Kategorie: Aktuelles

„Tag der Digitalisierung“ an der HCU Hamburg

Hamburg, 15. Oktober 2019. Die HafenCity Universität Hamburg (HCU) veranstaltet am 22. Oktober den „Tag der Digitalisierung“. Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank und Digitalstaatsministerin Dorothee Bär werden als Rednerinnen ein Grußwort sowie eine inhaltliche Keynote halten. Ziel dieses Tages ist es, die enge Verbundenheit sowie auch die Zukunftsorientierung von Digitalisierung, Planung, Konstruktion und Bauen sowie den Smart City-Metropolregionen im wissenschaftlichen Kontext von Wirtschaft und Gesellschaft zu akzentuieren. Zusätzlich werden verschiedene digitale Projekte der HCU präsentiert und die Zukunft des urbanen Raums im Zeitalter der Digitalisierung diskutiert. Moderiert wird die Veranstaltung von der Journalistin Jana Werner.

Ablauf
10.00 Uhr Beginn
10.05 Uhr Begrüßung HCU-Präsident Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow
10.10 Uhr Grußwort Senatorin Katharina Fegebank
10.25 Uhr Keynote Digitalstaatsministerin Dorothee Bär
10.50 Uhr „Rundgang HCU – Digitale Projekte“
11.30 Uhr Vortrag Lena-Sophie Müller (Geschäftsführerin Initiative D21 e.V.)
11.45 Uhr abschließende Panel-Diskussion

Presseakkreditierung bitte bis Montag, 21. Oktober unter:
hcu-kommunikation@vw.hcu-hamburg.de

Tag der Digitalisierung

Alle Lebensbereiche sind von der Digitalisierung betroffen – so auch die gebaute Umwelt, sei es in der Stadt oder auf dem Land. Die Digitalisierung verändert dabei nicht nur die Möglichkeiten der (technischen) Ausgestaltung, sondern auch Quartiere und Städte – Smart Cities und smarte Metropolregionen schöpfen dabei die Potenziale der Digitalisierung voll aus. Darin liegen große Chancen für Forschung, Lehre und Transfer der Spezialuniversität HCU. Diese Herausforderungen und Chancen greift die HCU Hamburg in vielen Bereichen interdisziplinär heute schon auf. Mit dem „Leuchtturmprojekt“ CityScienceLab oder dem jüngst eingeworbenen BMVI-Projekt „Level 5 Indoor Navigation Projekt“ werden Digitalisierung und weitere Thematiken auf hohem Niveau erforscht und angewandt. Der Tag der Digitalisierung will, auch unter Berücksichtigung weiterer gesellschaftlicher Ziele, wie zum Beispiel Klimapolitik oder neue Mobilitätsformen, innovative Antworten auf drängende Fragen geben.

Kontakt zur HafenCity Universität Hamburg (HCU):
Alexander Lemonakis, Referat Kommunikation
+49 (0)40 42827 5033
hcu-kommunikation@vw.hcu-hamburg.de

Vernetzung bringt die Künstliche Intelligenz ins Gebäude

Die Vernetzung der gebäudetechnischen Gewerke mit moderner Sicherheitstechnik geht in die nächste Runde: Erste Forschungs-projekte und Anwendungsplattformen ermöglichen richtungs-weisende Aussagen für den Nutzen in Smart Building- und Smart City-Anwendungen. Die 5. Konferenz für vernetzte Sicherheits-technik Intersec Forum blickt für alle Experten in der technischen Gebäudeplanung und Errichtung auf die nächste Etappe der sicherheitstechnischen Ausstattung von Gebäuden.

Als zentrales Anliegen von Herstellern und Anwendern wird vernetzte Sicherheitstechnik zur Light + Building, der internationalen Leitmesse für Licht und Gebäudetechnik, im März 2020 ein prominentes Angebot darstellen: Dafür stehen Aussteller aus den diversen Gebäudetechnik-Gewerken wie etwa der Notfallbeleuchtung in Halle 8 und der Gebäude-automation in den Hallen 9 und 11 ebenso wie die internationale Platt-form für vernetzte Sicherheitstechnik in der Halle 9.1 – „Intersec Building“.

Als Teil der Light + Building bündelt Intersec Building mit internationalen Marktführern der Sicherheitstechnik wie Siemens, DOM Sicherheitstechnik, Grothe, WANZL, PCS Systemtechnik oder Schneider Intercom das Angebot. Dabei dient die Fachkonferenz Intersec Forum als Informationsschnittstelle. Rund 80 Experten teilen ihre Erfahrungen und Herausforderungen an sechs Konferenztagen während der Light + Building vom 8. bis 13. März 2020 in Frankfurt am Main.

„Intelligenz und damit Wirtschaftlichkeit entfaltet Vernetzung erst, wenn sie alle Gebäudesysteme einbindet. Eine gemeinsame Sprache ist dabei Grundbedingung. Das bedeutet, dass künftig an einer integrierten digitalen Planung sicherheits- und gebäudetechnischer Systeme kein Weg vorbei führt. Und das zeigt nur Intersec Building im Rahmen der Light + Building“, sagt Iris Jeglitza-Moshage, Geschäftsleitung der Messe Frankfurt. Entsprechend spannt das Intersec Forum den Bogen von den technologischen Zukunftsvisionen vernetzter Systeme, etwa am Beispiel von Forschungsplattformen wie „ForeSight“, bis hin zu den Erfahrungen in Planung, Bau, Betrieb und Wartung integrierter Sicherheitstechnikanlagen im Gebäude.

Das Intersec Forum im kommenden März legt die Schwerpunkte auf die Themen Semantische Interoperabilität, Künstliche Intelligenz (KI) im Gebäude, Cybersicherheit, Building Information Modeling (BIM), Brandschutz, Not- und Sicherheitsbeleuchtung, Videotechnologie, Smart Access Management, Einbruch- und Alarmsysteme, Technologien, Dienstleistungen und Rechtsrahmen. Die Konferenz beginnt am Nachmittag des ersten Messetages (8. März) mit Impulsvorträgen und Diskussionen zum Thema Künstliche Intelligenz im Gebäude. An den fünf Folgetagen finden die Vorträge zwischen 10 und 16 Uhr satt, gefolgt von Abend-Events für Networking und Branchentalk im Konferenz-Areal in Halle 9.1. Die 5. Intersec Forum-Konferenz für vernetzte Sicherheitstechnik findet im Rahmen der internationalen Plattform Intersec Building zur Light + Building in Frankfurt am Main vom 8. bis 13. März 2020 statt. Die Teilnahme ist im Ticketpreis der Light + Building inbegriffen.

Ein Plädoyer für mehr Holzbau

Warum Holzbau aktiver Klimaschutz ist und wieso die aktuellen Brandschutzanforderungen der Bauordnungen diesen verhindern

von Arne Zucker, GFM Bau- und Umweltingenieure GmbH

Dass es in Sachen Klimaerwärmung und Erdüberhitzung mittlerweile sprichwörtlich „brennt“, dürfte den meisten Menschen spätestens seit den „Fridays for Future“-Demonstrationen und den Hitzewellen in den Sommern 2018 und 2019 klar sein. Um einen unwiderruflichen Wendepunkt auf unserer Erde zu verhindern, ist die Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich weniger als 2 °C gegenüber dem Temperaturniveau vor Beginn der Industrialisierung notwendig. Um dieses Ziel einzuhalten, müsste jedoch der fossile CO2-Ausstoß weltweit bis zirka 2030 zur Hälfte und bis zirka 2050 nahezu vollständig eingestellt werden. Andernfalls wird das Eintreten von Kippelementen riskiert: beispielsweise ein Auftauen der Permafrostböden oder ein Kollaps der Regenwälder, was beides mit einem massiven CO2-Ausstoß einhergehen würde. Diesen Ausstoß an Kohlenstoffdioxid kann man beispielsweise in der Bauwirtschaft massiv eindämmen – hier muss ein Umdenken stattfinden. So ließe sich mit der Umstellung auf den Holzbau aktiver Klimaschutz betreiben. Auf diese Weise würden große Mengen an CO2 aus der Luft gefiltert, ohne das Klima anderweitig negativ zu beeinflussen.

Was zunächst widersprüchlich klingen mag – im Holzbau werden doch Bäume gefällt, wie kann das zum Klimaschutz beitragen? – wird bei genauer Auseinandersetzung mit dem Thema klarer. So darf eine nachhaltige Forstwirtschaft den Rohstoff nicht aus Kahlschlägen, sondern aus langfristig wirtschaftlichen Quellen, gewinnen. Die Holzgewinnung muss also mit einer sicherzustellenden Wiederaufforstung einhergehen. Solange das Holz sich nicht zersetzt, bleibt das CO2 dort eingelagert und gelangt nicht in die Atmosphäre. Als Baustoff ist Holz somit deutlich klimaneutraler als beispielsweise Zement oder Stahl, die beide für etwa sechs bis acht Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich sind. Würde Holz diese Materialien in der Bauwirtschaft verdrängen, hätte dies daher positive Auswirkungen auf den Ausstoß an Kohlenstoffdioxid. Für eine Sekundärnutzung im Anschluss ist Holz darüber hinaus leichter recycelbar als andere massive Baustoffe. Besonders in Deutschland, wo bereits deutlich mehr Holz nachwächst als geschlagen wird, sollte diesem Baumaterial daher mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. In diesem Rahmen müssen allerdings auch die Regeln des Brandschutzes neu auf den Prüfstand gestellt werden. Diese blockieren derzeit eine Entwicklung hin zu mehr Holzbau, worüber sich in Fachkreisen bereits eine breite Diskussion entwickelt hat.

Brandschutzvorgaben behindern klimafreundliche Holzbauweise

Die Bayerische Bauordnung, zum Beispiel, schließt in Art. 24, Abs. 2, Satz 3, Nr. 1 Holz für feuerbeständige Bauteile explizit aus, da die 90-minütige Feuerwiderstandsdauer nur auf „Bauteile, deren tragende und aussteifende Teile aus nichtbrennbaren Baustoffen bestehen […]“ beschränkt wird. Somit können keine Holzbauten bei Gebäuden der Gebäudeklasse 5 (Fußbodenhöhe > 13 m oder Einheiten > 400 m2) erstellt werden, sofern keine Ausnahmegenehmigungen mit aufwändigen Kompensationsmaßnahmen wie zum Beispiel dem Einbau von Sprinkleranlagen, zwei baulichen Rettungswegen oder ähnlichem erfolgen.

Bei Gebäuden der Klasse 4 (Fußbodenhöhe > 7 m bis 13m, Einheiten < 400m2) sieht es auch nur etwas besser aus. Zwar ist die Holzbauweise in hochfeuerhemmender Qualität („F60“) zulässig, die Bauteile bedürfen aber jeweils einer aufwändigen Prüfung. Hier wären vereinfachende Bauteilkataloge mit als sicher einzustufenden Bauteilen hilfreich, so dass nicht nur Großbetriebe sondern auch mittelständisch organisierte Zimmereien diese Bauteile einfacher ausführen können.

Eine weitere Vereinfachungsmöglichkeit wäre die generelle Zulassung von massiven, sichtbaren Holzbaustoffen in hochfeuerhemmender Qualität innerhalb von noch zu definierenden Rahmenbedingungen. Derzeit gibt es zwar Hersteller, die diese Qualität für Ihre Produkte angeben, generell verwenden dürfen sie Planer jedoch nicht, weil die BayBO in Art. 24, Abs. 2, Satz 2 Nr. 3 eine „wirksame Bekleidung aus nichtbrennbaren Baustoffen (Brandschutzbekleidung) und Dämmstoffe aus nichtbrennbaren Baustoffen“ fordert.

Während die Bayerische Bauordnung dem Holzbau aus Brandschutzgründen Steine in den Weg legt, sind andere Bundesländer wie Baden-Württemberg, Hamburg und Berlin immerhin schon weiter: Sie haben ihre Verordnung geändert und helfen damit, die Klimaziele zu erreichen. Die Bauordnungen von Baden-Württemberg (Landesbauordnung, Art. 26), Hamburg (Hamburgische BO, Art. 24) sowie Berlin (Berliner BO, Art. 26) sind etwa um einen Absatz 3 ergänzt worden, der „[…] raumabschließende Bauteile, die hochfeuerhemmend oder feuerbeständig […]“ sind – darunter auch Massivholz – zulassen, wenn „[…] die geforderte Feuerwiderstandsfähigkeit […]“nachgewiesen wird. Dass ein Raumabschluss über die geforderten 90 Minuten hinaus nötig wird, ist lediglich bei bestimmten Sonderbauten wie zum Beispiel Hochhäusern über 60 m oder im Atomrecht der Fall. Auch unseren Nachbarn in Österreich und der Schweiz erlauben die weitergehende Verwendung des Baustoffes

Vorteile von Holz nicht ausgeschöpft

Die Brandschutzvorgaben der drei Bundesländer erlauben damit, auch feuerbeständige Bauteile aus Holz (F-90-B) einzusetzen, solange die statische Tragfähigkeit und der Raumabschluss über 90 Minuten nachgewiesen werden. Eine solch feuerwiderstandsfähige Holzdecke ist dementsprechend genauso sicher wie eine 90-Minuten-feuerwiderstandsfähige Stahlbetondecke. Entscheidend ist dabei die Dimensionierung des Bauwerks und seiner Anschlüsse. Ähnlich wie beim Stahlbeton, bei dem der Feuerwiderstand über eine ausreichende Betonüberdeckung sichergestellt wird, müssen natürlich auch beim Holzbau insbesondere die Verbindungsmittel vor Feuer geschützut werden, da diese häufig den Schwachpunkt darstellen.

Festzuhalten bleibt somit, dass immerhin erste positive Entwicklungen im Hinblick auf die Verwendung von Holz als Baustoff zu verzeichnen sind. Baden-Württemberg, Hamburg und Berlin haben bereits erkannt, dass der Brandschutz auch bei Holz beherrschbar ist und nicht schlechter sein muss als bei Stahlbeton.

Um effektiven Klimaschutz zu betreiben, ist die Substitution von Stahl und Beton notwendig; das heißt, es wird ein Ersatzbaustoff benötigt.  Dies wird zudem noch verstärkt durch die zunehmend geringere Verfügbarkeit von Sand als einem der Grundstoffe von Beton auf den Weltmärkten. Ein weiterer Vorteil von Holz und Holzwerkstoffen ist deren geringes Gewicht. Als extrem leichte Baustoffe im Gegensatz zur Massivbauweise erlauben sie somit Aufstockungen auf bestehende Bauten ohne zusätzlichen Flächenverbrauch – auch das ein Thema bei aktuellen gesellschaftlichen Debatten – die sich zudem mit sehr kurzen Bauzeiten vor Ort realisieren lassen.

Ein weiterer Vorteil von Holz ist, dass Feuerwehrleute bei einem Brand das Versagen eines Tragwerkes aus Holz eher abschätzen können als bei einem Tragwerk aus Stahlbeton, da sich dies durch Knacken ankündigt. Zudem ist Holz im Vergleich zu Stahl in der Regel temperaturbeständiger und hat keine Streckgrenze mit der Gefahr eines plötzlichen Versagens. Hinzu kommt, dass die Wahrscheinlichkeit eines brandbedingten Abrisses bei Stahlbetongebäuden höher ist als bei Holzbauten. Letztere sind generell leichter zu reparieren, auch einzelne Bauteile lassen sich wesentlich einfacher austauschen oder verkleiden. Zu guter Letzt besticht Holz als haptisch und optisch schöner Baustoff.

Gesetzgeber erfüllt eigene Ansprüche nicht

Außerhalb von Baden-Württemberg, Hamburg und Berlin ist der deutsche Gesetzgeber leider nicht so fortschrittlich. Im Grunde sind die Bauordnungen nicht mehr logisch, da sie ihre eigenen Grundanforderungen gemäß §3 der Musterbauordnung nicht mehr einhalten: „Anlagen sind so […] zu errichten […], dass […] die natürlichen Lebensgrundlagen nicht gefährdet werden.“ Auf der einen Seite fordern die Bauordnungen den Schutz der Lebensgrundlagen, auf der anderen Seite lassen sie die hierfür notwendigen Mittel nicht zu.

Schuld daran ist auf der einen Seite die Lobby der Massivbaustoffe, auf der anderen Seite die Politik, die nur langsam erkennt, dass Klimaschutz kein „Nice to have“ ist, und die die Existenz von Kippelementen sowie deren mögliche dramatische Konsequenzen erst langsam wahrnimmt. Wir müssen die Klimagase der Erdüberhitzung wie eine Badewanne begreifen, in die wir immer mehr Wasser hereinlaufen lassen. Wenn das Wasser die Kante überschreitet, entsteht ein Schaden. Wenn die Kippelemente umkippen, erreichen wir einen „Point of no return“, da wir am Planten nicht „Restart“ wie bei einem Computer drücken können.

Konkrete Umsetzungsmöglichkeiten: Bereits der Bauantrag entscheidet

Solange sich die verbleibenden Gesetzgeber also nicht bewegen und hierfür sinnvolle, funktionierende Rahmenbedingungen schaffen, ist es in diesen Bundesländern leider immer noch sehr stark vom Einzelfall und den handelnden Personen abhängig, ob Holz als Baustoff zugelassen wird oder nicht.

Um Holz dennoch bei einzelnen Projekten – insbesondere auch bis  Gebäudeklasse 4 – einsetzen zu können, ist es entscheidend, dass die relevanten Personen frühzeitig eingebunden werden. Sowohl Bauherr, Architekt, Statiker und Brandschutznachweisersteller als auch – sofern erforderlich – Prüfer oder Bauaufsichtsbehörde müssen bereits in der Vorentwurfsphase für das Projekt bereitstehen und die relevanten Knackpunkte klären. Bei einem Betriebsgebäude, das GFM betreut hat,  wurden beispielsweise drei Abweichungen im Brandschutzkonzept frühzeitig erkannt und mit der Behörde vorab geklärt. Der zuständige Sachbearbeiter war dem Vorgehen gegenüber aufgeschlossen, so dass gemeinsam eine Lösung gefunden wurde, die dann auch genehmigt werden konnte. So konnte zum Beispiel eine hochfeuerhemmenden Holzbrandwand in Gebäudeklasse 3 mit einer nur feuerhemmenden Unterkonstruktion kombiniert werden, weil diese zu zwei Seiten – also immer zu einer feuerabgewandten Seite – befestigt worden ist.

Da GFM von den Vorteilen der Holzbauweise überzeugt ist, schlägt das Unternehmen seinen Kunden im Alltag zunehmend solche Lösungen vor. Das Interesse steigt besonders bei öffentlichen Auftraggebern, die sich mit ihrer Vorbildfunktion aktiv für den Klimaschutz einsetzen möchten. Zudem müssen sich diese häufiger in der Öffentlichkeit oder bei diversen Gremien für ihre Entscheidungen rechtfertigen. GFM schreibt Brandschutzkonzepte selbst und stimmt hierfür bereits in der Vorentwurfs- und der Entwurfsplanung die Rahmenbedingungen und auch die Abweichungen ab, damit diese dann beim Bauantrag sofort miteinfließen können.

Fazit: Mehr Holzbau wagen

Insgesamt ist von beiden Seiten – der Bauwirtschaft und der Politik – ein „wohlwollendes Entgegenkommen“ notwendig. Aus Sicht von GFM sollten die Regelungen der drei fortschrittlichen Bundesländer auch in anderen Bundesländern übernommen werden. Dadurch wären hier wesentlich mehr Holzgebäude möglich, etwa auch Mehrfamilienhäuser in Städten. Zudem könnten mehr Vorfertigungen stattfinden.

Ferner ist es sinnvoll, für mittelständisch organisierte Zimmereien die Regeln so aufzustellen und die Zulassungen so zu organisieren, dass diese unter Aufrechterhaltung eines Schutzniveaus einfach umzusetzen sind. Um auch die Bauherren, die Massivbau in der Regel als dauerhafter ansehen, von den Vorteilen des Holzes zu überzeugen, bringt GFM gerne die ältesten noch existierenden Holzbauten der Welt ins Spiel, die in Japan stehen und auf etwa 2.700 Jahre geschätzt werden. Während diese unter anderem aus Kampferholz bestehen, ist in unseren Breiten das Nadelholz am beliebtesten. Vor allem Fichte und Tanne sind gut verfügbar und auch von ihren Eigenschaften her bestens geeignet. Mittlerweile tritt aber auch die Buche, die sich als Leimbinder anbietet, in Erscheinung. Buche hat außerdem eine deutlich höhere Druckfestigkeit und ist somit auch für Hochhäuser geeignet. Zudem wächst sie derzeit in Deutschland stärker nach, als dass sie geschlagen wird. Dementsprechend ist ihre Verfügbarkeit hoch und die Verwendung nachhaltig – ganz im Sinne des Klimaschutzes.

MIMCO Asset Management wächst in Deutschland deutlich

 Deutsche Tochtergesellschaft managt inzwischen rund 180.000 Quadratmeter Mietfläche

Der Asset- und Investment-Fondsspezialist MIMCO Capital Sàrl aus Luxemburg wächst mit seiner deutschen Tochtergesellschaft MIMCO Asset Management GmbH. Innerhalb von knapp einem Jahr hat die neu gegründete MIMCO Asset Management GmbH inzwischen rund 180.000 Quadratmeter vermietbarer Fläche in der eigenen Verwaltung. Die Leerstandsquote im Gesamtportfolio liegt bei unter 3 Prozent.  Die in Berlin ansässige MIMCO Asset Management ist im Dezember 2018 mit dem neuen Geschäftsfeld Asset Management gestartet. Wurden davor vornehmlich Aufgaben im Property Management von der ebenfalls zur Gruppe gehörenden JURAG Haus- und Immobilienverwaltung für die im Bestand befindlichen Liegenschaften  erfüllt, so gehört seitdem auch das aktive Asset Management dazu. Aktuell werden im gesamten Bundesgebiet 22 Liegenschaften mit über 240 Mietern verwaltet. Die Nutzungsarten konzentrieren sich auf Einzelhandel, Büro und Wohnen. Zu den Nutzern zählen unter anderem REWE, Media Markt, OBI, TEDI, Edeka, C&A, Postbank, Vodafone, Deutsche Bank sowie acht BMW Autohäuser der Cloppenburg Gruppe. Der Verkehrswert der Objekte beträgt über 150 Millionen Euro. Zu den Hauptaufgabengebieten der MIMCO Asset Management zählt die Verwaltung der in Deutschland allokierten Fondsobjekte des neuen EVEREST One Fonds. Der Fonds wurde nach Luxemburger Recht als SICAV-FIAR aufgelegt und richtet sich an deutsche und französische Family Offices und institutionelle  Investoren. Er fokussiert sich auf Investitionen in höherrentierliche Liegenschaften mit Restrukturierungsbedarf. Dazu gehören Einzelhandelsobjekte sowie Bürogebäude, vorwiegend in Deutschland. Insbesondere wird in Immobilien mit Management-Aufwand bzw. Restrukturierungsbedarf sowie in Revitalisierungen investiert. Der Fonds hat ein Zielvolumen von rund 400 Millionen Euro.

„Unsere deutschen Fondsobjekte unmittelbar durch eine eigene Einheit vor Ort managen zu lassen, war genau die richtige Entscheidung. Das zeigen nicht nur die zügige Akquisition neuer Objekte für unsere Fonds durch die Spezialisten des Teams in Berlin, sondern auch bei der laufenden Verwaltung die überdurchschnittlich guten Vermietungsergebnisse“, erklärt Bernd von Manteuffel, Geschäftsführer von MIMCO Capital und JURAG Haus- und Immobilienverwaltung GmbH & Co KG. „Unser Fokus liegt neben attraktiven Bestandsobjekten in prosperierenden B- und C-Städten insbesondere auf Objekten mit Management-Aufwand. Dazu gehören speziell Revitalisierungen und Restrukturierungen. Fachlich sind die Anforderungen dafür hoch, doch letztlich sind genau solche Objekte die Basis für höherrentierliche Investitionen. Hinzu kommt die zügige Umsetzung der zufließenden Investorengelder in lukrative Immobilien. Wir werden alleine in diesem Jahr weitere rund 50 Millionen für den EVEREST One investieren“, führt Roland Schleider, Head of Asset Management der deutschen Tochtergesellschaft MIMCO Asset Management aus.  MIMCO Capital wurde 2018 von Bernd von Manteuffel und Christophe Nadal gegründet. Beide haben zuvor als Hauptgesellschafter einen ebenfalls in Luxemburg aufgelegten Fonds initiiert. Dieser ist nach rund 2 Jahren mit 150 Millionen Euro voll investiert und von den Gründern im Januar 2019 geschlossen worden. Gerne senden wir Ihnen hochauflösende Daten zu den nachfolgenden Fotos zu:

Hintergrundinformationen zu MIMCO Capital
MIMCO Capital Sàrl wurde 2018 in Luxemburg als Dachgesellschaft für nach Luxemburger Recht aufgelegte Immobilienfonds gegründet. Der Fokus liegt auf Investitionen in höherrentierliche Liegenschaften mit Restrukturierungsbedarf. Kern der Investitionsvehikel sind Immobilienfonds nach Luxemburger Recht. MIMCO Capital deckt die komplette Wertschöpfungskette von der Fondsstrukturierung und -auflage über das Investment- und Asset-Management bis zum Property-Management ab. Derzeit ist der Immobilienspezialist mit Investitionen in Deutschland und Luxemburg aktiv. Zu den besonderen Fähigkeiten zählt die Expertise im Bereich Restrukturierung, Revitalisierung und Projektentwicklung. Gemanagt wird MIMCO Capital von den beiden Gründern und geschäftsführenden Gesellschaftern Bernd von Manteuffel und seiner Schweizer Holding der JURAG AG sowie Christophe Nadal und seiner Luxemburger INC Holding. Als deutsche Tochtergesellschaft der MIMCO Capital agiert die MIMCO Asset Management GmbH mit Sitz in Berlin, dies unter der Leitung von Roland Schleider. Die beiden Gründer von MIMCO Capital haben 2017 zusammen als Hauptgesellschafter mit einer weiteren französischen Gesellschafterin einen ebenfalls in Luxemburg aufgelegten Fonds initiiert. Der Fonds wurde innerhalb von zwei Jahren nach Erreichen des geplanten Investitionszieles mit 150 Millionen Euro im Januar 2019 erfolgreich geschlossen. Der EVEREST ONE ist der erste Fonds von MIMCO Capital. Er investiert vor allem in höherrentierliche deutsche und Luxemburger Einzelhandels- und Bürogebäude mit Management-Aufwand bzw. Restrukturierungsbedarf. Das Zielvolumen liegt bei 400 Millionen EURO.
Mit dem BUILDIM SICAV FIAR Fonds ist bereits der zweite Fonds am Start. Dieser investiert vorwiegend in Luxemburg und Deutschland, erste Projekte sind in der Realisierungsphase.
Mehr Informationen finden Sie auf: www.mimcocapital.com

Digitalisierung in der Baubranche: Zeit und Kosten fest im Griff dank innovativem BIM-Modul 

Die ursprüngliche Idee von Building Information Modeling (BIM) liegt bekanntlich in der Sammlung und Verwaltung sämtlicher projektrelevanter Informationen in einer CAD-Datei. Das war die wichtigste Voraussetzung dafür, dass Kollisionsprüfungen jederzeit möglich waren. Jede Arbeitsweise indes, die diese Kompatibilität unterbricht, läuft dem Grundprinzip von BIM entgegen.

Die BIM-Idee und somit die Anforderung der Kompatibilität der Daten wurde in Deutschland um alphanumerische Werte erweitert und somit auch auf den Bereich der AVA-Software ausgedehnt. Ein besonders kritischer Punkt im BIM-Vorgang sind permanente Änderungen, die in jedem Bauprozess den Alltag des Planers bestimmen. Datenübertragungen über die IFC-Schnittstelle (Industry Foundation Classes) bremsen den Planer aus und werden sehr schnell zu Zeit- und Kostenfallen. Tatsächlich sprechen viele Gründe für eine bidirektionale Arbeitsweise, in der die Datenbestände zwischen CAD-Programm und AVA-Software kompatibel bleiben.

Bei der bidirektionalen Arbeitsweise sind beide Programme durch eine gemeinsame Datenbasis miteinander synchronisiert und greifen aufeinander zu. Von diesem Moment an werden von der CAD-Software sämtliche Raumelemente des aktuellen Projekts an das Gebäudemodell des AVA-Programms übergeben. Dieser Vorgang ist auch visuell nachvollziehbar: Markierungen einzelner Modell-Elemente im CAD-Fenster führen zur simultanen Markierung der Bau-Elemente im AVA-Software-Fenster.

Markierungen einzelner Elemente oder auch ganzer Knoten im Gebäudemodell der AVA-Software führen analog zur passenden Markierung in der CAD-Datei. Damit sich aus dieser Verzahnung eine funktionierende Ausschreibung kreieren lässt, ist ein gewisser Grad an Automatisierung notwendig.

Die Automatisierung birgt jedoch auch Risiken, etwa wenn hierbei undurchsichtige Formeln zum Einsatz kommen, die weder nachprüfbar, noch manuell steuerbar sind und durch Vereinfachungen auch fehlerbehaftet sein können. Gleiches gilt, wenn die Software nur Ergebniswerte liefert, die allenfalls Näherungswerte enthalten; diese führen zu Fehlern in den Mengenangaben und damit zu falschen Kostenermittlungen.

Der AVA Software-Experte SIDOUN International hat mit G-BIM eine Lösung entwickelt, die gleich fünf Funktionalitäten beinhaltet, die bislang noch nicht auf dem Markt geboten werden.

 

Zeitliche Flexibilität durch Verzahnung von CAD und AVA-Software

Im Gegensatz zu IFC-Schnittstellen, die durch ihren Schnitt immer zwei Datenbestände produzieren, schafft G-BIM zunächst eine gemeinsame Datenbasis, auf die das CAD-Programm und die AVA-Software synchron zugreifen können.

Bei IFC-Schnittstellen geschieht die Übergabe von Daten zu einem bestimmten Zeitpunkt. „Dabei wird implizit die absurde Annahme getroffen, dass das Modell zu diesem Zeitpunkt fix und fertig sei“, erklärt Gérard Sidoun, Gründer und Geschäftsführer der SIDOUN International GmbH. Danach können in diesen Daten Änderungen nur noch sehr zeitaufwendig vorgenommen werden: jede einzelne Änderung muss vom Planer zweifach manuell, nämlich sowohl in der CAD-Datei als auch in der AVA-Software ausgeführt werden. „Das heißt, zum Zeitpunkt der Datenübergabe müssen durch den Planer bereits Entscheidungen über Materialien und Ausführung getroffen werden, die er in einem so frühen Stadium noch gar nicht sinnvoll treffen kann; er wird gezwungen sequentiell zu arbeiten. Die Arbeitsrealität des Planers jedoch ist eine andere“, erläutert Sidoun.  Die Qualitäten der Gebäudeteile werden laufend erfasst beziehungsweise korrigiert, Prozesse laufen parallel. Dieser Arbeitsweise wird mit G-BIM Rechnung getragen.

Zudem erhält der verantwortliche Planer die Möglichkeit verschiedene Mitarbeiter gleichzeitig durch synchrone Teamarbeit am selben Projekt arbeiten zu lassen. Die gemeinsame Datenbasis, auf die das CAD-Programm und die AVA-Software zugreifen, ermöglicht dem Anwender bei diesem Bemusterungsprozess maximale zeitliche Flexibilität.

Transparenz durch exakte, nachvollziehbare und editierbare Formeln bei Mengenermittlungen

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal der AVA-Software SIDOUN Globe® ist die Möglichkeit Formeln innerhalb des AVA-Programms einzusehen, nachzuvollziehen, ggf. zu korrigieren oder sogar neu zu schreiben. Aus diesen Formeln werden die Mengen für die Kostenstellen definiert, die dann nach der Verzahnung mit der CAD-Software zu exakten und korrekten Mengenermittlungen führen. „Während viele andere AVA-Software-Hersteller nur mit undurchsichtigen Vereinfachungen oder groben Näherungswerten arbeiten und damit billigend hohe Ungenauigkeiten in Kauf nehmen, erhält der Planer mit G-BIM von SIDOUN Globe® ein Höchstmaß an Transparenz, mit der er seine Mengenermittlung und damit die Projektkosten immer fest im Griff hat“, begründet Sidoun.

Kompatible Daten durch bidirektionalen Workflow zwischen CAD und AVA-Software

Die Qualitäten der in der CAD bemusterten Elemente werden im Gebäudemodell der AVA-Software bestimmten Leistungen zugeordnet und per Drag-and-Drop in die Ausschreibung einbezogen. Ergeben sich während des Bauprozesses Änderungen, hat der Planer im Sinne des bidirektionalen Workflows die Möglichkeit geänderte Qualitäten (wie zum Beispiel Farben, Materialien oder Herstellerdaten) aus dem Stamm-LV seines AVA-Programms per Knopfdruck in die Elemente seiner CAD-Datei zurückzuschreiben. Geometrische Daten werden dabei nicht verändert. „Durch die bidirektionale Verzahnung sind die Daten in CAD- und AVA-Software jederzeit kongruent. Für Architekten ergeben sich somit durchgängig kompatible Daten und ein BIM-konformes Ausschreiben, das ihm hohe Wettbewerbsvorteile verschafft“, erklärt Sidoun.

Umfassend, schnell und übersichtlich: Der integrierte Änderungsdienst

Eine Schlüsselfunktion innerhalb des BIM-Vorganges ist die SIDOUN Globe®-Funktion Änderungsdienst. Der Bauprozess impliziert kontinuierliche Änderungen. Folglich entscheiden korrekte, übersichtliche und zeitsparende Änderungen bisweilen über das Gelingen eines Bauprozesses.

Mit der Funktion Änderungsdienst im Gebäudemodell erhält der Planer jederzeit automatisiert eine aktuelle Information über die letzten Änderungen, die durch unterschiedliche Projektmitarbeiter im CAD-Modell getätigt wurden. Dank der Anzeige der aktuellen Korrekturen in Langtextform hat der Planer einen sofortigen, umfassenden und komfortablen Überblick über die aktuellen Änderungen.

Automatischer Kostenanschlag nach DIN 276 und den Gewerken

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal von G-BIM in SIDOUN Globe® ist der Kostenanschlag nach DIN 276 und den Gewerken. Hier werden nicht nur Kosten, sondern auch Mengen, Materialangaben und weitere Informationen ausgegeben. „Für Architekten“, berichtet Firmengründer Sidoun, „ergibt sich so die Chance Kostenanschläge anhand dieser greifbaren Vergleichswerte schnell einschätzen zu können. Dies ermöglicht eine Plausibilitätsprüfung und bietet hohe Planungssicherheit“.

Um eine hohe Sicherheit zu gewährleisten, werden alle Daten zentral in der MSSQL Datenbank gespeichert. Durch Client-Caching können Änderungen, die zwischen zwei Speichervorgängen vorgenommen werden, wieder rückgängig gemacht werden. Das bedeutet, dass überarbeitete Daten wieder herstellbar sind. Die Zugriffsrechte können vom übergeordneten- oder vom Projektadministrator entweder projekt- oder personenbezogen vergeben werden. Zusätzlich kann der Administrator ein Passwort festlegen oder die Windows Benutzerverwaltung übernehmen.

Weitere Informationen im Internet unter: www.sidoun.de

Die SIDOUN International GmbH mit Sitz in Freiburg im Breisgau wurde 1977 vom heutigen Geschäftsführer Gérard Sidoun gegründet und ist spezialisiert auf Software für AVA, Kostenmanagement und Baukalkulation für Architekten. Seit mehr als 40 Jahren ist SIDOUN International der Premium-Hersteller für Software im Bereich Baumanagement. Mit dem Produkt WinAVA wurde SIDOUN in den 1990ern zum Vorreiter, als sie als erstes Unternehmen eine AVA-Software für Windows entwickelten. Seither hat das Unternehmen seine Position als Innovationsführer stetig weiter ausgebaut. Das aktuelle Produkt SIDOUN Globe® wurde die vergangenen fünf Jahre in Folge als beste Branchensoftware ausgezeichnet.

Nachhaltiges Gewerbegebiet LUNE DELTA von DGNB ausgezeichnet

Bremerhaven entwickelt Gewerbegebiet im Einklang mit Ökologie und Ökonomie
Die BIS Wirtschaftsförderung Bremerhaven erhielt gestern (7. Oktober 2019) für ihre nachhaltige Erschließungsplanung des grünen Gewerbegebiets LUNE DELTA durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) das Vorzertifikat mit der höchsten Auszeichnungsstufe (Platin). In Anwesenheit von Bremens Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt und Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz überreichte Dr. Stephan Anders, Abteilungsleiter Zertifizierung der DGNB die Auszeichnung öffentlichkeitswirksam auf der Gewerbe-immobilienmesse Expo Real in München. „LUNE DELTA ist eines der ersten Gewerbegebiete mit der höchsten DGNB Auszeichnung. In allen Themenfeldern unseres umfangreichen Kriterienkatalogs konnte das Projekt sehr gute Ergebnisse erzielen. Wir freuen uns, dass Bremerhaven bei diesem Vorhaben die Nachhaltigkeitsqualität so aktiv vorantreibt“, erklärte Dr. Anders bei der Übergabe der Urkunde.
Mit diesem Vorhaben betritt Bremerhaven Neuland und eröffnet sowohl jungen als auch etablierten Unternehmen der Green Economy einen Heimathafen, der auf Grund seiner nachhaltigen Erschließung und Infrastruktur passende Rahmenbedingungen für zukunftsfähiges Wirtschaften bietet.

„Das neue Gewerbe- und Industriegebiet LUNE DELTA zeigt in besonderer Weise, wie sich wirtschaftliche, ökologische und soziale Ziele miteinander verknüpfen lassen. Ich bin zuversichtlich, dass dies insbesondere zukunftsorientierte Unternehmen und Investoren schätzen werden. Nur auf diese Weise können wir die Herausforderungen des Klimawandels meistern und unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter steigern“, betonte Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz anlässlich der Auszeichnung in München.
Das Projekt LUNE DELTA findet auch in der Bremer Landesregierung breite Unterstützung. Die bremische Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt begrüßt das Projekt ausdrücklich: „Wir schaffen ein hoch attraktives Arbeitsumfeld für kleine und große Unternehmen, die nachhaltig wirtschaften und attraktive Arbeitsplätze schaffen wollen. Das ist gerade in Zeiten des Fachkräftemangels immer wichtiger.“ Die laufende Erschließungsplanung wurde und wird intensiv durch die DGNB begleitet und ganzheitlich nach fünf maßgeblichen Themenfeldern entwickelt:

1. die ökologische Qualität
2. die ökonomische Qualität
3. die sozialkulturelle und funktionale Qualität
4. die technische Qualität
5. die Prozessqualität

Das städtebauliche Entwicklungskonzept der Arbeitsgemeinschaft CITYFÖRSTER architecture+urbanism, urbane-gestalt PartGmbB und Transsolar KlimaEngineering zielt darauf ab, das nachhaltige Gewerbe- und Industriegebiet LUNE DELTA als integralen Bestandteil der Lune Fluss-Landschaft zu entwickeln. Die Topographie vor Ort – bestimmt von durch Fleete gegliederten Parzellen, Deichrelikten sowie Wasser- und Grünflächen – prägen den Entwurf des Gewerbegebiets maßgeblich. Vorhandene Gewässer werden Orte der Erholung, und es entstehen neue Parks sowie Freiflächen, die für ökologische Nutzung, aber auch für Sport- und Freizeitaktivitäten offenstehen. In einem breit angelegten Netz aus Rad- und Fußwegen sind außerdem schnelle Verbindungen ins Grüne oder in die Innenstadt möglich.

Zu den besonderen Rahmenbedingungen des geplanten, 150 Hektar großen Industrie- und Gewerbegebietes zählt ein Versorgungskonzept, das zu 100% auf den „Erneuerbaren“ beruht und Pilotprojekte mit Bezug zum Energiesystem der Zukunft möglich macht. Beispielsweise soll in der unmittelbaren Nachbarschaft Windstrom in grünen Wasserstoff umgewandelt werden, angedacht ist auch ein bundesweit bislang einzigartiges Testfeld für Elektrolyseure für die Wasserstoffherstellung. Im Innern des Gebiets wird eine zusammenhängende Grünfläche als Landschaftspark hergestellt, in dem Gräben und Wasserflächen Niederschlagswasser aufnehmen und ein gemeinschaftlich genutzter Frei- und Erholungsraum. Die sog. „Commons“ bestehen aus Gemeinschaftsflächen mit verschiedenen Sharing Angeboten z.B. im Bereich Arbeitsstätten, Mobilität oder Kinderbetreuung. Ein Gründerzentrum mit Schwerpunkt „Green Economy“ soll darüber hinaus eine Keimzelle für neue Formen des gemeinsamen und vernetzten Wirtschaftens sein, ergänzt um ein Gebietsmanagement, das Stoffströme lenkt, die Unterhaltung des Gebietes für alle managt und auf diese Weise hilft, Ressourcen und Kosten zu sparen.

Die detaillierten Handlungsempfehlungen der DGNB werden im weiteren Verfahren als verbindliche Richtlinie für die weitere Planung und Umsetzung in einem Pflichtenheft übernommen.
„Für das Areal wollen wir verbindliche Nachhaltigkeitskriterien formulieren, die auch Eingang in die Bebauungsplanung und in die Grundstücksverträge finden sollen“, betonte Nils Schnorrenberger, Geschäftsführer der Bremerhavener Wirtschaftsförderungs-gesellschaft BIS. Nach der Vorzertifizierung wird Ende 2019 die Entwurfsplanung abgeschlossen sein. Der Zeitplan der Wirtschaftsförderer geht davon aus, dass in 2020 das Bebauungsplanverfahren stattfindet. Nach der Ausführungsplanung kann mit dem 1. Bauabschnitt voraussichtlich 2022 begonnen werden. Parallel läuft derzeit die Planung für ein Green Economy Gründerzentrum.

Hintergrund „LUNE DELTA“
2010 konnte Bremerhaven sein Stadtgebiet um fast ein Fünftel (15 km²) durch Gebietsübertragung von Niedersachsen vergrößern. Der Großteil wurde als ökologische Ausgleichsfläche für den Bau des Containerterminals CT 4a ausgewiesen. Ein Teilbereich war für die gewerbliche Nutzung vorgesehen. Die BIS Wirtschaftsförderung Bremerhaven legt nun Planungen vor, wie dieses 150 ha große Gebiet im Einklang mit dem benachbarten Naturschutzgebiet nachhaltig entwickelt und genutzt werden kann.

Zweite Ausgabe der ‚acoustex‘ erfüllt die Erwartungen

Zufriedenheit der Fachbesucherinnen und -besucher konstant hoch

Dortmund (es) – Bereits zum zweiten Mal bot die Messe Dortmund Ausstellern sowie Experten rund um die Themen Noise-Control und Sound Design eine Bühne. Und das Interesse der Fachleute am abwechslungsreichen Portfolio der vor Ort angebotenen Lösungen aus den Bereichen Architecture, Industry und Traffic war – trotz des noch jungen Messeformates – unverändert hoch: „Anfang Oktober trafen sich alle wichtigen Experten der Akustik- und Noise-Control-Szene zum Austausch und Netzwerken in unserem neuen Eingang Nord. Das freut uns sehr, da der Auftakt der ‚acoustex‘ erst ein Jahr zurückliegt, die Messe damit aber bereits jetzt ein echter Branchetreffpunkt ist“, zieht Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Unternehmensgruppe GmbH Resümee. „Auf dieser Basis werden wir die ‚acoustex‘ nun gezielt weiterentwickeln und auch in Zusammenarbeit mit unseren Partnern weiter ausbauen“, blickt Sabine Loos nach vorne.

Im Eingang Nord der Messe Dortmund ging am 01. und 02. Oktober 2019 die ‚acoustex‘, die Fachmesse für Noise-Control und Sound-Design, in die zweite Runde. Als eine der führenden deutschsprachigen Messen dieser Art bot sie erneut eine in dieser Form einzigartige Mischung aus wissenschaftlichen Erkenntnissen, Ausstellerangeboten und Anwenderberichten zu aktuellen Akustiklösungen und moderner Geräuschreduktion. Mehr als 70 Ausstellerinnen und Aussteller sowie rund 40 Fachreferentinnen und -referenten präsentierten ihre Ideen und Ansätze für die drei Themenbereichen Architecture, Industry und Traffic. „Genau dieses umfassende Informationsangebot macht die Fachmesse so unverzichtbar für Entscheiderinnen und Entscheider aus dem Akustikbereich“, erklärt Sabine Loos.

Messestände abermals gut besucht
Besonders beliebt bei Ausstellerinnen und Ausstellern sowie den rund 1.200 Messegästen war der neue, lichtdurchflutete Eingang Nord der Messe Dortmund, in dem die ‚acoustex‘ erstmalig stattfand. „Der Eingang Nord wurde für meine Begriffe wirklich in hervorragender Weise akustisch geplant. Hier findet man ein Ambiente, wie man es sich für Messen auf der ganzen Welt wünschen würde“, kommentiert Dr. Patrick Kurtz, schalltechnischer Berater und Referent im Forum Industry. Entsprechend rege und gutgelaunt war das Treiben rund um die Messestände, auf denen die Ausstellerinnen und Aussteller ihr vielfältiges Dienstleistungs- und Produktangebot präsentierten.
Mit den rund 1.200 Fachbesucherinnen und -besuchern lag die Messe insgesamt nahezu auf Vorjahresniveau – ein sehr gutes Ergebnis für ein junges Messeformat, auf dem sich weiter aufbauen lässt. Die Gäste kamen vor allem aus den Bereichen Verkauf und Vertrieb, Forschung und Entwicklung bzw. Konstruktion und Geschäfts-, Unternehmens- oder Betriebsleitung. Zudem sind fast 90 Prozent der Besucherinnen und Besucher ausschlaggebend, mitentscheidend oder beratend bei der Beschaffung und im Einkauf tätig. Hinsichtlich der Wirtschaftszweige stellten Forschung und Entwicklung, Produktion, sowie Bauunternehmen die meisten Gäste der ‚acoustex‘. Entsprechend erkundeten diese dann auch im Bereich Architecture die neuesten Wand-, Decken- und Bodenbeläge mit besonderen akustischen Eigenschaften, Fenster und Türen mit schallisolierender Wirkung sowie akustisch wirksame Dekorationselemente, Möbel und Raumteiler. Fachgäste aus dem Bereich Industry interessierten sich insbesondere für die innovativen Neuerungen im Bereich akustischer Messtechnik sowie dem Schallschutz bei Baumaschinen. Und im Bereich Traffic nahmen die Messegäste neue Produkte und Dienstleistungen rund um Lärmschutzdämmung und sogenannte „Soundscapes“, also individuelle Klanglandschaften, in den Fokus ihres Rundgangs. „Es mangelt auf dem Markt insgesamt an Informationen und dem Austausch zum Thema Akustik – und diese Messe, die ‚acoustex‘, ist die perfekte Drehscheibe, um diese Lücke zu schließen und wichtige Themen unter Experten bekannt zu machen sowie in die Öffentlichkeit zu bringen“, stellte Dr. Kurtz heraus.

Intensiver fachlicher Austausch im Forum
Gut angenommen wurde auch bei der zweiten Messeausgabe das begleitende Forenprogramm für Fachgäste. An beiden Messetagen referierten Branchenexpertinnen und -experten zu den neuesten schalltechnischen Entwicklungen der drei Themenbereiche. Das hochkarätige und breitgefächerte Informationsangebot diente den Teilnehmenden als Grundlage für einen intensiven fachlichen Austausch. Ein Grund dafür war sicherlich auch, dass sich Architektinnen und Architekten dank der Akkreditierung vieler Seminare und Vorträge durch die Architektenkammer NRW die Veranstaltungen in diesem Jahr als Weiterbildungsmaßnahme anrechnen lassen konnten – was es sonst in dieser Form auf keiner anderen Akustik-Fachmesse gibt. „Dass so viele Teilnehmende die ‚acoustex‘ als Weiterbildungsmöglichkeit nutzen, zeugt von der fachlichen Qualität des Forums“, betonte Sabine Loos.

Ausstellung „materialACOUSTICS“ gefragt
Ein weiteres Highlight, das viele Fachgäste anzog, war die Ausstellung „materialACOUSTICS – selected and presented by raumPROBE“. Auf mehr als 170 Quadratmetern ertasteten interessierte Messegäste die neuesten Materialien aus den Bereichen Bau- und Raumakustik, die die Nachhallzeit an Boden, Wand oder Decke hemmen und die der Trittschalldämmung, dem Schallschutz und der Entkopplung dienen. Die interaktive Ausstellung wurde erneut mit dem bewährten Partner raumPROBE durchgeführt, einer Materialbibliothek mit über 50.000 Mustern, die seit mehr als zehn Jahren Branchenexpertinnen und -experten eine umfassende Sammlung aus der Welt der Materialien bietet. Joachim Stumpp, Geschäftsführer von raumPROBE OHG, lobt das Konzept der Fachmesse: „Der Austausch auf der ‚acoustex‘ ist enorm wichtig. Zum einen für Architekten, die sehen, dass es Profis gibt, an die sie sich für die schallbezogene Berechnung wenden können. Und zum anderen für den Akustiker, der hier sieht, dass es nicht nur Standardmaterialien gibt, sondern auch solche, die sich für akustische Lösungen einsetzen lassen.“

Interessierte Fachbesucherinnen und -besucher sowie Ausstellerinnen und Aussteller können sich bereits jetzt auf die nächste Messeausgabe freuen: Am 07. und 08.10.2020 geht die acoustex in die dritte Runde.
Ausführliche Informationen zur ‚acoustex‘ gibt es auf www.acoustex.de. Die ‚acoustex‘ ist auch auf XING, Facebook und LinkedIn zu finden.

BURGFELD: GMG ERSCHLIESST FILETSTÜCK

Viersen. Die Grundstücks-Marketing-Gesellschaft der Stadt Viersen hat damit begonnen, das Neubaugebiet Burgfeld zu erschließen. Die Bagger und LKW der Viersener Firma Lücker haben mit den Tiefbauarbeiten begonnen. „Mit dem Kanalbau geht es los. Im Anschluss werden die Versorgungsleitungen gelegt, zum Schluss folgt der Straßenbau“, sagt Jens Düwel. Der GMG-Geschäftsführer hat sich Anfang der Woche vor Ort informiert und über den Stand der Arbeiten erkundigt. Düwel war erfreut zu hören, dass die Erschließung, die im Zusammenspiel mit der NEW läuft, Fortschritte macht und zügig voranschreitet. „Langsam kann man sich vorstellen, dass in diesem citynahen attraktiven Neubaugebiet einmal 500 Menschen wohnen werden.“
Das 60.000 Quadratmeter große Areal am historischen Nordkanal wird von den Lücker-Baukolonnen von der Gerberstraße aus in Angriff genommen. Nachdem im Frühjahr 2019 der Kampfmittelräumdienst den Boden auf Weltkriegs-Blindgänger hin untersucht hatte, kann das Tiefbauunternehmen die Erdarbeiten nun durchführen. Die Zwischenzeit bis zum Herbst hat die GMG genutzt, das Areal weiter zu arrondieren und die ersten vorbereitenden Arbeiten in Angriff zu nehmen. Die jetzigen Tiefbauarbeiten, so schätzt die GMG, werden wohl Ende 2020 abgeschlossen sein.

„Wir liegen gut im Zeitplan“, betont Jens Düwel. Die GMG plant für Mitte 2020 die Vermarktung der insgesamt 200 Wohneinheiten, die vorzugsweise für junge Familien und für die Generation 50+ reserviert sind. Aber auch Singles, Paare und ältere Senioren sollen zum Zuge kommen. Die GMG plant mit freistehenden Einfamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern und Eigentumswohnungen.
Das Neubaugebiet Burgfeld mit bester Anbindung an die Innenstadt und zum Bahnhof sowie mit kurzen Wegen zu Gesamtschule, Grundschule und zwei Kindergärten dürfte 2022 komplett stehen und pulsierendes Stadtleben bieten. „Zumal“, so betont Jens Düwel, „ die Infrastruktur und Verkehrsanbindung dort optimal sind.“ Gleich um die Ecke gibt es Geschäfte und größere Kaufhäuser sowie Kultur- und Freizeitangebote. Für Jogger und Spaziergänger ist die Nähe zu den Niersauen ein Paradies. Die Gleisstation ist fußläufig erreichbar, auf den drei Autobahnen A44, A52 und A61 ist man mit dem PKW in wenigen Minuten. Düwel und die GMG sind überzeugt, dass das Burgfeld – so groß wie 12 Fußballplätze – ein Filetstückchen innerhalb der Angebotspalette der städtisch ausgewiesenen Neubaugebiete ist.

Info unter gmg-viersen.de/wohnen/burgfeld; Tel. 02162 369690; E-Mail info@gmg-viersen.de

Deutscher Fassadentag®

Der Deutsche Fassadentag® gehört neben dem Deutschen Fassadenpreis für VHF zu den wichtigsten Formaten des Fachverbandes. Seit dem Start der Veranstaltungsreihe im Jahr 1995 wirkt er als bedeutender Branchentreff, greift aktuelle Themen rund um die Gebäudehülle auf und hat sich als zentrale Diskussionsplattform zur VHF etabliert.

Der Deutsche Fassadentag® findet etwa einmal jährlich an wechselnden Orten in der ganzen Bundesrepublik statt und richtet sich gleichermaßen an Architekten, Planer und ausführende Fachkräfte sowie an Bauherren und öffentliche Entscheidungsträger. Renommierte Persönlichkeiten aus Planung, Forschung, Wirtschaft und Politik diskutieren dabei aktuelle Fragestellungen.

Wie sieht die Gebäudehülle der Zukunft aus? Wie smart und digital ist die Bauwirtschaft schon unterwegs? Und wo befinden wir uns auf der facade roadmap? Diese und andere Fragen zur Industrialisierung und Digitalisierung des Planens und Bauens im Fassadenbereich werden unter dem Titel„Multifunktional und intelligent: VHF – Die Fassade mit Mehrwert“am 21. November 2019 auf dem 18. Deutschen Fassadentag in Berlin diskutiert.

Wo:GLS Campus in Berlin–Prenzlauer Berg

Wann:Donnerstag, 21. November 2019

Programm:

15:00 – 19:30 Uhr Vortragsprogramm im GLS Campus

Referenten:

* Prof. Dr.-Ing. Ulrich Knaack, TU Delft, TU Darmstadt
* Dr. Tilmann E. Kuhn, Fraunhofer-Institut für Solare Fassadensysteme ISE,
Freiburg
* Dipl.-Ing. Gregor M. Kassl, Arup Deutschland GmbH, Berlin
* Prof. Sven Pfeiffer, UdK Berlin
* Andreas Axmann, Digital-Pionier, Berlin
* Michael Heil, eBusiness-KompetenzZentrum für Planen und Bauen, Kaiserslautern

Das detaillierte Programm finden Sie unter www.fvhf.de

BIEN-RIES AG stellt Wohnkonzepte mit über 700 Wohneinheiten fertig

Wohnspezialist schafft im Rhein-Main-Gebiet 47.000 Quadratmeter neuen Wohnraum

Die auf Wohnimmobilien spezialisierte BIEN-RIES AG wird im Jahr 2019 Projekte mit über 700 Wohneinheiten realisieren. Diese verteilen sich auf mehrere Bauabschnitte von insgesamt fünf Wohnkonzepten. Damit wird das Hanauer Unternehmen in diesem Jahr rund 47.000 Quadratmeter neuen Wohnraum in der Rhein-Main-Region fertigstellen.

Bei dem Wohnkonzept „Alegoré“ am Frankfurter Riedberg wurden die letzten 94 Wohnungen an die neuen Eigentümer übergeben. Damit beendet die BIEN-RIES AG ihr Engagement in dem jungen Frankfurter Stadtteil, den sie als Pionier seit 2006 maßgeblich mitgeprägt und gestaltet hat. Insgesamt hat das Unternehmen hier rund 1.200 Wohneinheiten gebaut. Auch in Frankfurt-Niederrad war die BIEN-RIES AG als städtebaulicher Gestalter unterwegs. Bereits 2016 wurde mit den Bauarbeiten für „Pianocourts“ begonnen und damit die Umwandlung eines Büro-Quartiers in ein urbanes Umfeld mitgetragen. Das 336 Wohnungen umfassende Wohnkonzept wurde noch vor Baubeginn an einen institutionellen Investor aus Süddeutschland veräußert. Im Frankfurter Stadtteil Bockenheim hat das Unternehmen 186 Wohnungen im Wohnkonzept „The Chameleon“ erstellt. Auch hier hat die BIEN-RIES AG auf dem Gelände an der Ludwig-Landmann-Straße geholfen, einen gewerblich geprägten Standort in eine attraktive Wohnumgebung umzuwandeln. In unmittelbarer Nähe zur Europäischen Zentralbank realisiert der Hanauer Wohnungsbauentwickler das Wohnkonzept „EASTFIVE“. Die 84 Wohnungen spiegeln den Wandel des Stadtteils Ostend wider, in dem das Angebot von modernem Wohnraum kaum die Nachfrage decken kann.

In Hanau, bald Hessens jüngste Großstadt, entsteht seit Anfang 2019 im Stadtteil Mittelbuchen das Wohnkonzept „Landgut“ mit 122 Wohneinheiten. Zum ersten Mal bietet das Unternehmen neben 33 Eigentumswohnungen auch 89 Häuser an. Die 42 Wohneinheiten des ersten Bauabschnitts, der aus 9 Häusern und 33 Wohnungen besteht, werden noch in diesem Jahr fertiggestellt.

„Die Region Rhein-Main ist ein Wachstumsmotor und das spüren wir auch bei der enormen Nachfrage nach Wohnraum“, erläutert Wolfgang Ries, Vorstand der BIEN-RIES AG. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir mit unseren Wohnkonzepten bezahlbaren Wohnraum anbieten können. Mit unserer durchdachten Planung und architektonischen Qualität finden die neuen Bewohner ein Zuhause, in dem sie sich von Anfang an wohlfühlen können.“

Die BIEN-RIES AG führt nahezu den gesamten Entwicklungsprozess von der Idee, über die ersten Entwürfe, die Planungsunterlagen, die Bauausführung bis hin zur Innenarchitektur und zur Vermarktung mit rund 70 Architekten, Bauplanern, Ingenieuren und vielen weiteren Fachkräften im eigenen Haus aus.

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