Kategorie: Aktuelles

„Urbanes Wohnen im Minutentakt“

Beim 4. Kongress „FrankfurtRheinMain baut! – Urbanes Wohnen im Minutentakt “ am Mittwoch, den 26. Juni 2019, im Congress Park Hanau (Schloßplatz 1, 63450 Hanau) geht es vor allem um verdichtetes Bauen und um die Verbindung zwischen Wohnen und Verkehrswegen. Über die Frage, wie verbinden wir Wohnen, Arbeiten und Freizeit in unserer polyzentrischen Region, ohne diese zu zersiedeln und wie bleiben wir – möglichst im Minutentakt – mobil, ohne unsere Natur übermäßig zu belasten?

Darüber diskutieren unter anderem Jens Deutschendorf, Staatssekretär im Hessischen Wirtschaftsministerium, Thomas Horn, Verbandsdirektor des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain, Gerald Lipka, Geschäftsführer des BFW Landesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen und Dr. Axel Tausendpfund, Verbandsdirektor des Verbandes der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft. Mehr Informationen finden Sie unter www.region-frankfurt.de/frm_baut.

Terminhinweis_FRM_baut_2019

FRM_baut_2019_Einladung

 

Abschlüsse für berufliche Bildung müssen verständlich bleiben

Kabinett beschließt beim Gesetzesentwurf zur Modernisierung und Stärkung der beruflichen Bildung (BBiMoG) weitere Berufsabschlussbezeichnungen, die zu Unsicherheiten beim Verbraucher führen können.

 

Die Bundesarchitektenkammer e.V. (BAK) begrüßt das Ziel der Bundesregierung, die duale Berufsbildung zu modernisieren und attraktiver zu gestalten. Insbesondere Digitalisierung, Integration von Zuwanderern und Geflüchteten, aber auch die gesellschaftliche Teilhabe von Jugendlichen mit schlechteren Startchancen sollten mit dem BBiMoG gefördert werden.

 

Die geplante Einführung der neuen Abschlussbezeichnungen „Bachelor Professional“ und „Master Professional“ birgt allerdings eine große Verwechselungsgefahr mit den Studienabschlüssen des akademischen Bachelor-Master-System. Denn mit diesen Begriffen werden unterschiedliche Fähigkeiten nahezu identisch verschlagwortet. Dies wird zu einer Verunsicherung bei jungen Menschen und bei Arbeitgebern führen. Berufspraktische Kompetenzen werden begrifflich mit akademischen Kompetenzen vermischt.

 

„Berufs- und Studienabschlüsse müssen erkennbar und verständlich bleiben, statt anerkannte und vertraute System der beruflichen Bildung unnötig zu schwächen. Wir sehen die Einführung neuer beruflicher Abschlussbezeichnungen „Geprüfte/r Berufsspezialist“, „Bachelor Professional“ und „Master Professional“ sehr kritisch. Der Verbraucher kann nur schwer erkennen, welche Qualifikationen sich nun tatsächlich hinter diesen Abschlussbezeichnungen verbergen,“ kritisiert die Präsidentin der Bundesarchitekten-kammer Barbara Ettinger-Brinckmann.

„Es steht zu befürchten, dass in der Praxis der Zusatz „Professional“ nicht immer angegeben wird. Ähnliches erleben wir bereits bei der Führung des akademischen Grades durch Absolventen der Studiengänge Architektur, Innen- und Landschaftsarchitektur sowie Stadtplanung im Konflikt mit der geschützten Berufsbezeichnung Architekt, Innen-, Landschaftsarchitekt und Stadtplaner.“

 

Das bestehende System der Fortbildungsbezeichnungen sollte daher weitestgehend beibehalten werden, um eine hohe Transparenz und Akzeptanz auf dem Arbeitsmarkt aber auch beim Kunden/Auftraggeber zu erzielen. Die Verwendung der Begriffe „Bachelor“ und „Master“ sollte den Hochschulen vorbehalten bleiben.

 

ALLPLAN Österreich ist Hauptsponsor der openBIM-Praxistage 2019

Veranstaltungsreihe startet am 18. September 2019 in Wien.

Salzburg, 15. Mai 2019 – Zum ersten Mal findet im Herbst 2019 in Kooperation mit SOLID und buildingSMART Österreich eine Veranstaltungsreihe statt, bei der das Thema openBIM im Zentrum steht. Der Fokus liegt auf Praxisberichten und Workflows rund um die digitale Arbeitsmethode sowie dem intensiven Austausch untereinander.

„openBIM ist bereits Realität. Mit der IFC4.0-Schnittstelle von buildingSMART sind alle Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit aller Disziplinen im Bau- und Baunebengewerbe geschaffen“, erklärt Alfred Wanschou, Geschäftsführer von ALLPLAN Österreich. „Bei der Veranstaltungsreihe wollen wir aufzeigen, wo Handlungsbedarf besteht und wie BIM im Live-Betrieb funktioniert. Ich selbst bin Teil der Zeichenbrett-Generation und habe den Übergang vom händischen Zeichen zu 2D und 3D realisiert. BIM sehe ich allenfalls als weiteren Schritt und möchte damit allen Mut machen, die noch zögern, sich mit der Methode auseinanderzusetzen“, so Wanschou weiter.

Vielfalt durch Praxisbeispiele

Der openBIM Praxistag richtet sich an Architekten, Ingenieure, Planer und Techniker. Die Redner sind allesamt ausgewiesene BIM-Experten, die spannende Einblicke, Herausforderungen und Trends vorstellen, zum Beispiel, wie openBIM in der Praxis realisiert werden kann und welche Anforderungen damit einher gehen. Auf Basis ihrer Erfahrungen werden Mehrwerte von openBIM anhand konkreter Praxisbeispiele aus dem Hoch- und Tiefbau sowie dem Infrastrukturbau aufgezeigt.

Aus der NEMETSCHEK-Gruppe präsentieren Nevaris, Bluebeam, SCIA und DDS sowie der Branchenpartner docu tools gemeinsam mit ALLPLAN Österreich ein BIM-Projekt. Dabei werden die unterschiedlichen Prozessschritte erläutert – vom Entwurf/Planung über den Datenaustausch, die Mengen- und Massenermittlung, die Ausschreibung/Vergabe und die Bemusterung bis hin zur statischen Berechnung und Bewehrung sowie der Haustechnik und dem Facility Management.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion diskutieren die Referenten zum Abschluss die zuvor gezeigten Möglichkeiten und Potenziale von openBIM für Anwender.

Weitere Informationen und Anmeldung: www.openbim-praxistag.at. Wenn Sie sich bis Ende Juni 2019 anmelden, erhalten Sie die Tickets zum vergünstigten Preis.

Riesenwandgemälde realisiert

Ein Gesicht, das Geschichten erzählt

Eine alte Dame zieht in Mannheim derzeit alle Blicke auf sich. Seit dem Spätsommer 2016 blickt „Vera“ von einem Hochhaus in der Brandenburger Straße in die Ferne. Wer von Nord-Osten kommend in die Stadt hineinfährt, dem fällt das eindrucksvolle Porträt unweigerlich ins Auge. Das riesige Wandgemälde zieht sich über 13 Stockwerke und ist 43 Meter hoch. Doch nicht nur die schiere Größe des Murals beeindruckt, sondern auch die Ausdruckskraft eines Gesichts, das unübersehbar vom Leben gezeichnet ist.

Echte Gesichter als Kontrast zur urbanen Masse
Hinter dem Werk steckt Künstler Hendrik Beikirch, der sich mit seinen weltweit zu findenden, überlebensgroßen Porträts einen Namen gemacht hat. Er will Gesichter zeigen, die Geschichten erzählen und so ein Gegenüber zur anonymen, urbanen Masse schaffen: „Irgendwie sind diese Gesichter selbst gezeichnet, zerfurcht und oft auch ermüdet. Jedoch mit einem ihnen innewohnenden Stolz, einer Zuversicht“, erzählt er. „Meine Intention war es, ein Porträt zu schaffen, das einem – eigentlich unbekannt – doch vertraut erscheint.“ Das Porträt von „Vera“ zeichnete Beikirch auf einer Reise durch Sibirien. Im Rahmen des Stadt.Wand.Kunst-Projekts, das die Stadt in eine öffentliche Galerie verwandeln will, brachte er es nun nach Mannheim. Der größte Reiz dabei war für ihn, eine Gestaltung zu entwickeln, die mit der besonderen Architektur des Gebäudes harmoniert. Die Fassade des Hochhauses wird durch vertikale Balkonreihen unterteilt: „Ein Porträt so zu platzieren, dass es trotz der Aufteilung in drei Abschnitte funktioniert, war die Hauptschwierigkeit“, so der Künstler – und betont, dass ein Gemälde dieser Größenordnung nur im Team zu realisieren war.

60 Beteiligte, ein halbes Jahr Vorbereitung
Mehr als 60 Beteiligte trugen ihren Teil zu dem Mammutprojekt bei, das über ein halbes Jahr Vorbereitungs- und einen Monat Umsetzungszeit beanspruchte. Die Koordination aller Beteiligten lag bei Projektleiter Sebastian Bader vom Kulturzentrum Alte Feuerwache in Mannheim, das Stadt.Wand.Kunst initiiert hat. Mit dem Projekt hatte er alle Hände voll zu tun: „Ein Wandgemälde in dieser Dimension bringt alleine einen personalen Aufwand mit sich, den wir bei früheren Arbeiten so nicht hatten“, sagt er. „Aber dafür haben wir jetzt nicht nur ein Werk eines echten Graffiti-Urgesteins in Mannheim, sondern unseres Wissens nach auch noch das größte Mural Deutschlands.“

Bevor der Künstler mit seiner Arbeit am Gebäude loslegen konnte, waren allerdings einige Vorarbeiten am Gebäude mit seinen 900 Quadratmetern Blechfassade und 600 Quadratmetern Betonuntergrund zu treffen. Der verantwortliche Malermeister Sebastian Krippl wandte sich vor Beginn der Arbeiten an Caparol. „Auch wenn es bewährte Aufbauempfehlungen gibt, ist jeder Untergrund individuell zu bewerten“, erzählt Maler- und Lackierermeister Jan Chong-Su Leonhardt. Er nahm für das Projekt eine Untergrundbewertung vor und sprach auf dieser Basis eine Aufbauempfehlung aus.

L+T Sporthaus in Osnabrück

L&T eröffnet das innovativste Sporthaus Europas
Surfen, Höhentraining und ein einzigartiges Shoppingerlebnis mitten in Osnabrück

L+T hat sein neues Sporthaus eröffnet und strahlt damit weit über die Grenzen der Stadt Osnabrück hinaus. „Wir bieten nicht mehr nur Einkaufsmöglichkeiten an, sondern sehen uns auch als Teil der Freizeitindustrie. Wir sind Publikumsmagnet und Treffpunkt für die ganze Region – egal ob jung oder alt. Das ist unsere Vision, die hinter dem neuen Sporthaus steht“, beschreibt Mark Rauschen, Geschäftsführer von L&T, die Strategie des Unternehmens. Dabei betont er: „Der Bau des Sporthauses ist unser klares Bekenntnis zu Osnabrück, von dem die gesamte Innenstadt profitieren wird. Denn wir können unsere Rolle als Oberzentrum nur dann langfristig sichern, wenn wir es schaffen, auch Menschen aus weiter entfernten Orten nach Osnabrück zu locken.“

Auf einer Fläche von 5 000 m² verfolgt das Unternehmen mit einer harmonischen Mischung aus Test- und Freizeitzonen, Ruhebereichen, Verkaufsflächen und einem 900 m² großen Fitness-Bereich das Ziel, einen Ort zu schaffen, an dem sich Menschen gerne aufhalten und einander treffen. Der Bau des fünfgeschossigen Gebäudes war ebenso anspruchsvoll wie die Zielsetzung des Modehauses. Die MBN Bau AG hat den Spezialtiefbau und Rohbau für den modernen Anbau erstellt.

Neben der außergewöhnlichen Grundform des Gebäudes gehören die kleine Arena und das 7,5 x 16 m große Wellenbecken im Untergeschoss zu den Glanzlichtern des Gebäudes. Auf einer stehenden Welle können Interessierte unabhängig von Wind und Wetter surfen und z. B. Sportgeräte und -bekleidung vor Ort testen. Die Arena ist flexibel nutzbar, weil sich das Wellenbecken abdecken und die Fläche für Basketball, Badminton und weitere Sportarten und Veranstaltungen nutzen lässt. Das ist in Deutschland einzigartig.

Wonach suchen Sie?