Monthly Archives: Mai 2020

Made in Germany: Gesichts-Schutzschild Vabon Safety

Made in Germany: Gesichts-Schutzschild Vabon Safety

Der Gesichtsschutz in Pandemie-Zeiten mit hohem Tragekomfort

Bad Homburg, 5/2020. Gut geschützt und angenehm zu tragen – das hochwertig verarbeitete Gesichts-Schutzschild Vabon Safety bietet sicheren Schutz vor Tröpfchen, Spritzern und Schmutzpartikeln. Es ist wiederverwendbar, einfach zu reinigen, für jede Kopfgröße individuell einstellbar und sowohl im privaten Bereich als auch für Mitarbeiter mit Kundenkontakt nutzbar. Absolutes Plus: Vabon Safety ist auch für Brillenträger sehr angenehm zu tragen. Durch den Abstand zwischen Gesicht und Scheibe ist das Beschlagen der Brillengläser ausgeschlossen.

Das Visier des Vabon Safety besteht aus glasklarem 1mm starkem Macrolon und ist mit Druckknöpfen am Kopfgurt befestigt. Das hochwertige Mikrofaser Schweißband im Stirnbereich ist aus in der EU hergestellter Mikrofaser und PU-Schaum gefertigt. Es stellt sicher, dass kein Schweiß in die Augen geraten kann. Wie das ebenfalls abnehmbare Visier ist auch das Schweißband leicht zu reinigen. Die Anpassung auf die individuelle Kopfgröße ist kinderleicht und garantiert auch bei langem Gebrauch einen hohen Tragekomfort. Dazu trägt auch das geringe Gewicht von nur rund 140 Gramm bei. Die Reinigung des Vabon Safety sollte mit Geschirrspülmittel, Seife oder Glasreiniger erfolgen. Scheuermittel, Spiritus, Benzin oder Nitroverdünnung sind hingegen tabu. Tragbar ist das praktische Gesichtsschutzschild mit und ohne zusätzlichem Mundschutz.

Die Materialien, aus denen das Vabon Safety hergestellt wird, sind seit vielen Jahren im Arbeitsschutzbereich im Einsatz und REACH konform. Die Europäische Chemikalienverordnung REACH dient der Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe und stellt ein hohes Schutzniveau für die menschliche Gesundheit und die Umwelt sicher. · Mehr dazu im Internet unter https://luba.de/produkt/gesichtsschutzschild-vabon-safety/

· Sofort lieferbar für EUR 19,90.

· Bestellung per E-Mail unter: info@luba.de. Auch telefonisch unter: Tel.: +49 (0)6172 9480 0

· Personal Branding gegen Aufpreis möglich

Zertifizierungen für nachhaltiges Bauen

Das dänische Architekturbüro Henning Larsen Architects arbeitet während des gesamten Entwurfsprozesses systematisch an Zertifizierungen, wenn ein Gebäude ein nachhaltiges Gütesiegel erhalten soll.

Lesen Sie unser Interview mit Martha Lewis, Architektin und Head of Materials bei Henning Larsen. Sie berichtet, welche Anforderungen in der Arbeit an Zertifizierungen erfüllt werden müssen – und welchen wichtigen Nutzen das Architekturbüro daraus zieht.

 

Lesen Sie das Interview mit Martha Lewis

 

 

So wird der Beitrag von Troldtekt zum nachhaltigen Bauen gewichtet

 

Ein dokumentiert nachhaltiges Bauprojekt bringt Vorteile für Umwelt, Innenraumklima, Benutzerfreundlichkeit, Wohlbefinden und einen wirtschaftlichen Gebäudebetrieb.

Lesen Sie, wie Troldtekt einen positiven Beitrag zur DGNB-Zertifizierung von Gebäuden leistet.

Lesen Sie mehr über den Beitrag von Troldtekt

Frankfurter Messegelände fährt hoch

Frankfurter Messegelände fährt hoch

 

Behutsam und unter strenger Einhaltung von ausgefeilten Sicherheitsvorkehrungen können in Frankfurt wieder Messen, Kongresse und Tagungen mit mehr als 100 Personen stattfinden.

 

Hierzu kommentiert Volker Bouffier, Ministerpräsident des Landes Hessen: „Messen sind Marketing- und Kommunikationsplattformen für Industrie und Handel. Hier kommen Vertragsabschlüsse in Höhe von vielen Milliarden Euro zustande. Hier wird Wissen ausgetauscht, und die Wirtschaft unseres Landes wird angekurbelt. Genau das ist in der aktuellen Corona-Krise erforderlich.“

 

Peter Feldmann, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt, sagt: „Unser Messegelände ist in jeder Hinsicht ein Aushängeschild für die gesamte Stadt. Und wenn hier bald wieder Veranstaltungen – wie unsere traditionelle Frankfurter Buchmesse – stattfinden, sorgt das für Umsätze in Hotels, Gastronomie, Taxibetrieben und bei vielen anderen Unternehmen. Nicht zuletzt werden dadurch auch Steuereinnahmen generiert und vor allem viele Arbeitsplätze gesichert.“

 

Bei der Messe Frankfurt herrscht Zuversicht. „Wenngleich noch nicht abzusehen ist, wie sich beispielsweise Reisevorschriften und -bedingungen entwickeln, freuen wir uns sehr, dass die Buchmesse 2020 stattfinden kann. Dies ist aus unserer Sicht eine Entscheidung mit richtungsweisendem Charakter für die Veranstaltungsindustrie und für die Wirtschaft im Allgemeinen“, sagt Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt. Sein für das Gastmessegeschäft sowie den Geländebetrieb verantwortliche Kollege in der Geschäftsführung, Uwe Behm, ergänzt: „Gemeinsam mit unserer medizinischen Fachberatung und im engen Schulterschluss mit dem Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt sowie mit der Unterstützung der Landesregierung haben wir ein ausgefeiltes Schutz- und Hygienekonzept zur Durchführung von Fachmessen und -kongressen auf dem Gelände der Messe Frankfurt entwickelt.“

 

Oberstes Gebot bei der Messe Frankfurt sei laut Geschäftsführung der Messe Frankfurt die Sicherheit und die Gesunderhaltung aller Mitarbeiter, Aussteller und Besucher. Das Frankfurter Messegelände biete mit seiner Gesamtfläche von rund 600.000 Quadratmetern – das entspricht 84 Fußballfeldern – ausreichend Platz für viele Menschen, bei gleichzeitiger Einhaltung von erforderlichen Sicherheitsabständen. Zum einen empfangen Messen und Kongresse verantwortungsbewusste Menschen mit geschäftlichem Interesse, zum anderen können die Besucher mit einem professionellem Crowdmanagement und einer aktiven Führung vorausschauend gesteuert werden. Hinzu kommen ein professionelles Hygienemanagement unter medizinischer Fachberatung und die Bereitstellung von großen Mengen an Frischluft in den hohen und weitläufigen Messehallen. Die gesamte Hallenluft könne bis zu fünf Mal pro Stunde durch Frischluft ausgetauscht werden.

 

Zu den Maßnahmen gehören auch Bereitstellung von Schutzausrüstung wie Mund- und Nasen-Schutz, Desinfektionsmittel etc. und die Sicherstellung einer medizinischen Versorgung und ärztlichen Fachberatung. Weiterhin werden die Intervalle der Gebäudereinigung intensiviert und Mitarbeiter, Hostessen, Aufzugsführer, Service- und Gastronomiepersonal geschult.

 

Es erfolgt eine umfangreiche Vollregistrierung aller Veranstaltungsteilnehmer, die maximale Besuchermenge ist limitiert.

Tickets werden zu definierten Tagen bzw. anhand von Einlass-Zeitfenstern ausgestellt. Eine zusätzliche Belastung des ÖPNV wird vermieden durch die Anreiseempfehlung mit dem Pkw sowie großzügige Parkierung und Verkehrsangebote. Nahe Kontakte werden durch kontaktlose Zutrittskontrollen, elektronische Zutrittskarten und elektronische Bezahlung vermieden. Mit verbreiterten Gängen bzw. Einbahnstraßenregelungen in den Hallen wird das Abstandsgebot eingehalten. „Gedränge und Enge wird es mit unserem Schutzkonzept in den Frankfurter Messehallen nicht geben!“ betont Behm.

 

Mittels der vielfältigen Maßnahmen wird das Schutz- und Hygienekonzept der Messe Frankfurt in Anlehnung an die aktuelle Corona Schutzverordnung des Landes Hessen der gegenwärtigen Lage mehr als gerecht. Nach wie vor ist die Situation volatil und nicht verlässlich zu prognostizieren. Daher ist die Messe Frankfurt selbstverständlich auch darauf vorbereitet, in enger Abstimmung mit den Behörden bei Notwendigkeit zusätzliche Maßnahmen wie z.B. Temperaturscreening an den Eingängen zu ergreifen. Die aktuelle, verlässliche Entscheidung für die Durchführung von Fachmessen und

-kongressen auf dem Gelände der Messe Frankfurt bildet einen erhellenden Lichtblick für zukünftige persönliche geschäftliche Begegnungen und Erfolge sowie für das Erleben von Produkten.

NEWS FROM NOA*: On to new horizons @ Lake House Völs

Lake House Völs: Auf zu neuen Ufern

Es war der berühmte Sprung ins kalte Wasser: Wie es noa* am idyllischen Völser Weiher mit viel Fingerspitzengefühl gelang, mit einem neuen, modernen Konzept an eine liebgewonnene Tradition anzuknüpfen und dabei Architektur mit Natur harmonisch in Einklang zu bringen.

Inmitten einer herrlichen Bergkulisse, gesäumt von satten grünen Tannenwäldern, liegt der Völser Weiher, ein etwa ein Hektar großer See auf knapp über 1.000 Höhenmetern über dem Meer. Die Idylle hier ist echt: Ein Naturschutzgebiet, das den Menschen, die hier gerne zu jeder Jahreszeit herkommen, Raum für Erholung und Muße bietet. Dieser Verantwortung waren sich auch die Architekten von noa* bewusst, die von der Gemeinde Völs mit dem Neubau einer kleinen, feinen Schwimmhütte mit angeschlossenen öffentlichen Umkleiden und Sanitäreinrichtungen beauftragt wurden. Der bestehende alte Kiosk war in die Jahre gekommen

– zu klein, nicht mehr zeitgemäß und vor allem eines gar nicht: Barrierefrei. Das vor allem bei Einheimischen beliebte Ausflugsziel – im Sommer für erfrischendes Baden im See, im Winter zum Schlittschuhlaufen – sollte ein neues, modernes und zeitgemäßes Gesicht bekommen. Dafür wurde das alte Gebäude abgetragen, um mit einer Architektur ein neues Kapitel zu schreiben, die sich mit der Umgebung zu einem harmonischen Ganzen verbindet.

WILLKOMMEN HEISSEN

Um die Maßstäblichkeit in dieser besonderen Umgebung dezent und klein zu halten, sieht das Konzept von noa* zwei kleine, entlang einer Querachse miteinander verbundene Baukörper mit zurückhaltender Kubatur vor. Der eine Baukörper, die neue Gaststätte mit klassischem Satteldach, beinhaltet die halb offene, halb geschlossene Küche mit Speisenausgabe und Tresen, wo die Getränke ausgeschenkt werden. Gleich im Anschluss setzt sich der Baukörper als offene Loggia und Terrasse fort, die den Blick über den See und den neu gestalteten Badebereich schweifen lässt. Die orthogonale Querachse dazu wird durch eine komplett öffenbare Nische mit einem Holzfaltelement definiert. Darin befindet sich eine zweite Theke, wo sich Badegäste aber auch Fußgänger und Radfahrer wie an einem Kiosk von außen kleine Erfrischungen, Eis und Speisen holen können. Durch diese geschickte Zweiteilung gelingt es, den Loggia- und Terrassenbereich angenehm ruhig zu halten und gleichzeitig eine schnelle Abwicklung für den Self Service zu gewährleisten.

ORTE SCHAFFEN

Der zweite Baukörper – ein eigener Kubus, der jedoch nicht freistehend ist, sondern mit jenem der Gaststätte verbunden ist, wodurch sowohl architektonisch, aber auch funktional ein enges Ensemble entsteht – ist der öffentlichen Dynamik gewidmet. Hier befinden sich frei zugängliche Sanitäranlagen, die auch den Ansprüchen in Hinblick auf Barrierefreiheit nachkommen, sowie die Umkleidemöglichkeit für passionierte Freizeitsportler wie Schwimmer und Eisläufer. In seiner mittigen Achse, dort wo sich auch ein kleines Atrium mit eigens von lokalen Handwerksbetrieben gefertigte Spinde und Umkleiden für die Gäste befinden, bleibt der Kubus durchgängig und offen. Die Blickachse in die Natur bleibt damit gegeben und signalisiert so ein einladendes Willkommen für Badegäste und Wanderer. Für diese allgemein zugänglichen Räumlichkeiten wurde eine robuste Harzspachteltechnik ausgewählt, die den Belastungen, etwa durch Schlittschuhe, standhält und gleichzeitig bei Nässe am Boden Sicherheit bietet. Die Gestaltung der Innenräume spricht die Sprache der umliegenden Natur – ein Vorschlag der Architekten, der eine starke, visuelle Harmonisierung zwischen Außen und Innen bewirkt. So wurde als Grundfarbe Grün gewählt, die sich an Boden, Wand und Decke wiederfindet.

EINS WERDEN

Der Fußboden und die vertikalen Flächen werten den Raum jedoch noch mit einer weiteren Besonderheit auf: Um die Architektur mit dem Ort, an dem sie steht, noch stärker zu verorten, ließ noa* in die Harzspachtelmasse ein traditionelles Südtiroler Spitzenmuster einarbeiten. Dabei wurden die Motive kurz in die feuchte Masse eingedrückt und rasch wieder abgezogen. Der dreidimensionale Effekt, der manchmal mehr und manchmal weniger in Erscheinung tritt, bringt mitsamt seiner Unregelmäßigkeit eine außergewöhnliche Note und einen Hauch von sympathischer Spontaneität in den Raum. Die verschiedenen Grünnuancen schaffen auch hier eine fließende Verbindung zur Natur. Während das andere Gebäude in etwa das Volumen des Vorgängerbaus übernommen hat und charakteristische Präsenz zeigt, wird dieses hingegen – so das Konzept der Architekten – optisch stark in den Hintergrund treten. Das Bauvolumen entlang der Querachse gestaltet sich durch eine Holzrahmenbauweise, die gleichzeitig als Tragstruktur für Rankpflanzen fungiert. Die Begrünung soll die Kubatur vom See aus betrachtet „verschwinden“ lassen. Vorgesehen ist schnell wachsender Jasmin, der die Umkleiden schon in wenigen Monaten in ein natürliches, grünes Blätterwerk einhüllen wird.

SICH DARAUF EINLASSEN

Das Ensemble steht mitten in einer einmaligen Naturlandschaft, eng damit verbunden, Blicke auf See, Wald und Berg freigebend und mitunter auch mit rahmenden Perspektiven inszenierend. Ihren Beitrag leistet dabei auch die bewusst gewählte Lärchenholzfassade, die

– frei von jeglicher Behandlung – ihrem natürlichen Schicksal „überlassen“ und sich mit der Zeit und der Witterung langsam verändern wird. Die zurückhaltende Architektur, die der Flora ganz klar den Vortritt lässt, gibt dieser noch mehr Raum, indem sie sich selbst sanft einfügt. Die sich fast verzweigenden und in den See ergießenden neu gebauten Badestege wurden aus dem Holz der umliegenden Wälder errichtet und geleiten den Erholungssuchenden von den Gebäuden zum Wasser. Das gesamte Projekt versinnbildlicht das Bestreben von noa*, behutsam und verantwortungsvoll mit sensiblen Ambienti umzugehen und sich dabei selbst in ihrem architektonischen Anspruch treu zu bleiben. Zwischen den frisch angelegten Schilfgürteln und dem neuen Kinderbereich, begleitet von der jungen Infrastruktur kann man hier noch beim Rendezvous mit der Natur so richtig die Seele baumeln lassen.

glasstec 2020 wird verschoben – Neuer Termin: 15.-18. Juni 2021 Industrie und Verbände tragen Entscheidung mit

Die Auswirkungen des Coronavirus Covid-19 betreffen nun auch die glasstec 2020, die auf den 15. bis 18 Juni 2021 verschoben wird. Die Messe Düsseldorf hat sich in enger Abstimmung mit dem Messebeirat und allen beteiligten Partnern aufgrund der aktuellen Branchensituation und der weiterhin unsicheren Lage hinsichtlich der Reise- und Quarantänevorgaben in den Kernzielmärkten für diesen neuen Termin entschieden. Die Weltleitmesse der Glasbranche war ursprünglich für den 20. bis 23. Oktober geplant. Schon jetzt arbeitet die Messe Düsseldorf gemeinsam mit den Verbänden an digitalen Service-Formaten für 2020, um Kunden und Aussteller zusammenzubringen und interessierten Fachbesuchern die Informationsangebote der glasstec zum ursprünglichen Messetermin digital zur Verfügung zu stellen. Mehr Informationen dazu gibt es in Kürze.

„Die durch die Corona Pandemie verursachte Wirtschaftskrise hat auch die Glasindustrie und die dort tätigen Maschinen- und Anlagenbauer hart getroffen. Viele Firmen sind gezwungen in einen Krisenmodus umzuschalten und alle Investitionen – darunter auch Messebeteiligungen – auf den Prüfstand zu stellen, um die möglichen negativen wirtschaftlichen Auswirkungen abzumildern. Etwaige Reisebeschränkungen und der Schutz der Gesundheit von Besuchern und Ausstellern werden Auswirkungen auf die Besucherzahlen haben. Eine kleinere glasstec 2020 mit deutlich weniger Besuchern würde aus unserer Sicht der Bedeutung der Messe nicht gerecht. Die glasstec ist und bleibt die wichtigste globale Veranstaltung für die Glasindustrie, Maschinenbau und das Handwerk und weil das so bleiben soll, befürworten wir eine Verschiebung. Wir erwarten dann in 2021 eine starke glasstec mit hoher internationaler Beteiligung, idealerweise gerade rechtzeitig in einer Phase der konjunkturellen Belebung nach Corona“, so Egbert Wenninger, Vorsitzender des glasstec Beirats und Vorsitzender Forum Glastechnik des VDMA.

🌸 Organoid Technologies produziert klimapositiv

Die Welt dreht sich seit ein paar Wochen langsamer und auch bewusster. Der kleine Corona-Virus hat unsere Welt aus den Fugen gehoben, was bislang selbstverständlich war, muss nun neu überdacht und geregelt werden. Die Corona-Krise beendet jedoch nicht die Klima-Krise. Der weltweite Lockdown führte zu dem bislang größten Rückgang an CO2-Emissionen und damit zu einer Verschnaufpause für Mensch und Natur. Um Klimaziele zu erreichen braucht es langfristig gesehen eine Umstrukturierung der Wirtschaft, nicht deren Stillstand.

Ungewohnt vertraut: Bad-Armatur AA/27 von Michael Anastassiades

Wie viele der von Michael Anastassiades gestalteten Produkte zeichnet sich auch diese Kollektion durch überraschende Details aus. Die Armatur besteht aus zwei separaten Komponenten – Wasserhahn und Regler – die wiederum durch ein drittes, horizontal angebrachtes und zylindrisch geformtes Element verbunden werden. Größe und Proportionen der individuellen Teile sind harmonisch aufeinander abgestimmt. Besonders beeindruckend ist der ästhetische Effekt, der dadurch erzeugt wird, dass der Wasserhahn über der Oberfläche zu schweben scheint. Eine einzigartige Armatur, die mit ungewöhnlichem Design und innovativer Technik überzeugt.

„Vertrautheit ist ein sehr wichtiger Aspekt in meiner Arbeit, da vertraute Objekte uns ein Gefühl von Komfort vermitteln. Dadurch werden sie zeitlos und nachhaltig. Die Gestaltung der Kollektion AA/27 ist ausgewogen, aber auch das Element der Überraschung kommt in diesem Design zum Ausdruck – in allen meinen Arbeiten gibt es etwas Unerwartetes. Der Wandwaschtischmischer ist beispielsweise als MonoblockMischbatterie angelegt. Der ungewöhnliche Aspekt liegt hier darin, dass Regler und Wasserhahn nebeneinander angeordnet sind und das Wasser auf der Seite austritt.“ Michael Anastassiades

Musée Unterlinden in Colmar ab 22. Juni wieder geöffnet!

Das Musée Unterlinden in Colmar musste seit Mitte März geschlossen bleiben, um die Ausbreitung von COVID-19 zu verlangsamen.

Am 22. Juni um 9 Uhr öffnet das Museum endlich wieder seine Pforten, natürlich unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln.
Die Museumsmitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich sehr über Besucher!

Das Musée Unterlinden ist ein ganz besonderer Ort, an dem Geschichte und Gegenwart in der Vielfalt der Sammlungen, aber auch in der Architektur aufeinandertreffen. Der Neubau von Herzog & de Meuron verbindet sich auf einzigartige Weise mit dem mittelalterlichen Klosterkomplex.

Anlässlich der Wiedereröffnung präsentiert das Museum einen neuen Parcours:

Bien-être au musée – Wohlfühlen im Museum

Dieser Rundgang durch die Sammlungen lädt ein zu Entspannung, zu Wohlbefinden und Vergnügen beim Betrachten – aber auch zu neuen Entdeckungen, Wieder-Entdeckungen und völlig neuen Perspektiven.

Am Ende dieses Rundgangs erwarten die Besucher ausgewählte Exponate von Werken zum Thema Colmar, geträumte Stadt: Nach der schützenden, intimen Geborgenheit in Familie und Freundeskreis steht an nächster Stelle die Stadt, die für den Einzelnen wichtig ist und die ihn mit der Gesellschaft verbindet.

Die Ausstellung De mains ed d’yeux – Michel Paysant wird bis Ende August verlängert. Der Isenheimer Altar kann selbstverständlich besichtigt werden, wobei Museumsmitarbeiter/-innen darauf achten, dass eine bestimmte Personenzahl an Gästen in der Klosterkapelle nicht überschritten wird.

THE EUROPEAN HERITAGE PROJECT erwirbt bedeutende historische Limonaia am Gardasee

Mit dem Erwerb einer der ältesten Limonaien am Gardasee soll nicht nur deren drohender Verfall verhindert, sondern auch eine historisch einmalige Anbauform mit hohem Identifikationscharakter für die Region wiederbelebt werden. Eine eigene Produktion des berühmten Limoncello wird ebenfalls geprüft.

München, 25.05.2020

Nordöstlich von Limone sul Garda, direkt am See gelegen, befindet sich eine der weltweit ältesten Limonaien, S. Sebastiano. Die Anlage geht bis in das 13. Jahrhundert zurück und steht für eine landwirtschaftliche Besonderheit, die in dieser Form nur am Gardasse zu finden ist. Obwohl der nördliche Gardasee schon von den Ausläufern der Alpen erfasst wird, wurden an dieser Stelle dennoch seit Jahrhunderten südländische Zitronen angebaut. Der Grund, aus dem es sie gerade hier gibt, wird den Mönchen aus dem nahegelegenen Franziskaner Kloster in Gargnano zugeschrieben. Sie hatten erstmalig im 13. Jahrhundert die Südfrucht aus Genua zum Gardasee gebracht. Bei Limone, der wärmsten Region des Sees, fanden sie ein besonderes Mikroklima, das über das gesamte Jahr einen wirtschaftlichen Anbau ermöglichte. Die technisch aufwändigen, steinernen Pflanzmauern mit strenger Südausrichtung sammelten die Sonnenenergie des Tages und strahlten sie zur kälteren Tageszeit wieder ab.
+++ Exemplarischer Wiederaufbau der charakteristischen Form der Landwirtschaft +++

Die historische Nutzung als Limonaia war auf S. Sebastiano bereits seit Jahrzehnten aufgegeben worden. Die nun vom EUROPEAN HERITAGE PROJECT erworbene Anlage stand zudem über Jahre leer und drohte zu verfallen, ein Schicksal, dass sie mit zahlreichen anderen Limonaien teilt. Denn zu Beginn des 20. Jahrhunderts machten neue Transportmöglichkeiten den Import von Zitronen günstiger, Zitronenaromen und -essig wurden außerdem häufiger künstlich hergestellt. Diese für die Region spezifische Form der Landwirtschaft verlor zunehmend an Bedeutung, fast alle Limonaien verschwanden.

Ziel des EUROPEAN HERITAGE PROJECTS ist es die gesamte Anlage als landwirtschaftliche Produktionseinheit zu retten. Insbesondere soll hier exemplarisch eine Limonaia, die den Charakter einer ganzen Region wesentlich mitgeprägt hat, in ihrer traditionellen Form wiederaufgebaut werden. Damit wird der Versuch unternommen eine weltweit einmalige Anbauform wieder zu beleben und in die Jetztzeit zu überführen.

In den folgenden Einzelprojekten will das European Heritage Projekt die bestehenden Flächen revitalisieren und den Betrieb des Zitronenanbaus wieder aufnehmen. Um die Anbaufläche und den Ertrag zu erhöhen ist außerdem der Zukauf weiterer landwirtschaftlicher Flächen geplant. Eine nachfolgende Produktion des regionalen Traditionsgetränks Limoncello aus den Früchten der eigenen Limonenproduktion wird konkret geplant.

Zunächst stehen jedoch unaufschiebbare Instandhaltungsmaßnahmen, die das Fortschreiten des Verfalls und den Verlust der historischen Substanz verhindern, im Vordergrund, bevor ein Statusbericht, der auch eine historische Bewertung umfasst, erstellt wird.

Die Limonaia ist das vierte italienische und das vierte landwirtschaftliche Projekt des EUROPEAN HERITAGE PROJECTS.

Museum Goldkammer Frankfurt feiert einjähriges Jubiläum

Frankfurt/ Main, 25. Mai 2020: „Gold in vielen Facetten entdecken“ – mit dieser Mission ist die Goldkammer Frankfurt vor einem Jahr gestartet. Inzwischen hat sich die Goldkammer als fester Bestandteil der vielfältigen Museumslandschaft im Rhein-Main-Gebiet etabliert. Am 25. Mai 2020 feiert das Museum den ersten Geburtstag.

Seit der Eröffnung ist die Degussa Goldkammer im Herzen von Frankfurt zu einer beliebten Anlaufstelle für Gold-Fans und solche, die es werden wollten, geworden. Der spektakuläre Museumsbau mit unterirdischem Kammersystem gilt nicht zuletzt wegen seiner beeindruckenden multimedialen und interaktiven Elemente als eines der modernsten Museen Europas. Ein stimmungsvoller Bergwerksaufzug bringt die Besucher in die Tiefe. Bereits ab dem ersten Augenblick ist die Goldkammer ein Erlebnis für alle Sinne. Und nachdem sich wenige Momente später die Türen des Fahrstuhls öffnen, tauchen die Besucher ein in die aufregende Welt des Goldes. Dort können sie erlesene Goldexponate aus vergangenen Zeiten aus nächster Nähe bewundern, einen Goldbarren mit einem Gewicht von rund 11,5 Kilogramm anheben und sich mit prägnanten Texten und Infografiken die Hintergründe der ältesten Währung der Welt erschließen.

Die Goldkammer Frankfurt bietet ihren Besuchern mit über 500 Goldartefakten einen spannenden Einblick in die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Goldes. Von der Entstehung des Goldes, eingebettet in einer aufwändigen Licht-Installation, über das Gold der Antike bis zu vom Meeresgrund geborgenen Goldschätzen historischer Weltumsegler begeben sich die Besucher auf eine Entdeckungsreise durch die Goldkammer. Nirgends sonst gibt es die Möglichkeit, 300 Goldbarren in allen erdenklichen Formen aus der Sammlung Rothschild in einem Raum zu sehen oder atemberaubende Goldartefakte aus der legendären Atocha.

Museumsdirektorin Dr. Nadja Tomoum: „Neben einem breiten Publikum richtet sich unser Goldmuseum auch an Schulen und andere Bildungseinrichtungen. Deshalb freut es uns ganz besonders, dass wir im ersten Jahr bereits zahlreiche Schulklassen und Studiengruppen aus ganz Hessen begrüßen durften. Außerdem gehören die Veranstaltungen mit Frankfurter Gästeführern sowie Vertretern von öffentlichen Einrichtungen in Hessen zum Alltag in der Goldkammer. Und auch künftig soll die Goldkammer noch stärker zu einem Ort der Bildung und Vermittlung werden.“

So wurde das Pilotprojekt „Meine Goldkammer“ mit regelmäßigen Treffen von Jugendlichen ins Leben gerufen und infolge der Corona-Pandemie mit virtuellen Workshops fortgesetzt. Das Projekt soll die verschiedenen Facetten des Goldes mit frischem Blick betrachten sowie das Interesse an Museen bei Gleichaltrigen wecken.

In dem Kooperationsprojekt „Mein Goldkoffer“ wird mit der renommierten European School Rhein Main in Bad Vilbel eine mobile Goldkammer entwickelt, die interessierten Personenkreisen als didaktisches Lehrmaterial zugänglich gemacht werden soll. Für das Jubiläumsjahr sind viele weitere Aktionen geplant, beispielsweise spezielle Führungen durch den spätklassizistischen Altbau, in dessen Kellerbereich die Ausstellung untergebracht ist.

Die Goldkammer ist seit dem 12. Mai wieder geöffnet und erfüllt die Standards und Pandemie-Auflagen. Es wurde hierfür ein Hygienekonzept entwickelt, welches vorsieht, dass sich höchstens zwei Personen in jeder der sieben Kammern des unterirdischen Museums aufhalten. Individual- und Gruppenführungen sind auch nach der Wiedereröffnung derzeit nicht möglich.

Weitere Informationen finden Sie unter www.goldkammer.de.

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