Kategorie: Aktuelles

Deutscher Fassadenpreis 2020 für VHF: Sechs innovative Fassadenkonzepte nominiert

Die Nominierten des Deutschen Fassadenpreis 2020 für VHF stehen fest: (v.l.o.n.r.u.) Kirchenzentrum Seliger Pater Rupert Mayer meck architekten (©Florian Holzherr), Hotel Bauhofstraße VON M (©Brigida González), Feuerwehrzentrum Köln KNOCHE ARCHITEKTEN BDA (©Roland Halbe), Hotel Der Öschberghof Allmann Sattler Wappner (©Brigida González), Recyclinghaus Hannover Dipl. Ing. Architekt Nils Nolting / Cityförster – architecture + urbanism (©Olaf Mahlstedt), Pavillons Überäume für Musikstudierende der UdK TRU Architekten (©Werner Huthmacher) Aus 100 Einreichungen gingen 90 Projekte von 80 Architekturbüros in das Rennen um den Deutschen Fassadenpreis 2020 für Vorgehängte Hinterlüftete Fassaden. Sechs innovative Fassadenkonzepte nominierte die Jury für die renommierte Auszeichnung, die der Fachverband für vorgehängte hinterlüftete Fassaden (FVHF) seit 1999 vergibt – der Preisträger wird am 17. September 2020 verkündet. Architekturfassaden, die Identität stiften und im besten Sinne durch ihre gestalterische, innovative und wirtschaftliche Kraft überzeugen, wurden am 18. Juni 2020 von der Jury unter Vorsitz von Reiner Nagel aus einer Vielzahl qualitätsvoller Einreichungen ausgewählt. Für den Deutschen Fassadenpreis 2020 für Vorgehängte Hinterlüftete Fassaden sind nominiert:

• Projekt: Feuerwehrzentrum Köln
Architektur: KNOCHE ARCHITEKTEN BDA

• Projekt: Hotel Bauhofstraße
Architektur: VON M

• Projekt: Hotel Der Öschberghof
Architektur: Allmann Sattler Wappner

• Projekt: Kirchenzentrum Seliger Pater Rupert Mayer
Architektur: meck architekten

• Projekt: Pavillons Überäume für Musikstudierende der UdK
Architektur: TRU Architekten

• Projekt: Recyclinghaus Hannover
Architektur: Dipl. Ing. Architekt Nils Nolting / Cityförster – architecture+
urbanism

Von der Kirche bis zum Feuerwehrzentrum und vom Einfamilienhaus bis zum Hotel zeigen die nominierten Projekte exemplarisch die Gestaltungs- und Materialvielfalt der VHF – ganzgleich ob manufakturellen Materialinnovationen oder recycelte Fassadenplatten, eine repräsentative Ästhetik, hohe energetische Effizienz und Wirtschaftlichkeit zeichnen die Fassaden der nominierten Projekte auch in diesem Jahr aus. Der FVHF vergibt die renommierte Auszeichnung mit Hilfe einer stets hochkarätig besetzten Jury bereits zum 13. Mal. Aspekte wie „Kontext“, „Prägnanz“, „Angemessenheit“, „Innovation“, „Modularität und Serialität“ sowie „Überraschung“ legte die Jury 2020 als Beurteilungskriterien zugrunde. Den Juryvorsitz führte Reiner Nagel (Vorstandsvorsitzender Bundesstiftung Baukultur). Weitere Juroren waren Laura Fogarasi Ludloff (Ludloff Ludloff Architekten GmbH, Berlin), Prof. Andreas Fuchs (Fat Lab, Stuttgart) und Dr. Ansgar Steinhausen (Ressortleiter Architektur Häuser / Gruner + Jahr AG & Co KG, Hamburg) sowie Oliver Fröhlich (BWM Dübel und Montagetechnik GmbH, Leinfelden-Echterdingen) und Siegfried Moll (FVHF-Ehrenvorstand und Beiratsmitglied, Berlin). Ebenfalls Jurymitglied war Architekt Prof. Jan Kliebe, dessen Büro MGF Architekten GmbH, Stuttgart für die außergewöhnliche Fassade der Folkwang Universität der Künste, Fachbereich Gestaltung, Essen den Fassadenpreis für VHF 2018 erhalten hat. Insgesamt 11.000 Euro Preisgeld werden vergeben – die 5.000 Euro gehen an das siegreiche Büro, die restliche Summe wird aufgeteilt. Welches Projekt den Deutschen Fassadenpreis 2020 für VHF erhält, wird im Rahmen einer Verleihungsveranstaltung am 17. September 2020 verkündet.

„Architektouren“ Klick für Klick: CSMM mit BSH-Projekt in München bei digitalem Architekturrundgang dabei

Silicon Valley in München-Perlach: Interessenten erhalten online Einblick in die mehrfach ausgezeichnete experimentelle Denkfabrik „BSH CO – CREATE | BUILD | TEST“ als ein Beispiel für die Ressource Architektur

München, 24. Juni. Die von CSMM gestaltete Büro- und Markenwelt der BSH Hausgeräte GmbH wird als eins von 241 Projekten im Rahmen der diesjährigen Architektouren der Bayerischen Architektenkammer virtuell gezeigt. Zusätzlich gehört das Projekt zu einem von 40 filmisch dargestellten Orten. Auch wenn die Veranstaltung in diesem Jahr coronabedingt ins Internet zieht, bleibt die Grundidee identisch: Bei den Architektouren erhalten Interessenten am letzten Juni-Wochenende Einblicke in sonst nicht öffentliche Räume. Die diesjährige Veranstaltung steht unter dem Motto „Ressource Architektur“. „Für die von uns gestaltete 600 Quadratmeter große Denkfabrik „BSH CO – CREATE | BUILD | TEST“ haben wir bereits den renommierten German Design Award 2020 bekommen und wurden bei den Iconic Awards: Innovative Architecture auf den 1. Platz in der Kategorie CORPORATE BUILDING gewählt. Die Teilnahme an den Architektouren 2020 ist eine weitere Anerkennung, über die wir uns sehr freuen“, sagt Reiner Nowak, Geschäftsführer des Architektur- und Beratungsunternehmens CSMM – architecture matters.

Wie gehen wir mit unserem Gebäudebestand in Zukunft um? Welche Materialen werden verbaut? Welchen Einfluss hat die Raumgestaltung auf unsere Lebenswelten? Antworten auf diese Fragen bieten die an den Architektouren teilnehmenden Architekturkonzepte.

Die BSH Denkfabrik in München-Perlach ist dabei exemplarisch. Das Projekt vereint einen Think-Tank, einen Maker-Space zur Entwicklung von Prototypen und ein Testlabor in einer Arbeitswelt. Auf circa 600 Quadratmetern arbeiten bis zu 70 Mitarbeiter gemeinsam an den Hausgeräten der Zukunft. Der Ort ist Büro, Werkstatt und Testlabor in einem und kombiniert Digitalisierung, Forschung und Entwicklung.

„Bei der Umsetzung haben wir uns vom Silicon Valley inspirieren lassen: Helle und skalierbare Räume lassen eine fließende Kommunikation entstehen. Zudem können sich die Angestellten in Lounge-Bereichen, Präsentationsflächen und sogenannten Maker-Spaces kreativ entfalten – ganz im Sinne des New-Work-Konzepts“, erläutert Nowak die Gestaltung des Think-Tanks BSH CO. „Damit die Mitarbeiter die Räume jederzeit ihren Bedürfnissen anpassen können, haben wir eigens für das Projekt klappbare Arbeitstische und ein flexibles Trennwandsystem entwickelt. Zudem haben wir die Flächen mit neuester Medientechnik ausgestattet und einen offenen Bereich mit Test- und Schauküche integriert.“

Robert Gotschy, Vice President, Head of Global Brand & Corporate Design Excellence der BSH-Gruppe, erklärt: „Die Entscheidungsgrundlage für den BSH CO war die kundenorientierte Innovationsentwicklung. Bei der BSH besteht grundsätzlich kein Mangel an innovativen Produktideen und Hausgerätefunktionen. Mit dem BSH CO haben wir nun einen Ort der Begegnung, des Austausches und der interdisziplinären Zusammenarbeit geschaffen, der allen Mitarbeitern offen steht. In der vorbereiteten Umgebung entstehen Ideen, Konzepte und Prototypen in einer hohen Güte, enormen Geschwindigkeit und Effektivität. Als verantwortlicher Initiator und Projektleiter sehe ich in dem BSH CO ein sehr gelungenes Beispiel, wie kreative Architektur einen Kulturwandel erfolgreich unterstützt.“

Ein besonderes Highlight ist die neue virtuelle User Experience: Kunden können vor Ort mittels Virtual-Reality-Brille wortwörtlich in Waschmaschine, Kühlschrank und Co. eintauchen und somit Teil des Entwicklungsprozesses bei BSH Hausgeräte GmbH werden. Diese Neu-Interpretation der User Experience lässt Kunden direkt Produkte testen und ihre Kaufentscheidung zum Erlebnis werden.

Weitere Informationen zu den Architektouren 2020 finden Sie online auf der Seite der Bayerischen Architektenkammer.

Messe Frankfurt will bereits 2023 wieder Umsatzniveau von 2019 erreichen

 

Die Messe Frankfurt blickt optimistisch in die Zukunft. „Wir wollen 2023 wieder das Umsatzniveau des Geschäftsjahres 2019 erreichen“, betonte Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, heute auf der Unternehmenspressekonferenz.

 

„Die Stärke des Konzerns, sein solides und strategisch kluges Wirtschaften und Investieren, bewährt sich heute mehr denn je. Ausdrücklich begrüße ich die antizyklischen Investitionen, sei es in den Standort, aktuell mit der Halle 5, oder in die Stärkung des weltweiten Veranstaltungsportfolios“, hob der Aufsichtsratsvorsitzende der Messe Frankfurt, Oberbürgermeister Peter Feldmann, hervor. In der zweiten Jahreshälfte will die Messe Frankfurt ihren Messebetrieb strukturiert geplant wieder hochfahren. Mit einem ausgefeilten Schutz- und Hygienekonzept setzt die Buchmesse im Oktober am Standort Frankfurt den Startschuss, gefolgt von Formnext und Hypermotion. Anfang September findet die Nordstil in Hamburg statt, die SPS im November in Nürnberg. Zuversichtlich ist die Messe Frankfurt auch hinsichtlich ihres Auslandsgeschäfts. In China gehen ab Mitte Juli Eigenveranstaltungen wieder an den Start. Für viele der verschobenen Veranstaltungen konnten noch in diesem Jahr Ersatztermine gefunden werden.

 

„Der temporäre Lockdown im Messegeschäft ist für die Messe Frankfurt kein unternehmerischer Stillstand“, so Marzin. Das Unternehmen arbeite weiter an seiner Zukunft, stelle sich auf Veränderungen ein und richte seine Produkte danach aus. Trotz massiver Mittelabflüsse im Ausnahmejahr 2020 verfügt die Messe Frankfurt über eine ausreichende Liquidität, um die aktuelle Situation zu meistern. „Wir sind in der Lage, durch Finanzierungsmaßnahmen unsere Liquiditätsreserven zu erhöhen“, so Marzin. Eine risikoreduzierte strategische Unternehmensführung in der vergangenen Dekade sowie nachhaltiges Wachstum sind wesentliche Stärken in der Krise.

 

„Im Geschäftsjahr 2019 konnten neue Bestmarken erreicht werden: So beträgt der Umsatz der Unternehmensgruppe nach finaler Vorlage der Unternehmenskennziffern 736 Millionen Euro. Im Jahr 2018 waren es 718 Millionen Euro. Der Konzernjahresüberschuss liegt bei rund 48 Millionen Euro, trotz zusätzlicher Drohverlustrückstellungen von 20 Millionen Euro“, freut sich Oberbürgermeister Feldmann über die positive Bilanz des vergangenen Geschäftsjahres. Unter dem Dach der Messe Frankfurt fanden weltweit 423 Veranstaltungen mit 5,1 Millionen Besuchern statt. Das sind 300.000 Besucher mehr als im Vorjahr.

 

„Durch die Corona-Krise wird die Messelandschaft sich weiterentwickeln und die Messe Frankfurt wird daran partizipieren“, ist Marzin überzeugt. Dabei werde auch die Digitalisierung eine wichtige Rolle spielen, aber ebenso Weiterentwicklungen im Bereich Sicherheit.

 

„Für unsere Kunden sind Online-Plattformen wie das Order- und Datenmanagement-Portal Nextrade mit einer digitalen 24/7-Geschäftsbeziehung sowie Conzoom Solutions schon heute eine wichtige Ergänzung, um ihr stationäres Geschäft anzukurbeln“, betonte Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. Für die aufgrund der Corona-Krise verschobenen Veranstaltungen bietet die Messe Frankfurt ihren Kunden in diesem Jahr weltweit eine Reihe von digitalen Ergänzungsformaten an. „Die vergangenen Wochen haben gezeigt, wie relevant eine gute IT-Struktur ist. Das betrifft die Kommunikationskanäle des Unternehmens genauso wie zeitgemäße Angebote von digitalen Plattformen für unsere Kunden“, ergänzte Uwe Behm, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. Die Messe Frankfurt wird ihr Geschäftsmodell rund um virtuelle beziehungsweise hybride Module forcieren und die Relevanz und Reichweite ihrer Veranstaltungen weiter erhöhen.

 

Ihre Kernkompetenzen baut die Messe Frankfurt an ihrem Heimatstandort und weltweit aus. Aktuell sind für dieses und das kommende Geschäftsjahr 18 neue Veranstaltungen geplant. Ab 2021 wird Frankfurt zum hochattraktiven und relevanten Standort für das internationale Modegeschäft: Die Fashion Week zieht von Berlin an den Main. „Mit den drei in ihrem Bereich jeweils größten Modemessen Europas Premium, Seek und Neonyt, den Konferenzen FashionSustain und FashionTech und über 2.000 Designern, Brands und Modeunternehmen werden wir ein komplett neues Ecosystem präsentieren“, freute sich Braun. „Die Frankfurt Fashion Week wird unser Texpertise-Portfolio mit rund 60 globalen Plattformen entlang der gesamten textilen Wertschöpfungskette entscheidend bereichern“, so Braun.

 

Am Heimatstandort verlaufen die Arbeiten an der Halle 5 planmäßig. An der Schnittstelle zum Congress Center, das technisch und optisch modernisiert wurde, wird die neue Halle nach ihrer Fertigstellung 2023 attraktiv in das Kongressgeschäft auf dem Gelände eingebunden sein. „Wir investieren langfristig und nachhaltig große Summen in unseren Heimatstandort. Der Neubau spiegelt nicht zuletzt unsere Verantwortung auch für künftige Generationen wider“, betonte Behm. Der Vertrag mit dem Generalunternehmen Zech Bau wurde Anfang März unterschrieben. Die Messe Frankfurt ist damit die einzige Messegesellschaft, der es gelungen ist, ein Generalunternehmen zu verpflichten.

 

Messen und Kongresse werden wie bereits in der Vergangenheit nach schweren Finanz- und Weltwirtschaftskrisen einen wesentlichen Beitrag zur Beschleunigung der wirtschaftlichen Erholung und Prosperität leisten. Davon ist die Messe Frankfurt überzeugt. „Mit unseren weltweiten Veranstaltungen wird die Unternehmensgruppe maßgeblich wirtschaftsfördernd tätig sein“, so Marzin.

Oliv Architekten lassen Bayerischen Kunstgewerbeverein in neuem Glanz erstrahlen

Oliv Architekten setzen die Revitalisierung der Pacellistraße 8 im Münchner Kreuzviertel um. An prominenter Stelle in der Münchner Altstadt betreibt der Bayerische Kunstgewerbeverein ein Ladengeschäft und die Galerie für Angewandte Kunst. 1878 errichtet der 1851 gegründete Verein ein Vereinshaus in der Pfandhausstraße (heute Pacellistraße). In der Nachkriegszeit wird das Gebäude neu erbaut, entsprechend dem heutigen Erscheinungsbild. Oliv Architekten planen eine behutsame Sanierung der Fassade, welche die Entstehungszeit und das Umfeld berücksichtigt. Unter Einbeziehung der Denkmalnähe und des Altstadtensembles erhalten Laden und Galerie mit der Erneuerung der Fenster, der Markisen und einer eleganten Beschilderung ein neues Gesicht. Die Pacellipassage, eine öffentliche Durchwegung des Blocks, erstrahlt in neuem Glanz. Die Gestaltung mit hellem Auerkalk – eine Ergänzung der bestehenden Natursteinverkleidung des Erdgeschosses – und raffinierten geometrischen Versprüngen bildet ein zeitgenössisches architektonisches Kleinod. Der ehemals biedere Durchgang gibt sich mit der neuen Materialität und einem neuen Beleuchtungskonzept als einladender, freundlicher Ort. In den fünf Obergeschossen werden die Etagen entkernt und zu hellen, offenen Büros umgebaut. Noch vor der Bauphase wurde ein Mieter für die ca. 2.600 m² Bürofläche gefunden. „Bei diesem kleinen, aber feinen Projekt an prominenter Stelle konnte Oliv seine Qualitäten als Revitalisierungsspezialist unter Beweis stellen. Zusammen mit dem Bayerischen Kunstgewerbeverein haben wir Details in einer hohen Gestaltungstiefe realisiert.“
Ebba Scharpe, Architektin und Innenarchitektin bei Oliv Architekten

Auf Transparenz bauen – Institut Bauen und Umwelt wird 40

Das Institut Bauen und Umwelt (IBU) wurde 1980 als Arbeitsgemeinschaft Umweltverträgliches Bauprodukt e.V. in München gegründet. In den Anfangsjahren bestand diese Gemeinschaft aus einer kleinen Gruppe von Bauprodukte-Herstellern, die gemeinsam einheitliche, umweltbezogene Informationen veröffentlichten. 2008 benannte sich die Organisation in Institut Bauen und Umwelt e.V. um. Sie ist heute mit über 210 Unternehmen und Verbänden die größte Vereinigung von Herstellern der Baustoffindustrie. 2013 erfolgte der Umzug nach Berlin. Auf die vom IBU entwickelten Umwelt-Produktdeklarationen (Environmental Product Declarations kurz EPDs) greift inzwischen die gesamte Baustoffindustrie zurück, wenn es um transparente und glaubhafte Umwelt- und Nachhaltigkeitsinformationen zu Baukomponenten und -produkten geht. Dabei ist das IBU branchenübergreifend und unabhängig.

Berlin, 22. Juni 2020 (prc) – Bauen und Umwelt sind voneinander untrennbar, der Begriff des nachhaltigen Bauens ist zu einem Schlagwort geworden. Doch Bauwerke sind material- und energieintensiv und somit wesentliche Eingriffe des Menschen in Natur und Umwelt. Als in den 1970er Jahren erstmals das Thema Ressourcenknappheit in der Gesellschaft diskutiert wurde, erfolgten mit energiesparrechtlichen Vorschriften schnell konkrete Vorgaben. Zu dieser Zeit wurden eine Reihe von Initiativen gegründet, um die komplexen Strukturen zwischen ökologischer und ökonomischer Ressourcennutzung sowie deren soziokulturelle Qualität zu analysieren und bewerten.

Das Umweltzeichen „Blauer Engel“, das 1978 vom Bundesumweltministerium und den für Umweltschutz zuständigen Ministern der Bundesländer eingeführt wurde, ist das Erste seiner Art und wird seitdem für besonders umweltschonende Produkte und Dienstleistungen zusammen mit der gemeinnützigen RAL GmbH vergeben. Umwelteigenschaften, die nicht in den Vergabekriterien genannt sind, werden dabei jedoch nicht geprüft.

Für die Masse der Bauprodukte ist diese Art von Label jedoch schwierig. Unterschiedliche Verwendungsszenarien und insbesondere die Verwendung als Vor- oder Zwischenprodukt schließen diese Bewertung aus. Des Weiteren ist die Fokussierung auf eine Bewertungsaussage in Bezug auf die vielfältigen Leistungskriterien von Bauteilen meist nicht sachgerecht. Bereits 1980 gründeten daher rund ein Dutzend Baustoffhersteller die Arbeitsgemeinschaft Umweltverträgliches Bauprodukt (AUB). Ziel dieser Initiative war es, gemeinschaftlich und nach den gleichen Standards umweltbezogene Informationen zu veröffentlichen, die auch die Verarbeitung, die Lebensdauer sowie die Deponierung und das Recycling beinhalten. Diese Hersteller-Erklärungen wurden als Datenblatt Umweltverträglichkeit herausgegeben und beinhalteten insbesondere auch die Leistungsdaten der Produkte. Als Kontrollmechanismen wurden Sektor-Gruppen gebildet, die eine Fremdüberwachung ermöglichten, sowie ein Bewertungs-Ausschuss gegründet. Hersteller mineralischer Bauprodukte waren die Hauptnutzer. Den skizzierten Vorteilen stand das Vorurteil der Hersteller-Erklärung gegenüber sowie der oftmals empfundene Mangel einer fehlenden plakativen Bewertung.

Das Problem einer sachgerechten, den vielschichtigen umweltbezogenen Themen gerechten Information wurde Ende der 1990er Jahre wissenschaftlich erarbeitet und normativ aufgearbeitet.

Mit der Entwicklung der sogenannten Ökobilanz und deren internationaler Normierung wurde ein Instrument geschaffen, mit dem erstmals die wesentlichen umweltrelevanten Informationen wissenschaftlich erfasst, berechnet und verglichen werden konnte. Die Öko-Label wurden daneben normativ in drei Gruppen strukturiert: Typ I als Auszeichnungszeichen, Typ II als Herstellererklärung und Typ III als neutrale und transparente Deklaration. Diese Chance wurde von den Mitgliedern der AUB genutzt. Mit Unterstützung des Umweltbundesamtes und Wissenschaftlern wie Dr. Eva Schmincke und Prof. Dr.-Ing. Thomas Lützkendorf wurden die wissenschaftlichen Erkenntnisse für die Baubranche spezifiziert und praktikabel gemacht. Parallel dazu wurde das Bauprodukterecht von der EU harmonisiert, in der Bauproduktenrichtlinie wurden sogenannte wesentliche Anforderungen formuliert, die unter anderem Informationen zu Hygiene, Gesundheit und Umweltschutz sowie zur Nachhaltigen Nutzung von Ressourcen beinhaltete. Diese Rahmenbedingungen nutzten die Mitglieder der AUB, um die heute zum deutschen, aber auch internationalen Standard entwickelten Umwelt-Produktdeklarationen (EPDs) in ihrem heutigen Format auszubauen.

Auf Grund der umfangreichen und detaillierten Gespräche und Analysen zur Differenzierung und Zusammenfassung der unterschiedlichen Produktkategorien sollte es aber dennoch bis 2005 dauern, bis die erste EPD offiziell an Rockwool vergeben wurde. Dieser Umstand wurde von den Verantwortlichen der AUB genutzt, um auch Struktur und Außendarstellung neu zu entwickeln. Aus der AUB wurde das Institut Bauen und Umwelt (IBU) mit einem neutralen und ehrenamtlichen Präsidenten. Für dieses Amt konnte der langjährige Präsident des Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) Prof. Dr.-Ing. Horst Bossenmayer gewonnen werden.

Der Durchbruch dieses Informationsformats gelang mit der Novellierung der Bauproduktenrichtlinie zur Bauproduktenverordnung im Jahre 2011. Die Europäische Kommission konnte von Mitgliedern des IBU davon überzeugt werden, dass EPDs das geeignete Hilfsmittel sind, um umweltbezogene Informationen zu transportieren. Aufgenommen wurde der Hinweis auf EPDs in den Erwägungsgründen zur Bauproduktenverordnung für die wesentlichen Anforderungen 3 (Hygiene, Gesundheit und Umweltschutz) und 7 (Nachhaltige Verwendung von Ressourcen). Dieser Hinweis auf ein geeignetes Instrumentarium zu umweltrelevanten Informationen neben der obligatorischen CE-Kennzeichnung zu den Leistungsmerkmalen wurde von der Geschäftsstelle des IBU konsequent genutzt. Von 2006 bis 2010 wurde in einer Art Roadshow bundesweit das neue Format vorgestellt. „Der Erfolg war und ist außergewöhnlich“ sagt Dipl.-Ing. Hans Peters, Vorstandsvorsitzender des IBU. „Eine Handvoll Vorreiter haben die Standardlösung entwickelt, auf die die gesamte Branche der Bauprodukte-Hersteller zurückgreift, entweder individuell oder über Verbandslösungen. Heute sind über 210 Firmen und Verbände Mitglieder des IBU, die für über 1.800 EPDs stehen, die wiederum ein Vielfaches an Produkten beinhalten.“ Beachtlich ist auch der internationale Erfolg des IBU – fast ein Drittel der Mitglieder sind ausländische Hersteller. Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass die Verantwortlichen frühzeitig die internationale Harmonisierung von Verfahrensfragen, Rand- und Rahmenbedingungen erkannt haben. Als Initiator einer europäischen EPD-Plattform hat das IBU dafür gesorgt, dass Hersteller die Kernaussagen umweltbezogener Informationen nicht in jedem Land neu erarbeiten müssen.

Aktuell entwickelt das IBU die nächste Stufe von nachhaltigkeitsbezogenen Informationen. Erforderlich ist sowohl die Erweiterung der produktbezogenen Aussagen als auch die Digitalisierung aller Daten, um letztlich die ökobilanziellen und

umweltbezogenen Daten BIM-fähig zu machen. „Mit unserem ibu.data und SuPIM-Angebot sind wir auf einem zukunftsfähigen Weg, unsere Nachhaltigkeitsdaten für viele neue Lösungen zur Verfügung zu stellen“, beschreibt Geschäftsführer Dr. Alexander Röder den Kurs des IBU. Für die neuen Herausforderungen konnte mit der ehemaligen Bundesministerin für Umwelt und Bauen, Dr. Barbara Hendricks eine Präsidentin gewonnen worden, die für unabhängige, transparente und glaubhafte Informationen steht. Mit den EPDs und den weiteren Informationsmitteln des IBU nimmt die Baubranche eine Vorreiterrolle aller Industriesektoren in Deutschland in Bezug auf Umwelt und Nachhaltigkeit bezogenen Informationen ein.

Gewerbebetrieb erzielt mit Photovoltaik und Infrarotheizung hohe Autarkie

Der Unternehmer Stefan Findeiß hat in seinem neuen Firmengebäude eine Photovoltaikanlage von Panasonic mit einem Speichersystem und einer Infrarotheizung kombiniert. So wird er eine Autarkiequote in der Wärme- und Stromversorgung von rund 90 Prozent erreichen.

Infrarotheizungen sind neben Wärmepumpen und Heizstäben eine weitere Möglichkeit, elektrisch zu heizen. Sie werden beispielsweise dort installiert, wo es nicht ständig warm sein muss. Trotzdem gilt es, die Stromkosten im Zaum zu halten, und dafür bietet sich eine Solarstromanlage an. Ein Beispiel hierfür ist das Firmengebäude der Sol Aid GmbH in der Oberpfalz. Geschäftsführer Stefan Findeiß hat sich für die Kombination von Photovoltaik, Speichersystem und Infrarotheizung entschieden, weil er mit seinem neuen Gebäude bei Wärme, Strom und Mobilität möglichst autark sein will.

Der Neubau in Auerbach beherbergt auf rund 100 Quadratmetern Büroräume und auf 300 Quadratmetern das Lager und die Werkstatt des Solarunternehmens. Im Mittelpunkt des Energiekonzeptes steht die Photovoltaikanlage mit Panasonic-Modulen HIT® N330 mit 50 Kilowatt Leistung auf dem Ost-West-Dach des Gebäudes. „Mit nur 1,67 Quadratmeter Fläche passen die Hochleistungsmodule optimal auf unser Dach“, sagt Findeiß. Die Anlage wird rund 48.000 Kilowattstunden (kWh) Strom im Jahr erzeugen.

Stromkosten sparen mit Photovoltaik

Mit der Infrarotheizung kann Findeiß seinen Solarstrom-Eigenverbrauch steigern und Energiekosten sparen. Wenn er von den angenommenen 8.000 kWh Stromverbrauch im Jahr ca. 7.000 kWh mit dem eigenen Strom decken kann, spart er durch die PV-Anlage und den Akku jedes Jahr etwa 1.680 Euro Energiekosten ein (7.000 kWh x 0,24 Cent für Netzstrom). Aber es gab noch mehr Gründe für die Elektroheizung. „Die Investitionskosten sind deutlich niedriger als bei einer Gasheizung. Es müssen keine Leitungen verlegt werden und wir verbrauchen nur minimal fossile Ressourcen“, sagt Findeiß.

„Außerdem sind wir nur tagsüber da, das heißt, wir brauchen abends und nachts keine Wärme.“ Entsprechend ist die Infrarotheizung nur am Tag in Betrieb. Wenn Solarstrom erzeugt wird, kann er direkt verbraucht werden. Oder der Strom wird für die spätere Nutzung zwischengespeichert. Hierfür will Findeiß noch ein Solarstromspeichersystem mit 27,5 Kilowattstunden Speicherkapazität installieren.

Neben der Elektroheizung und anderen Verbrauchern wie Beleuchtung, Bürogeräten, Computerserver und Werkzeugen nutzt er den Solarstrom auch für das Laden der Akkus seiner Elektroautos. Findeiß hat zwei elektrisch betriebene Fahrzeuge für sein Unternehmen angeschafft. Nach und nach soll der ganze Fuhrpark elektrifiziert werden.

Ästhetische Integration der Infrarotheizung  

Die Wärme spendenden Paneele sind im Gebäude kaum zu erkennen. Im Besprechungsraum geben Bilder von Wolkenkratzern umweltfreundlich erzeugte Wärme ab. Über dem Waschbecken im WC strahlt der Spiegel Wärme aus, im Eingangsbereich und auf dem Flur sind es schlichte weiße Platten, die sich kaum von den Leuchten in der Decke abheben.

Ein Vorteil von Infrarotheizungen ist die Strahlungswärme, die von Menschen als angenehm empfunden wird. Die Infrarotstrahlen treffen auf Menschen und Gegenstände. Diese geben die Wärme gleichmäßig an den Raum ab. Auf die Weise entsteht ein konstantes Temperaturniveau im Raum und es gibt keine Luftzirkulation, die Staub aufwirbelt. Geregelt wird die Infrarotheizung mit einer KNX-Steuerung zur Vernetzung elektrischer Funktionen im Gebäude.

Hausbesitzer wollen Unabhängigkeit

Bei den Photovoltaikanlagen verzeichnet Findeiß, der das Unternehmen Sol Aid 2004 gegründet hat, eine stark angestiegene Nachfrage. „Die Leute wollen unabhängig werden, das ist das Hauptmotiv“, sagt er. „Außerdem haben sie wegen zunehmender Wetterextreme Angst, dass das Stromnetz instabil werden könnte.“ Die Hochleistungsmodule Panasonic HIT® mit der originären Heterojunction-Technologie vertreibt er wegen des hohen Wirkungsgrads, der hohen Qualität und des besseren Schwachlichtverhaltens durch die Kombination von Dünnschicht- und kristallinen Zellen.

Den Markt für Infrarotheizungen sieht Findeiß vor allem in der Sanierung, dort, wo alte Nachtspeicheröfen nicht mehr betriebsfähig sind oder einen zu hohen Stromverbrauch haben. „Die Elektroheizungen sollten aber möglichst mit erneuerbarem Strom betrieben werden. Nur so sind sie ökologisch und es gibt bei den Stromkosten keine bösen Überraschungen“, sagt der Unternehmer.

Bei seinem eigenen Gebäude war eine möglichst hohe Autarkie das Ziel und mit dem Ergebnis ist er sehr zufrieden. Findeiß beziffert die erwartete Autarkiequote in der Strom- und Wärmeversorgung mit 90 bis 95 Prozent durch den Solarstrom.

Einen kleinen Restbedarf an Strom aus dem Netz gibt es, wenn die Module durch Schnee bedeckt sind. Zwischenzeitlich hat er auch einen Carport mit Photovoltaikanlage gebaut. Sein nächster Plan ist eine Ladesäule an der Straße. An der sollen auch firmenfremde Fahrzeuge Solarstrom tanken können.

Arbeitsagentur für die schlechte Zeiten

Wir stellen gewerbliche Fachkräfte zur Verfügung:

  • Schlosser
  • Schweißer MIG / MAG / TIG
  • Konstruktionsbau Mitarbeiter
  • Produktionsmitarbeiter für Metallbearbeitung

Mit uns Sie die Beschäftigung von Leiharbeiter in 2020 erledigen können.
Wir sind ein Agentur die über Deutschen unbefristete Arbeitnehmerüberlasung verfugt.

In Deutschland wir haben;

  • ca. 450 Leiharbeiter
  • 220 Aufträge in Bearbeitung
  • 10 Jahr Erfahrung

Falls Sie an unserem Angebot interessiert sind, kann ich Ihnen gerne unseres Portfolio, Referenzen als auch nähere Informationen zuschicken.

Berliner Fensterhersteller erhält zwei Auszeichnungen beim German Brand Award 2020

Beispielhafte Digitalisierung: ISOGON bietet Kunden vorbildliche Online-Konfiguration für maßgeschneiderte Qualitäts-Fenster.

Berlin, 18.06.2020. Für seine branchenneue Digitalisierung im Fensterbau wurde das Berliner Unternehmen ISOGON beim German Brand Award 2020 gleich doppelt ausgezeichnet. Im „Excellent Brands“ Wettbewerb überzeugte die Jury besonders die digitale Transformation der Planung bis zur Lieferung, die mit neuen Standards den Gesamtprozess für Kunden weiter vereinfacht und beschleunigt. ISOGON geht damit als Winner in der Kategorie „Buildings & Elements“ hervor. Im Rennen um den „Digital Brand of the Year“ erhält der Fensterhersteller darüber hinaus eine „Special Mention“. Dabei setzte sich das Unternehmen gegen insgesamt über 12.000 Einreichungen durch.

Basis der neuen Digital-Services der ISOGON Fenstersysteme GmbH bilden verschiedene Bausteine – darunter die Entwicklung der Kalkulationssoftware IQ|PRO. Partner aus dem Fachhandel konfigurieren darüber passgenau die mit ihren Kunden besprochenen Fenster- und Türsysteme. In Echtzeit erhalten diese so alle Informationen zur technische Machbarkeit der Konstruktionsanforderungen, zu den Gesamtkosten und der vorgesehenen Lieferzeit.
Vorläufer der Neuentwicklung ist die ISOGON Fenster-App von 2011, dem ersten Mobil-Konfigurator für das iPhone. Die integrierte Reality-Glas-Technologie ermöglicht es Benutzern dabei, über ihre Smartphone-Kamera die Beschaffenheit verschiedener Glassorten realistisch zu vergleichen – und auf Grundlage dessen die richtige Materialauswahl passend zum Stil ihres Bauobjektes zu treffen.

Seit der Gründung 1992, damals noch als Glaserei mit zwei Mitarbeitern, strebt das Familienunternehmen stetig nach Innovation. „Unsere Motivation und unser Anspruch sind es, neue Aufgaben als Herausforderungen zu sehen, anzupacken und umzusetzen“, so das Unternehmen. So sollen Partner und Kunden jeden Freiraum erhalten, das für sie perfekte Angebot zusammenzustellen.

Das German Brand Institute belohnt mit dem Branchenpreis für erfolgreiche Markenführung damit sowohl die beispielhafte Kundenorientierung wie auch die „vorbildliche, schrittweise eingeführte Digitalisierung“ von ISOGON.

Eigentümer sind gegenüber Mietern im Vorteil

Mönchengladbach, 18. Juni 2020 – Die Immobilienexperten vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln haben erneut untersucht, ob sich der Kauf einer eigenen Immobilie für Privathaushalt lohnt. Das Ergebnis: In den weitaus meisten Kreisen Deutschlands ist es finanziell von Vorteil, die eigenen vier Wände zu bewohnen. „Gerade in der aktuellen Niedrigzinsphase ist es ratsam, Wohneigentum zu erwerben“, so Martin Dornieden, Geschäftsführer des Projektentwicklers DORNIEDEN Gruppe. „Die eigenen vier Wände sind die beste Altersvorsorge.“

Für alle 401 Landkreise in Deutschland haben die Wissenschaftler im Auftrag eines Immobilienunternehmens die jeweiligen Mietkosten für eine Wohnung mit den Aufwendungen eines Eigentümers verglichen, der ein vergleichbares Objekt gekauft hat. Im bundesweiten Durchschnitt sieht die Studie des IW Köln bei Selbstnutzern einen deutlichen Vorteil: Monatlichen Selbstnutzerkosten in Höhe von aktuell 4,94 Euro pro Quadratmeter stehen laut IW durchschnittlich Mietkosten von 9,61 Euro gegenüber. Der Kostenvorteil beträgt also 48,5 Prozent.

Immobilien sind inflationsgeschützt

„Vor allem die niedrigen Zinsen für Baudarlehen haben dazu beigetragen, dass sich Eigentum derzeit so deutlich lohnt“, erklärt Dornieden. „Angesichts der Inflation verliert Erspartes auf dem Sparbuch schleichend an Wert, insbesondere bei minimalen oder sogar negativen Zinsen. Sachwerte wie die eigene oder die vermietete Wohnung sind dagegen inflationsgeschützt. Mit der Inflation steigen in der Regel auch Wert und Mieteinnahmen.“

Den größten Selbstnutzerkostenvorteil hat das IW unter allen Metropolen Deutschlands mit knapp 60 Prozent in Köln festgestellt. Wer hier eine eigene Immobilie erwirbt, hat gegenüber Mietern langfristig also deutlich die Nase vorn.

Warema erneut erfolgreich beim German Brand Award

Ausgezeichnete Markenarbeit in der Immobilien- und Baubranche

Gerade in wirtschaftlich unruhigen Zeiten wie diesen hat die Kraft der Marke eine große Bedeutung. Die Kunden orientieren sich an Marken, die für Professionalität und Menschlichkeit stehen und die ihnen Vertrauen geben. Jährlich verleihen der Rat für Formgebung die GMK Markenberatung den German Brand Award für exzellente Markenführung. Die Sonnenschutzmarke Warema ist bereits zum dritten Mal Preisträger und wird 2020 in der Kategorie „Excellent Brands – Building & Elements“ als Winner ausgezeichnet.

Warema ist in Europa die führende Marke für technische Sonnenschutzprodukte. Angetrieben von der Begeisterung für Sonnenlicht und Technologie hat Warema das Ziel, intelligente und nachhaltige Lebensräume zum Wohlfühlen für die Menschen zu schaffen. Dafür bietet sie innovative Lösungen in den Bereichen Outdoor Living, Home Comfort und Smart Home. Die Kombination aus Kompetenz und Leidenschaft macht die Marke Warema mit ihrem Markenauftritt auf allen Kanälen erlebbar und konnte so auch die Jury des German Brand Award 2020 überzeugen.

„Für uns ist es eine tolle Bestätigung unserer Arbeit, dass Warema in diesem Jahr erneut ausgezeichnet wird“, sagt Marion Fischer, Leiterin Marketing bei Warema. „Wir entwickeln die Marke kontinuierlich weiter, um unsere Zielgruppen zeitgemäß anzusprechen und ihnen die besten Produkte und Services bieten zu können. Wir haben unseren Fokus von ausschließlich Qualität und Technik auch auf die Wohlfühlaspekte und das Lebensgefühl verschoben und damit die Marke emotional aufgeladen. Dass uns das geglückt ist und unsere Begeisterung für die vielfältigen Aspekte der Marke im Markt spürbar ist, freut uns sehr.“

Der German Brand Award wird seit 2016 als Branchenpreis für Markenführung in mehr als 60 Kategorien ausgelobt. Er ist die hoch angesehene Auszeichnung des Rat für Formgebung für erfolgreiche Markenführung in Deutschland. Am Wettbewerb können ausschließlich Unternehmen teilnehmen, die durch das German Brand Institute, seine Markenscouts und Expertengremien nominiert wurden. Unter mehr als 1.200 Einreichungen wurde Warema nach Auszeichnungen in den Jahren 2016 und 2018 in diesem Jahr erneut als Winner in der Kategorie „Excellent Brands – Building & Elements“ geehrt.

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