Monthly Archives: Juli 2020

„Wir sind dabei“:Die Ingenieurs- und Handwerksbranche stärken der BAU den Rücken

„Wir sind dabei“:
Die Ingenieurs- und Handwerksbranche stärken der BAU den Rücken
Allen schlechten Nachrichten zum Trotz: Die Weltleitmesse BAU steht rund
ein halbes Jahr vor Messebeginn gut da. Die 18 Messehallen sind zu Drei-
vierteln fest gebucht. Das entspricht dem Niveau von vor zwei Jahren. So
ist die Nachfrage aus dem Ausland größer denn je. Fakt ist auch: Absagen
– vorrangig deutscher Hersteller – stehen Ausstellungsbereiche gegenüber,
die wie eine Wand hinter der BAU stehen und bei denen die Nachfrage teil-
weise größer ist als die zur Verfügung stehenden Flächen. Auch auf der
Besucherseite steht für viele fest, dass sie im kommenden Jahr dabei sind
– so wie die Ingenieure und die Handwerker. Die eindeutige Botschaft: Wir
sind dabei! Wir brauchen die BAU!

So gelingt eine außergewöhnliche Treppenhausgestaltung

Im Zentrum des DAW-Werksgeländes im südhessischen Ober-Ramstadt steht das Sozialgebäude mit Umkleide- und Waschräumen. Im obersten Stock befindet sich das Betriebsrestaurant. Es ist eine beliebte Begegnungsstätte, und in „normalen“ Zeiten werden dort rund 500 Essen über den Tag verteilt ausgegeben. Das Gebäude wurde in den vergangenen Jahren komplett saniert. Die finale Gestaltung des Treppenhauses bildet den gelungenen Abschluss.

Wow, ist der erste Gedanke. Die Mitarbeiter sind begeistert – vor allem von der experimentellen Gestaltung der Blickwand. Entwickelt und ausgeführt vom Caparol FarbDesignStudio ist sie ein echter Hingucker.

„Ethno“ heißt die neue Oberfläche, inspiriert durch folkloristische Ethnomuster fremder Kulturen. Das mutige „Ethno“-Design findet sich – in anderer Farbstellung – bei den Caparol-Trendwelten 2020. An ein Graffiti-Wandbild angelehnt, verbindet es eine mehrfache Fleckspachtelung mit der abschließenden schwarzroten Stucco-Strukturierung. Durch diese kreative Technik weht ein Hauch Internationalität durch die Räumlichkeiten.

„Die Wandgestaltung ist farbintensiv, kontrastreich und sehr lebendig – bedingt durch die handwerkliche Struktur sowie unterschiedlichen Glanzgrade“, erklärt Diplom-Designerin Sabine Hoffner. Die Maler- und Lackierermeisterin hat die Technik entwickelt und weiß: „Eine starke Farbigkeit wie diese ist in Räumen mit kurzer Verweildauer – wie es ein Treppenaufgang ist – durchaus erlaubt.“

Verschiedene Rotnuancen, zwei unterschiedliche Metallocryl-Farbtöne (Baccara 10 MET / Extraordinary 10 MET) und ein dunkler Rotton prägen die auffällige Wandgestaltung. Die Treppe setzt sich dunkel und skulptural von der Wand ab. Untersichten und Wangen sind schwarz gestrichen. Durch den ebenfalls dunklen Fliesenbelag erscheinen die Treppenläufe wie aus einem Guss. Die übrigen Wände nehmen sich bewusst zurück, um nicht mit der Akzentwand zu konkurrieren. Ein Tischgedeck als Schablone gibt einen dezenten Hinweis, wohin die Treppe führt. Die Farben des Treppenhauses stehen in Verbindung zur Kantinenfarbigkeit. Der zurückhaltende, warme Grundfarbton (3D Palazzo 20) und eine Rotnuance (3D Venezia 5) aus der Ethno-Oberfläche finden sich in der Kantine wieder. Das Rot hat im Treppenhaus somit auch eine leitende und vorbereitende Funktion.

Farbige Inszenierung

Die markant gestaltete Ethno-Wand macht neugierig: Wie inszeniert man eine solch ungewöhnliche kraftvolle Fläche?
Hierzu Sabine Hoffner: „Bei der „Ethno-Technik“ verlassen wir den Standard einer klassischen Applikation, experimentieren mit Produktkombinationen. Und zwar mit Produkten, die sich bereits im Caparol-Portfolio befinden und sich durch ihre Qualität bewährt haben.“ Hierzu wurde die Wandfläche in einer brillanten Rotnuance deckend vorgerollt. Mehrere sich partiell überlagernde Fleckspachtelungen (Venezianer Kelle) in matt und metallisch sorgen für eine optische Tiefe. Strukturgebend und damit maßgeblich für die Anmutung der Wand ist der abschließende Spachtelauftrag. Der dunkelste Farbton gibt der Oberfläche ihren spezifischen Charakter. „Bei dieser Ausführung sind es angedeutete vertikale und horizontale Streifenapplikationen, die sich an manchen Stellen bis hin zu geschlossenen Flächen verdichten können. ‚Ausbrecher‘ in die Diagonale bereichern das Bild“, erläutert Sabine Hoffner, die die Technik gemeinsam mit Malermeister Patrick Lamola (Muro Fresco Farbgestaltung & Visualisierung) auf die Wand gebracht hat. „Der prüfende Blick mit einem gewissen Abstand ist unerlässlich und sollte ständig erfolgen“, weiß die Malermeisterin, die zum Team des Caparol FarbDesignStudios gehört und bereits zahlreiche Kreativtechniken erschaffen hat. Mit einem finalen Spachtelauftrag lassen sich Assoziationen zur Wandgestaltung steuern. Von einer antiken Archaik, über Graffiti beispielsweise in Form von Buchstabenfragmenten, bis hin zu bekannten klassischen Ethno-Mustern und Prints sind Interpretationen kaum Grenzen gesetzt.

Martina Lehmann
Fotos: Caparol Farben Lacke Bautenschutz/Darko Ahej

Ethno

Wäre der Ethno-Look ein Mensch, wäre er ein Weltenbummler, ein Freigeist, der von überall Inspirationen sammelt, und Länder und Kontinente wie Afrika, Indien, China oder Nordafrika wie Marokko oder Marrakesch bereist. Er ließe sich dort von verschiedenen Lebensumständen und Stammeskulturen inspirieren, nähme Dinge mit nach Hause – um dort das Fernweh zu stillen, indem er sich mit den Reminiszenzen seiner Reisen umgibt.

Thema: Gesundheit und Innenraumklima in Gebäuden

Gründliche Tests bringen flüchtige Stoffe ans Licht

Wenn wir uns in geschlossenen Räumen aufhalten, nimmt unser Körper chemische Stoffe aus der Luft auf. Baustoffe und Ausbaumaterialien mit einem anerkannten Raumklima-Gütesiegel geben uns hingegen die Sicherheit, dass sich die Ausgasung so genannter flüchtiger Gefahrstoffe in Grenzen hält.

Geschäftsführerin Helene Klinke vom Teknologisk Institut in Dänemark berichtet, warum es so wichtig ist, Baumaterialien zu testen – auch wenn sie in Neubauten wiederverwendet werden.

Lesen Sie mehr über flüchtige Stoffe

Neuer Materialpass macht das Bauen gesund und zirkulär

Immer wieder gelangen enorme Mengen an Schadstoffen in Neubauten und Sanierungsobjekte – als Bestandteil von Baustoffen und Ausbaumaterialien.

Man muss schon fast Chemiker sein, um jeden Stoff genau zu kennen, sagt Martha Lewis, Architektin und Head of Materials bei Henning Larsen Architects. Und sie hat einen Lösungsvorschlag: den freiwilligen Materialpass, der die Transparenz deutlich erhöht.

Materialpass als Weg in die Zukunft

Die Zertifizierung von Gebäuden erfordert eine bewusste Wahl

Alle führenden Zertifizierungssysteme für nachhaltiges Bauen berücksichtigen das Innenraumklima. Es gibt jedoch entscheidende Unterschiede in der Gewichtung der einzelnen Kriterien durch die verschiedenen Programme.

Auch Größe und Art der betroffenen Gebäude sind von Bedeutung. Deshalb sollte schon vor der Wahl einer Zertifizierung abgewogen werden, welche Aspekte des Innenraumklimas untersucht und dokumentiert werden sollen.

So treffen Sie die richtige Wahl

Besseres Innenraumklima mit DGNB

Um eine gute DGNB-Bewertung zu erhalten, müssen Faktoren wie der thermische und akustische Komfort sowie die Innenraumluftqualität stimmen – nicht nur auf dem Papier, sondern im fertigen Gebäude.

Laut Dr. Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand, sei es das Ziel der DGNB, den stetigen Wandel mitzuprägen. Im Hinblick auf Gesundheit und Wohlbefinden könnte der nächste Schritt darin bestehen, eine neue dänische Auszeichnung namens DGNB Hjerte (Herz) für die Verwendung in Deutschland anzupassen.

Lesen Sie das Interview mit Dr. Christine Lemaitre

Einfacher Zugang zu gesunden und nachhaltigen Materialien

Zum nachhaltigen Bauen gehören eine Reihe von Produktinformationen, Gebäudezertifizierungen und Materialdeklarationen. Das erschwert es Bauherren, Planern und Produktherstellern, einen Überblick über die Anforderungen zu behalten.

Der Building Material Scout bietet eine Lösung für diese Herausforderung, indem er die erforderlichen Informationen mühelos über eine digitale Plattform bereitstellt.

So funktioniert der Building Material Scout

So engagiert sich Troldtekt für Gesundheit und Wohlergehen

Mit dem UN-Nachhaltigkeitsziel 3 „Gesundheit und Wohlergehen“ soll unter anderem die Zahl der Erkrankungen und Todesfälle gesenkt werden, die durch gesundheitsschädliche Stoffe verursacht werden. Dank nachweislicher Materialgesundheit und Rückverfolgbarkeit arbeitet Troldtekt schon seit Jahren im Einklang mit diesem Ziel.

Mehr über die Praxis bei Troldtekt

Wohnimmobilien: Investoren von Mietstundungen betroffen

Köln, 30. Juli 2020 – Die Corona-Pandemie hinterlässt im Wohninvestmentmarkt ihre Spuren. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von SAEGER & CIE. Zinshaus Investments. Ein Drittel der befragten Investoren gibt an, von Mietstundungen betroffen zu sein. Etwa ein Fünftel verzeichnet Mietausfälle oder meint, dass bald Mietausfälle drohen. Trotz dieser Auswirkungen hat sich die Investitionsbereitschaft der 1000 für das Zinshaus Barometer befragten Bestandshalter und Vermieter kaum verändert: Rund drei Viertel der Befragten ändern angesichts der Ereignisse der vergangenen Monate nichts an ihrem Investitionskurs. Bei immerhin neun Prozent hat die Investitionsbereitschaft sogar zugenommen. In der Summe bleibt die Stimmung bei 85 Prozent der Teilnehmer der Umfrage gut. 

Mit rund 80 Prozent möchte die Mehrheit der Investoren, die SAEGER & CIE. für das Zinshaus Barometer befragt hat, in den nächsten sechs Monaten sogar in weitere Wohnimmobilien investieren. Den Anteil von Wohnimmobilien in ihrem Gesamtportfolio sehen die Teilnehmer der Befragung in den nächsten ein, zwei Jahren bei durchschnittlich 73,4 Prozent. „Die Stimmung am Wohninvestmentmarkt bleibt positiv. Wohnimmobilien sind als Anlageklasse weiterhin sehr gefragt“, erklärt Heiko Saeger, Gründer und CEO von SAEGER & CIE. Zinshaus Investments.

Zinshäuser sichern Vermögen 

Insbesondere in unsicheren Zeiten bieten Immobilien aus Sicht von SAEGER & CIE. einen guten Inflations- und Vermögensschutz sowie stabile Renditen. „Ob Inflation, Währungsreform, Rezession oder Depression: Investoren sind mit Wohnimmobilien bislang durch jede Krise gekommen“, so Saeger. „In Großstädten wie Hamburg und München stehen Zinshäuser, die seit weit mehr als 100 Jahren regelmäßig Rendite abwerfen und im Wert gestiegen sind. Dank dieser langen Tradition gelten Investments in Zinshäuser als eine der sichersten Anlagemöglichkeiten.“

Off-Market im Fokus

Für das Zinshaus Barometer hat SAEGER & CIE. Zinshaus Investments 1000 Investoren in der Zeit von Ende Mai bis Ende Juni 2020 telefonisch befragt – davon sind rund 30 Prozent semi-professionelle Privatanleger und etwa 70 Prozent institutionelle Anleger, beispielsweise Family Offices oder Wohnungsunternehmen. Ziel war es, ein aktuelles Stimmungsbild des Wohninvestmentmarkts einzufangen.

Die befragten Teilnehmer zählen zu den Kunden von SAEGER & CIE. und erwerben sowie verkaufen Immobilien vornehmlich im sogenannten Off-Market. Schätzungsweise nur rund 20 Prozent der Angebote von Wohnimmobilien sind öffentlich zugänglich und sichtbar, etwa wenn die Objekte in Immobilienportalen erscheinen. Die meisten Erhebungen stützen sich einzig auf die in diesem öffentlichen Marktsegment erhobenen Daten und Stimmungstendenzen. Das Zinshaus Barometer macht erstmals die Stimmung im bislang nicht beleuchteten Off-Market sichtbar.

Warema sagt Teilnahme an der BAU 2021 ab

Sonnenschutzexperte Warema hat entschieden, seine Teilnahme an der Weltleitmesse BAU 2021 in München abzusagen. Die unsichere Situation aufgrund der Corona-Pandemie macht eine zuverlässige Planung zu diesem Zeitpunkt unmöglich, so dass Warema alternative Wege sucht, um in dieser herausfordernden Zeit gemeinsam mit seinen Partnern den persönlichen Austausch zu wahren.

Vote for us – wir sind im Finale!

Deine Stimme für den Publikumspreis

 

Guten Morgen,

wir sind begeistert! Denn mit gleich drei Projekten sind wir im Finale – bei den internationalen Architizer A+AwardsUnd jetzt seid ihr gefragt: Votet für uns beim Popular Choice Vote für die Abtei Michaelsbergdie Görttwiete und das La Tête. Das Voting läuft noch bis zum 31. Juli.

Und so macht ihr mit:
Ihr könnt insgesamt zwei Stimmen für uns abgeben. Einmal in der Kategorie 
Architecture + Preservation für die Abtei Michaelsberg oder für die GörttwieteUnd in der Kategorie Office – Mid Rise (5-15 Floors) für das La Tête.

Viel Spaß beim Voten und vielen Dank für Eure Unterstützung!

Herzliche Grüße

„Wir sind dabei“:Auch die Hersteller der Dachbranche vertrauen auf dieBAU 2021

„Wir sind dabei“:
Auch die Hersteller der Dachbranche vertrauen auf die BAU 2021
Allen schlechten Nachrichten zum Trotz: Die Weltleitmesse BAU steht rund ein halbes Jahr vor Messebeginn gut da. Die 18 Messehallen sind zu Dreivierteln fest gebucht. Das entspricht dem Niveau von vor zwei Jahren. So ist die Nachfrage aus dem Ausland größer denn je. Einige Ausstellungsbereiche haben mehr unter Corona zu leiden als andere. Dazu gehört auch der Bereich Dach, in dem die BAU Absagen prominenter Aussteller verkraften muss. Es gibt aber auch Unternehmen aus dieser Branche, die an der BAU festhalten und glauben, dass sich die Teilnahme auch unter Corona-Bedingungen lohnt. Deren klare Botschaft: Wir sind dabei! Wir brauchen die BAU!

Helinox Stühle in neuen Farben

Bequem & bunt

Mit frischen Designs – mal im Color Blocking, mal als witzige Prints – macht Helinox mit den superleichten Faltstühlen Chair Two, Sunset Chair, Savanna Chair sowie Beach Chair Lust auf einen lässigen Outdoor- und Reisesommer. Die high-back Chairs, Stühle mit hoher Rückenlehne, unterscheiden sich in Größe, Packmaß und Gewicht. Allen gemein ist der kinderleichte Aufbau und der einzigartige Sitzkomfort. Das macht sie zu großartigen Begleitern auf Reisen, am See, zu Hause im Garten oder auf dem Balkon.

 

Helinox schuf mit seinen superleichten und transportablen Stühlen eine komplett neue Art von Faltstuhl. Das „Geheimnis“ dahinter: Im Inneren des umweltfreundlich eloxierten DAC Aluminium-Gestänges verlaufen Gummizüge. So springt das Gestänge fast von selbst in die richtige Position und ruckzuck steht der Stuhl!

Den Chair Two gibt es in sieben verschiedenen Farben und Mustern. Am beliebtesten ist die Farbkombination „Multiblock“, inspiriert von kräftigen Retro-Farblöcken. Die Rückenlehne dieses high-back Modells ist etwas höher und der Packsack lässt sich für das gewisse Extra an Komfort in ein Kopfkissen verwandeln. Der Chair Two eignet sich zum Zurücklehnen und Entspannen. Durch sein kleines Packmaß und sein geringes Gewicht ist er ein super Begleiter auf fast jedem Trip – zum Beispiel im Campervan oder auf Paddeltouren.

Beim Sunset Chair ist der Name Programm. Mit elf verschiedenen frischen Farben und Prints kann man in diesem Stuhl entspannt den Sonnenuntergang genießen. Im stylischen „Triangle Green“ oder „Triangle Red“ ist der high-back Chair nicht nur bequem, sondern auch einfach schön. Der handgezeichnete Druck, inspiriert von traditionellen geometrischen aztekischen Mustern, macht den Sunset Chair zum echten Hingucker. Der Sunset Chair hat eine höhere Sitzfläche als der Chair Two, man sitzt etwas aufrechter. Er eignet sich besonders gut für entspannte Stunden im Sommerurlaub oder auch zu Hause, am See oder im Park.

Der Savanna Chair ist der größte high-back Chair aller Helinox-Stühle und in den Farben „Black“, „Forest Green“, „Blue Block“ sowie „Triangle Green“ zu haben. Wer Luxus sucht, sitzt hier genau richtig. Der Savanna Chair bietet genügend Platz, um so richtig die Seele baumeln zu lassen. Mit dem eingebauten Getränkehalter ist auch die Erfrischung an heißen Tagen immer griffbereit.

Wer einen zuverlässigen Begleiter für den nächsten Strandurlaub sucht, sollte sich den Beach Chair anschauen. Mit seinen breiten Füßen steht er auch im Sand sicher. Passend zum Strandgefühl gibt es den Beach Chair als „Blue Stripes“ und als „Red Stripes“ mit einem, vom klassischen Strandkorb inspirierten, Streifen-Print. Das hellblaue Netz-Gewebe „Blue Mesh“ sorgt für viel frische Luft an heißen Sommertagen. Wer es lieber einfarbig mag, findet den Beach Chair auch in „Red Block“ oder im klassischen Helinox-Stil mit blauem Gestänge und schwarzer Sitzfläche „Black“.

Die genannten Helinox-Stühle gibt es im guten Fachhandel zu empfohlenen Verkaufspreisen von 130 bis 210 Euro bzw. 160 bis 270 Schweizer Franken – ja nach Modell und Farbe.

Mehr Informationen: www.helinox.eu

15 Jahre Mein Ziegelhaus

Ein starker Verbund blickt nach vorne

15 Jahre Mein Ziegelhaus

2005 als Verbund mittelständischer Ziegelwerke von fünf Mauerziegelherstellern gegründet, kann Mein Ziegelhaus heute auf 15 bewegte Jahre zurückblicken und sieht sich auch für die Zukunft bestens aufgestellt.

Höhr-Grenzhausen (prc) – Anfang der 2000er Jahre waren für die Ziegelindustrie schwierige Zeiten, geprägt von einem Rückgang der Baugenehmigungen. Konnte man in den Jahren nach der Wende bis in die Mitte der 1990er Jahre noch einen Bauboom verzeichnen, stand die Branche in mitten einer Rezession. 2005 gingen mehrere damals schon in Deutschland führende mittelständische Ziegelproduzenten mit der Gründung des Mittelstandsverbunds Mein Ziegelhaus einen neuen Weg. Mit gemeinsamer Forschung, Produktentwicklung und Vermarktung sollten Innovationskraft und Marktposition gestärkt werden. Ein erster Meilenstein gelang bereits 2007: Mein Ziegelhaus sorgte mit einer revolutionären Erfindung für weitreichende Veränderungen im Mauerwerksbau. Mineralwolle wurde in Form von Dämmpads im Ziegel integriert und fungiert seitdem bestens geschützt als natürliche Dämmung von monolithischem Mauerwerk.

Hohe Kompetenz mit regionalen Schwerpunkten

Neben den ehemaligen Poroton-Mitgliedern Adolf Zeller GmbH & Co. Poroton Ziegelwerke KG, der Georg Rimmele KG, dem JUWÖ Poroton Werk Ernst Jungk & Sohn GmbH, und dem Ziegelwerk Klosterbeuren Ludwig Leinsing GmbH & Co. KG zählte auch das einstige Unipor-

Mitglied Ziegelwerk Bellenberg Wiest GmbH & Co. KG zu den Gründungsmitgliedern. Unter Geschäftsführer Dipl. Ing. Hans R. Peters setzte Mein Ziegelhaus von Beginn an auf den strukturellen Ausbau und eine innovative Produktpalette. Alle Mitglieder galten von Anfang an aufgrund ihrer Erfahrung und Kompetenz als regionale Informationszentren für Mauerwerks- und Wohnungsbau. Mit zahlreichen Veranstaltungen sowohl für Bauherren als auch für Fachleute setzte Mein Ziegelhaus Maßstäbe. Jährlich stattfindende regionale Mauerwerkstage, Fachseminare zu aktuellen Themen, Bauherrenabende, hochwertige Berechnungssoftware sowie zahlreiche Fach- und Referenzbroschüren runden das Dienstleistungsangebot ab.

2011 schlossen sich die Paderborner August Lücking GmbH & Co KG, die Ziegelwerk Stengel GmbH & Co. KG aus Donauwörth sowie 2017 schließlich die Erbersdobler Ziegel GmbH & Co. KG in Fürstenzell dem Verbund an. Seitdem sind die Mitglieder von Mein Ziegelhaus in den wichtigsten deutschen Ziegelregionen flächendeckend vertreten. Auch wenn die Ziegelwerke in Bellenberg und Klosterbeuren zwischenzeitlich nicht mehr als Gesellschafter fungieren, produzieren sie jedoch weiterhin als Lizenznehmer nach den hohen Qualitätsstandards von Mein Ziegelhaus.

Jetzt Zukunft bauen

2019 war für Mein Ziegelhaus nicht nur eines der wirtschaftlich erfolgreichsten Jahre, sondern auch der Zeitpunkt für die Weichenstellungen in Richtung Zukunft. Die Geschäftsstelle wurde von Königswinter nach Höhr-Grenzhausen verlegt. Am neuen Standort in unmittelbarer Nachbarschaft zum Westerwald Campus WWC der

Hochschule Koblenz profitiert man heute von einem intensiven Know How Transfer. Zudem wurde mit Dipl. Ing. Tristan Klein ein herausragender Experte für Keramik als neuer Geschäftsführer bestellt. Peters, der die Arbeit von Mein Ziegelhaus maßgeblich geprägt hat, wurde in den Ruhestand verabschiedet. Klein ist sowohl aufgrund seiner Ausbildung, als auch durch seine unternehmerische Persönlichkeit bestens geeignet, die Belange der mittelständischen Ziegelindustrie zu vertreten. Als ideenreicher und hochbegabter Entwickler verfügt er über Know-how auf dem Gebiet der keramischen Materialien, deren Analytik sowie über moderne Brenntechnologien und entsprechende Steuer- und Regeltechnik.

Mit Blick auf das kommende Jahr werden in Höhr-Grenzhausen aktuell verschiedene Neuentwicklungen vorangetrieben. „Unser Ziel ist es, den MZ-Ziegel mit seinen positiven Eigenschaften und hohen Qualitätsstandards weiter an der Spitze der Wandbaustoffe zu behaupten. Dies ist zudem Grundlage für unsere Mitglieder, ihre regionale Marktführerschaft zu behaupten und weiter ausbauen zu können“, sagt Klein. Vor allem der bauphysikalische Spagat zwischen Stabilität und den weiter steigenden Anforderungen an Wärme-, Schall- und Brandschutz soll laut Klein dank der engen Verzahnung mit der Wissenschaft in besonderem Maße gelingen. Produkttechnisch setzt Mein Ziegelhaus auch weiterhin auf vollkeramische Ziegel wie den TS11 und S8 sowie mit Minerallwolle gefüllte Ziegel wie den MZ65 und MZ70 für Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser bzw. den MZ90-G und MZ80-GS für Geschoßwohnungs- und Wirtschaftsbauten. Tristan Klein: „Mit diesem Produktspektrum decken wir auch in Zukunft die komplette Palette an unterschiedlichen technischen sowie regionalen Anforderungen ab.“

Weitere Informationen unter www.meinziegelhaus.de.

SINN-Expertentalk – Mobilitätskonzepte

SINN-Expertentalk: Mobilitätskonzepte

„Vernetzte Mobilitätskonzepte sind gefragt“

Mobilität heißt längst nicht mehr nur Autos, Bahnen und Fußgänger. Mobilität muss zukunftsfähig, ökologisch und vor allem vernetzt sein. Darin waren sich die Verkehrs- und Immobilienexperten beim ersten „SINN-Experten-Talk Immobilien powerd by FuP Kommunikation“ einig.

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind die Menschen häufiger zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs. Was heißt das für Mobilitätskonzepte in einem gemischten Quartier? Verschwinden die Autos aus den Straßen? Bestimmen Radfahrer künftig das Bild in den Städten? Brauchen wir ein neues Verkehrskonzept?

Ja, sagt Prof. Dr.-Ing. Jörg von Mörner, emeritierter Professor der FH Erfurt für Verkehrsplanung und -steuerung. Solche Konzepte seien längst überfällig, Corona habe dies noch deutlicher gemacht. Aber das Auto werde aus der Stadt nicht verschwinden. Das Lyoner Quartier sei hierfür ein gutes Beispiel. Nach wie vor gäbe es morgens und abends lange Staus von Berufspendlern. Die Straßenränder seien zugeparkt, während gleichzeitig viele Tiefgaragen nur wenig ausgelastet seien. Inzwischen komme der Verkehr von immer mehr Menschen hinzu, die im Quartier wohnten. „Damit sich die Lebensqualität im Lyoner Quartier mit seiner Mischung aus Arbeiten und Wohnen verbesert, brauchen wir dort mehr Platz für die Menschen“, so von Mörner.

Der SINN-Vorsitzende Dr. David Roitman sieht das genauso. Und er macht auf die Konflikte zwischen Autos, Fahrrädern und Fußgängern aufmerksam. „Ich wünsche mir, dass die Bedürfnisse der unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer in der Stadtentwicklung besser aufeinander abgestimmt, also miteinander vernetzt werden“, so Dr. Roitman.

Eine weitere Schwierigkeit sieht Roitman darin, dass die Verkehrsplanung zu lange dauere. Prof. Mörner ergänzt: „Manchmal genügt es, Verkehrsstrukturen ein wenig zu verändern. Es muss nicht gleich alles neu gebaut werden.“

Für Frank Nagel, Geschäftsführer von Hartmann Nagel Art & Consulting und Experte für den öffentlichen Personennahverkehr, spielt die Qualität des Quartiers eine wichtige Rolle. Die gute Anbindung zum Flughafen sowie die Nähe zu Main und Stadtwald seien wichtige Standortfaktoren des Lyoner Quartiers. „Es hat eine Menge Potenzial, allerdings ist das noch nicht allen Köpfen angekommen“, erklärt Nagel.

Das Lyoner Quartier in seiner Struktur, mit Wohnungen und Büros, bietet nach Einschätzung der Experten ein geeignetes Experimentierfeld für neue und vor allem flexible Verkehrskonzepte. Das Auto werde darin auch weiterhin eine wichtige, nicht aber die vorherrschende Rolle spielen. Konzepte dazu hat die Standortinitiative in den vergangenen Jahren bereits vorgelegt. Ein Konzept für die Freiflächengestaltung wird derzeit mit den städtischen Ämtern abgestimmt und soll nach der Sommerpause veröffentlicht werden. Darin heißt es unter anderem: Vorfahrt für Fußgänger und Radfahrer.

Der SINN-Experten-Talk Immobilien powered by FuP Kommunikation ist eine neue Veranstaltungsreihe der Standort-Initiative Neues Niederrad. Es geht um Themen wie den Büro- und Wohnungsmarkt, Verkehr im Quartier, Sanierung und Modernisierung, Energieoptimierung, Büro, Freiflächengestaltung, aber auch um Themen wie Personalgewinnung, Mieterbindung und Einzelhandel. Die Veranstaltungen bringen Akteure der Wirtschaft, der Politik, Verwaltung und gesellschaftlich wichtige Gruppen zusammen. Die derzeit virtuelle Veranstaltung soll künftig auch real stattfinden, wie frühere Veranstaltungen im Quartier.

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