfassung von Märkten wie China und Indien, die weiter gesunkene Diesel-Nachfrage bei Pkws und hohe Restrukturierungsaufwendungen insbesondere in der Mobilitätssparte“, sagte Finanzchef Asenkerschbaumer. Mit einer Eigenkapitalquote von 46 Prozent und einem Cash-Flow von neun Prozent vom Umsatz im Jahr 2019 verfügt Bosch über eine solide Finanzkraft. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung stiegen auf 6,1 Milliarden Euro oder 7,8 Prozent vom Umsatz. Die Investitionen in Sachanlagen lagen mit fünf Milliarden Euro leicht über Vorjahresniveau.

Geschäftsjahr 2019: Entwicklung nach Unternehmensbereichen

Der Unternehmensbereich Mobility Solutions erreichte trotz des Rückgangs der weltweiten Automobilproduktion einen Umsatz von 46,8 Milliarden Euro. Damit lagen die Erlöse um 1,6 Prozent unter Vorjahr, wechselkursbereinigt um 3,1 Prozent. Der umsatzstärkste Bereich von Bosch entwickelte sich damit besser als die weltweiten Produktionszahlen. Die operative EBIT-Rendite erreichte 1,9 Prozent vom Umsatz. Im Unternehmensbereich Consumer Goods zog das Geschäft im Laufes des Jahres an. Der Umsatz erreichte 17,8 Milliarden Euro. Der Rückgang beträgt 0,3 Prozent, wechselkursbereinigt 0,8 Prozent. Mit 7,3 Prozent vom Umsatz liegt die operative EBIT-Rendite unter Vorjahr. Der Unternehmensbereich Industrial Technology spürte den nachlassenden Maschinenbaumarkt, legte jedoch im Umsatz um 0,7 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro zu, ging wechselkursbereinigt jedoch leicht um 0,4 Prozent zurück. Ohne einmaligen Sondereffekt durch den Verkauf des Geschäftsbereichs Verpackungstechnik lag die operative EBIT-Rendite bei sieben Prozent vom Umsatz. Im Unternehmensbereich Energy and Building Technology stiegen die Erlöse um 1,5 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro, wechselkursbereinigt um 0,8 Prozent. Die operative EBIT-Rendite beträgt 5,1 Prozent vom Umsatz.

Geschäftsjahr 2019: Entwicklung nach Regionen

Regional entwickelte sich das Geschäft 2019 bei Bosch unterschiedlich. In Europa lag der Umsatz mit 40,8 Milliarden Euro um 1,4 Prozent unter Vorjahr, wechselkursbereinigt um 1,2 Prozent. In Nordamerika stiegen die Erlöse um 5,9 Prozent auf 13 Milliarden Euro, wechselkursbereinigt lediglich um 0,6 Prozent. In Südamerika erhöhte sich der Umsatz um 0,1 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro, wechselkursbereinigt allerdings um sechs Prozent. In Asien-Pazifik (einschließlich Afrika) spiegelte sich der Einbruch der Automobilproduktion in Indien und in China wider. Der Umsatz sank um 3,7 Prozent auf 22,5 Milliarden Euro, wechselkursbereinigt um 5,4 Prozent.

Mitarbeiter: Jeder Fünfte in Forschung und Entwicklung tätig

Zum Stichtag 31. Dezember 2019 beschäftigte die Bosch-Gruppe weltweit 398 150 Mitarbeiter in gut 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in 60 Ländern. Wesentlich für den Rückgang der Mitarbeiterzahl um 2,9 Prozent gegenüber Vorjahr ist der Verkauf des Geschäftsbereichs Verpackungstechnik. Insgesamt arbeiten rund 72 600 Spezialisten in Forschung und Entwicklung bei Bosch, nahezu 4 000 mehr als im Vorjahr. Die Anzahl der Software-Entwickler im Unternehmen stieg 2019 um mehr als zehn Prozent auf rund 30 000 Mitarbeiter.

Zukunft gesichert: Bayerwald – Fenster und Türen wird neues Mitglied der BACHL Firmengruppe

Die BACHL Gruppe erweitert ihr Portfolio mit dem Zukauf der Firma Bayerwald

Röhrnbach / Neukirchen, 27.04.2020 – Erweiterung im Bereich Fenster und Haustüren

„Gemeinsam Werte schaffen“ heißt es zukünftig für die Firmen Bachl und Bayerwald Fenster und Haustüren. Das Traditionsunternehmen aus Röhrnbach übernimmt zum 1. Mai 2020 den insolventen Fensterhersteller aus Neukirchen vorm Wald. Zusammen will man der Marke zurück zur alten Stärke verhelfen.

Noch Mitte Februar erschütterte die Meldung der Insolvenz von Bayerwald die Region, doch mit vereinten Kräften aus Wirtschaft und Politik konnte unter Federführung des vorläufigen Insolvenzverwalters Dr. Hubert Ampferl innerhalb weniger Wochen ein Käufer und damit auch eine Lösung für die rund 380 Beschäftigten gefunden werden. Die familiengeführte Bachl-Gruppe ist nicht nur Anbieter und Hersteller von Baustoffen, Dämmstoffen, Kunststoffen und Baudienstleistungen im Hoch- und Tiefbau, sondern produziert selbst seit 1986 Fenster und Haustüren aus Kunststoff und Aluminium an ihrem Standort in Untergriesbach. Bachl gilt damit als Branchenkenner, der tief in der Region verwurzelt ist. „Mit der Übernahme verfolgen wir als strategisches Ziel die Erweiterung und Ergänzung unseres bestehenden Produktportfolios vor allem in den Bereichen Holz und Holz-Alu, um damit unsere Marktposition im Bereich Fenster und

Türen signifikant auszubauen. Dabei können wir auch unternehmensübergreifende Synergien mit unserem eigenen Fensterwerk nutzen“, so Bachl-Geschäftsführer Michael Küblbeck.

Die Marke Bayerwald ist als Premiumprodukt überregional bekannt und ist sowohl im Fachhandel als auch bei Endkunden etabliert. Obwohl sich das Unternehmen die letzten beiden Jahre auf Wachstumskurs befand, konnte die Finanzierung des

Geschäftsbetriebes nicht mehr vollumfänglich abgesichert werden. „In Krisenzeiten wie dieser hat die Nachricht von der Übernahme durch die Firma Bachl bei der gesamten Belegschaft für Aufatmen gesorgt“, erklärt Bayerwald-Geschäftsführer Jürgen Hartrampf, der auch weiterhin die Unternehmensleitung innehaben wird. Gemeinsam will man die Marke Bayerwald mit Innovation, Kundennähe und bewährter Zuverlässigkeit zu ihrer alten Stärke zurückführen. Die Motivation der Mitarbeiter war in den Wochen nach der Insolvenzantragsstellung ungebrochen, sodass Aufträge ohne Einschränkungen bearbeitet werden konnten. Auch zukünftig werden die Kunden wie gewohnt von ihren bisherigen Ansprechpartnern bei Bayerwald betreut und können auf das bekannte Produktsortiment zurückgreifen.

Markus Altenbuchinger, der nach wie vor Besitzer und Vermieter der Bayerwald-Immobilie ist, zeigt sich ebenfalls erleichtert, dass die ihm bestens bekannte Bachl-Gruppe als Fensterhersteller den Zuschlag erhalten hat: „Ich bin überzeugt und zuversichtlich, dass mit der Firma Bachl die richtige Entscheidung getroffen wurde und mit ihr das Unternehmen und die Marke Bayerwald die einstige Erfolgsgeschichte fortsetzen werden.“

Geht doch! Ein Buch über bezahlbares Wohnen

Wohnen ist ein Grundbedürfnis und sollte für Alle erschwinglich sein – doch längst ist die Wohnungsnot in der breiten Mittelschicht angekommen und eines der drängendsten Probleme unserer Zeit. Auch wenn gerade andere Themen die Nachrichten beherschen, hat es nicht an Brisanz verloren. Nicht nur in Metropolen wie München, Berlin oder Frankfurt, auch andernorts sollte das Schaffen von bezahlbarem Wohnraum ganz oben auf der politischen Agenda von Bund, Ländern und Kommunen stehen. Die Materie ist jedoch komplex, unzählige, teils widersprüchliche Faktoren wirken in das Thema hinein. Allein schon die Ökologie: Die Forderung, mehr zu bauen sieht sich der ökologischen Notwendigkeit, weniger zu bauen gegenüber. Lassen sich solche Ziele überhaupt vereinen?

In Geht doch! Ein Buch über bezahlbares Wohnen zeigen die Autoren Hannah, Jonas und Klaus Wehrle, dass es möglich ist, bezahlbaren Wohnraum für alle zu schaffen. Verständlich und leicht nachvollziehbar stellen sie das Thema in seiner ganzen Komplexität dar und gehen auf die vielen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, politischen und juristischen Faktoren ein, die die Kosten in die Höhe treiben und das Wohnen teuer machen.

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Cloud-Stratege verstärkt den Beirat der Nürnberger Baugruppe

Nürnberg, 23.04.2020 – Ab Mai 2020 berät Martin Geier als neues Beiratsmitglied die Firmen der Nürnberger Baugruppe.

Die Unternehmen der Nürnberger Baugruppe stellen sich den Herausforderungen der digitalen Transformation. Eine zentrale Rolle dabei spielen die Möglichkeiten der Cloud. Mit Martin Geier konnte nun ein versierter Cloud-Experte gewonnen werden, der das Management zu Digitalisierungs- und Cloudstrategien beraten wird.

Martin Geier verfügt über langjährige Erfahrung in der Softwarebranche, wo er bei mehreren Cloud Anbietern in Top-Positionen tätig war – unter anderem als Geschäftsführer von AWS Deutschland. Seit 2017 verantwortet er als Director Sales die Umsatzentwicklung, strategische Partnerschaften sowie ein dynamisches Wachstum der Cloud-Lösungen bei Microsoft Deutschland.

Nina Strubl, Gesellschafterin der Nürnberger Baugruppe und Sprecherin des Beirats, freut sich über die Unterstützung: „Wir sind stolz, dass wir Martin Geier als erfahrenen Ratgeber gewinnen konnten. Er ist für uns ein wichtiger Coach und ergänzt als IT- und Cloud-Experte die Expertise des Beirats-Teams optimal. Speziell für BRZ, unseren IT-Spezialisten in der Gruppe ist seine Expertise sehr wertvoll.“

BRZ ist langjähriger, zertifizierter Partner von Microsoft und hat sich im vergangenen Jahr mit dem konsequenten Weg in die Cloud eine grundlegende Weichenstellung vorgenommen.

„Meine Leidenschaft ist es, Menschen und Unternehmen auf dem Weg in die Cloud zu begleiten. Die Nürnberger Baugruppe ist eine erfolgreiche Unternehmensgruppe mit spannenden Geschäftsfeldern, die die Zeichen der Zeit erkannt hat. BRZ kenne ich als langjährigen Partner von Microsoft mit großem Know-how in der Organisation von Cloudanwendungen. Ich freue mich darauf, einen Teil des Wegs mitzugestalten und bei den Weichenstellungen zu unterstützen“, erklärt Martin Geier.

Er folgt im Beirat der Nürnberger Baugruppe Joseph Kronfli, der seit 01.01.2020 in die Geschäftsführung der Unternehmensgruppe gewechselt ist und dort die BRZ-Gruppe leitet.

Corona: Zwangs-Digitalisierung der Baubranche?

Viele Wohnungsbauprojekte stecken im Baustopp, da die Planung und Bemusterung mit den Käufern ein Sicherheitsrisiko darstellt. Die Software Planstack ermöglicht neben einem digitalen Kundenmanagement auch die kontaktlose Baustellenüberwachung für Unternehmen.

 

Aktuell ist der Betrieb auf vielen Baustellen in Deutschland noch aktiv, der Wohnungsbau stockt jedoch. Denn Musterhäuser und Bemusterungszentren bleiben wie viele andere Einrichtungen geschlossen. Für die Wohnungsbauunternehmen ist es eine große Herausforderung, die Abwicklung der Kaufobjekte sicherzustellen und sowohl ihre Mitarbeiter als auch die Käufer zu schützen. Die Software Planstack ermöglicht eine digitale Bemusterung auch während der Corona-Krise. Von der Bemusterung über das Sonderwunsch- und Mängelmanagement bis hin zur Schlüsselübergabe werden alle Aufgaben über die webbasierte Anwendung koordiniert. Die Wohnung kann vom Käufer bereits als digitales Modell vollständig geplant und bemustert werden. Das Bauunternehmen erhält alle Informationen zur gewünschten Ausstattung inklusive Herstellerangaben, Material, Kosten, Lieferzeitpunkte und bearbeitet die Aufgaben im digitalen Projektmanagement-Tool – auch Nachunternehmer und Gewerke können direkt in Planstack beauftragt werden. Die Kommunikation läuft über den Echtzeit-Messenger. Die digitale Bemusterung mit Planstack spart pro Wohneinheit bis zu 40 Prozent Arbeits- und Abstimmungsaufwand.

Mittelalterliche Handschriften zum Leben erwecken

Vom Hier und Jetzt mit ein paar Klicks in die Vergangenheit: Die völlig neuartige App Augmented Realíty des Verlags Müller & Schindler haucht ausgewählten Einzelseiten mittelalterlicher Handschriften neues Leben ein. Gerade in Zeiten häuslicher Zurückgezogenheit und geschlossener Museen und Bibliotheken führt sie den Betrachter auf eine Reise in die Welt der mittelalterlichen Buchmalerei. Schriftzeichen beginnen sich zu bewegen, Zeichnungen erwachen zum Leben und verschiedene multimediale Elemente tragen zur Erklärung der Miniaturseiten bei.
Mehr unter: https://livingmanuscripts.com/

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