Kategorie: Aktuelles

Mondeal Heights has won the “Trends Excellence Awards”

Übersetzung in Deutsch:

Mondeal Heights, ein Projekt von Blocher Partners India, ist eines der Wahrzeichen von Ahmedabad. Da es kürzlich die „Trends Excellence Awards“ gewonnen hat, kann es auch als „Commercial Project of 2019“ bezeichnet werden. Das multifunktionale High-End-Ensemble für Unternehmen auf 58.000 Quadratmetern fügt sich perfekt in die Stadt ein. Ahmedabad. Mit dem 17-stöckigen Bürogebäude Mondeal Heights hat Blocher Partners India dem Mondeal Square 2015 ein weiteres architektonisches Wahrzeichen in der schnell wachsenden indischen Metropole Ahmedabad hinzugefügt. Kürzlich wurde es als „Commercial Project of 2019“ mit dem „Trends Excellence Award“ ausgezeichnet. Die Zeremonie fand in Mumbai statt. In den letzten Jahren hat sich die Auszeichnung für innovative, inspirierende und kreative Praktiken im Bereich der indischen Architektur, Innenausstattung und des Designs zu einer der gefragtesten Designauszeichnungen Indiens entwickelt. Und es ist nicht die einzige Auszeichnung, die Mondeal Heights in den letzten Jahren erhalten hat: Das charismatische Projekt wurde auch mit dem „Realty Excellence Award“ als „Design“ ausgezeichnet Projekt des Jahres 2018. Die 70 Meter hohen Türme beherbergen großzügige Büroräume und Konferenzräume. Die Gebäude selbst spielen mit verwobenen und verschobenen Elementen, die eine urbane Dynamik zelebrieren. Die Fassade ist ein Raster aus offenen, halbtransparenten und geschlossenen Rechtecken. Mondeal Heights ist ein internationales Geschäftszentrum, das der aufstrebenden Metropole einen neuen Akzent verleiht. Die Gebäude von Blocher Partners India bilden immer eine harmonische Einheit mit ihrer Umgebung; Gleichzeitig strahlen sie selbstbewusste Individualität aus. Das 1989 in Deutschland gegründete Unternehmen reagierte auf die wachsenden Anfragen aus Asien mit der Gründung einer Tochtergesellschaft in Delhi. Besonders für die indischen Kunden war es wichtig, ein Büro vor Ort zu haben. Die besondere Kompetenz der Architekturgruppe ist das Ineinandergreifen von Tragwerksplanung und Innenarchitektur. Dieser ganzheitliche Ansatz wird von keinem anderen Architekturbüro erreicht. Ahmedabad ist für den Inder schnell zu einer zweiten Heimat geworden Mannschaft. Auch dank HN Safal, einem der langjährigen, treuen Kunden, die hinter visionären Immobilien wie dem atemberaubend schönen Mondeal Square, dem einzigartigen Mondeal Retail Park und jetzt auch Mondeal Heights stehen. „Die engen Verbindungen haben dazu geführt, dass wir mehr Wert auf Gujarat und insbesondere auf die Stadt gelegt haben, in der wir uns zu Hause fühlen – Ahmedabad“, erklärt Dieter Blocher, Gründer und CEO. Blocher Partners India zog 2014 in die Metropole und baute sein Büro in ein selbst geplantes architektonisches Meisterwerk ein: den Mondeal Square. Ein markantes Gebäudeensemble, das – neben anderen Highlights – Indiens größte Medienfassade aufweist.

Englisches Original:

Mondeal Heights, a project of blocher partners india, is one of Ahmedabads iconic landmarks. Since it has recently won the “Trends Excellence Awards”it canalso be called “Commercial Project of 2019”. The multifunctional high-end ensemble for business on 58,000 square metres integrates itself perfectly within the city scape.Ahmedabad. With the 17-storey office building Mondeal Heights, blocher partners india has followed up Mondeal Square in 2015 with another architectural landmark in thefast-growing Indian metropolis of Ahmedabad. Recently it has won the “Trends Excellence Awards”as “Commercial Project of 2019”. The ceremony took place in Mumbai. Over the past years the awardfor innovative, inspiring and creative practices in the field of Indian architecture, interiors and design has become one of India’s most sought-after design awards. And it is not the only award, Mondeal Heights received in the past years: The charismatic project has also won the “Realty + Excellence Award”as “Design project of the Yearin 2018.The 70-metre-high towers house generous office spaces and conference rooms.The buildings themselves play with interwoven and shifted elements, which celebrate an urban dynamism. The façade is a grid of open, semi-transparent and closed rectangles. Mondeal Heights is a business centre of international standing, adding a new accent to the aspiring metropolis. The buildings of blocher partners india always form a harmonious unit with their surrounding; at the same time, they radiate self-confident individuality. Founded 1989 in Germany, the company responded to the growing requests from Asia with the foundation of a subsidiary company in Delhi. Especially for the Indian clients it was important to have an office on location. The special competence of the architectural group is the interlocking of structural design and interior design. This holistic approach is hardly reached by any other architectural firm. Ahmedabad has quickly become a second home for the Indian team. Also thanks to HN Safal, one of the long-time, loyal clients which stand behind visionary real estates like the breathtakingly beautiful Mondeal Square, the one-of-a-kind Mondeal Retail Park –and now also Mondeal Heights. “The close connections led us to lay more emphasis on Gujarat and especially on the city where we feel at home –Ahmedabad”, Dieter Blocher, Founder and CEO, explains. blocher partners india moved to the metropolis in 2014 –and incorporated their office into a self-planned architectural masterpiece: Mondeal Square. A striking building ensemble that –amongst other highlights –boasts with India’s largest media façade.

Bau-Wertschöpfungskette – der Hebel für das Weltklima!

Faszinierend wie sich die bekanntlich eher träge Wertschöpfungskette-Bau gerade schüttelt und aus dem Winterschlaf der letzten Jahrzehnte erwacht! Sowohl die erste digital BAU 2020 Messe vor wenigen Wochen in Köln als auch der BIM Live Kongress von BIMobject vergangene Woche in Malmö (Schweden) haben eindrücklich gezeigt, wie sich eine Revolution am Horizont zusammenbraut. Endlich wird der Baubranche bewusst, dass die Erstellung und die Nutzung von Gebäuden mit Abstand den größten Hebel für die Nachhaltigkeit im Umgang mit den limitierten Ressourcen unseres Planeten ist. Denn ca. 30% des CO2-Fußabdrucks und 90% der stofflichen Ressourcennutzung wird durch Gebäude verursacht. Diesen Hebel zu nutzen und den Ressourceneinsatz und die Materialwahl bewusst zu optimieren ist die zwingende Verpflichtung aller Beteiligten!

Unternehmen auf den verschiedensten Wertschöpfungsstufen bieten und nutzen digitale Lösungen die vor wenigen Jahren noch als utopische Science-Fiction galten:

  • Künstliche Intelligenz kreiert parametrisiert alternative Raumkörper für ganze Quartierentwicklungen, welche zugleich im Hinblick auf Mikro-Klima, Windgeschwindigkeiten, Beschattung und Nutzungseffizienz simuliert und bewertet werden.
  • Digital hinterlegte Modulare Bauelemente und Konfiguratoren lassen in bis dato kaum vorstellbarer Geschwindigkeit und Detaillierung die ausführungsnahe Planung von Objekten zu.
  • Daten aus dem zentralen Planungsmodell steuern die Vorkonfektionierung und JIT-Belieferung ganzer Module auf die Baustelle.
  • Raumklima- und Belichtungssimulationen optimieren frühzeitig das Wohlbefinden der Nutzer und den Energieaufwand das spezifische Wohlfühlklima zu erhalten.
  • Der Klima-Fußabdruck und der Energieaufwand von Baustoffen und Komponenten wird im digitalen Planungsmodell in BIM hinterlegt und die Materialwahl dahingehend optimiert.

Am Beispiel des letzten Punktes wird klar, dass Hersteller, die diese Daten nicht mal zur Verfügung stellen können, zukünftig nicht mehr berücksichtigt werden. Sie sind nicht mehr im „relevant set!“ Markterfolg gelingt durch Differenzierung in diesen Parametern zu glänzen und den CO2-Fußabdruck durch nachwachsende Rohstoffe – Stichwort Holz – idealer Weise sogar mit einem negativen Vorzeichen zu versehen.

Nachhaltigkeit, Total Cost of Ownership und Life Cycle Value sind heute bereits wichtige Kriterien nach denen private Bauherren und insbesondere auch renditeorientierte Investoren Entscheidungen treffen! In Zukunft werden es die zentralen Kriterien sein, denn wir können es uns einfach nicht leisten sofern kurz- (Besteuerung nach Fußabdruck) als auch langfristig (Kosten der Klimakatastrophe) diese Parameter zu ignorieren. Diese Revolution anzunehmen, zu gestalten, sie als Chance der Weiterentwicklung und als Beitrag zur Rettung unserer Lebensumstände zu begreifen, ist die Verpflichtung der alle an der Wertschöpfungskette-Bau beteiligten nachkommen müssen!

Marktstudie von BFS und REInvest: Kooperativ ausgerichteten ambulanten Gesundheitsimmobilien gehört die Zukunft

* Kooperative Gesundheitsimmobilien wie Ärztehäuser und Medizinische Versorgungszentren lösen immer mehr Einzelarztpraxen ab
* Regulatorik im Gesundheitswesen stellt hohe Anforderungen an Investoren
* Gute regionale Marktkenntnis, Kommunikationsstärke mit der Ärzteschaft und umfassende Versorgungsanalysen reduzieren Investitionsrisiken

Das Kompetenzzentrum Gesundheitswirtschaft der BFS Service GmbH und REInvest Asset Management S.A. haben heute ihre Marktstudie über ambulante Gesundheitsimmobilien veröffentlicht. Die Studie analysiert umfassend aktuelle Investitionsmöglichkeiten in Gesundheitsimmobilien. Sie basiert auf Interviews mit Experten aus der Immobilienwirtschaft, der gesundheitswirtschaftlichen Versorgungsforschung und der Medizin. Prof. Dr. Natalie Pomorin vom Essener Forschungsinstitut für Medizinmanagement hat die Studie wissenschaftlich begleitet. Ziel der Untersuchung war es, innerhalb der ambulanten Gesundheitsversorgung ausgewählte Formen von Gesundheitsimmobilien zu differenzieren und Anforderungen an erfolgreiche Investitionen in der Asset-Klasse „Ambulante Gesundheitsimmobilien“ zu ermitteln.

„Wir sehen großes Potenzial für kooperativ ausgerichtete Gesundheitsimmobilien der ambulanten Versorgung. Um die Spreu vom Weizen zu trennen, sind detaillierte Marktkenntnisse unbedingt erforderlich“, erklärt Jens Dreckmann, Leiter des Kompetenzzentrums Gesundheitswirtschaft der BFS Service.

„Ambulante Gesundheitsimmobilien sind in den vergangenen Jahren zunehmend in den Fokus der Anlagestrategien institutioneller Investoren gerückt. Das ist nachvollziehbar, denn Gesundheitsimmobilien bieten gerade auch auf lange Sicht stabile Einnahmen mit meist überdurchschnittlich bonitätsstarken und langfristigen Mietern. Auf der anderen Seite gelten sie als Spezialimmobilien, die aufgrund der spezifischen Nutzerkonstellation an die Expertise der Investoren erhöhte Anforderungen stellen“, sagt Stephan Böttger, Fondsmanager bei REInvest. Hinzu komme eine Vielzahl regulatorischer und regionalspezifischer Besonderheiten, die es im Rahmen eines Investments stets zu berücksichtigen gelte. Folglich seien grundlegende Kenntnisse der Marktstruktur für erfolgreiche Investitionsprojekte zwingend erforderlich. Mit der Studie von BFS Service GmbH und REInvest Asset Management S.A. liegt nun eine entsprechende Analyse vor.

Trend hin zu kooperativen Gesundheitsimmobilien wie MVZ

Im Marktsegment der ambulanten Gesundheitsimmobilien existieren zahlreiche Unsicherheiten im Umgang mit Investitionsobjekten. Zunächst wurde das Marktumfeld analysiert und ein Trend weg von der klassischen Einzelarztpraxis hin zu kooperativen Strukturen festgestellt. Von 2008 bis 2018 gab es demnach einen Rückgang der hausärztlichen Einzelarztpraxen um rund 19 Prozent auf 26.668. Die Zahl der Facharztpraxen nahm im selben Zeitraum um 13 Prozent auf 30.589 ab. Gleichzeitig gab es ein Wachstum von 260 Prozent der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) von 1.206 auf 3.173 bis zum Jahr 2018.

Veränderungen in ambulanter medizinischer Versorgung führt zu steigendem Investitionsbedarf

Die Veränderungstrends in der ambulanten medizinischen Versorgung haben zu einer steigenden Marktdynamik geführt. Treiber sind hier die deutlich gestiegenen ambulanten Behandlungen versus stationärer Aufenthalte, der medizinisch-technische Fortschritt mit einem immer größer werdenden Einsatz kostenintensiver technischer Ausstattung sowie die steigenden Anforderungen an eine interdisziplinäre medizinische Behandlung. Auch die demografische Altersentwicklung ist ein Hauptfaktor. Waren 1950 nur rund 10 Prozent der Deutschen über 65 Jahre alt, so sind es heute über 20 Prozent und im Jahr 2060 könnten es nach Prognosen rund 30 Prozent sein. Entsprechend steigt der medizinische Versorgungsbedarf.

Zentralisierung von medizinischen Leistungen in Ballungsgebieten

Einhergehend mit der zunehmenden Urbanisierung findet auch eine Zentrenbildung medizinischer Angebote in Ballungsräumen statt. Diese Entwicklungen führen gemeinsam mit den allgemeinen Trends hin zu einem zunehmenden Bedarf an kooperativen Einrichtungen in der ambulanten Gesundheitsversorgung.

Neue Medizinergenerationen setzen verstärkt auf Festanstellungen und Kooperationen

Die nachrückenden Medizinergenerationen bevorzugen aufgrund einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch beispielsweise feste Arbeitszeiten und der zunehmenden Aversion vor den wirtschaftlichen Risiken der Selbständigkeit immer mehr die Festanstellung. Entsprechend stieg der Anteil angestellter Ärzte in der vertragsärztlichen Versorgung von 4 Prozent im Jahr 2007 auf 20 Prozent im Jahr 2018. Auch der Trend der Teilzeitarbeit ist klar erkennbar. So hat der Umfang von Ärzten in Teilzeit zwischen 2009 und 2018 von 4 % auf 24 % zugenommen.

Wichtig sind bei Investitionen die Beachtung rechtlicher und regulatorischer Anforderungen

Maßgeblich sind bei den rechtlichen Rahmenbedingungen die einschlägigen Rechtsvorschriften, wie beispielsweise das Sozialgesetzbuch V, der Bundesmantelvertrag Ärzte oder die Zulassungsverordnung für Vertragsärzte. Darüber hinaus sind die jeweiligen Regelungen der zuständigen Krankenversicherung zu berücksichtigen. Diese Spielregeln sind auch für potenzielle Investments in Gesundheitsimmobilien von erheblicher Bedeutung. Die niedergelassenen Ärzte weisen als potenzielle Mieterklientel keineswegs eine vergleichbare Mobilität in Standortfragen auf, wie andere Berufsgruppen und es sind zumeist nennenswerte Vorlaufzeiten einzuplanen. Zudem gilt es, die entsprechenden Zulassungsbeschränkungen zu berücksichtigen und das Vorgehen der Zulassungsausschüsse zu kennen.

Zunahme der Investitionstätigkeit: Aber was sind die Investitionsobjekte?

Im Fokus institutioneller Anleger stehen eigenständige Immobilien mit überwiegend ärztlicher Nutzung. Solche Einrichtungen finden sich aber in unterschiedlichster Bezeichnung am Markt, wie sich exemplarisch bereits für den Raum Hamburg zeigt:

Eine Definition und Differenzierung der Begrifflichkeiten ist nur bedingt möglich. Zur Abgrenzung einer Assetklasse gegenüber alternativen Investitionsportfolios ist eine Differenzierung der Einrichtungsformen jedoch notwendig. Anhand einer Abstraktion der Versorgungsformen auf der übergeordneten Ebene der „ambulanten Gesundheitsimmobilie“ mit einer weiteren Differenzierung in Anlehnung an das vorgefundene medizinische Portfolio, lässt sich dennoch ein Strukturierungsansatz für diese Spezialimmobilienform determinieren der grundsätzlich zu einer Vereinheitlichung der Begriffsverwendung beitragen kann.

Fazit

Ambulante Gesundheitsimmobilien sind aufgrund des demografisch bedingten Marktwachstums, der steigenden Nachfrage in der nicht stationären medizinischen Versorgung, dem Anstellungstrend der Ärzte und damit dem Rückgang der Einzelpraxen sowie der Zunahme kooperativer Versorgungstrukturen und weiterer Einflussfaktoren ein Wachstumsmarkt.

Tragende Systemelemente mit Fußbodenheizung – Knauf Integral

Fußbodenheizungen gelten heutzutage als Standard im hochwertigen Wohnraum. Was sich im Neubau leicht realisieren lässt, ist bei der Sanierung historischer Gebäude oder bei einem Dachgeschossausbau eine Herausforderung. Knauf Integral bietet mit GIFAfloor PRESTO und GIFAfloor KLIMA die Möglichkeit der Integration einer warmwasserführenden Fußbodenheizung auch auf einer Holzbalkendecke mit geringer Aufbauhöhe.

Kautschukboden trifft Teppichfliese: Im Sedus „Smart Office“ unterstützen nora und Interface ein positives Büroumfeld

Ein Umfeld, das individuelle Arbeitsprozesse und Anforderungen der Mitarbeiter unterstützt – das stand bei der Gestaltung der neuen Firmenzentrale des Büroeinrichters Sedus im Vordergrund. Das „Smart Office“ wurde nach aktuellen Architektur- und Designprinzipien konzipiert, drei kreisförmig angeordnete Zonen schaffen eine Mischung aus Offenheit und Geborgenheit.

Beim Boden entschieden sich Architekten und Nutzer für eine Kombination aus nora Kautschukböden und modularen Interface Teppichfliesen – eine harmonische Ergänzung für die Optik und eine optimale Kombination für die Akustik.

4,9 Tonnen Kohlendioxid pro Mitarbeiter: Architektur- und Beratungsunternehmen CSMM errechnet seinen ökologischen Fussabdruck

4,9 Tonnen Kohlendioxid pro Mitarbeiter: Architektur- und Beratungsunternehmen CSMM errechnet seinen ökologischen Fussabdruck

Energieverbrauch, benutzte Technik, Druck, Verpflegung und Mobilität fließen in komplexes Berechnungsystem ein / Geschäftsführer Timo Brehme: „Wir können CO₂-Austoß durch den Schutz lebender Biomasse ausgleichen“

München, 4. März 2020. Vom Arbeitsweg über die tägliche Tasse Kaffee bis zum Ausdruck von Arbeitsmaterial: Im Zuge der aktuellen Klimadebatte wollte das Münchner Architektur- und Consultingbüro CSMM wissen, wie eigentlich die CO₂-Bilanz des eigenen Unternehmens aussieht. Dafür hat es zusammen mit der Umweltschutzorganisation Wilderness International umfangreiche Berechnungen angestellt. Die Summe der Treibhausgasemissionen beträgt für das Unternehmen CSMM demnach pro Jahr rund 293 Tonnen Kohlendioxid. Das entspricht rund 4,9 Tonnen pro Mitarbeiter. Timo Brehme, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von CSMM – architecture matters: „Klimaschutz geht uns alle an und weit über das Bekenntnis oder die Teilnahme am Klimastreik hinaus. Wir haben uns daher entschlossen, Verantwortung für unseren Naturverbrauch zu übernehmen.“ Um die 293 Tonnen auszugleichen, helfen die Münchner Architekten, intakte Naturräume zu bewahren und unterstützen Aufforstungsprojekte.

Der weitestgehende Verzicht auf Flugreisen, sparsamer Papierverbrauch oder Ökostrom waren dem Münchner Unternehmen, das sich auf die Kreation von New-Work-Arbeitswelten spezialisiert hat, nicht genug. Deswegen hat es sich entschlossen, seinen konkreten Naturverbrauch zu eruieren. „Wir beschäftigen uns von Berufswegen mit der Frage, wie wir morgen arbeiten werden. Wie sieht die Zukunft der Arbeit aus? Die Frage, die sich aber immer dringlicher stellt: Hat unser Planet überhaupt eine Zukunft, wenn wir den Klimaschutz nicht ernster nehmen?“, erläutert Brehme, der mit seinem Unternehmen im Münchner Werksviertel Quartier bezogen hat.

Anhand eines komplexen Berechnungsverfahrens hat das Unternehmen daher über alle vier Standorte hinweg jeden einzelnen Bereich des Unternehmens bis ins kleinste Detail auf seinen Treibhausgasausstoß durchleuchten lassen. Das Ergebnis: Auf den Komplex Mobilität entfallen mit 38 Prozent der größte Teil der Emissionen, gefolgt von Inventar und Bestand mit 30 Prozent. Brehme: „Als aktives Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) war es für unsere Geschäftsführung logisch, die Klimaproblematik am eigenen Unternehmen anzugehen und den ökologischen Fußabdruck zu errechnen.“ Dieser erfasst alle Ressourcen, die für den Alltag benötigt werden – inklusive deren Auswirkungen auf Klima und Umwelt.

Zur Berechnung setzt die Stiftung und Umweltschutzorganisation Wilderness International auf das anerkannte System der Emissionsfaktoren. Mit diesen lässt sich auf Grundlage gegebener Verbrauchswerte, wie zum Beispiel dem Stromverbrauch in Kilowattstunden, die Menge der Treibhausgase in CO₂-Äquivalenten (CO₂e) herausfinden. Dazu ermittelten alle Mitarbeiter von CSMM für die vier Standorte die Daten zu Wärme und Strom, zum Geräte-Inventar, Druck und Versand sowie Verpflegung und Veranstaltungen. Jeder einzelne brachte neben den Dienstreisen auch seine jeweiligen Arbeitswege mit ein. Wilderness International kalkulierte daraus präzise den tatsächlichen Naturverbrauch. „Wir waren positiv überrascht, dass wir insbesondere beim Strom-, Wärme- und Kälteverbrauch sehr gut abschneiden im Vergleich zu Unternehmen unserer Größe. Nun arbeiten wir unser bestehendes Konzept dahingehend weiter aus, wie wir noch besser werden können.“

Basierend auf den Ergebnissen weiß CSMM nun, wie es seinen CO2-Ausstoß ausgleichen kann – und zwar durch den Schutz lebender Biomasse in den von Wilderness International erworbenen Waldflächen. Zusätzlich engagiert sich das Unternehmen beim Aufforsten, da es nur mit dem Schützen der vorhandenen Urwälder noch nicht zu einer Abkühlung des Klimas kommen würde.

Umgang mit dem nicht Vermeidbaren: Wer arbeitet, produziert Emissionen

Nun hoffen die Münchner auf Nachahmer. „Wir wollen zeigen, dass Umweltschutz und Wirtschaft miteinander vereinbar sind. Nicht alle Emissionen sind vermeidbar, aber sie lassen sich kompensieren, indem man unter anderem noch intakte Naturräume bewahrt. Beispielsweise ist das mit einer Waldpatenschaft möglich. Wir verfolgen diesen Ansatz bereits seit 2016 in Kooperation mit Wilderness International“, erklärt Brehme weiter. Die Stiftung engagiert sich für den Schutz besonders wertvoller, bedrohter Wildnisgebiete und kauft aktuell alten temperierten Regenwald im Toba Valley an der Westküste Kanadas zum Naturschutz auf.

Dieser ist nicht nur der artenreichste Wald der Nordhalbkugel, sondern weist auch eine der höchsten CO₂-Speicherkapazitäten weltweit auf: Wissenschaftliche Untersuchungen in Zusammenarbeit mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig haben ergeben, dass der temperierte Regenwald auf einer Fläche von 128 Quadratmetern in den Schutzgebieten 13 Tonnen CO₂ bindet. Damit ist der temperierte Regenwald mit seinen riesigen Urwaldbäumen und seinen Aufsitzerpflanzen Weltmeister darin, Kohlendioxid zu binden und zu senken. Ansonsten braucht es im Normalfall 80 ausgewachsene Bäume, um einen Tonne CO2 zu binden. Im Falle der Münchner CSMM GmbH wären dies gut 23.000 Bäume. Timo Brehme: „Diesen Zahlen nach kompensieren wir nicht nur unsere Emissionen – arbeiten sozusagen klimaneutral, sondern leisten über dies hinaus einen konkreten Beitrag, um weitere Umweltauswirkungen auszugleichen.“

Wald sichert die Lebensgrundlage

Bäume produzieren weltweit betrachtet den Großteil des lebenswichtigen Sauerstoffs, sie sichern somit die Lebensgrundlage des Menschen. Außerdem filtern Wälder den Großteil des Feinstaubes aus Industrie- und Autoabgasen aus der Atmosphäre, sie reinigen das Wasser in den Bächen und Flüssen. Innerhalb der vergangenen 120 Jahre wurden weltweit mehr als 80 Prozent der temperierten Regenwälder abgeholzt, wobei das gespeicherte Kohlenstoffdioxid in die Atmosphäre freigesetzt und die biodiversen Lebensräume zerstört wurden. Durch den Kauf dieser temperierten Regenwälder werden sie rechtssicher geschützt und langfristig vor der Abholzung bewahrt.

Metsä Wood: Wie kann Nachhaltigkeit im Bauwesen erreicht werden, ohne die Effizienz zu beeinträchtigen? Die Initiative Hybrid City ist ein Aufruf zur Innovation.

Die Initiative Hybrid City von Metsä Woodsoll Wege finden, das Bauwesen nachhaltiger und durch die Anwendung bestehender Baumethoden trotzdem effizient zu gestalten. Die Verbesserung der Nachhaltigkeit ist ein Muss: Das Bauwesen allein verbraucht 50 % der globalen Ressourcen. Der Wandel wird jedoch nur stattfinden, wenn die Effizienz der Bauunternehmen dabei nicht beeinträchtigt wird. Die Welt braucht einen Plan B.

Konventionell eingesetzte Materialien wie Beton und Stahl dominieren in der Bauindustrie, Das Bauwesen allein verbraucht die Hälfte der weltweiten Ressourcen und verursacht 30 % aller CO2-Emissionen verursacht.  Verantwortungsvolle Bauunternehmen spüren den Druck, der wachsenden Nachfrage nach nachhaltigerem Bauen gerecht zu werden. Die Lösung, die die Effizienz nicht beeinträchtigt, ist die Hybridbauweise: Modularer Holzbau, der Holz mit anderen Baumaterialien praktisch kombiniert.

„Bauunternehmen sind überfordert, wenn sie zur selben Zeit sowohl die Materialien als auch die Methoden des Bauens ändern sollen, um die Nachhaltigkeit im Bauwesen zu verbessern. Die Ergebnisse kann man nicht gerade großartig nennen,” sagt Mikko Saavalainen, SVP, Business Development bei Metsä Wood. “Stattdessen müssen wir Wege finden, den Unternehmen in der Übergangsphase dabei zu helfen, nachhaltige Bauelemente zu entwickeln, die sich an derzeitige Baumethoden anpassen. Die Lösung heißt Hybrid.“

Ein berühmter Architekt behauptet „Hybrid-Städte sind bessere Städte“ – Aus gutem Grund:

Jedes Baumaterial hat seine Vorteile, aber Holz ist das einzige Material, das Kohlenstoff speichert. Der für das Sirius-Gebäude in Sidney berühmte Architekt Tao Gofers betont, dass Bauen nachhaltiger wird, indem Ingenieurholzwerkstoffe wie Kerto®LVL-Furnierschichtholz anstelle von nicht erneuerbaren Materialien verwendet werden.

Oftmals könnten bis zu 25 % dieser Materialien problemlos durch Kerto® LVL-Furnierschichtholz ersetzt werden. Das Ergebnis wäre nicht nur schön sondern auch nachhaltig, denn Holz ist ein effektiver und ästhetischer Werkstoff. Ich bin überzeugt, dass Holzelemente ein wesentlicher Bestandteil der besseren Städte der Zukunft sein werden – der hybriden Städte“, sagt Gofers.

Die innovativste Hybridkonstruktions-Idee wird mit einem Preisgeld von € 10.000 ausgezeichnet.

Metsä Wood lädt Bauingenieure und Bauunternehmen ein, einer Initiative beizutreten, um weltbeste Methoden des Bauens zu entdecken: effizienter, nachhaltiger, modular und praktisch.

Zugang zur Hybrid City Challenge erhalten Sie über die Open Source Wood -Plattform. Teilnehmer suchen sich ein bestehendes mehrstöckiges Gebäude aus, das nicht aus Holzwerkstoffen gebaut wurde, wählen ein in diesem Gebäude verwendetes Element aus, und überarbeiten es mit Kerto® LVL-Furnierschichtholz als Hauptwerkstoff.

Einsendeschluss für Beiträge ist der 31. Mai 2020, wonach eine Expertengruppe der Open Source Wood-Gemeinschaft die Gewinner wählt. Die innovativste Lösung gewinnt € 10.000. Die Zweit- und Drittplatzierten werden mit jeweils € 5.000 ausgezeichnet.

Weitere Informationen zu Plan B finden Sie hier: Hybrid City Challenge

Steigende Nutzung von Erdwärme macht Millionen-Investition notwendig

Lauterach, 4. März 2020 – Um der starken Nachfrage nach ökologischer Energieversorgung aus dem Boden nachzukommen, hat i+R geotech ein zweites Gerät für Erdsondenbohrungen angeschafft. Dafür hat die i+R-Tochter auch drei zusätzliche, speziell ausgebildete Mitarbeiter eingestellt. Die neue Maschine eignet sich für Großprojekte wie auch für kleine Baustellen und Sanierungen. Beim Wohnbauprojekt „Seeblick“ in Lochau bohrt sie bis in 215 Meter Tiefe.

Insgesamt investierte i+R geotech eine Million Euro in die Erweiterung des Maschinenparks. Grund ist die gute Auftragslage. „Gerade in Vorarlberg entscheiden sich immer mehr Bauherren für nachhaltige Energiequellen. Die angestrebte Energieautonomie Vorarlberg sowie Landes- und Bundesförderungen wie ‚Raus aus Öl‘ haben die Nachfrage nach Erdwärmepumpen zusätzlich gesteigert“, erklärt Geschäftsbereichsleiter Roland Satzger.

Das neue Gerät des deutschen Herstellers Nordmeyer eignet sich aufgrund seiner kompakten Bauweise insbesondere für kleinere Baustellen und Nachrüstungen bestehender Gebäude. Und es zeichnet sich selbst durch hohe Energieeffizienz aus. „Die 270 PS starke Maschine und auch der neue Kompressor erfüllen die neueste Abgasnorm und halten damit auch weit strengeren Kriterien wie den aktuellen österreichischen Vorgaben stand. Es ist das zurzeit modernste Bohrgerät, das im Land im Einsatz ist“, ergänzt Satzger nicht ohne Stolz. Im Einsatz ist die Neuanschaffung derzeit beim Wohnbauprojekt „Seeblick“ in Lochau Süd. Dort wurde das Gerät am 3. März eingeweiht.

Drei speziell ausgebildete Mitarbeiter

„Das ist keine Maschine von der Stange und nicht einfach zu bedienen. Deshalb haben wir zusätzlich drei speziell ausgebildete Geräteführer abgestellt, die unsere beiden Bohrgeräte überall einsetzen können“, sagt Roland Satzger.

Über i+R geotech

Das Tochterunternehmen der Lauteracher i+R Gruppe ist auf Erdwärme- und Brunnenbohrungen spezialisiert. Erdsonden dienen der Nutzung von Erdwärme zum Heizen und Kühlen und eignen sich für neue und bestehende Industrie-, Gewerbe- und Wohnbauten. i+R geotech ist in Vorarlberg und im Bodenseeraum tätig. Aufgrund der Geologie sind hier Bohrungen bis zu 300 Meter Tiefe möglich.

Als Vorarlberger Geothermie-Bohrunternehmen ist i+R geotech berechtigt, Bohrungen – neben Österreich und der Schweiz – auch in ganz Deutschland durchzuführen. Die Zertifizierung durch den deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches DVGW erfolgte im Juli 2019. i+R geotech beschäftigt neun Mitarbeiter und führt jährlich 350 Bohrungen durch. Der Jahresumsatz beträgt 2,5 Millionen Euro.

DG-IS veröffentlicht Akademieprogramm für Schadenssanierer und Schadensmanager

DG-IS veröffentlicht Akademieprogramm für Schadenssanierer und Schadensmanager

·49 meist mehrtägige Seminare und Kurse für Zertifizierungen

·Verband liefert Rüstzeug für mangelfreie Schadenbehebung und reibungslose
Schadenabwicklung

Bünde, 20. Februar 2020. Die Deutsche Gütegemeinschaft ImmobilienSchadenService AG (DG-IS) hat ihr neues Akademieprogramm veröffentlicht. Das Programm richtet sich an Fachleute des Sanierungsgewerbes, von SHK-Betrieben aber auch an Sachverständige sowie Makler und Mitarbeiter im Schadenmanagement bei Versicherungen.

DGIS-Vorstand Lothar Droste: „Wir sind sicher, mit unserem Ausbildungsprogramm den Betrieben das nötige Rüstzeug für eine mangelfreie Schadenbeseitigung und eine finanziell reibungslose Schadenabwicklung zu liefern. Deshalb sprechen wir mit unserem Angebot auch ganz bewusst Makler und Sach-Versicherer an. Eine unsachgemäße Bearbeitung insbesondere von Wasserschäden kann zu sehr kostspieligen Folgeproblemen führen.“

Ausbildung in zwei Blöcken, Zertifizierung durch neutrale Instanzen

Im ersten Block vermitteln die DG-IS-Ausbilder das Basiswissen rund um die Beseitigung von Brand- und Wasserschäden, sowie die notwendigen Kenntnisse für den Hygiene-Inspektor nach der Richtlinie 3151 vom Verband der Schadenversicherer (VdS). Die Zertifizierungen hierfür erfolgen durch den TÜV Rheinland. Den korrekten Umgang mit mykologischen Direktanalysen zertifiziert die DG-IS für den dänischen Anbieter Mycometer A/S.

Der zweite Block besteht aus Fortbildungskursen zur Re-Zertifizierung. Diese Fortbildungen für bereits zertifizierte Fachkräfte finden in Deutschland, Österreich, Kroatien und auf Mallorca statt. Zertifizierer ist auch hier der TÜV Rheinland.

Neben dem theoretischen Teil erhalten die Aus- und Fortbildungsteilnehmer auch praktische Kenntnisse. Dazu betreibt die DG-IS ein eigenes Schadenhaus, in dem konkrete Schadensituationen nachgestellt werden, wie zum Beispiel überflutete Keller oder Brandschäden in Verbindung mit Löschwasser.

Das Akademie-Programm umfasst insgesamt 49 mehrtägige Termine. Eine detaillierte Übersicht zu allen Kursangeboten steht auf der DG-IS-Internetseite http://www.immobilienschadenservice.de/Berufsakademie/#kurse zum Download bereit.

Ein modulares Stadion aus Holz für viele Generationen

Das Interesse von Fußballvereinen und der FIFA an Öko-Stadien ist enorm. Rubner Holzbau entwickelte dafür ein modulares Stadion-Konzept, bei dem sich die Ausführung individuell gestaltet und sich den ändernden Anforderungen der Klubs anpasst. Im kanadischen Ort Langford wurde innerhalb von fünf Monaten so eine zukunftsweisende Spielstätte mit geringer Umweltbelastung gebaut.

„Mit unserem Konzept des modularen Stadionbaus leisten wir nicht nur einen Beitrag zur Reduktion der Treibhausgase, sondern wir realisieren weltweit Projekte, bei denen sich die Sitzplatztribünen problemlos erweitern lassen. Unsere umweltgerechten Stadien passen sich so gesehen den sich ändernden Anforderungen der Fußballklubs an, wenn diese beispielsweise auf- oder absteigen“, erklärt Rubner Holzbau-Geschäftsführer Peter Rosatti.

Innerhalb von wenigen Monaten wird ein modulares Öko-Stadion von Rubner Holzbau in Zusammenarbeit mit Bear Stadium errichtet. Neben dem mühelosen Sitzplatzausbau, der auch während einer laufenden Saison stattfinden kann, können die bestehenden Stadionbauten komplett demontiert und an einem anderen Ort wieder aufgebaut werden. Dadurch amortisiert sich das Bauvorhaben binnen weniger Jahre. Diese beträchtliche Flexibilität findet sich auch in den architektonischen Möglichkeiten wieder. Holz-Kombinationen mit anderen Materialien wie Glas oder Alu sorgen für eine optische Bereicherung.

Die modularen Stadien aus Holz entsprechen den UEFA- und FIFA-Normen. Sie erfüllen den laufenden FIFA-Nachhaltigkeitsplan und unterstützen die Initiative Climate Control Now von Klimaschutzinitiativen, die sich für die Eindämmung des Klimawandels einsetzen. Sämtliche Bauten sind barrierfrei ausgelegt und berücksichtigen Zutrittseinrichtungen mit Drehkreuzen, Sicherheitssysteme mit Überwachungskamera oder Lautsprechern sowie Werbeflächen.

„Wir erstellen eine Machbarkeitsstudie, in der die Kosten und die spezifischen Anforderungen bereits integriert sind. Danach planen und produzieren wir die Bauteile, die wir zum Stadion-Standort liefern und montieren. Regional ansässige Betriebe erledigen vorab die Erdarbeiten, errichten in Abstimmung die Fundamente sowie die Installationsarbeiten“, skizziert Geschäftsführer Rosatti den Projektablauf.

Zuletzt sorgte das in nur fünf Monaten entworfen und errichtete Westhills Stadion im kanadischen Ort Langford für einige Beachtung. Modular und mit geringer Umweltbelastung gebaut, bietet die neue, zukunftsweisende Spielstätte rund 5.500 Zusehern Platz, wobei ein weiterer Ausbau um 2.500 Sitzplätze in diesem Frühjahr geplant ist. Rubner Holzbau verwendete dafür zertifiziertes Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Dabei verbessert das Brettschichtholz die strukturellen Fähigkeiten und ermöglicht innovative Konstruktionen mit hocheffizienten, technischen Lösungen. Diese nachhaltige Wahl – Brettschichtholz-Konstruktion anstelle von Stahlbeton oder Stahl – verringert die Treibhausgasemissionen und den Energieverbrauch erheblich, wobei das Stadion-Projekt speziell auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Sportvereine zugeschnitten wurde.

In den letzten Jahren wurden so zahlreiche Sporthallen- und Fußballstadion-Projekte realisiert und damit die große Erfahrung im Sportanlagenbau oftmals bewiesen. Anlässlich der Endrunde der UEFA U19-Europameisterschaft im ungarischen Felcsút wurde eine außergewöhnliche Stadionüberdachung mit 3.500 Bogenbindern und 30 m langen Hauptträgern errichtet. Für das „Dino Manuzzi“-Stadion in Cesena wurde die Tribüne erneuert. Dabei verbesserte die Ausnutzung der bestehenden Stufen und die Anordnung von treppenförmig profilierten Hauptträgern die Sicht von den Rängen mit den 5.000 Sitzplätzen enorm.

„Als eines der führenden Ingenieurholzbau-Unternehmen realisieren wir mit unserer Kompetenz weltweit kundenspezifische Projekte, die speziell auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten sind. So gesehen agieren wir termintreu, zukunftsorientiert und äußerst dynamisch wie es einem Fußballklub entspricht“, hält Rubner Holzbau-Geschäftsführer Rosatti abschließend fest.

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