Kategorie: Aktuelles

URBACH TURM

Einzigartiger Turm aus selbstformend hergestelltem Holz, Remstal Gartenschau 2019, Urbach

Das Institut für Computerbasiertes Entwerfen und Baufertigung (ICD) und das Institut für Tragkonstruktionen und Konstruktives Entwerfen (ITKE) der Universität Stuttgart haben einen einzigartigen Turm entwickelt, der die weltweit erste bauliche Anwendung von selbstformend hergestellten Holzbauteilen darstellt.

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RAL wird Mitglied im bdia bund deutscher Innenarchitekten

Mit Wirkung vom 19. März 2019 ist die RAL gGmbH in Bonn als Fördermitglied dem bdia bund deutscher Innenarchitekten beigetreten. Vor allem mit dem Geschäftsbereich RAL FARBEN, dessen Ursprünge auf das Jahr 1927 zurückgehen, rückt RAL mit diesem Schritt näher an eine Zielgruppe heran, die seit vielen Jahren die RAL Farbpaletten und Gestaltungstools umfassend nutzt.

Durch die Mitgliedschaft im bdia baut RAL seine Präsenz im Heimatmarkt Deutschland weiter aus und schließt eine Lücke in der konsequenten Ausrichtung auf eine zentrale Kundengruppe, so Markus Frentrop, Leiter RAL FARBEN. „Die Mitarbeit im bdia bedeutet für RAL FARBEN die Spiegelung einer zunehmenden Aufmerksamkeit und Beliebtheit, die wir in den vergangenen Jahren von Seiten der Innenarchitekten erfahren. Attraktive und hochwertige Farbgestaltung im Innenraum wird zu einem immer wichtigeren Bestandteil der Innenarchitektur, insofern ist die Mitgliedschaft im bdia ein bedeutender Schritt für RAL.

Dazu Frithjof Jönsson, Bundesgeschäftsgeschäftsführer des bdia: Der bdia ist der einzige Berufsverband für Innenarchitekt*innen in Deutschland und wir freuen uns, RAL in unserer Mitte begrüßen zu können. Gute Innenarchitektur ist das perfekte Zusammenspiel aus Form, Materialität und Oberflächengestaltung. Hier ist RAL seit fast 100 Jahren eine feste Institution, die unsere Mitglieder mit einer großen Anzahl an verlässlichen Farbpaletten und Gestaltungstools für die tägliche Arbeit unterstützt.

 

Über RAL FARBEN

RAL ist die angewendete Sprache der Farben. Mit den Farbsammlungen RAL CLASSIC und RAL EFFECT sowie dem RAL DESIGN SYSTEM plus bietet RAL professionellen Farbanwendern eine vielfältige Auswahl präziser Farbvorlagen. Die Palette der RAL Farben umfasst insgesamt 2.528 Farbtöne. Mit Farbfächern, Kunststoffstandards und Softwareprodukten sowie Farbgestaltungs- und Trendbüchern bieten die RAL Produkte für jeden Gestaltungszweck das ideale Produkt.

Mehr Informationen unter
www.ral-farben.de

 

Über den bdia

Der bdia ist der einzige Berufsverband für Innenarchitekt*innen in Deutschland. Wir bieten qualifizierte Informationen, Netzwerk, professionellen Austausch und Starthilfe für Berufsanfänger und stellen die Bedeutung der Innenräume für den Menschen in den Fokus.

Mehr Informationen unter
www.bdia.de

Kingspan Light + Air ESSMANN Gebäudetechnik

Licht ist nicht gleich Licht

Bad Salzuflen, 15.05.2019. Der Internationale Tag des Lichts am 16. Mai 2019, ist eine globale Initiative der UNESCO, die einen jährlichen Schwerpunkt für die kontinuierliche Wertschätzung des Lichts und seiner Rolle, u.a. in Wissenschaft, Kultur und Baukunst, Energie und nachhaltiger Entwicklungsprojekte bietet. Das breite Thema Licht wird es vielen verschiedenen Bereichen der Gesellschaft weltweit ermöglichen, sich an Aktivitäten zu beteiligen, die zeigen, wie Wissenschaft, Technologie, Kunst und Kultur dazu beitragen können, die Ziele der UNESCO hinsichtlich Bildung, Gleichheit und Frieden zu erreichen. Doch Licht ist nicht gleich Licht.

Das gesunde Tageslicht beispielsweise ist für Menschen unverzichtbar. Nach einer Studie der Deutschen Lichttechnische Gesellschaft e.V. (LiTG), Berlin, verbringen wir die meiste Zeit in geschlossenen Räumen. Hierin kann sich eine gute Tageslichtversorgung positiv auf die Stimmung, die Leistungsfähigkeit und sogar auf die Gesundheit auswirken. Dabei wird der Einfluss auf das Tageslicht immer bewusster wahrgenommen. Mit Dachoberlichtern, wie z.B. Lichtkuppeln, Lichtbändern und Flachdachfenstern können Innenräume besonders gleichmäßig und hell beleuchtet werden. Um diese gebündelten Vorteile optimal nutzen zu können, bedarf es ausgereifter Produkte, widerstandsfähiger Materialien und langlebigen Techniken.

Gesundes Tageslicht von oben

Kingspan Light + Air │ESSMANN Gebäudetechnik ist Experte auf diesem Gebiet. Das Unternehmen aus Bad Salzuflen zählt zu den führenden Anbietern von Lichtkuppeln, Lichtbändern und Flachdachfenstern sowie Lamellen, Doppelklappen und Dachgullys und bietet traditionell eine große Auswahl unterschiedlicher Dachoberlichter mit projektbezogen konzipierten Ausstattungen an. Diese Bauelemente nutzen das Tageslicht dort, wo es am intensivsten ist: ganz oben. Denn direkt von oben fällt Tageslicht wesentlich intensiver in ein Gebäude ein als in „Fensterhöhe“ an den Seiten. Grund dafür ist die Verteilung der Leuchtdichte, also die vom Menschen wahrgenommene Helligkeit. Dieser Effekt bleibt über alle Jahreszeiten und auch bei bewölktem Himmel erhalten.

Kingspan ESSMANN Einzelelemente

Kingspan ESSMANN Einzelelemente (Lichtkuppeln, Flachdachfenster, Glaspyramiden) fangen das natürliche Tageslicht effektiv ein und schon relativ kleine Lichtöffnungen im Dach sorgen für eine ausreichende und gleichmäßige Beleuchtung der Innenräume. Im Produktprogramm sind neben starren auch öffenbare (lüftbare) Varianten mit verschiedenen Antriebsarten gelistet. Die Dachoberlichter besitzen eine bis mehrere Schalen. Den Regelfall der Anwendung stellt gegenwärtig die doppelschalige Lichtkuppel dar. Sie wird in Standardgrößen zwischen 0,60 x 0,60 m bis 2,50 x 2,50 m bzw. 2,00 x 3,00 m fertig vorproduziert mit Aufsetzkränzen im Dach verbaut. Zwischengrößen sind auf Anfrage ebenfalls möglich. Wenn erhöhte Anforderungen an den Wärmeschutz bestehen, kommen drei- oder sogar vierschalige Elemente zum Einsatz.

Kingspan ESSMANN Lichtbänder

Die Produktpalette der Kingspan ESSMANN Dachlichtbänder beinhaltet gebogene Oberlichtbänder, die komplett aus gewölbten oder satteldachförmigen, lichtdurchlässigen Elementen bestehen und über den gesamten Bereich der Dachdurchtrittsöffnung reichen. Dazu gibt es Shedlichtbänder, die auf einer Seite, meistens der Südseite, einen lichtundurchlässigen Shedrücken besitzen.

Alle Dachoberlichter eignen sich gleichermaßen für den innovativen Neubau, die Sanierung sowie die Umrüstung bzw. Reparatur von Industrie-, Handels- und Verkaufshäusern. Die Auswahl des für die jeweilige Anwendung optimalen Produkts wird von den kompetenten Fachberatern des Herstellers durch entsprechende Planungs-/Berechnungstools unterstützt.

Beleuchtungsqualität

Seit Einführung der Europäischen Normen (EN), insbesondere DIN EN 12464-1, gehören auch Aspekte wie Tageslichtnutzung und energieeffiziente Lichterzeugung zum Begriff der Beleuchtungsqualität. Kingspan Light + Air│ ESSMANN Gebäudetechnik stellt sich hierauf mit verschiedenen Verglasungsarten ein. Beispielsweise erzeugen klare Verglasungsarten in Verbindung mit stark gerichtetem Licht eine sehr akzentuierte Belichtung. Für übliche doppelschalige Lichtkuppeln oder Lichtbänder wird z.B. lichtstreuendes, opaleingefärbtes Acryl- oder Polycarbonat-Kunststoffglas verwendet. Der Transmissionswert im sichtbaren Spektrum liegt je nach klarer oder opaler Ausstattung bei 60 bis70 %. Die Einfärbung verhindert Blendung durch direkt einfallendes Sonnenlicht, eine gewölbte Form reduziert zudem noch den Reinigungsaufwand.

DIN EN 17037 – Tageslicht in Gebäuden

Darüber hinaus trägt das Tageslicht maßgeblich dazu bei, Energieverbräuche für elektrische Beleuchtung gering zu halten. In der europäischen Norm EN 17037 „Daylight of Buildungs“, die in absehbarer Zeit in Deutschland als DIN EN 17037 „Tageslicht in Gebäuden“ übernommen wird, gibt es jetzt erstmalig europaweit anwendbare Empfehlungen für die Tageslichtversorgung und die Tageslichtqualität. Das bedeutet nicht nur eine Veränderung des aktuellen Stands der Technik, sondern in Teilen auch neue Kriterien, Bewertungsansätze und Empfehlungen zur Tageslichtversorgung zum Ausblick, zur Sonnenlichtexposition und der Blendung durch Tageslicht ein.

Leistungen aus einer Hand

Die Planung, Herstellung und Ausstattung von Gebäuden mit nachhaltig konzipierten und energieeffizienten Oberlichtern gehört traditionell zum Leistungsumfang von Kingspan Light + Air | ESSMANN. Die Tageslichtexperten bieten neben der integralen Planungsunterstützung und dem gezielten technischen Support während der gesamten Projektabwicklung einer Neubau- oder Sanierungsmaßnahme, Leistungen aus einer Hand. Hierzu zählen alle vorschriftenkonformen, modular aufgebauten Systemkomponenten für eine individuell auf das jeweilige Bauprojekt zugeschnittene Tageslichtkonstruktion mit hohen Lichttransmissionen, guten bauphysikalischen Werten und hochwertigen Ausstattungen. Kingspan ESSMANN Tageslichter sind das Ergebnis einer konsequenten Produktentwicklung auf höchstem Qualitätsniveau. Weitere interessante Informationen rund um die Dachoberlichter und gesundes Tageslichtausnutzung stellt der Hersteller auf seiner Homepage unter www.essmann.de/esssystem/belichtung zur Verfügung.

Welterbetag 2019 auf Zollverein

Führungen, Diskussionsrunden und Angebote für Familien am Sonntag, 02. Juni

 

Zusammen mit 44 weiteren Welterbestätten in Deutschland wird am 2. Juni 2019 der Welterbetag begangen. Auf Zollverein steht dieser Tag ganz im Zeichen des Bauhaus-Jubiläums: mit Spezialführungen zur Architektur und zum Zukunftsstandort Zollverein, Themenführungen durch die Dauer- und die aktuelle Sonderausstellung des Ruhr Museums „Aufbruch im Westen“, Mitmach-Führungen für Kinder und einem Quiz für Familien. Drei Diskussionsrunden komplettieren das Programm.

Das Welterbe Zollverein wird von der Stiftung Zollverein erhalten und zugleich zu einem Zukunftsstandort entwickelt. Dieser Auftrag ist eine Herausforderung, denn Zollverein steht für Transformation und verweist nicht nur auf die Vergangenheit.

In der Praxis erweist sich dieser Auftrag als äußerst komplex: Unterhalt und Betrieb, kulturelle Bespielung und Standortvermittlung, denkmalgerechter Erhalt sowie Sanierung und bauliche Entwicklung des Welterbes Zollverein müssen miteinander in Einklang gebracht werden.

Anlässlich des Welterbetages eröffnet die Stiftung Zollverein den fachlichen Diskurs mit der Perspektive, verbindliche Leitlinien festzulegen, um die Balance zwischen Erhalt und baulicher Entwicklung des Welterbes Zollverein und Profilierung als Zukunftsstandort auch künftig zu sichern.

 

Veranstaltung: Welterbetag 2019

Zeit: So, 02.06.2019, 11:00 – 18:00 Uhr

Veranstalter: Stiftung Zollverein + Ruhr Museum

Ort: UNESCO-Welterbe Zollverein, Gelsenkirchener Str. 181, 45309 Essen

Info: www.zollverein.de/welterbetag

 

„Urbanes Wohnen im Minutentakt“

Beim 4. Kongress „FrankfurtRheinMain baut! – Urbanes Wohnen im Minutentakt “ am Mittwoch, den 26. Juni 2019, im Congress Park Hanau (Schloßplatz 1, 63450 Hanau) geht es vor allem um verdichtetes Bauen und um die Verbindung zwischen Wohnen und Verkehrswegen. Über die Frage, wie verbinden wir Wohnen, Arbeiten und Freizeit in unserer polyzentrischen Region, ohne diese zu zersiedeln und wie bleiben wir – möglichst im Minutentakt – mobil, ohne unsere Natur übermäßig zu belasten?

Darüber diskutieren unter anderem Jens Deutschendorf, Staatssekretär im Hessischen Wirtschaftsministerium, Thomas Horn, Verbandsdirektor des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain, Gerald Lipka, Geschäftsführer des BFW Landesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen und Dr. Axel Tausendpfund, Verbandsdirektor des Verbandes der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft. Mehr Informationen finden Sie unter www.region-frankfurt.de/frm_baut.

Terminhinweis_FRM_baut_2019

FRM_baut_2019_Einladung

 

Abschlüsse für berufliche Bildung müssen verständlich bleiben

Kabinett beschließt beim Gesetzesentwurf zur Modernisierung und Stärkung der beruflichen Bildung (BBiMoG) weitere Berufsabschlussbezeichnungen, die zu Unsicherheiten beim Verbraucher führen können.

 

Die Bundesarchitektenkammer e.V. (BAK) begrüßt das Ziel der Bundesregierung, die duale Berufsbildung zu modernisieren und attraktiver zu gestalten. Insbesondere Digitalisierung, Integration von Zuwanderern und Geflüchteten, aber auch die gesellschaftliche Teilhabe von Jugendlichen mit schlechteren Startchancen sollten mit dem BBiMoG gefördert werden.

 

Die geplante Einführung der neuen Abschlussbezeichnungen „Bachelor Professional“ und „Master Professional“ birgt allerdings eine große Verwechselungsgefahr mit den Studienabschlüssen des akademischen Bachelor-Master-System. Denn mit diesen Begriffen werden unterschiedliche Fähigkeiten nahezu identisch verschlagwortet. Dies wird zu einer Verunsicherung bei jungen Menschen und bei Arbeitgebern führen. Berufspraktische Kompetenzen werden begrifflich mit akademischen Kompetenzen vermischt.

 

„Berufs- und Studienabschlüsse müssen erkennbar und verständlich bleiben, statt anerkannte und vertraute System der beruflichen Bildung unnötig zu schwächen. Wir sehen die Einführung neuer beruflicher Abschlussbezeichnungen „Geprüfte/r Berufsspezialist“, „Bachelor Professional“ und „Master Professional“ sehr kritisch. Der Verbraucher kann nur schwer erkennen, welche Qualifikationen sich nun tatsächlich hinter diesen Abschlussbezeichnungen verbergen,“ kritisiert die Präsidentin der Bundesarchitekten-kammer Barbara Ettinger-Brinckmann.

„Es steht zu befürchten, dass in der Praxis der Zusatz „Professional“ nicht immer angegeben wird. Ähnliches erleben wir bereits bei der Führung des akademischen Grades durch Absolventen der Studiengänge Architektur, Innen- und Landschaftsarchitektur sowie Stadtplanung im Konflikt mit der geschützten Berufsbezeichnung Architekt, Innen-, Landschaftsarchitekt und Stadtplaner.“

 

Das bestehende System der Fortbildungsbezeichnungen sollte daher weitestgehend beibehalten werden, um eine hohe Transparenz und Akzeptanz auf dem Arbeitsmarkt aber auch beim Kunden/Auftraggeber zu erzielen. Die Verwendung der Begriffe „Bachelor“ und „Master“ sollte den Hochschulen vorbehalten bleiben.

 

ALLPLAN Österreich ist Hauptsponsor der openBIM-Praxistage 2019

Veranstaltungsreihe startet am 18. September 2019 in Wien.

Salzburg, 15. Mai 2019 – Zum ersten Mal findet im Herbst 2019 in Kooperation mit SOLID und buildingSMART Österreich eine Veranstaltungsreihe statt, bei der das Thema openBIM im Zentrum steht. Der Fokus liegt auf Praxisberichten und Workflows rund um die digitale Arbeitsmethode sowie dem intensiven Austausch untereinander.

„openBIM ist bereits Realität. Mit der IFC4.0-Schnittstelle von buildingSMART sind alle Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit aller Disziplinen im Bau- und Baunebengewerbe geschaffen“, erklärt Alfred Wanschou, Geschäftsführer von ALLPLAN Österreich. „Bei der Veranstaltungsreihe wollen wir aufzeigen, wo Handlungsbedarf besteht und wie BIM im Live-Betrieb funktioniert. Ich selbst bin Teil der Zeichenbrett-Generation und habe den Übergang vom händischen Zeichen zu 2D und 3D realisiert. BIM sehe ich allenfalls als weiteren Schritt und möchte damit allen Mut machen, die noch zögern, sich mit der Methode auseinanderzusetzen“, so Wanschou weiter.

Vielfalt durch Praxisbeispiele

Der openBIM Praxistag richtet sich an Architekten, Ingenieure, Planer und Techniker. Die Redner sind allesamt ausgewiesene BIM-Experten, die spannende Einblicke, Herausforderungen und Trends vorstellen, zum Beispiel, wie openBIM in der Praxis realisiert werden kann und welche Anforderungen damit einher gehen. Auf Basis ihrer Erfahrungen werden Mehrwerte von openBIM anhand konkreter Praxisbeispiele aus dem Hoch- und Tiefbau sowie dem Infrastrukturbau aufgezeigt.

Aus der NEMETSCHEK-Gruppe präsentieren Nevaris, Bluebeam, SCIA und DDS sowie der Branchenpartner docu tools gemeinsam mit ALLPLAN Österreich ein BIM-Projekt. Dabei werden die unterschiedlichen Prozessschritte erläutert – vom Entwurf/Planung über den Datenaustausch, die Mengen- und Massenermittlung, die Ausschreibung/Vergabe und die Bemusterung bis hin zur statischen Berechnung und Bewehrung sowie der Haustechnik und dem Facility Management.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion diskutieren die Referenten zum Abschluss die zuvor gezeigten Möglichkeiten und Potenziale von openBIM für Anwender.

Weitere Informationen und Anmeldung: www.openbim-praxistag.at. Wenn Sie sich bis Ende Juni 2019 anmelden, erhalten Sie die Tickets zum vergünstigten Preis.

Riesenwandgemälde realisiert

Ein Gesicht, das Geschichten erzählt

Eine alte Dame zieht in Mannheim derzeit alle Blicke auf sich. Seit dem Spätsommer 2016 blickt „Vera“ von einem Hochhaus in der Brandenburger Straße in die Ferne. Wer von Nord-Osten kommend in die Stadt hineinfährt, dem fällt das eindrucksvolle Porträt unweigerlich ins Auge. Das riesige Wandgemälde zieht sich über 13 Stockwerke und ist 43 Meter hoch. Doch nicht nur die schiere Größe des Murals beeindruckt, sondern auch die Ausdruckskraft eines Gesichts, das unübersehbar vom Leben gezeichnet ist.

Echte Gesichter als Kontrast zur urbanen Masse
Hinter dem Werk steckt Künstler Hendrik Beikirch, der sich mit seinen weltweit zu findenden, überlebensgroßen Porträts einen Namen gemacht hat. Er will Gesichter zeigen, die Geschichten erzählen und so ein Gegenüber zur anonymen, urbanen Masse schaffen: „Irgendwie sind diese Gesichter selbst gezeichnet, zerfurcht und oft auch ermüdet. Jedoch mit einem ihnen innewohnenden Stolz, einer Zuversicht“, erzählt er. „Meine Intention war es, ein Porträt zu schaffen, das einem – eigentlich unbekannt – doch vertraut erscheint.“ Das Porträt von „Vera“ zeichnete Beikirch auf einer Reise durch Sibirien. Im Rahmen des Stadt.Wand.Kunst-Projekts, das die Stadt in eine öffentliche Galerie verwandeln will, brachte er es nun nach Mannheim. Der größte Reiz dabei war für ihn, eine Gestaltung zu entwickeln, die mit der besonderen Architektur des Gebäudes harmoniert. Die Fassade des Hochhauses wird durch vertikale Balkonreihen unterteilt: „Ein Porträt so zu platzieren, dass es trotz der Aufteilung in drei Abschnitte funktioniert, war die Hauptschwierigkeit“, so der Künstler – und betont, dass ein Gemälde dieser Größenordnung nur im Team zu realisieren war.

60 Beteiligte, ein halbes Jahr Vorbereitung
Mehr als 60 Beteiligte trugen ihren Teil zu dem Mammutprojekt bei, das über ein halbes Jahr Vorbereitungs- und einen Monat Umsetzungszeit beanspruchte. Die Koordination aller Beteiligten lag bei Projektleiter Sebastian Bader vom Kulturzentrum Alte Feuerwache in Mannheim, das Stadt.Wand.Kunst initiiert hat. Mit dem Projekt hatte er alle Hände voll zu tun: „Ein Wandgemälde in dieser Dimension bringt alleine einen personalen Aufwand mit sich, den wir bei früheren Arbeiten so nicht hatten“, sagt er. „Aber dafür haben wir jetzt nicht nur ein Werk eines echten Graffiti-Urgesteins in Mannheim, sondern unseres Wissens nach auch noch das größte Mural Deutschlands.“

Bevor der Künstler mit seiner Arbeit am Gebäude loslegen konnte, waren allerdings einige Vorarbeiten am Gebäude mit seinen 900 Quadratmetern Blechfassade und 600 Quadratmetern Betonuntergrund zu treffen. Der verantwortliche Malermeister Sebastian Krippl wandte sich vor Beginn der Arbeiten an Caparol. „Auch wenn es bewährte Aufbauempfehlungen gibt, ist jeder Untergrund individuell zu bewerten“, erzählt Maler- und Lackierermeister Jan Chong-Su Leonhardt. Er nahm für das Projekt eine Untergrundbewertung vor und sprach auf dieser Basis eine Aufbauempfehlung aus.

L+T Sporthaus in Osnabrück

L&T eröffnet das innovativste Sporthaus Europas
Surfen, Höhentraining und ein einzigartiges Shoppingerlebnis mitten in Osnabrück

L+T hat sein neues Sporthaus eröffnet und strahlt damit weit über die Grenzen der Stadt Osnabrück hinaus. „Wir bieten nicht mehr nur Einkaufsmöglichkeiten an, sondern sehen uns auch als Teil der Freizeitindustrie. Wir sind Publikumsmagnet und Treffpunkt für die ganze Region – egal ob jung oder alt. Das ist unsere Vision, die hinter dem neuen Sporthaus steht“, beschreibt Mark Rauschen, Geschäftsführer von L&T, die Strategie des Unternehmens. Dabei betont er: „Der Bau des Sporthauses ist unser klares Bekenntnis zu Osnabrück, von dem die gesamte Innenstadt profitieren wird. Denn wir können unsere Rolle als Oberzentrum nur dann langfristig sichern, wenn wir es schaffen, auch Menschen aus weiter entfernten Orten nach Osnabrück zu locken.“

Auf einer Fläche von 5 000 m² verfolgt das Unternehmen mit einer harmonischen Mischung aus Test- und Freizeitzonen, Ruhebereichen, Verkaufsflächen und einem 900 m² großen Fitness-Bereich das Ziel, einen Ort zu schaffen, an dem sich Menschen gerne aufhalten und einander treffen. Der Bau des fünfgeschossigen Gebäudes war ebenso anspruchsvoll wie die Zielsetzung des Modehauses. Die MBN Bau AG hat den Spezialtiefbau und Rohbau für den modernen Anbau erstellt.

Neben der außergewöhnlichen Grundform des Gebäudes gehören die kleine Arena und das 7,5 x 16 m große Wellenbecken im Untergeschoss zu den Glanzlichtern des Gebäudes. Auf einer stehenden Welle können Interessierte unabhängig von Wind und Wetter surfen und z. B. Sportgeräte und -bekleidung vor Ort testen. Die Arena ist flexibel nutzbar, weil sich das Wellenbecken abdecken und die Fläche für Basketball, Badminton und weitere Sportarten und Veranstaltungen nutzen lässt. Das ist in Deutschland einzigartig.

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