Kategorie: Events

„Wir sind dabei“ – Die BAU-IT bleibt der BAU auch 2021 treu

„Wir sind dabei“:
Die BAU-IT bleibt der BAU auch 2021 treu
Allen schlechten Nachrichten zum Trotz: Die Weltleitmesse BAU steht rund ein halbes Jahr vor Messebeginn gut da. Die 18 Messehallen sind zu Dreivierteln fest gebucht. Das entspricht dem Niveau von vor zwei Jahren. So ist die Nachfrage aus dem Ausland größer denn je. Fakt ist auch: Absagen – vorrangig deutscher Hersteller – stehen Ausstellungsbereiche gegenüber, die wie eine Wand hinter der BAU stehen und bei denen die Nachfrage teilweise größer ist als die zur Verfügung stehenden Flächen. Das gilt auch für den Bereich der BAU-IT, deren Unternehmen klar zugunsten der BAU Stellung beziehen. Die eindeutige Botschaft: Wir sind dabei! Wir brauchen die BAU!

780 Jahre Messe Frankfurt – und das Geschäft startet wieder

Am 11. Juli 1240 stellte Kaiser Friedrich II. das Messe-Privileg für Frankfurt am Main aus und markierte damit die Geburtsstunde der Messe Frankfurt. 780 Jahre später blickt das Unternehmen zurück auf eine bewegte Geschichte, in der sich die Messe in Frankfurt vom mittelalterlichen Marktplatz zum Global Player entwickelt hat – und dabei neben Erfolgen auch so manche Krise erlebte und bewältigte.

 

„Die Messe ist Impulsgeber für die Entwicklung unserer Stadt“, so Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Peter Feldmann zum Messejubiläum. „Nirgends sind Messe- und Stadtgeschichte so eng miteinander verbunden wie in Frankfurt. Das durch Kaiser Friedrich II. urkundliche Messeprivileg bildete den historischen Ursprung zu einer fortdauernden Erfolgsgeschichte, die ihren Anfang vor 780 Jahren rund um den Römer nahm. Aus den damaligen Anfängen entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte die größte operierende Messegesellschaft weltweit.  Aber auch nach erfolgreichen 780 Jahren bleibt die Messe ihrer gewachsenen Tradition aus Handel und Internationalität in ihrer Heimatstadt Frankfurt treu.“

 

Unmittelbar nach dem 780-jährigen Jubiläum der Messe Frankfurt finden nach dem mehrmonatigen weltweiten Lockdown wieder die ersten Fachmessen statt. Den Auftakt bildet die Intertextile Shenzhen Apparel Fabrics, die am 15. Juli 2020 in China startet. Die Fachmesse gehört zum Netzwerk von rund 50 internationalen Textilveranstaltungen der Messe Frankfurt, zu dem seit Juni dieses Jahres auch die Frankfurt Fashion Week zählt. Auch in Deutschland fahren Messen wieder hoch – unter strenger Einhaltung von ausgefeilten Sicherheits- und Hygienevorkehrungen. Kleinere Events finden bereits wieder auf dem Gelände in Frankfurt statt, und auch Fachmessen sind in Kürze geplant: den Anfang macht die Nordstil im September in Hamburg, gefolgt von der Frankfurter Buchmesse im Oktober. Für zahlreiche der weltweit verschobenen Eigenveranstaltungen der Messe Frankfurt sind Ersatztermine noch im Jahr 2020 geplant.

 

„Wir freuen uns sehr darüber, dass die persönliche Begegnung auf unseren Plattformen wieder Stück für Stück möglich sein wird. Die weltweite Wiederaufnahme des Veranstaltungsbetriebs zeigt, wie flexibel wir bei der Messe Frankfurt auf Herausforderungen reagieren können. Angepasst an die jeweiligen Vorschriften sind wir in der Lage – sowohl regional, national, europäisch, international – weltweit unseren Kunden die angemessene Bühne zu bieten“, sagt Wolfang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt. „In den letzten 780 Jahren hat sich immer wieder gezeigt, wie wichtig Messen gerade in Krisenzeiten sind, um eine wirtschaftliche Erholung zu fördern. Und von unseren Kunden erhalten wir deutliche Signale, dass Begegnungen und Dialoge im echten Leben unverzichtbar sind.“

 

Ein Blick zurück in die Geschichte zeigt, dass sich Messen als Spiegel der Wirtschaft immer wieder mit Krisensituationen konfrontiert sehen. So musste beispielsweise bereits im Jahr 1635 die damalige Frühjahrsmesse in Frankfurt ausfallen – Gründe hierfür waren die Auswirkungen des Dreißigjährigen Kriegs in Verbindung mit dem Ausbruch der Pest in Frankfurt. Schon damals gehörten zu den Maßnahmen zur Eindämmung von Seuchen die Grenzschließung, Gesundheitszeugnisse, Passwesen, Ein- und Ausreisekontrollen und Quarantänemaßnahmen. Wie wichtig Messen jedoch als zentrales Element der Wirtschaftsentwicklung sind, war schon damals bekannt. So begannen beispielsweise auch unmittelbar nach Ende des Ersten Weltkriegs die Vorbereitungen für die Internationale Einfuhrmesse, die im Oktober 1919 stattfand, gefolgt von der Frühjahresmesse 1920. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Messegelände zu rund 95 Prozent zerstört. Der direkte Wiederaufbau galt als wichtiges Signal für den Messestandort Frankfurt. Mit der Frankfurter Messe im Oktober 1948 wurde der Messebetrieb fortgesetzt, zum Teil noch in provisorischen Leichtbauhallen, Zelten und unter freiem Himmel.

 

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Herbstmesse in Frankfurt im Jahr 1949. Copyright: Messe Frankfurt GmbH

 

72 Jahre später stellt die weltweite Verbreitung des Corona-Virus seit Beginn des Jahres die Veranstaltungsbranche erneut vor Herausforderungen. „Die Messelandschaft wird sich im Zuge der Corona-Krise verändern“, so Marzin. „Themen wie Digitalisierung und Sicherheit werden dabei eine zentrale Rolle spielen. Der größte Erfolgsfaktor der Messebranche bleibt jedoch die persönliche Begegnung, für die wir seit 780 Jahren mit den Plattformen der Messe Frankfurt einen Rahmen schaffen. Denn das Bedürfnis nach persönlichen Kontakten ist in der aktuellen Zeit noch stärker vorhanden, als zuvor.“

 

Messe Frankfurt will bereits 2023 wieder Umsatzniveau von 2019 erreichen

 

Die Messe Frankfurt blickt optimistisch in die Zukunft. „Wir wollen 2023 wieder das Umsatzniveau des Geschäftsjahres 2019 erreichen“, betonte Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, heute auf der Unternehmenspressekonferenz.

 

„Die Stärke des Konzerns, sein solides und strategisch kluges Wirtschaften und Investieren, bewährt sich heute mehr denn je. Ausdrücklich begrüße ich die antizyklischen Investitionen, sei es in den Standort, aktuell mit der Halle 5, oder in die Stärkung des weltweiten Veranstaltungsportfolios“, hob der Aufsichtsratsvorsitzende der Messe Frankfurt, Oberbürgermeister Peter Feldmann, hervor. In der zweiten Jahreshälfte will die Messe Frankfurt ihren Messebetrieb strukturiert geplant wieder hochfahren. Mit einem ausgefeilten Schutz- und Hygienekonzept setzt die Buchmesse im Oktober am Standort Frankfurt den Startschuss, gefolgt von Formnext und Hypermotion. Anfang September findet die Nordstil in Hamburg statt, die SPS im November in Nürnberg. Zuversichtlich ist die Messe Frankfurt auch hinsichtlich ihres Auslandsgeschäfts. In China gehen ab Mitte Juli Eigenveranstaltungen wieder an den Start. Für viele der verschobenen Veranstaltungen konnten noch in diesem Jahr Ersatztermine gefunden werden.

 

„Der temporäre Lockdown im Messegeschäft ist für die Messe Frankfurt kein unternehmerischer Stillstand“, so Marzin. Das Unternehmen arbeite weiter an seiner Zukunft, stelle sich auf Veränderungen ein und richte seine Produkte danach aus. Trotz massiver Mittelabflüsse im Ausnahmejahr 2020 verfügt die Messe Frankfurt über eine ausreichende Liquidität, um die aktuelle Situation zu meistern. „Wir sind in der Lage, durch Finanzierungsmaßnahmen unsere Liquiditätsreserven zu erhöhen“, so Marzin. Eine risikoreduzierte strategische Unternehmensführung in der vergangenen Dekade sowie nachhaltiges Wachstum sind wesentliche Stärken in der Krise.

 

„Im Geschäftsjahr 2019 konnten neue Bestmarken erreicht werden: So beträgt der Umsatz der Unternehmensgruppe nach finaler Vorlage der Unternehmenskennziffern 736 Millionen Euro. Im Jahr 2018 waren es 718 Millionen Euro. Der Konzernjahresüberschuss liegt bei rund 48 Millionen Euro, trotz zusätzlicher Drohverlustrückstellungen von 20 Millionen Euro“, freut sich Oberbürgermeister Feldmann über die positive Bilanz des vergangenen Geschäftsjahres. Unter dem Dach der Messe Frankfurt fanden weltweit 423 Veranstaltungen mit 5,1 Millionen Besuchern statt. Das sind 300.000 Besucher mehr als im Vorjahr.

 

„Durch die Corona-Krise wird die Messelandschaft sich weiterentwickeln und die Messe Frankfurt wird daran partizipieren“, ist Marzin überzeugt. Dabei werde auch die Digitalisierung eine wichtige Rolle spielen, aber ebenso Weiterentwicklungen im Bereich Sicherheit.

 

„Für unsere Kunden sind Online-Plattformen wie das Order- und Datenmanagement-Portal Nextrade mit einer digitalen 24/7-Geschäftsbeziehung sowie Conzoom Solutions schon heute eine wichtige Ergänzung, um ihr stationäres Geschäft anzukurbeln“, betonte Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. Für die aufgrund der Corona-Krise verschobenen Veranstaltungen bietet die Messe Frankfurt ihren Kunden in diesem Jahr weltweit eine Reihe von digitalen Ergänzungsformaten an. „Die vergangenen Wochen haben gezeigt, wie relevant eine gute IT-Struktur ist. Das betrifft die Kommunikationskanäle des Unternehmens genauso wie zeitgemäße Angebote von digitalen Plattformen für unsere Kunden“, ergänzte Uwe Behm, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. Die Messe Frankfurt wird ihr Geschäftsmodell rund um virtuelle beziehungsweise hybride Module forcieren und die Relevanz und Reichweite ihrer Veranstaltungen weiter erhöhen.

 

Ihre Kernkompetenzen baut die Messe Frankfurt an ihrem Heimatstandort und weltweit aus. Aktuell sind für dieses und das kommende Geschäftsjahr 18 neue Veranstaltungen geplant. Ab 2021 wird Frankfurt zum hochattraktiven und relevanten Standort für das internationale Modegeschäft: Die Fashion Week zieht von Berlin an den Main. „Mit den drei in ihrem Bereich jeweils größten Modemessen Europas Premium, Seek und Neonyt, den Konferenzen FashionSustain und FashionTech und über 2.000 Designern, Brands und Modeunternehmen werden wir ein komplett neues Ecosystem präsentieren“, freute sich Braun. „Die Frankfurt Fashion Week wird unser Texpertise-Portfolio mit rund 60 globalen Plattformen entlang der gesamten textilen Wertschöpfungskette entscheidend bereichern“, so Braun.

 

Am Heimatstandort verlaufen die Arbeiten an der Halle 5 planmäßig. An der Schnittstelle zum Congress Center, das technisch und optisch modernisiert wurde, wird die neue Halle nach ihrer Fertigstellung 2023 attraktiv in das Kongressgeschäft auf dem Gelände eingebunden sein. „Wir investieren langfristig und nachhaltig große Summen in unseren Heimatstandort. Der Neubau spiegelt nicht zuletzt unsere Verantwortung auch für künftige Generationen wider“, betonte Behm. Der Vertrag mit dem Generalunternehmen Zech Bau wurde Anfang März unterschrieben. Die Messe Frankfurt ist damit die einzige Messegesellschaft, der es gelungen ist, ein Generalunternehmen zu verpflichten.

 

Messen und Kongresse werden wie bereits in der Vergangenheit nach schweren Finanz- und Weltwirtschaftskrisen einen wesentlichen Beitrag zur Beschleunigung der wirtschaftlichen Erholung und Prosperität leisten. Davon ist die Messe Frankfurt überzeugt. „Mit unseren weltweiten Veranstaltungen wird die Unternehmensgruppe maßgeblich wirtschaftsfördernd tätig sein“, so Marzin.

Velux sagt Messeauftritt bei der BAU 2021 ab

Hamburg, Juni 2020. Velux Deutschland wird im kommenden Jahr nicht an der Messe BAU teilnehmen. „Niemals hätten wir gedacht, einmal vor so einer Entscheidung zu stehen und die Teilnahme auszusetzen“, erklärt Jacob Madsen, Geschäftsführer Velux Deutschland. Das betrifft auch den Unternehmensbereich Velux Commercial, der ebenfalls auf die Teilnahme verzichten wird.

„Im Wechsel mit der Dach+Holz ist die Messe BAU für Velux das größte jährliche Event, um unsere Neuheiten vorzustellen und uns mit unseren Kunden auszutauschen“, so Jacob Madsen. „Dies soll auch weiterhin so bleiben. Aber die Herausforderungen in Verbindung mit Corona sind noch nicht überwunden und die schwer vorhersehbare Entwicklung lässt derzeit keine andere Entscheidung zu, als den Auftritt abzusagen.“ Um die gute Auftragslage zu sichern, beziehungsweise zusätzliche Aufträge zu generieren, liegt der weitere Fokus darauf, mit Hilfe des neu gestalteten Partnerprogramms für Handwerker, den Velux Experten, Aufträge zu generieren und Endkunden zum Austausch von alten Dachfenstern zu animieren. Dazu hat das Unternehmen gerade eine nationale Radio- und Online-Kampagne gestartet, die zusammen mit den Velux Experten in den kommenden Wochen und Monaten weiter verstärkt werden soll. Das erfordert in dieser besonderen Zeit sowohl im Vertrieb als auch im Marketing eine besondere Fokussierung.

Natürlich steht Velux allen Geschäftspartnern und Kunden mit seinen Kundenbetreuern gerne im direkten Gespräch zu Verfügung.

Die neue internationale Buchmesse EUROLIT

Am 29. Juli 2020 öffnet die neue EUROLIT ihre virtuellen Tore. Der neue exklusive Messe-Treffpunkt für Verlage, Agenten, AutorInnen und LeserInnen!  An schön gestalteten Messeständen erwarten die Besucher zahlreiche Informationen über aktuelle Bücher, Leseproben, Kataloge, Pressematerial und vor allem persönliche Gespräche mit Verlagsmitarbeitern und Autoren im Lifechat.  Dazu gibt es ein Rahmenprogramm mit jeder Menge Lesungen und andere Attraktionen. Im Rahmen der Messe wird der EUROLIT Preis in den Kategorien Belletristik, Sachbuch und Fachbuch verliehen.

  • Vom 29.7. bis zum 2.8.2020  jeden Tag 24 Stunden Bücher, Bücher, Bücher
  • Für Besucher ist der Eintritt kostenlos
  • Jeder Austeller kann seine Stände individuell gestalten
  • Topwerbeplätze nur in beschränkter Zahl – rasch handeln!
  • Frühbucherrabatt für rasch Entschlossene bis zum 25.06.2020.

Weitere Informationen zur EUROLIT Buchmesse bekommen Sie direkt unter
https://eurolit.online

Frankfurter Messegelände fährt hoch

Frankfurter Messegelände fährt hoch

 

Behutsam und unter strenger Einhaltung von ausgefeilten Sicherheitsvorkehrungen können in Frankfurt wieder Messen, Kongresse und Tagungen mit mehr als 100 Personen stattfinden.

 

Hierzu kommentiert Volker Bouffier, Ministerpräsident des Landes Hessen: „Messen sind Marketing- und Kommunikationsplattformen für Industrie und Handel. Hier kommen Vertragsabschlüsse in Höhe von vielen Milliarden Euro zustande. Hier wird Wissen ausgetauscht, und die Wirtschaft unseres Landes wird angekurbelt. Genau das ist in der aktuellen Corona-Krise erforderlich.“

 

Peter Feldmann, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt, sagt: „Unser Messegelände ist in jeder Hinsicht ein Aushängeschild für die gesamte Stadt. Und wenn hier bald wieder Veranstaltungen – wie unsere traditionelle Frankfurter Buchmesse – stattfinden, sorgt das für Umsätze in Hotels, Gastronomie, Taxibetrieben und bei vielen anderen Unternehmen. Nicht zuletzt werden dadurch auch Steuereinnahmen generiert und vor allem viele Arbeitsplätze gesichert.“

 

Bei der Messe Frankfurt herrscht Zuversicht. „Wenngleich noch nicht abzusehen ist, wie sich beispielsweise Reisevorschriften und -bedingungen entwickeln, freuen wir uns sehr, dass die Buchmesse 2020 stattfinden kann. Dies ist aus unserer Sicht eine Entscheidung mit richtungsweisendem Charakter für die Veranstaltungsindustrie und für die Wirtschaft im Allgemeinen“, sagt Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt. Sein für das Gastmessegeschäft sowie den Geländebetrieb verantwortliche Kollege in der Geschäftsführung, Uwe Behm, ergänzt: „Gemeinsam mit unserer medizinischen Fachberatung und im engen Schulterschluss mit dem Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt sowie mit der Unterstützung der Landesregierung haben wir ein ausgefeiltes Schutz- und Hygienekonzept zur Durchführung von Fachmessen und -kongressen auf dem Gelände der Messe Frankfurt entwickelt.“

 

Oberstes Gebot bei der Messe Frankfurt sei laut Geschäftsführung der Messe Frankfurt die Sicherheit und die Gesunderhaltung aller Mitarbeiter, Aussteller und Besucher. Das Frankfurter Messegelände biete mit seiner Gesamtfläche von rund 600.000 Quadratmetern – das entspricht 84 Fußballfeldern – ausreichend Platz für viele Menschen, bei gleichzeitiger Einhaltung von erforderlichen Sicherheitsabständen. Zum einen empfangen Messen und Kongresse verantwortungsbewusste Menschen mit geschäftlichem Interesse, zum anderen können die Besucher mit einem professionellem Crowdmanagement und einer aktiven Führung vorausschauend gesteuert werden. Hinzu kommen ein professionelles Hygienemanagement unter medizinischer Fachberatung und die Bereitstellung von großen Mengen an Frischluft in den hohen und weitläufigen Messehallen. Die gesamte Hallenluft könne bis zu fünf Mal pro Stunde durch Frischluft ausgetauscht werden.

 

Zu den Maßnahmen gehören auch Bereitstellung von Schutzausrüstung wie Mund- und Nasen-Schutz, Desinfektionsmittel etc. und die Sicherstellung einer medizinischen Versorgung und ärztlichen Fachberatung. Weiterhin werden die Intervalle der Gebäudereinigung intensiviert und Mitarbeiter, Hostessen, Aufzugsführer, Service- und Gastronomiepersonal geschult.

 

Es erfolgt eine umfangreiche Vollregistrierung aller Veranstaltungsteilnehmer, die maximale Besuchermenge ist limitiert.

Tickets werden zu definierten Tagen bzw. anhand von Einlass-Zeitfenstern ausgestellt. Eine zusätzliche Belastung des ÖPNV wird vermieden durch die Anreiseempfehlung mit dem Pkw sowie großzügige Parkierung und Verkehrsangebote. Nahe Kontakte werden durch kontaktlose Zutrittskontrollen, elektronische Zutrittskarten und elektronische Bezahlung vermieden. Mit verbreiterten Gängen bzw. Einbahnstraßenregelungen in den Hallen wird das Abstandsgebot eingehalten. „Gedränge und Enge wird es mit unserem Schutzkonzept in den Frankfurter Messehallen nicht geben!“ betont Behm.

 

Mittels der vielfältigen Maßnahmen wird das Schutz- und Hygienekonzept der Messe Frankfurt in Anlehnung an die aktuelle Corona Schutzverordnung des Landes Hessen der gegenwärtigen Lage mehr als gerecht. Nach wie vor ist die Situation volatil und nicht verlässlich zu prognostizieren. Daher ist die Messe Frankfurt selbstverständlich auch darauf vorbereitet, in enger Abstimmung mit den Behörden bei Notwendigkeit zusätzliche Maßnahmen wie z.B. Temperaturscreening an den Eingängen zu ergreifen. Die aktuelle, verlässliche Entscheidung für die Durchführung von Fachmessen und

-kongressen auf dem Gelände der Messe Frankfurt bildet einen erhellenden Lichtblick für zukünftige persönliche geschäftliche Begegnungen und Erfolge sowie für das Erleben von Produkten.

Operation Edelstein von Johannes Gehrke Eine Fiktion aus den 80ern sieht Handys, Computer und Corona vorraus

Die Vision eines Künstlers – Johannes Gehrke ist in den 80er Jahren Student an der Kunstakademie Düsseldorf. Dort ersann er die Erzählung Operation Edelstein, die sich wie eine Blaupause der Entwicklungen der realen Welt in den vergangenen 40 Jahren liest. Handys, Globalisierung, Digitalisierung, Corona, aber auch das Zusammenrücken der Menschen in Zeiten der Pandemie beschreibt Gehrke auf 24 handgezeichneten Blättern der Operation Edelstein.

Begleitend zu den Zeichnungen entstanden einzigartige Skulpturen, die bereits mehrfach in Ausstellungen zu sehen waren. Das Museum Villa Rot, das Kunstmuseum Bonn und die TZR Galerie Düsseldorf sind Stationen der Operation Edelstein.

Johannes Gehrke
„Operation Edelstein“, 2015
26 Faksimile Drucke je 84 x 59 cm in handbemalter Box
Mappenwerk in einer Auflage von 24 Exemplaren

6000,00 Euro

 

Unsere Mappe birgt alle 24 Episoden der Geschichte als Faksimile Druck. Der Deckel ist jeweils vom Künstler handbemalt.

Bei Fragen zu Kauf, Transport oder Rahmung:
+49 211 93366035 oder +49 177 4576602

WAS FÜR EIN ZIRKUS!

ARTISTISCHE HÖCHSTLEISTUNGEN IN DEN SWAR OVSKI KRISTALLWELTEN

In den Swarovski Kristallwelten gewährt der legendäre Circus Roncalli im Juli und August einen Blick hinter die Kulissen der Zirkuswelt. Waghalsige Akrobaten und Illusionisten machen den Garten des Riesen zur Manege. Zur Eröffnung war Zirkusdirektor Bernhard Paul samt Tochter Lili Paul-Roncalli vor Ort. In der Zirkusmanege schaffen bunte Kulissen, aufwändige Kostüme und spektakuläre Höchstleistungen für wenige Stunden eine eigene, magische Welt für die Besucher. Was aber, wenn die Zirkusmanege der weitläufige Garten der Swarovski Kristallwelten ist und die Showtime der ganze Sommer? Stefan Isser, Geschäftsführer der D. Swarovski Tourism Services GmbH, über die Magie der diesjährigen Sommerinszenierung: „Die Artisten des Circus Roncalli faszinieren einerseits mit ihren Darbietungen, die von herausragender Körperbeherrschung bis zu subtilen Illusionen eine bunte Vielfalt ihres Könnens zeigen. Andererseits haben die Besucher die Möglichkeit, den Künstlern über die Schulter zu blicken und so selbst in die Zirkuswelt einzutauchen.“
SCHWINDELERREGENDE HOCHSEILAKROBATIK
Wer im Juli und August in die Swarovski Kristallwelten kommt, entdeckt schon von weitem den Hochseilartisten Freddy Nock. In 25 Metern Höhe tanzt der Schweizer über den Garten und die Kristallwolke und hat auf der Strecke von knapp 300 Metern auch ein kristallines Fahrrad dabei. Am Boden bleibt Schlangenfrau Lili Paul-Roncalli, beeindruckt aber nicht weniger mit ihren Verbiegungskünsten und ihrer Körperbeherrschung– stilecht gekleidet in ein Kostüm auf dem Swarovski Kristalle funkeln.
DIE ZIRKUSFAMILIE: EIN BLICK HINTER DIE KULISSEN
Zwei Zirkuswagen aus der Sammlung von Roncalli-Direktor Bernhard Paul sind die Kulisse für die Zirkusfamilie: Geraldine Philadelphia, eine Hula Hoop Akrobatin, die mit bis zu sechs Reifen eine faszinierende Show liefert. Der Clown Devlin, der nicht nur mit seinen Tricks begeistert, sondern sein Können in einer eigenen Clownschule weitergibt – da lohnt es sich auch, abseits der Darbietung stehen zu bleiben. Die Illusionisten Thomas Thompson und Galina Hayes überraschen mit ausgefeilten Szenen, die in subtilen Ablenkungsmanövern gipfeln. Auf die Frage, ob dieser Blick hinter die Kulissen den Zirkus nicht etwas entzaubert, sagt Bernhard Paul: „Ich bin seit über 40 Jahren Zirkusdirektor und lasse mich von jeder guten Darbietung aufs Neue begeistern. Die Offenheit der Zirkusfamilie, die Kreativität und auch die Disziplin jedes einzelnen Artisten können Besucher in den Swarovski Kristallwelten ganz nahe erleben.“
ALLES DREHT SICH UM DAS NEUE KARUSSELL
Allein das Wort weckt nostalgische Erinnerungen: Karussell. Es hat aber auch etwas von Magie, wie der spanische Stardesigner Jaime Hayon mit seinem coolen „Carousel“ diese Nostalgie entstaubt und in einen zeitgemäßen Kontext stellt. Carla Rumler, Cultural Director Swarovski und Kuratorin Swarovski Kristallwelten, eröffnet noch im Juli die neueste Attraktion der Swarovski Kristallwelten: „Das Karussell ist ein Sinnbild für Unbeschwertheit und Leichtigkeit. In seiner aufregenden Neuinterpretation verbindet Jaime Hayon höchste Eleganz mit seinen einzigartigen Figuren aus einer Phantasiewelt. Bei jeder Fahrt können unsere Gäste in diese geheimnisvolle Welt eintauchen und kristalline Details entdecken.“Ab 5. Juli dreht sich das Carousel ganzjährig im Garten des Riesen.

Neue Ausgabe ist online!

Die neue Ausgabe 3-4 2019 ist online.

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Ausgabe 3-4 – 2019

Freizeittipp: Neue Sachlichkeit, Bauhaus und die Zollverein-Architektur

Architektur-Sonderführung im Bauhaus-Jahr 2019

Im Jahr 2019, also 100 Jahre nachdem Walter Gropius in Weimar die Kunstschule Bauhaus gegründet hat, ist die Zusammenführung von Kunst und Handwerk Thema auf Zollverein. Am Samstag, 10.08.2019 erklärt ein Gästeführer auf dem Welterbe die Neue Sachlichkeit und die Zollverein-Architektur den Besuchern. Die Zollverein-Architekten Fritz Schupp und Martin Kremmer setzten 1932 mit dem Bau der Zentralschachtanlage Zollverein XII neue architektonische Maßstäbe, die wegweisend für die Industriearchitektur nachfolgender Generationen wurden. Die im Stil der Neuen Sachlichkeit errichteten Stahlfachwerkgebäude brachten Zollverein nicht nur den Ruf als „schönste Zeche der Welt“ ein. Vielmehr war die neusachliche, vom Bauhaus-Gedanken beeinflusste Architektur auch Grundlage für die Entscheidung der UNESCO, die Zeche und Kokerei Zollverein 2001 als „Industriekomplex Zeche Zollverein“ in die Welterbeliste aufzunehmen.
Die Sonderführung anlässlich des Bauhaus-Jahres 2019 setzt die neusachliche Zollverein-Architektur in den Kontext der Architektur der Moderne und thematisiert gleichzeitig den Einfluss des Bauhauses auf das Werk von Fritz Schupp und Martin Kremmer.
Dabei lernen die Teilnehmer die Gebäudekomplexe der Schachtanlage XII umfassend kennen. Nach dem Prinzip, dass sich die Form an der Funktion orientieren soll, bilden die symmetrisch angeordneten Gebäude die technischen Arbeits- und Produktionsabläufe der Kohleförderung ab. Dieses auf dem Effizienzgedanken „form follows function“ fußende Prinzip verbindet Zollverein mit den zukunftsweisenden Visionen der Bauhauszeit in den 1920-er Jahren, die schließlich auch im Ruhrgebiet, dem industriellen Westen, zum Nährboden für die Moderne wurden.
Anlässlich des Bauhausjubiläums „Bauhaus 100“, das 2019 deutschlandweit gefeiert wird, ist das UNESCO- Welterbe Zollverein ein Ankerpunkt von 100 Orten der Route der Moderne.

Führung: „Neue Sachlichkeit, Bauhaus und die Zollverein-Architektur“
Termine: Sa, 10.08.2019, 14 Uhr
Dauer: 2 h
Teilnahme: 9,50 €, ermäßigt 6 €; Kinder und Jugendliche (5-17 Jahre) 6 €; Familienticket 14 € / 22 €

Treffpunkt: RUHR.VISITORCENTER Essen, UNESCO-Welterbe Zollverein, Areal A [Schacht XII], Kohlenwäsche [A14], Gelsenkirchener Straße 181, 45309 Essen
Information und Anmeldung (unbedingt erforderlich): Tel 0201 246810, besucherdienst@zollverein.de, https://zollverein.ticketfritz.de

 

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