Monthly Archives: Oktober 2020

„T-Lab Campus Diemerstein“: Die angewandte Holzbauforschung an der TUK erhält jetzt zusätzlichen Entwicklungsraum

Der Startschuss für den Bau eines Versuchslabors für innovativen und experimentellen Holzbau im Diemersteiner Tal ist gefallen. Kürzlich hat der Forschungsbereich „T-Lab Holzarchitektur und Holzwerkstoffe“ an der TU Kaiserslautern (TUK) die Genehmigung für das Auftaktgebäude, eine Werk- und Forschungshalle, erhalten. Die Finanzierung des „T-Lab Campus Diemerstein“ erfolgt durch die Stiftung der TUK sowie über das LEADER-Programm der Europäischen Union. Entwurf, Planung und Umsetzung übernimmt ein interdisziplinäres Team aus Forschenden, Lehrenden und Studierenden mit dem Ziel, die Konstruktion an den Anforderungen einer umweltverträglichen, zirkulären Wertschöpfung auszurichten.

Die Bauarbeiten auf dem unbebauten Grundstück am Eingang des Diemersteiner Tals sollen noch in 2020 starten. Die TUK ist dort bereits mit der Villa Denis und dem zugehörigen Gästehaus vertreten und ebenso Pächter der benachbarten Fläche, auf der künftig der „T-Lab Campus Diemerstein“ für die angewandte Holzbauforschung entstehen wird. Der Bebauungsplan für die zur Verfügung stehenden rund 3.700 qm ist erstellt. Nach und nach sollen nun vis-à-vis der Villa Denis innovative Holzbauten und Versuchsbauten im Maßstab 1:1 mit unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten entstehen.

„Der Holzbaucampus im Diemersteiner Tal ermöglicht es uns, unsere Forschungsinhalte im Bereich des Bauens mit nachwachsenden und kreislaufeffizienten Rohstoffen sichtbarer zu machen“, erläutert Univ.-Prof. Stephan Birk, der den Forschungsbereich „T-Lab Holzarchitektur und Holzwerkstoffe“ an der TUK leitet. „Das freie Grundstück bietet die perfekte Fläche für Versuchsbauten sowie Raum für Workshops und Seminare. Gleichzeitig können wir so dazu beitragen, den Standort weiter aufzuwerten und zu beleben.“

 

Den Auftakt macht eine Werk- und Forschungshalle. Das rund 360 qm große Gebäude wird im Innenraum eine flexibel nutzbare Fläche bieten, die für Veranstaltungen oder aber für den Bau sowie die Montage von Mock-ups und Demonstratoren im Rahmen laufender Forschungsprojekte genutzt werden kann. Für die Primärkonstruktion, die Fassade sowie den Ausbau soll Holz zum Einsatz kommen. Mit seiner architektonischen Gestalt wird der längs zum Tal ausgerichtete Neubau den Kriterien einer konsequenten Kreislaufwirtschaft aller Bauprodukte, Bauelemente und Bauteile entsprechen. Die Planungsgrundlagen sowie das Entwurfskonzept sind in mehreren gemeinsamen Lehrveranstaltungen der Fachgebiete Baukonstruktion und Entwerfen (Univ. Prof. Stephan Birk) sowie Tragwerk und Material (Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jürgen Graf) mit Studierenden entstanden. Die weitere integrale Planung erfolgt bis ins Detail ebenso durch die beiden Fachgebiete sowie mit Unterstützung von externen Partnern, darunter die Technische Hochschule Bingen (Prof. Andreas Winkels und Prof. Martin Pudlik). Die bauliche Umsetzung soll mit ausgesuchten Firmen sowie unter Beteiligung der Studierenden durchgeführt werden.

 

Über das T-Lab Holzarchitektur und Holzwerkstoffe

Das T-Lab Holzarchitektur und Holzwerkstoffe wurde 2014 am Fachbereich Architektur gegründet. In den vergangenen sechs Jahren konnten die Forschungsaktivitäten gemeinsam stetig gesteigert werden. Das T-Lab wird vorrangig nun durch die Fachgebiete Tragwerk und Material (Univ. Prof. Dr.-Ing. Jürgen Graf) sowie Baukonstruktion I und Entwerfen (Univ.-Prof. Stephan Birk) betrieben. Es sieht sich gleichermaßen der Forschung sowie der Lehre verpflichtet. Ziel der interdisziplinären Forschung ist die Erhöhung der Holzbauquote, die Steigerung von Produktspeicher und stofflicher Substitution. Die Vorhaben lassen sich grob in drei Themenfelder gliedern: Entwicklung neuer Bauelemente in Kreislaufwirtschaft, Abbau von Restriktionen und neue Typologien aus Holz. Das T-Lab hat sich mit einer Reihe an Forschungsarbeiten, Dissertationen und Projekten (darunter auch der vielfach ausgezeichnete, partizipative Bau Spinelli in Mannheim) fest in der Holzbauszene in Deutschland etabliert.

 

Foto: Nicolai Becker Images

Je mehr High-Tech umso wichtiger ist die Qualitätskontrolle

Göttingen, 22. Oktober 2020 (vz). Das Plus-Energie-Haus steht hoch im
Kurs, scheint es doch Antworten auf die dringlichen ökologischen Fragen
dieser Zeit zu geben. Mit dem Haus mehr Energie produzieren als selbst
benötigt wird – ein Traum, der mittlerweile wahr werden kann. Kein
Zweifel: Plus-Energie-Häuser sind aus gutem Grund sehr begehrt. Was bei
Neubauten generell längst eine Selbstverständlichkeit ist, ist beim Bau
von Plus-Energie-Häusern allerdings umso wichtiger. Denn je mehr High-Tech
in einem Haus steckt, umso essentieller wird eine baubegleitende
Qualitätskontrolle, die dafür sorgt, dass das Plus-Energie-Haus am Ende
auch tatsächlich das wird, was es verspricht: Ein Traum für seine Bewohner
und die Umwelt. Darauf weist der Verein zur Qualitäts-Controlle am Bau
e.V. (Göttingen) hin.

Wärmedämmung, neue effiziente Heizungsanlagen, Photovoltaik-Anlagen,
intelligente Steuerungs- und Speichertechnik. All das muss im
Zusammenspiel reibungslos funktionieren, damit der Traum vom
Plus-Energie-Haus nicht schnell zum Albtraum wird. Aus diesem Grund rät
der Verein zur Qualitäts-Controlle am Bau e.V. dringend zu einer
baubegleitenden Kontrolle der Baumaßnahmen, besonders beim
Plus-Energie-Haus. Denn besonders bei hocheffizienten Häusern muss die
Verarbeitung der Baumaterialien nahezu fehlerlos umgesetzt werden, weist
der VQC weiterhin hin. Denn wieviel modernste Technik in einem Haus auch
steckt, werden während des Bauprozesses schwerwiegende Fehler begangen,
funktioniert das Haus als gesamtes Konzept nicht mehr, so der VQC weiter.
Von daher gilt für den VQC die Faustformel: „Je mehr High-Tech in einem
Haus verbaut wird, desto geringer die Fehlertoleranz“. Schwerwiegende
Fehler werden laut VQC vor allem in der Verzahnung der einzelnen Gewerke
gemacht. Und exakt wenn es um die Verzahnung dieser geht, schauen die
VQC-Sachverständigen genau hin und sorgen dafür, dass auch kleinste
Nachlässigkeiten verhindert beziehungsweise nachgebessert werden. „Kleine
Fehler, die übrigens besonders bei Plus-Energie-Häuser nachhaltige
Konsequenzen im Bereich der Energieeffizienz aber auch für das Wohngefühl
haben können.
Erste Erfahrungen haben die VQC-Sachverständigen bereits 2015 in der
Begleitung eines nahezu autarken Energiespeicherplus-Einfamilienhauses in
Nordhessen sammeln können, das in Zusammenarbeit mit dem
Hausbau-Unternehmen Dynahaus (Lohfelden), der SMA Solartechnology AG
(Niestetal) der TU München und der BMW Group (München) realisiert wurde.

Top-Energie-Effizienz durch qualitative Bauüberwachung
Die Bau-Sachverständigen des Vereins zur Qualitäts-Controlle e.V. (VQC)
mit Sitz in Staufenberg/ Niedersachsen überwachen und kontrollieren die
umfangreichen Baumaßnahmen beim Bau von Plus-Energie-Häusern von Beginn an
nach der bewährten VQC-Systematik. „Gerade auf Grund der hohen technischen
und handwerklichen Komplexität ist eine Kontrolle hier von besonderer
Bedeutung“, so der VQC abschließend.
Mehr unter www.vqc.de

Deutscher Nachhaltigkeitspreis Architektur 2021: Mehrgeschossiger Holzmassivbau „Walden 48“ unter den drei Finalisten

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Architektur prämiert in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) herausragende und beispielhafte Leistungen im Bausektor, die Beiträge zur Transformation zu nachhaltigem Leben und Wirtschaften leisten und darüber hinaus große Innovationskraft sowie eine hohe gestalterische Qualität aufweisen. Der sechsgeschossige Holzmassiv-Wohnbau in Berlin von Scharabi Architekten in Arbeitsgemeinschaft mit Anne Raupach wurde von der Jury in die Runde der drei Finalisten gewählt. Der konstruktive Holzbau stammt von Rubner Holzbau.
Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis prämiert wegweisende Beiträge zur Transformation in eine nachhaltige Zukunft. Der Preis will alle wichtigen Akteurinnen und Akteure zum Wandel motivieren, sie über Grenzen hinweg vernetzen und Partnerschaften anregen. Er zeigt an den besten Beispielen, wie ökologischer und sozialer Fortschritt schneller gelingen kann. Der Nachhaltigkeitspreis fokussiert auf jene Transformationsfelder, in denen es besonders großen Handlungsdruck gibt. Die Felder spiegeln die Sustainable Developments Goals (SDGs) der Vereinten Nationen (UNO) und die Ziele der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung wider: Klima, Biodiversität, Ressourcen, Fairness und Gesellschaft. Europas größte Auszeichnung für ökologisches und soziales Engagement wird zum dreizehnten Mal vergeben, über 800 Einreichungen in sieben Kategorien verdeutlichen den Stellenwert des Preises. Der Sieger in der Kategorie Architektur wird am 4. Dezember 2020 in Düsseldorf bekanntgegeben.

Das Wohnhaus Walden 48 sei ein sehr gelungenes Beispiel innerstädtischer Nachverdichtung. Die Vorbildwirkung des Projektes liege in der hohen Qualität architektonischer Gestaltung. Als Gebäude mit starkem Anteil an sichtbaren Holzoberflächen und -fassaden sei es beispielhaft für den urbanen Holzbau und setze einen Meilenstein im Diskurs um den Wohnungsbau in Holzbauweise, der gerade in Berlin einsetzt – so die Jury für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2020, für den der Wohnbau zusätzlich zum Architekturpreis Berlin 2020 nominiert wurde.

Berlin möchte zu einer Hauptstadt des Holzbaus werden, der Berliner Senat spricht sich klar für die Förderung des urbanen Holzbaus aus. Die hohe Nachfrage nach zusätzlichem Wohnraum bedingt neue konstruktive Lösungen abseits der konventionellen Bauweise. Die Baugemeinschaft „Walden 48“ war den Zielen des Senats weit voraus, kürzlich wurde der Wohnbau fertiggestellt, sämtliche Wohnungen wurden an die Mitglieder der Baugemeinschaft übergeben. Weit vor der Ansage des Berliner Senats begann bereits 2014 die Eigeninitiative der Baugemeinschaft „Walden 48 GbR“ mit einem Konzeptverfahren der ehemaligen Grundstückseigentümer. Die Kosten für das Bauwerk sollten nicht der einzige Gesichtspunkt für die Auswahl sein. Ökologische, soziale und planerische Kriterien anhand der Zielsetzungen der Bauherren sollten eine zentrale Rolle im Auswahlprozess spielen. Unter den Bewerbern wurde das Konzept „Walden48“ ausgewählt.

Das Projekt wurde durch Scharabi Architekten in Arbeitsgemeinschaft mit Anne Raupach realisiert. Die Architekten haben bereits vor 15 Jahren die Zeichen der Zeit erkannt und sich auf den Baustoff Holz spezialisiert. Heute zählen Sie zu den Spezialisten im mehrgeschossigen Holzbau im urbanen Kontext. Den nur rund 5 % höheren Projektkosten im Vergleich zu konventioneller Bauweise standen zahlreiche Vorteile des Holzbaus gegenüber, wie beispielsweise eine um etwa drei Monate verkürzte Bauzeit verbunden mit einer größeren nutzbaren Netto-Grundfläche bei gleicher Brutto-Grundfläche aufgrund geringerer Bautiefe der Fassaden.

Die Holzkonstruktion der Fassade ist nicht nur hoch wärmedämmend, sondern auch hoch schallisolierend zur stark befahrenen Landsberger Allee ausgeführt. Darüber hinaus punktet die Bauweise mit flexiblen Grundrissen. Durch die Deckenspannweite von 7,20 m und Raumtiefen bis zu 13 Meter konnten Wohnungen mit großzügigen Raumaufteilungen ohne Stützen und nach den individuellen Vorstellungen der einzelnen Bauherren realisiert werden. Der Baustoff Holz sorgt für eine natürliche Feuchteregulation, nahezu 100 % elektromagnetische Strahlungsabsorption und in Kombination mit dem hohen Anteil an sichtbaren Holzoberflächen (Decken und Wände) für ein gesundes Raumklima. Und dass Holz nicht nur gut fürs Raumklima, sondern der beste aller Baustoffe für unser aller Klima und den Lebensraum zukünftiger Generationen ist, unterstreicht der große Wohnbau als CO2-Senke – im Gebäude sind ca. 1.500 Tonnen CO2 gespeichert.

Entstanden ist am Volkspark Friedrichshain auf rund 7.000 m2 Bruttogeschossfläche und nach den Wünschen der Baugemeinschaft ein sechsgeschossiges, 60 Meter langes Holzmassiv-Wohngebäude mit 43 Wohnungen. Im Kellergeschoss befindet sich ein Fahrradparkhaus angeordnet, im Garten drei E-Carsharing-Plätze. Im Erdgeschoss und auf dem Dach sind Gemeinschafts- und Gewerbeflächen angeordnet, die ca. ein Siebtel der Flächen ausmachen. Das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss verbinden zudem Maisonette-Wohnungen. Straßenseitig wurde die zweischichtig hohlraumgedämmte Fassade mit Schiefer verkleidet, Erd- und Dachgeschoss wurden mit einer Lärchenholzschalung ausgeführt. In Richtung des parkartigen Geländes besticht der Bau durch offene Balkone und Terrassen auf der obersten Ebene. Die Gartenfassade mit einer unbehandelten Lärchenholzschalung zieht sich geradezu in die Wohneinheiten hinein.  Auch die drei Fahrstuhlkerne, sämtliche Treppenläufe und die Podeste sind in Massivholz umgesetzt. Die Decken sind in Holzbeton-Verbundbauweise ausgeführt. Einzig die Wände der Treppenhäuser und das Kellergeschoss bestehen aus Stahlbeton. Auch die Energiebilanz weiß zu beeindrucken: Durch die energieeffiziente Holzbauweise zusammen mit einem nachhaltigen Energiekonzepts wird der KfW 55-Standard erreicht.

Auch im Bereich Brandschutz setzt das Gebäude in Verbindung mit seinen sichtbaren Holzkonstruktionen und dem Verzicht auf Gipsbekleidungen einen Meilenstein. So ist es möglich, die positiven Eigenschaften des Holzes erlebbar zu machen, das Bauen mit Holz zu vereinfachen und Kosten zu reduzieren. Der Rohbau wurde aufgrund der werksseitigen Vorfertigung in nur 31 Wochen errichtet. Der konstruktive Holzbau von Rubner Holzbau beweist eindrucksvoll, dass Holzbau nicht nur für rurale Gebiete geeignet ist, sondern auch für zentrale Lagen in großen Städten.

  • Fertigstellung: 2020
  • Bauherr: Baugemeinschaft Walden 48, Berlin (DE)
  • Architekten: Scharabi Architekten in Arbeitsgemeinschaft mit Anne Raupach, ARGE Scharabi | Raupach, Berlin (DE)
  • Größe: 7.000 m2 Bruttogeschossfläche, sechs Geschosse
  • Fassadenelemente: 2.700 m2
  • Zwischenwände: 2.900 m2 Brettsperrholz
  • Decken: 4.000 m2 Holz-Beton-Verbunddecken mit Dielen aus Brettschichtholz
  • Brettschichtholz: 922 m3
  • Brettsperrholz: 711 m3
  • Bilder: Jan Bitter

www.rubner.com/holzbau
www.scharabi.de
www.nachhaltigkeitspreis.de/architektur/finalisten/walden-48

Lüftungsunternehmen bluMartin – 10 Jahre im Aufwind

Lüftungsunternehmen bluMartin: 10 Jahre im Aufwind

 

Weßling, 21. Oktober 2020

Der Lüftungshersteller bluMar-tin feiert in diesem Jahr sein 10jähriges Firmenjubiläum. Seit seiner Gründung 2010 hat sich das Unternehmen erfolgreich im Lüftungsmarkt etabliert und überschritt bereits 2019 die Umsatzmarke von 5 Mio. Euro. Seit 2016 ist bluMartin selbst-ständiges Tochterunterneh-men der weltweit agierenden Swegon Group, dem skandina-vischen Marktführer für ener-gieeffiziente Lüftung und Gebäudeklimatisierung. Die Zahl der Mitarbeiter ist auf über 30 angewach-sen. Beim Vertrieb baut bluMartin auf ein starkes und stabil gewachsenes Netzwerk von Handelspart-nern in Deutschland und Europa. „Das jährliche Wachstum lag seit der Gründung stets über 20 Pro-zent“, freuen sich Gründer und Geschäftsführer Bernhard Martin und Thomas Schally, „selbst in die-sem Jahr zeichnet sich ab, dass wir an dieses Wachstum anschließen können.“

 

Ausgezeichnete Technik für Umwelt und Gesundheit

Ausgangspunkt war die Entwicklung des dezentralen Lüftungsgeräts freeAir 100 mit Wärmerückgewin-nung, das Anschlussmöglichkeiten für weitere Räume bietet und serienmäßig über 8 Sensoren, u.a. für CO2, Feuchte und Temperaturen gesteuert wird. 2014 wurde das freeAir auf Grund seiner hohen Ener-gieeffizienz als erstes dezentrales Lüftungsgerät für Passivhäuser zertifiziert. 2016 stellte bluMartin eine Neuentwicklung vor, die bis heute einzigartig auf dem Markt ist: Der intelligente aktive Überströ-mer freeAir plus ermöglicht es, Räume ganz ohne Lüftungsleitungen an die Wohnraumlüftung anzu-binden. 2018 erhielt das Lüftungssystem freeAir den Component Award des Passivhaus Institutes als kostengünstige Lüftungslösung für den Wohnungsbau. 2019 folgte der ICONIC AWARD: Innovative Ar-chitecture des Deutschen Rats für Formgebung.

 

Neues Werk in Buchloe

bluMartin stellt sich auf weiteres Wachstum ein und bezieht noch in diesem Jahr ein neues Werk im Allgäu. „Damit verdreifachen wir unsere Produktionskapazitäten und können auch künftig verlässlich und termingerecht liefern“, so Thomas Schally. Das Werk wird mit hocheffizienter Gebäudetechnik ausgestattet, unter anderem natürlich mit freeAir-Lüftungsgeräten. Auch beim Firmensitz von bluMartin im oberbayerischen Weßling ist Nachhaltigkeit oberstes Gebot: Das Gebäude war das erste Bürogebäude im Passivhausstandard im Landkreis Starnberg und deckt seinen gesamten Strombedarf mit der eigenen Photovoltaikanlage auf dem Dach.

Geprüfte Sicherheit für alle Fälle Kingspan Light + Air | ESSMANN bringt Ab- und Durchsturzsicherung RSM für Lichtkuppeln auf den Markt

Bad Salzuflen, 14.10.2020. Sicherheit ist das oberste Gebot auf Flachdachflächen. Um diesen Grundsatz besonders bei geöffneten Oberlichtern zu erfüllen, setzt Kingspan Light + Air | ESSMANN seit jeher auf hochwertige und zuverlässige Ab- und Durchsturzsicherungen, die das Leben und die Gesundheit von auf Dächern arbeitenden Personen schützen sollen. Die Experten aus Bad Salzuflen haben ihr Sortiment in dieser Sparte um ein weiteres leistungsstarkes Produkt ergänzt. Die Ab- und Durchsturzsicherung RSM wurde speziell für die Lichtkuppelsysteme classic und neo plus des Herstellers entwickelt und besticht durch hohe Sicherheitsstandards bei überzeugender Wirtschaftlichkeit.

Das RSM-System dient der Primärsicherung direkt an der Absturzkante und damit der dauerhaften Ab- und Durchsturzsicherheit bei Lichtkuppeln. Die Vorrichtung ergänzt Lichtkuppeln in Standardgrößen der classic und neo plus Varianten des Herstellers und ist eine preisgünstige Alternative zum Ab- und Durchsturzsicherungssystem EAD aus dem Hause Kingspan Light + Air | ESSMANN. Im Neubau kann das Produkt bereits werkseitig vormontiert zum Einsatz kommen, ist aber auch für die Nachrüstung durch fach- und sachkundige Monteure geeignet.

Schutzfunktion von Anfang an

Mit der optimierten Ab- und Durchsturzsicherung kann die Sicherheit auf dem Flachdach bereits bei Beginn der Bauarbeiten gewährleistet werden. Wird das System schon werkseitig vormontiert, ist die Absturzsicherheit der Dachöffnung bereits nach Einbau des Aufsetzkranzes gegeben und sorgt so frühzeitig für den Personenschutz auf dem Dach. Eine einfache und schnelle Nachrüstung vor Ort ist ebenso möglich. Die Auffangmatte aus abgerundeten Streben minimiert darüber hinaus das Verletzungsrisiko und schützt somit nicht nur vor Durchsturz, sondern auch vor etwaigen körperlichen Schäden. Mit einer geprüften Fallhöhe von 2,40 Metern und einer Maschenweite von 100 mm entspricht die RSM dabei dem europäischen Standard. Es ist zudem nach Einbau des Aufsetzkranzes zertifiziert durchsturzsicher nach GS-BAU-18:05-2020 und erfüllt die Primäranforderung der Arbeitsstättenrichtlinie ASR A2.1 und damit alle relevanten gesetzlichen Vorgaben.

Flexibel und multifunktional

Mit der Ab- und Durchsturzsicherung RSM kann darüber hinaus eine Reihe von Zubehör des Herstellers eingesetzt werden. Es ist kompatibel mit allen Kingspan ESSMANN PVC- und Metall-Aufsetzkränzen sowie mit den natürlichen Rauch- und Wärmeabzugsgeräten (NRWG). Außerdem können Linearantriebe zur täglichen Be- und Entlüftung oder geometrischen Rauchableitung ergänzt werden. Das System kann zusammen mit dem Sanierungsaufsetzkranz SAK 15/30 oder dem Aufstocksystem ASM verbaut werden. In dieser Verbindung ist auch eine Nachrüstung von Fremdfabrikaten möglich. Diese kann zudem mit bauseitigem Stahl-Aufsetzkranz nach Prüfung vorgenommen werden, wenn keine RWA-Funktion vorhanden ist.

Bei der Montage bringt die Ab- und Durchsturzsicherung zudem klare Vorteile für Dachhandwerker. Sie profitieren von kürzeren Einnetzungszeiten und von der Montagefähigkeit des Systems von nur zwei Seiten. Die Mattenausführung aus Rundstäben minimiert zugleich das Verletzungsrisiko beim Einbau. Die bauseitige Montage vor Ort ist so durch fachkundige Monteure problemlos möglich.

Mit dem RSM-System haben die Tageslichtexperten somit eine Schutzeinrichtung im Sortiment, die vor allem durch ihre geprüfte Sicherheit, ihre hohe Wirtschaftlichkeit und ihre große Flexibilität überzeugt.

Partnerschaft zwischen Guardian Glass und Eastman

Partnerschaft zwischen Guardian Glass und Eastman – Farbneutrales Verbundglas für höchste Ansprüche

Bertrange, Luxemburg, Oktober 2020 – Die innovative Zusammenarbeit zwischen Eastman und Guardian Glass soll sicherstellen, dass die wachsende Nachfrage nach hochwertigen farbneutralen Glasprodukten für Wohn- und Gewerbegebäude im Premiumsegment bedient werden kann. Eastman und Guardian stellten in einer gemeinsamen Pressemitteilung die neue PVB-Folie Saflex® Crystal Clear von Eastman vor, die im neuen Guardian UltraClear® LamiGlass™ Neutral verwendet wird. Das innovative, farbneutrale und extra weiße Verbundglas zeichnet sich durch seine marktführende Farbhomogenität und Brillianz aus.

„Bisher war es schwierig, extra weißes Glas mit herkömmlichen Folien zu laminieren ohne dabei das neutrale, transparente Erscheinungsbild zu beeinflussen, welches typisch für extra weißes Glas ist”, so Priya Kalsi, Segment Market Manager bei Eastman. „Unsere neue Folie Saflex® Crystal Clear verbessert die Optik vom extra weißen Guardian UltraClear® in Verbundglas enorm. Sie sorgt für einen frisch-neutralen Look und ist dem monolithischen Guardian UltraClear® sehr ähnlich. Dabei bietet es die gleichen Vorteile wie herkömmliches Verbundglas, in Bezug auf Sicherheit und Schallschutz. Die PVB-Folie Saflex® Crystal Clear ist unabhängig von Betrachtungswinkel und Lichteinfall nahezu unsichtbar.“

„Die Kooperation mit Eastman löst ein zentrales Problem für Endkunden beider Unternehmen, die eine hohe Nachfrage nach Produkten mit neutraler und transparenter Optik haben“, berichtet Eric Lassalle, Product Manager Laminated Glass bei Guardian Glass. „Unsere partnerschaftliche Zusammenarbeit und die Verwendung der neuen PVB-Folie Saflex® Crystal Clear haben es uns ermöglicht, die Optik von Guardian UltraClear® signifikant zu verbessern. Guardian UltraClear®, das gemeinsam mit der Crystal Clear Folie verwendet wird, ist zudem mit unterschiedlichsten Beschichtungen und Oberflächenbehandlungen verfügbar und kann so gezielt für eine ganze Reihe von High-End Lösungen verwendet werden.“

Anwendungsgebiete:

Guardian UltraClear® LamiGlass™ Neutral ist vielfältig einsetzbar, insbesondere da, wo ein hohes Maß an Neutralität, Transparenz und Sicherheit gefragt sind. Anwendungen umfassen den Einsatz in:

· Innenanwendungen: Innentüren, Trennwände, Balustraden, Treppen und Geländer, Möbel, Glasregale, Schaukästen, Museumsverglasungen

· Außenanwendungen: Verkleidungen, Vorhangfassaden, Fassaden, Fenster, Oberlichter, Außentüren, Ladenfronten und Schaufenster

Produktverfügbarkeit und Innovationsevent

Sowohl die PVB-Folie Saflex® Crystal Clear als auch das erweiterte Produktportfolio für Guardian UltraClear® LamiGlass™ Neutral wird ab 15. Oktober 2020 zunächst in Europa verfügbar sein, und potentiell im Laufe des Jahres 2021 in weiteren Regionen eingeführt. In einem gemeinsamen Live Stream am 10. November werden beide Unternehmen die neue Innovation präsentieren und auf Fragen der Teilnehmer eingehen. Weitere Informationen finden Sie auf saflex.com/crystalclear bzw. guardianglass.com/ultraclear.

 

Bilder © Eastman

IN EIGENER SACHE

Sehr geehrte Damen und Herren

es ist so weit! Wir arbeiten an dem Jahresbuch 2020 mit dem Titel ARCHITEKTURZEITGEIST und werden im März 2021 damit in Druck gehen.

ARCHITEKTURZEITGEIST zeigt fertiggestellte Bauobjekte in bester Aufmachung in Text und Bild, dazu stellen wir die Architekten und Handwerksunternehmen, aber auch Fotografen vor, die an dem jeweiligen Objekt mitgewirkt haben.

ARCHITEKTURZEITGEIST zeigt auf, dass die Bauwirtschaft sich gerade in dieser Pandemie wehrt und weiter mit guten Bauobjekten das Beste gibt.

ARCHITEKTURZEITGEIST soll nun alle zwei Jahre im Buchhandel zu kaufen (25,00 €) sein. Unser Bestreben ist es, Ihre Projekte einem breiten Publikum bestmöglich vorzustellen.

Redaktionsschluss ist der 26.02.2021, der Erscheinungstermin ist der 31.03.2021. Aber wir arbeiten schon jetzt an dem exklusiven Nachschlagewerk.

Wir laden Sie herzlichst ein, mit einem Beitrag und einer Anzeige zu einem Objekt Ihrer Wahl dabei zu sein. Bitte nehmen Sie hierfür Kontakt zu uns auf.

ARCHITEKTURZEITGEIST, ein ganz besondere Buch über Architektur und ihre Akteure, wird von Herrn Wolle Lange bis zur Fertigstellung exklusiv betreut.

Haben Sie Interesse dabei zu sein, dann senden Sie mir eine E-Mail.

Freundliche Grüße

 Wolle Lange

Daikin begrüßt die Neuerungen des Gebäudeenergiegesetzes für Wärmepumpen „Freie Fahrt für VRV“

Freie Fahrt für VRV – „Der Gesetzgeber hat endlich die Vorbehalte gegenüber Wärmepumpen abgebaut.“

Daikin begrüßt die Neuerungen des Gebäudeenergiegesetzes für Wärmepumpen – sieht aber auch kritische Punkte für das Erreichen der Klimaziele im Gebäudesektor.

Unterhaching, 13. Oktober 2020 – Am 01. November 2020 tritt das Gebäudeenergiegesetz (GEG) in Kraft und löst damit die Regelungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) und des Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz EEWärmeG ab. Das GEG vereinfacht den Einsatz von Wärmepumpen. „Mit der Einführung des GEG lässt sich der Einsatz von Luft-Luft-Wärmepumpen und hier im Besonderen der Daikin VRV zur Beheizung und Kühlung von Gewerbeimmobilen nun wesentlich einfacher realisieren. Der Gesetzgeber hat endlich erkannt, welch immenses Potenzial im Einsatz der Wärmepumpe für die Energiewende im Gebäudebereich liegt. Damit dies erreicht wird, war Daikin im Entstehungsprozess des Gebäudeenergiegesetzes seit 2017 über verschiedene Verbände bis hin zur ersten Anhörung aktiv beteiligt“, kommentiert Volker Weinmann, der als Beauftragter Politik und Verbände bei Daikin Germany intensiv daran mitgearbeitet hat.

Mit dem GEG wird ein einheitliches, aufeinander abgestimmtes Regelwerk für die energetischen Anforderungen an Neubauten, an Bestandsgebäude und an den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteversorgung von Gebäuden geschaffen. Wichtigste Änderung für den Einsatz von Wärmepumpen gegenüber der EnEV und dem EEWärmeG sind der Wegfall der Berechnung der Jahresarbeitszahl und des Wärmemengenzählers. Die energetische Bilanzierung reicht nun als alleiniger Nachweis aus, dass der geforderte Anteil von 50% Umweltwärme am Wärme- und Kälteenergiebedarf durch die VRV Wärmepumpe erbracht wird.

„Dem Gebäudesektor kommt bei der Energiewende in Deutschland eine wichtige Rolle zu, denn er verursacht rund 35 % des Endenergieverbrauchs und etwa 30 % der CO2-Emissionen. Wärmepumpen wie die VRV von Daikin punkten hier, da sie ¾ ihrer Energie direkt vor Ort aus erneuerbaren Energien gewinnen und so besonders wenig Primärenergie verbrauchen. Bisher gab es aber für deren Einsatz einige Hürden, die nun endlich beseitig wurden“, so Volker Weinmann.

Weitere Regelungen des GEG, die Daikin begrüßt, sind die erweiterte Anrechnung von PV-Strom. Dies führt zu einer Besserstellung von Wärmepumpen in Kombination mit PV sowie zur Anerkennung von Abwasser-Abwärme als Erneuerbare Energie. „Hier bieten wir mit der wassergekühlten VRV und der Wärmequelle Abwasser eine technische Lösung, die die Anforderung erfüllt“, so Weinmann. Die VRV Technologie von Daikin bietet Flexibilität und innovative Technik im gewerblichen Bereich. VRV ist ein Komplettsystem für Heizen und Kühlen, Warmwasser, Fußbodenheizung sowie die Möglichkeit einer Lüftungsanbindung und kann bis zu 70 % des Energiebedarfs eines Gebäudes abdecken.

Anforderungsniveau für Neubauten reicht nicht zum Erreichen der Klimaziele

„Trotz der positiven Aspekte für die Wärmepumpe gibt es auch kritische Punkte: Das im GEG festgelegte Anforderungsniveau für Neubauten bleibt hinter dem notwendigen Niveau zum Erreichen der Klimaziele des Gebäudesektors zurück. Mit dem GEG wurden weitere Erfüllungsoptionen für erneuerbare Energien geschaffen, die im technologischen Wettbewerb zur Wärmepumpe stehen. Es ist also weiterhin wichtig, den politischen Prozess zu begleiten, um mit der für 2023 geplanten Anpassung des GEG uneingeschränkt die Weichen für die Wärmepumpe zu stellen“, fasst Volker Weinmann zusammen.

 

Volker Weinmann hat als Beauftragter Politik und Verbände bei Daikin Germany seit 2017 intensiv am Entstehungsprozess für das GEG mitgearbeitet. © Daikin

EuroLam hat die optimale Lösung für Ihren Corona-Schutz in Räumen

Wiegendorf, 22. Oktober 2020 – Wann ist es wieder Zeit zu lüften? Diese und viele weitere Fragen stellen sich gerade jetzt, während der Corona-Pandemie, tagtäglich die Menschen. Besonders da, wo sich viele Menschen zur gleichen Zeit aufhalten, sei es etwa im Büro-, Schul-, Wohngebäude, in Kindergärten, Arztpraxen, Krankenhäusern oder Einkaufsmeilen. Denn gerade an diesen Orten ist der Bedarf an Frischluft sowie die Qualität der Raumluft maßgeblich. Nicht nur, weil diese einen Einfluss auf die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit hat, sondern entscheidend für unsere Gesundheit ist. Aus diesem Grund rückt besonders während der Pandemie das gesunde Raumklima immer mehr in den Vordergrund, um das Risiko zu senken, sich mit dem Covid-19-Virus zu infizieren. Das Unternehmen EuroLam aus Wiegendorf/ Thüringen hat die Lösung – intelligente Lamellenfenster für einen automatischen, schnellen sowie effektiveren Luftaustausch mit einem geringeren Wärmeverlust als herkömmliche Fenster – eine kontrolliert natürliche Lüftung nach Maß.

„Kippfenster haben keine richtige Ab- und Zuluft und unsere Sinnesorgane können einen erhöhten Gehalt des CO2-Wertes in der Luft nicht wahrnehmen. Umso wichtiger ist der Umbau auf Lamellenfenster, denn nur so ist die Abluft von Aerosolen und die Zuluft von frischer Luft, in Räumen mit vielen und ständig wechselnden Personen, gewährleistet.“ so Gesellschafter der EuroLam GmbH, Ernst Hommer.

Im Vergleich zu Kippfenstern, wird bei Lamellenfenstern die Raumluft wesentlich effektiver und schneller erneuert. Gerade im Hinblick auf die Aerosole, welche über einen längeren Zeitraum in der Luft schweben und sich besonders in geschlossenen und schlecht gelüfteten Räumen anreichern. Mit Hilfe der Lamellenfenster können diese in kürzester Zeit abtransportiert und durch Frischluft ersetzt werden. Somit haben Keime und Viren keine Chance. Besonders die Kommission Innenraumlufthygiene (IRK) am Umweltbundesamt hat vermehrt darauf hingewiesen, dass regelmäßiges Lüften eine hohe Bedeutung in der derzeitigen Situation finden muss. Denn nur so kann die Verbreitung infektiöser Aerosole, Anreicherungen von Kohlendioxyd, Luftfeuchtigkeit und Gerüche vermieden werden. In Staaten wie Großbritannien, Dänemark und auch in anderen europäischen Ländern gibt es bereits Vorschriften zur Minderung der Kohlendioxyd-Konzentration, insbesondere an Schulen, durch das kontrollierte natürliche Lüften.

 

Wie funktionieren die intelligenten EuroLam-Lamellenfenster?

 

An den Lamellenfenstern von EuroLam befinden sich auf Kundenwunsch CO2 -Sensoren, welche bei einer Kohlenstoffdioxid-Konzentration über 1.000 ppm die Lamellen automatisch öffnen und bei einer hygienisch unbedenklichen, also guten Raumluftqualität (unter 1.000 ppm), wieder schließen. Im Wesentlichen hängt das Raumklima von vielen Faktoren ab: wie viele Personen sich in einem Raum bewegen, wie groß der genutzte Raum ist, wie lange Personen in einem Raum sind, aber auch vom Luftwechsel bzw. Außenluftvolumenstrom.

 

Für eine übliche Bürogröße von beispielsweise 30m² und einer Besetzung von vier Personen, kann als Richtwert eine durchschnittliche Lüftung von fünf Minuten pro Stunde angenommen werden. Dieser Wert gilt bei einem Lamellenfenster von 2,5m x 1,5m. Bei dieser Lüftungsrate kann die CO2-Konzentration zwischen 750 ppm und 900 ppm gehalten werden. Durch die hauseigene Prüf- und Forschungsstation „Famose“ und in Zusammenarbeit mit Doktoranten des Instituts für Baukonstruktion der TU Dresden, wurde diese Situation simuliert. „Dabei konnten wir nachweislich feststellen, dass mittels Lamellenfenstern eine fünfminütige Lüftung pro Stunde ausreicht, um die CO2-Konzentration zwischen 750 ppm und 900ppm zu halten, ohne die Raumtemperatur um mehr als 5 °C abzusenken.“ sagt Geschäftsführer Henning Röper. „Somit bleibt der Wärmeverlust durch unsere Lamellenfenster vergleichsweise gering und die Zeit zum Lüften kann fast um die Hälfte reduziert werden.“

Die Vorteile von Lamellenfenstern aus dem Haus EuroLam liegen klar auf der Hand – nicht nur die automatische Regulierung für das gesunde Raumklima, sondern auch die dadurch entstehende umweltschonende Energieeffizienz sind von großer Bedeutung, da der Wärmeverlust beim Luftaustausch vergleichsweise gering bleibt. Des Weiteren wird dadurch die Entstehung von Feuchtigkeit und Schimmel vermieden. Ein weiteres Plus ist die Sicherheit, nicht nur vor Einbrüchen, sondern auch durch den automatischen Rauch- und Wärmeabzug der Fenster, welche Menschenleben im Brandfall retten.

 

Weltweit wurden Gebäude mit Lamellenfenster von EuroLam gebaut bzw. ausgerüstet, auch Projekte an denkmalgeschützten Gebäuden, wie zum Beispiel das Augustinerkloster in Erfurt, konnten realisiert werden. Aber auch unzählige Projekte im Bildungssektor (Schulen, Universitäten, Berufsschulen und Sporthallen) wurden mit Lamellenfenstern für die Be- und Entlüftung sowie natürlichen Rauch-Wärme-Abzugsgeräten ausgerüstet. Dazu zählen unter anderem das Gymnasium Vitzhum in Dresden, die Musikschule in Essen, das Berufszentrum Stuttgart, die KingSaud Universität in Saudi Arabien sowie die Sheffield Universität.

 

EuroLam – intelligente Lamellenfenster – ein Leben lang!

 

Die EuroLam GmbH mit Sitz im Thüringischen Wiegendorf (Weimarer Land) zählt zu einem der führenden Anbieter für Lamellenfenster, natürliche Be- und Entlüftung, Klimakontrolle sowie Rauch- und Wärmeabzugsanlagen. Gegründet wurde das Unternehmen 1997 vom Gesellschafter Ernst Hommer und liefert aktuell unter der gemeinsamen Führung mit Geschäftsführerin Heidrun Hommer und Geschäftsführer Henning Röper Lamellenfenster in die ganze Welt – von Amerika über Europa, Afrika und Australien bis nach Island, Japan und Neuseeland wurden Gebäude mit Lamellenfenster des Thüringischen Unternehmens gebaut. Mit der großen Produktpalette von natürlichen Rauch-Wärme Abzugsgeräten, Lamellenfenstern, Wetter- und Schallschutzlamellen sowie verschiedenem Zubehör und BLL- Systembegrünung trägt EuroLam zur sozialen und ökologischen Verantwortung bei. EuroLam beschäftigt über 50 Mitarbeiter und legt großen Wert auf fachspezifische und umfangreiche Ausbildung junger Fachkräfte sowie auf unternehmerisch denkende und handelnde Mitarbeiter. Das Unternehmen ist nach DIN EN ISO 9001 und MPA NRW zertifiziert.

 

WAS SIE WISSEN SOLLTEN!

Hier knüpft EuroLam direkt an dem Förderprogramm der Bundesregierung mit den zuverlässigen Fenstersystemen, welche durch Motorisierung sowie einen funkgesteuerten CO2-Messgerät die CO2-Konzentration im Raum automatisch regulieren können, an. Bis zu 40 % der förderfähigen Ausgaben werden vom Bund gefördert, welche bei 100.000 Euro gedeckelt sind. Begünstigt wird laut Peter Altmaier alles „[…] wo tagtäglich viele und wechselnde Personen aufeinander treffen: in Hörsälen und Schul-Aulen, in Theatern und Museen, in kommunalen Versammlungsräumen und Bürgerhäusern.“ – also in Gebäuden und Versammlungsstätten von Ländern und Kommunen sowie Trägern, die überwiegend öffentlich finanziert werden und nicht wirtschaftlich tätig sind. „Wir alle haben gelernt, dass Aerosole entscheidend bei der Übertragung des Corona-Virus sind. Die Hygiene der Luft in Innenräumen hat eine große Bedeutung für den Infektionsschutz – besonders dann, wenn wir demnächst wieder alle mehr Zeit drinnen verbringen. Deshalb werden wir raumlufttechnische Anlagen fördern, die die Viruskonzentration in einem Raum enorm vermindern können. Mit dem Förderprogramm leisten wir einen wichtigen Beitrag dazu, auch in der kalten Jahreszeit die Ansteckungsgefahr mit Corona zu reduzieren […]“, so Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier. – was kann EuroLam tun: Zum einen können herkömmliche Kippfenster  schnell und unkompliziert durch EuroLam-Lamellenfenster ausgetauscht werden. Sollten schon Lamellenfenster in einem Gebäude vorhanden sein, kann dieses problemlos mit einem CO2-Messgerät gekoppelt und mit Hilfe eines Motors auf eine automatische Öffnung, bei erhöhten Werten im Raum, umgerüstet werden. Im Vergleich zu Kippfenstern, wird bei Lamellenfenstern die Raumluft wesentlich effektiver und schneller erneuert. www.eurolam.de

Intelligente Lösung für ein besseres Raumklima 

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