Kategorie: Events

BAU ONLINE – Programmhighlights

  • BAU ONLINE startet am Mittwoch, 13. Januar 2021
  • Mehr als 230 Aussteller aus 28 Ländern
  • Top-Foren im Konferenzprogramm

Es ist soweit: Am Mittwoch startet die BAU ONLINE mit mehr als 230 Ausstellern aus 28 Ländern, die über 1.300 Live-Präsentationen und 3.500 1:1-Gespräche anbieten. Die Tickets sind kostenlos. Highlights im Konferenzprogramm mit 31 Foren, das in 3 Zeitzonen ausgestrahlt wird:

„Die Baubranche nach Corona“

Verändert Corona das Bauen von Morgen? Umdenken oder einfach „weiter so“ – zehn Perspektiven aus der Generalplanung. Gesundheitsbauten neu denken.

Forum Zukunft des Bauens, 13.01.2021, 11:00–12:15 MEZ

„Ressourcen und Recycling“

Cradle to Cradle-Engineering im Gebäude. Rethinking Architecture – zirkuläre Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das Recylinghaus.

Forum Zukunft des Bauens, 14.01.2021, 12:30–14:15 MEZ

„Facing the Future“

Technologien, die in den nächsten 3 bis 5 Jahren Realität werden, u.a. zu kontrollierter Komplexität, Energiemanagement, Bauen mit Holz und mit Papier

Forum Zukunft des Bauens, 15.01.2021, 13:00–15:50 MEZ

„Die Krise als Chance für den Wandel!“

Einblicke in Klimaneutralität, Digitale Transformation, Kreislaufwirtschaft, Arbeiten 4.0.

BAU TV, 13.01.2021, 10:00–10:45 MEZ

„Die Digitalisierung des Bauwesens – Lösungen für die Zukunftsfähigkeit der Branche“

Wie werden wir in Zukunft Planen und Bauen? Wie verändern Digitalisierung und Technologiewandel die Arbeitsweisen?

BAU TV, 14.01.2021, 11:00–13:00 MEZ

„Digital Village“

8 Start-ups im Wettbewerb mit Online-Voting: Concular, Cosuno, INZEPT3D, Planstack, Spacific, urbanistic, Visoplan, VOXELGRID.

BAU TV, 15.01.2021, 14:45–15:45 MEZ

„Innovationspotenziale im Bausektor durch Sensorik, Robotik und KI“

Politische Rahmenbedingungen für die digitale Transformation, Robotik in der Vorfertigung und auf der Baustelle, Digitales Bauen, Künstliche Intelligenz.

STUDIO BUND – Live aus Berlin, 13.01.2021, 12:00–13:00 Uhr MEZ

„Kollaboration – Integrative Projektabwicklung im Bauwesen“

Die Kraft des Miteinanders bei Großprojekten, Mehrparteienvertragsmodell im Bundesbau, Rolle der Versicherungen, Teambuilding.

STUDIO BUND – Live aus Berlin, 13.01.2021, 17:00–18:00 Uhr MEZ

„Bauen zu Zeiten des Klimawandels – Experiment und Effizienz“

Globale Naturgefahren und Handlungsfelder. Wie fit ist Deutschland für den Klimawandel? Planungspraxis Gründach sowie Hochwasser und Starkregen.

STUDIO BUND – Live aus Berlin, 14.01.2021, 17:00–18:00 MEZ

Fachartikel Nr. 4: Glas in der modernen Architektur

Die Weltbevölkerung wächst, verbunden mit einer zunehmenden Verstädterung und Bautätigkeit. Schon heute ist der Werkstoff Glas mit seinen vielen innovativen Eigenschaften aus der modernen Architektur nicht wegzudenken. Die vom 15. bis 18. Juni 2021 in Düsseldorf stattfindende Leitmesse glasstec greift neueste Glastrends rund um Formen, Formate und Strukturen auf.

 

Glas in der modernen Architektur

Weltweit wachsen die Städte. Bereits heute leben auf der Erde knapp 8 Milliarden Menschen. Im Jahre 2050 werden es laut diverser Projektionen rund 9,7 Milliarden Menschen sein. Der größere Teil davon lebt dann in Gebieten, die allgemein als Wachstumsregionen bezeichnet werden, also in Asien, Lateinamerika sowie auf dem afrikanischen Kontinent. Und das Gros der Menschen wird nach diesen Schätzungen in Städten und Metropolen wohnen. In den kommenden Jahren wird es auf der Erde rund 600 Millionenstädte* geben, viele davon in Asien. Dies stellt nicht nur die Architektur vor enorme Herausforderungen. Vor allem dem Werkstoff Glas kommt hier als Baustoff eine hohe Bedeutung zu. Aber die Gläser müssen multifunktional sein.

Wenn Städte wachsen, dann dehnen sie sich nicht nur in der Fläche aus, denn Grund und Boden sind oft begrenzt. Die Häuser schießen in die Höhe. In Zeiten der Globalisierung müssen Gebäudeobjekte meist internationalen Standards entsprechen, egal ob sie in Frankfurt oder Singapur gebaut werden. Ein Beispiel hierfür sind die Anforderungen an die Nachhaltigkeit – Stichwort Green Building.

Trotz hoher Standards dürfen aber die Baukosten nicht aus dem Ruder laufen. Großflächig eingesetzte Scheiben oder Glasfassaden bieten hier als Baustoff enorme Möglichkeiten, denn es lassen sich in Kombination mit dem Werkstoff Stahl teils sehr filigrane Formen für die Gebäudehülle realisieren. Allgemein gilt Glas heute in der modernen Architektur als dominierender Baustoff, der optische Akzente setzt und gleichzeitig multiple technische Funktionen bietet. Egal ob Wärme-, Sonnen- oder Schallschutz, De­signkomponente, Sicherheitsglas oder als Teil von Solaranlagen – für jede Anwendung bietet die Industrie passende Gläser mit individuell konfigurierbaren technischen Wer­ten. Besonders vor dem Hintergrund des Klimaschutzes hat energiesparendes Bauen heute in der Architektur eine sehr hohe Priorität. Auch hier kann Glas als ausfachendes Element oder als tragendes oder umhüllendes Bauteil punkten.

Unschlagbar beim Werkstoff Glas ist immer wieder das Argument der Transparenz, denn natürliches Tageslicht trägt entscheidend zum Wohlbefinden – Wellbeing – der Menschen bei. Glas wird auch zunehmend „intelligent“, denn mit Einbindung in die Hausnetzwerke lassen sich mit Gläsern beispielsweise interaktive Fassaden realisieren, die gleichermaßen nach außen wie auch innen wirken. Oder Gläser werden durch Anbindung an die Regeltechnik zur „Medien- und Schaltzentrale“, über die sich diverse Funktionen im Gebäude steuern lassen.

Neben dem eigentlichen Primärnutzen des Fensters werden von Architekten und Bauherren zunehmend differenzierte Zusatzfunktionen verlangt. Meist sind es anwen­dungsbezogene und bauphysikalische Lösungen. Allgemein spricht man heute daher zunehmend von Funktionsfenstern und -fas­saden.

 

Beispiele für innovative Glasentwicklungen

Ein ganz wichtiges Thema in der Architektur mit Glas ist die besagte Energieeffizienz. Das Projekt „cube berlin“ beispielsweise zeigt, wie sich innovative Architektur und Energieeffizienz perfekt miteinander koppeln lassen. Bei diesem Gebäude ist durch Verwendung einer hinterlüfteten Doppelfassade der Energieverbrauch geringer als bei herkömmlichen Bürogebäuden. Die Doppelfassade lässt nicht nur natürliches Tageslicht ein, sie bietet zugleich auch einen wirksamen Schutz vor (solarem) Wärmeeintrag und sie ermöglicht den Bewohnern eine natürliche Belüftung. Um eine übermäßige Aufheizung des Fassadenzwischenraumes zu vermeiden, wurden für die Außenhaut Sonnenschutzbeschichtungen und solarabsorbierende PVB-Folien verwendet. Eine weitere Herausforderung waren die strukturellen Anforderungen an das Glas. Diese erforderten das Hinzufügen einer weiteren strukturell wirksamen Zwischenfolie, die mit der solarabsorbierenden PVB-Folie kompatibel sein musste. Diese Lösung ist eine Neuentwicklung. Durch Hinzufügen der zusätzlichen strukturell wirksamen Folie wurde die Kantenstabilität erhöht und zugleich das Risiko einer Delaminierung sowie der Vergilbungsindex verringert.

Aber Glas in der modernen Architektur kann natürlich noch viel mehr. Wenn niedrige Gewichte gefordert sind, kommt künftig häufiger Vakuum-Isolierglas ins Spiel. Modernes Vakuum-Isolierglas beispielsweise besteht aus zwei mindestens je drei Millimeter dicken Scheiben, die jeweils eine hochisolierende Beschichtung erhalten und durch eine Vakuumschicht von 0,1 Millimeter voneinander getrennt sind. Dieses Glas dämmt mit einem Ug-Wert von 0,4 bis 0,7 W/(m²K) besser bzw. ebenso gut wie eine Dreifach-Wärmedämmverglasung, wiegt aber allein beim Glasanteil ein Drittel weniger und ermöglicht so deutlich schmalere Profile.

Bei Hochhäusern spielt das Thema der Fenster- und Fassadenreinigung eine wichtige Rolle. Mit selbstreinigendem Glas lassen sich hier langfristig Kosten einsparen. Pyrolytische Spezialbeschichtungen machen die Verglasung äußerst langlebig und nutzen die UV-Strahlung, um organischen Schmutz innerhalb weniger Tage zu zersetzen. Beim nächsten Regen werden die Rückstände einfach abgespült.

Geht es um Sonnenschutz in großflächigen Fassaden, sind vor allem hochselektive Verglasungen gefragt, die möglichst viel Tageslicht ins Gebäude lassen, aber die Klimalast durch effektiven Sonnenschutz minimieren. Mehrfach silberbeschichtete Gläser lassen trotz starken Sonnenschutzes viel sichtbares Tageslicht in den Raum. Mit einem Ug-Wert von 1,0 W/(m2K) bei Zweifach-Isolierglas oder 0,5 W/(m2K) bei Dreifachaufbauten schützt solch eine Verglasung vor dem Auskühlen der Räume bei kalten Temperaturen.

Um die Aspekte Tragfähigkeit und Durchbruchsicherheit geht es primär beim Verbundsicherheitsglas, das durch spezielle PVB-Folien bis zu hundertmal belastbarer wird als bei Verwendung herkömmlicher PVB-Folien. Gleichzeitig wird die Eigenfarbe des Glaslaminats selbst bei dicken Aufbauten nicht verfälscht. Unter Last weist solch ein Produkt eine vergleichsweise geringe Glasbiegung auf, wodurch es insgesamt tragfähiger ist. Unter bestimmten Bedingungen kann sogar der Vorspannprozess entfallen.

Ein ganz anders Thema ist die Transluzenz, also Blickdichtigkeit von Gläsern. Bei Gläsern mit dieser Eigenschaft können Nutzer zwischen durchsichtig oder nicht durchsichtig wählen – egal ob die Gläser im Innen- oder Außenbereich angebracht sind. Dieser Effekt lässt sich beliebig oft wiederholen, denn Flüssigkristalle, die sich in einer leitenden Schicht befinden, sorgen für den Wechsel. Sobald elektrische Spannung erzeugt wird, wechselt das Glas augenblicklich von opak zu transparent. Nach dem Ausschalten der Stromversorgung ordnen sich die Kristalle wieder neu und das Glaselement erhält wieder seine opake Glasfläche.

Your business goes digital – Conference, Aussteller-Websessions, Matchmaking

Conference, Aussteller-Websessions, Matchmaking

glasstec VIRTUAL – Das Konferenzprogramm

Drei Tage, über 20 Vorträge und zahlreiche digitale Zusatzinhalte

„Analogien – Bernd & Hilla Becher, Peter Weller, August Sander” und „Martin Rosswog: In Portugal 2009–2011” – Pressepreview am Montag, 28.9. um 11 Uhr

Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur präsentiert ab dem 28. September zwei neue Ausstellungen in ihren Räumen:

Analogien – Bernd & Hilla Becher, Peter Weller, August Sander
Photographische Industrielandschaften, Architekturen und Porträts

Eine Ausstellung der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln
in Kooperation mit dem Studio Becher und der Landeshauptstadt Düsseldorf  (Raum 1)

zeitgleich in Raum 3+4: 

Martin Rosswog: In Portugal 2009–2011,
Photographien aus Alentejo und Trás-os-Montes

Eine Ausstellung der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln,
in Zusammenarbeit mit dem Künstler

 

Laufzeit: 28.9.–8.11.2020 (ohne Eröffnung)

Pressepreview am Montag, 28. September um 11 Uhr (bitte akkreditieren Sie sich online zum Presserundgang: Zum Anmeldeformular)

 


Peter Weller:
 Marienhütte bei Eiserfeld/Sieg, 1909-1914. Courtesy Die Photographische Sammlung/
SK Stiftung Kultur, Köln in Zusammenarbeit mit dem Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein e. V.

 

Die Ausstellung „Analogien“ zeigt inhaltliche und methodische Korrespondenzen im Schaffen von Bernd und Hilla Becher, Peter Weller und August Sander auf.

Die dokumentarische Beschreibung von Industrielandschaften im Westerwald und im Siegerland findet sich im systematischen Schaffen von Peter Weller und zugleich auch in jenem von Bernd und Hilla Becher wieder, sogar motivische Analogien können veranschaulicht werden. Das Serielle ebenso wie der typologische Blick auf die Wirklichkeit kennzeichnet zudem die empathischen wie analytischen Porträtphotographien von August Sander. Von ihm werden nicht allein Handwerker- und Arbeiterporträts gezeigt, sondern auch solche, die in seiner Heimatgegend im Siegerland, so in der kleinstädtischen und industriell geprägten Ortschaft Herdorf, entstanden und weitgehend unbekannt sind.

Die Photographien von Peter Weller und August Sander, deren für diese Ausstellung ausgewählten Arbeiten in die ersten drei Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts fallen, begeisterten Bechers nachweislich bereits in den Anfängen ihrer Arbeit in den frühen 1960er-Jahren. Wellers Negativarchiv im Eigentum des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins hatten sie in Bernd Bechers Heimatort Siegen entdeckt und Sanders Erstpublikation Antlitz der Zeit (1929) war ihnen schon seit längerem zur photographischen „Pflichtlektüre“ geworden. Während Peter Weller, der sich aus freien Stücken vor allem für die Dokumentation von Bergwerken und Hüttenanlagen im Siegerland und Westerwald einsetzte, vergleichsweise weniger bekannt ist, gehört August Sander zu den großen Namen der Photographiegeschichte, eine Persönlichkeit, die ganz unmittelbar mit seinem Porträtwerk „Menschen des 20. Jahrhunderts“ in Verbindung gebracht wird.

Die Ansichten des Photographen Peter Weller (* 1868 in Hommelsberg, Kreis Altenkirchen, † in 1940 Düsseldorf) entstanden ab 1900 bis in die Anfänge des Ersten Weltkriegs (1914–1918). Sachlich präzise führte er die Berg- und Hüttenwerke vor Augen, die seinerzeit ganz wesentlich die Identität und den Stolz der Region ausmachten. Denn ihr Bodenschatz, das Eisenerz, und die daraus gewonnenen hochqualitativen Eisen- und Stahlprodukte sorgten in der Gegend über Jahrzehnte hinweg für eine hohe, auch internationale Anerkennung. Wellers Photographien, die ein anschauliches Bild der besonderen Landschaft zwischen Natur und Industrie vermitteln, sind Ansichten eines Menschen, der seine Motivwelt von Kindesbeinen an erlebt hatte und wertschätzte. Die Bedeutung Wellers Photographien, insbesondere ihre methodischen, über den reinen Regionalbezug hinausreichenden Voraussetzungen wurden seit den 1970er-Jahren erkannt. Dies vor allem dadurch, weil auf Hinweis von Bernd und Hilla Becher Ansichten von Peter Weller als Neuabzüge auf der documenta 6 (1977) einbezogen wurden.

Die Exponate von Bernd und Hilla Becher (* 1931 in Siegen, † 2007 in Rostock / * 1934 Potsdam, † 2015 Düsseldorf) gehen sämtlich auf Aufnahmen aus dem Siegerland zurück, photographiert zwischen 1961 und 1972, wobei die Entscheidung für die Ausführung der Abzüge im Format von 50 x 60 cm auf die Zeit Ende der 1980er-Jahre zurückgeht. Gezeigt werden sowohl Beispiele zum Thema der Fachwerkhäuser, als auch zu den Industrielandschaften. Die Arbeit der Bechers im Siegerland ist zu Teilen biographisch motiviert, da Bernd Becher aus Siegen stammte, und seine Bildwelt früh vom industriellen Umfeld, den komplexen Hütten- und Bergwerksanlagen dieser Gegend inspiriert war. Zunächst richtete sich ab 1959 die gemeinsame Arbeit des Künstlerpaars auf das Thema der Fachwerkhäuser aus dem industriellen Lebensumfeld, wobei die Bauten so systematisch präzise wie wirklichkeitsnah veranschaulicht werden sollten. Daraus resultierte zum einen eine formal stringente Bildsprache, zum anderen ein Bildkonvolut, das Zeugnis eines hohen Geschichtsbewusstseins ist.

Das Serielle ebenso wie der typologische Blick auf die Wirklichkeit kennzeichnet zudem die empathischen wie analytischen Porträtphotographien von August Sander (* 1876 in Herdorf, † 1964 in Köln). Von ihm werden nicht allein Bauern-, Handwerker- und Arbeiterporträts sowie Bildnisse von Kleinstädtern aus seinem Kulturwerk „Menschen des 20. Jahrhunderts“ gezeigt –  die „Jungbauern“, der „Konditor“ oder auch das Motiv „Handlanger“ sind legendär –, sondern auch solche, die in seiner Heimatgegend im Siegerland, so in der kleinstädtischen Ortschaft Herdorf, aufgenommen worden sind und für viele eine Entdeckung sind.

Biographie und Werkgenese liegen auch bei August Sander nah beieinander. So finden sich in seinem berühmten Opus Magnum „Menschen des 20. Jahrhunderts“ sehr viele Personen wiedergegeben, die er über längere Zeit kannte oder mit denen er gelegentlich sogar verwandt war. Bereits in der Frühzeit in seinem Heimatdorf Herdorf präferiert der 16‑jährige Autodidakt im Gegensatz zu vielen professionell tätigen Berufsphotographen das Porträtieren in der Natur, im Zuhause oder am Arbeitsplatz der Menschen.

Die Photographien von Peter Weller sind Neuabzüge, die unter Begutachtung von Bernd & Hilla Becher entstanden und teilweise zum ersten Mal ausgestellt werden. Die Neuabzüge, die Motive von August Sander vorstellen, entstanden in Zusammenarbeit mit dem Enkel des Photographen Gerd Sander und des Weiteren in Eigenregie der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur. Einige Sander-Motive werden in der aktuellen Ausstellung erstmals präsentiert. Die Photographien von Bernd und Hilla Becher sind Neuabzüge aus dem Studio Becher, unter der Leitung von Max Becher.

Die Ausstellung wurde vorab im Kunstarchiv Kaiserswerth (Düsseldorf) gezeigt und bekommt nun in Köln eine zweite Station, um sie einem größeren Personenkreis zugänglich zu machen. Aufgrund der anders geschnittenen Räumlichkeiten wurde die Präsentation um einige Exponate erweitert.

 

Martin Rosswog: In Portugal 2009–2011,
Photographien aus Alentejo und Trás-os-Montes


Martin Rosswog: Küche von Maria del Carmen Garcia de Figueiredo, Barrancos,
Portugal, 2009 © Martin Rosswog, VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Seit den 1980er-Jahren arbeitet der Photograph und Filmemacher Martin Rosswog (* 1950) an seinem Langzeitprojekt, das sich den Wohn- und Lebensräumen im ländlichen Bereich widmet. Mit großem persönlichem Einsatz hat Rosswog seither zahlreiche Regionen in Europa bereist, war in kleinen, teils entlegenen Dörfern und Ansiedlungen, um möglichst authentische, traditionelle landwirtschaftlich oder handwerklich geprägte Lebensweisen aufzuspüren – ohne die Einflüsse der modernen Globalisierung außer Acht zu lassen.

Die aktuelle Ausstellung zeigt eine Auswahl aus mehreren in Portugal erarbeiteten photographischen Reihen. Zwei sind in Barrancos entstanden, eine Kleinstadt in der südlichen Region Alentejo, unmittelbar an der spanischen Grenze gelegen. Die Geschichte des Alentejo, portugiesisch „jenseits des (Flusses) Tejo“, ist gekennzeichnet durch vermögende Großgrundbesitzer, in deren Diensten Landarbeiter und Tagelöhner oft unter prekären Bedingungen tätig waren. Das Klima ist vor allem im Süden sehr trocken und heiß, entsprechend aufwendig die Bearbeitung des Bodens, entsprechend karg die Ernte. Man mag angesichts Rosswogs Ansichten an „Hoffnung im Alentejo“, den Roman des Nobelpreisträgers für Literatur José Saramago denken, der am Beispiel einer Familie die Lebensverhältnisse dieser verarmten Schicht schildert. Heute hat sich die Situation vielfach verbessert, Tourismus und Investoren aus dem Ausland haben Einzug gehalten.

Auf einem Anwesen von ehemaligen Großgrundbesitzern hat Martin Rosswog eine Wohnung photographiert, die von Maria del Carmen Garcia de Figueiredo und ihrer ehemaligen Hausangestellten Maria Teresa Neves Carualho bewohnt wird. Rosswog hat in Barrancos und Umgebung insgesamt vier verschiedene Anwesen von Großgrundbesitzern umfassend dokumentiert. Im Gegensatz zu diesen reich ausgestatteten Räumen und Gebäuden, die von Wohlstand und Standesbewusstsein über Generationen zeugen, erscheint das Haus von Maria José Caçador Bergamo wesentlich bescheidener. Doch so beengt die Räume wirken, in den einfühlsamen Aufnahmen von Martin Rosswog, durch sein Gespür für Komposition und seinem Blick für Details, fächert sich ein persönlicher Kosmos mit familiären Erinnerungsstücken und Verweisen auf die alltäglichen Lebensbedingungen detailreich auf.

Zwei weitere in der Ausstellung vorgestellte Bildreihen sind in der Region Trás-os-Montes entstanden, die sich im Nordosten Portugals, an der Grenze zum spanischen Galizien befindet. Die Photographien von Martin Rosswog zeigen zwei Wohnungen in den kleinen Bergdörfern Vale de Algoso und Vilar Chá. Das „Land hinter den Bergen“ hat historisch eine andere wirtschaftliche Struktur als der Alentejo im Süden. Kein Großgrundbesitz, sondern viele Kleinbauern bearbeiten das Land, teils bis heute in althergebrachter Art und Weise. Dennoch haben in den 1960er-Jahren viele das Land verlassen, um sich etwa in Frankreich oder der Schweiz Arbeit zu suchen. Spätestens als Rentner sind sie teils wieder zurückgekehrt.

Ein von der EU gefördertes Projekt unterstützt den baulichen Erhalt landestypischer Gehöfte und die Erforschung traditioneller, bäuerlicher Anbaumethoden. Eine Mitarbeiterin des Projektes hat den Photographen über einen längeren Zeitraum bei seiner Arbeit ratgebend begleitet. Beide der langen Dokumentationsreisen in die Regionen von Portugal, die Martin Rosswog unternommen hat, wurden vorbereitet und gefördert vom Departamento de Antropologia, Universidade NOVA de Lisboa, Lissabon. Die Stadt Barrancos unterstützte das Projekt durch eine Assistentin, mit der Martin Rosswog gemeinsam die zu photographierenden Häuser aussuchte.

Martin Rosswog arbeitet in systematisch angelegten Bildreihen, in denen er jeweils ein vorgefundenes Haus oder Gehöft dokumentiert. Ein Portrait der Bewohner gehört dazu, Außenansichten des Gebäudes und des Grundstückes und schließlich die Ablichtung der Innenräume mit näher betrachteten Details. Er verwendet zumeist eine Großbildkamera, bevorzugt Farbe. Für Schwarz-Weiß entscheidet sich Rosswog bisweilen bei Außenansichten des Ortes oder der umgebenden Landschaft. So ist im Laufe der Jahrzehnte ein beeindruckendes künstlerisches Werk entstanden, das eine Welt vor Augen führt, die teils über Jahrhunderte die Lebenszusammenhänge geprägt hat und nun mehr und mehr im Verschwinden begriffen ist.

Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur hat Martin Rosswogs beeindruckendes Werk bereits 2015 in einer Retrospektive und mehrfach in Gruppenausstellungen gezeigt, die hauseigene Sammlung umfasst zahlreiche Werke aus seinem Archiv.

 

 

Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7, 50670 Köln, Tel.: +49 221/888 95 300, E-Mail: photographie@sk-kultur.dewww.photographie-sk-kultur.de

Die Ausstellung ist unter Einhaltung der Hygieneschutzmaßnahmen und Mindestabstände geöffnet täglich außer mittwochs von 14 bis 19 Uhr Onlinetickets können auf der Website www.sk-kultur.de erworben werden.

Eintritt: 5,50 € (ermäßigt 3 €), Eintritt: 5,50 € (ermäßigt 3 €), plus Online-Verkaufsgebühr, erster Montag im Monat freier Eintritt!

Sonntags um 15 Uhr finden öffentliche Führungen mit begrenzter Teilnehmerzahl (max. 10 Personen) und unter Berücksichtigung der Hygieneregeln durch die Ausstellung statt. Onlinetickets hierfür können auf der Website www.sk-kultur.de erworben werden.

Donnerstag, 8.10. um 18 Uhr Kuratorinnenführung; Donnerstag, 15.10. und Dienstag, 3.11., jeweils 17 Uhr, öffentliche Führung „Studenten für Studenten“, jeweils max. 10 Personen, Onlinetickets unter www.sk-kultur.de

 

Die Leitthemen der BAU 2021: Wohnen in der Zukunft

Sie geben den Takt vor und bringen Ordnung in die Produktvielfalt: die vier Leitthemen der BAU 2021. Viele Aussteller werden ihre Präsentationen danach ausrichten und entsprechende Lösungen anbieten. In den Messeforen werden die Leitthemen unter verschiedenen Aspekten erörtert und diskutiert. Und in den Sonderschauen werden sie anhand von Produkt- und Projektbeispielen veranschaulicht. Hier stellen wir das vierte Leitthema vor: Wohnen in der Zukunft.

 

Die Corona-Pandemie wirft neue Fragen für das Wohnen in der Zukunft auf. Diese Tendenz zeichnet sich ab und ergänzt die ohnehin umfassenden Anforderungen an das Wohnen um eine weitere Unbekannte: die Distanz im öffentlichen Raum. Mit ihr geraten zwei Pfeiler der Stadtentwicklung der vergangenen Jahrzehnte ins Wanken. Nachverdichtung und weitere Verstädterung von Ballungsräumen sind nicht alleinige Lösung für die aktuelle Wohnraumproblematik. Denn Gesundheit, und das zeigt nicht erst Corona, erfordert räumlichen Abstand, vor allem in gesundheitsgefährenden Situationen. Diesen Raum bieten die Metropolen auf dem Globus schon heute nicht mehr. Parallel erkennen wir in Corona elementare Auswirkungen auf das private Wohnen, für Hotels und Pensionen: Home-Office in den eigenen vier Wänden, Hygienekonzepte für Beherbergungsbetriebe und die Datenspeicherung für eine gezielte Nachverfolgung beim Verdacht einer Viruserkrankung bedeuten eine neue Selbstverständlichkeit für das Wohnen und Leben – die jeder für sich adaptieren lernen muss.

Qualitätsvoller und dennoch kostengünstiger Wohnraum ist längst eine Utopie in Metropolen wie Berlin, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart und München. Gleichzeitig sehen viele deutsche Städte mit gewachsener Infrastruktur und robustem Gebäudebestand einer ungewissen Zukunft entgegen: hohe Leerstandsquoten in Halle, Frankfurt (Oder), Salzgitter, massive Abwanderungstendenzen aus Regionen wie dem Saarland, der Uckermark und dem Ruhrgebiet. Wie sollen wir also reagieren, wenn einerseits in vielen Orten Wohnraum fehlt und andererseits wertvoller Gebäudebestand auf lange Sicht ungenutzt bleibt oder sogar verfällt?

Hinzu kommen der demographische Wandel und eine stetig steigende Lebenserwartung: Die Menschen bleiben länger fit. Sie sind gesund, agil und vital. Ihre Lebensgewohnheiten nehmen damit direkten Einfluss auf die Gestaltung unserer Städte und Gemeinden und erfordern neue Serviceangebote für die „Generation Silver“ sowie Universal-Design-Konzepte im öffentlichen wie privaten Raum, die allen zugutekommen. Wohnen und Arbeiten, Familie und Freizeit sind eng miteinander verwoben. Und in einer noch weitaus stärker digitalisierten Zukunft, werden die Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben weiter verschwimmen. Das wird direkten Einfluss auf das Lebens- und Arbeitsumfeld jedes Einzelnen haben.

Neue Konzepte und Modelle gegen Wohnungsmangel

Die Bundesregierung hat sich mit ihrer Wohnraumoffensive das Ziel gesteckt, bis Ende 2021 1,5 Mio. neue Wohnungen und 100.000 Sozialwohnungen zu schaffen. Staatlich geförderte Wohnungsbaumaßnahmen sind ohne Frage wichtige Impulse in einem aktuell überhitzten, indifferenten Wohnungsmarkt. Doch dürfen sie nicht darüber hinwegtäuschen, dass gesellschaftliche oder globale Entwicklungen wie Digitalisierung und Energiewende unsere Lebens- und Arbeitswelt schon heute nachhaltig verändern. Neue Konzepte sind daher dringend nötig, die Verstädterung und Landflucht, Wohnraummangel und Wohnungsleerstand reflektieren und darauf zukunftstauglich reagieren: Flexible Clusterwohnungen, die den unterschiedlichen Lebensentwürfen der Menschen und ihren verschiedenen Lebensphasen Rechnung trägen, entstehen bereits. Wohnmodelle, die Gemeinschaft ermöglichen sowie Partizipation und Privatheit zulassen, sind längst etabliert. Und die ressourcenschonende Nachverdichtung mit Wohnraum auf Parkdecks, Dächern von Einkaufsmärkten oder in umgenutzten Bürogebäuden wird bereits realisiert.

Wievel Raum braucht man zum Leben?

Im Durchschnitt standen jedem Deutschen im Jahr 2018 fast 47 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung. Das ist ein Plus von fast 13 Quadratmetern im Vergleich zu 1990, stellt das Statistische Bundesamt heraus. Diese massive Steigerung von mehr als 25 Prozent in den vergangenen drei Jahrzehnten impliziert neue Fragen: Wieviel Raum braucht man zum Leben? Bedeutet der Verzicht auf Wohnraum automatisch den Verlust von Wohnkomfort und gewachsener Lebensqualität? Und wie gehen wir mit der explodierenden Zahl von Singlehaushalten um? Denn 2018 waren es gut 46 Prozent mehr als noch 1991. Der persönliche Verzicht und die Reduktion auf das erforderliche Maß an persönlichem Raum, wird in der Zukunft wohl wichtiger als je zuvor. Denn unsere Städte können nicht unendlich ausufern, bestehende Bausubstanz nicht ohne Einschränkung nachverdichtet werden.

Wohnen in der Zukunft soll Ressourcen schonen

Die Herausforderungen, vor denen wir stehen, sind jedoch weitaus größer. Denn parallel zu den gesellschaftlichen Veränderungen, die das Wohnen in der Zukunft erfordert, gewinnt der Ressourcenschutz stetig an Bedeutung. Ein Großteil unseres jährlichen Rohstoffverbrauchs geht weltweit zu Lasten des Bauwesens. Veränderte Rohstoff-Flüsse in der Baustoffproduktion, die stärker auf recycelte Wertstoffe setzen, werden damit immer wichtiger. Das zeigt auch die Entwicklung im „Welterschöpfungstag“, jenem rechnerischen Datum, ab dem wir mehr Ressourcen angreifen, als die Erde bieten kann. Im Jahr 2019 hatte die Menschheit den „Earth Overshoot Day“ bereits am 29. Juli erreicht. Zukunftsstrategien sind daher Wertstoffstrategien. Sie müssen vor allem den Schutz der Ressourcen und im gleichen Atemzug das qualitätsvolle Recycling bereits verbauter Rohstoffe berücksichtigen. Nur so können wir gewährleisten, dass auch in Zukunft die notwendigen Reserven für die weitere technologische Entwicklung der Menschheit verbleiben.

Krisenbedingte Herausforderungen für das Wohnen in der Zukunft

Hinzu kommen neue Phänomene, deren Auswirkungen bisher niemand absehen kann. Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verwerfungen der Corona Krise im Jahr 2020 zeigen eindrücklich, wie volatil unser Zusammenleben vor allem in den eng besiedelten Ballungsräumen in Deutschlands heute ist und in Zukunft bleiben wird. Für die Herausforderungen, die mit Gesundheits- oder Wirtschaftskrisen verbunden sind, sollten wir versuchen, uns zu wappnen. Solidarität und Empathie müssen befördert werden, Zusammenhalt und Achtsamkeit den Alltag stärker prägen. Das bedeutet einen Paradigmenwechsel, vom Ich zum Wir, der ebenso Einfluss auf das Wohnen nehmen sollte: Nicht die Anonymität der Individuen in ihren Mikro-Apartments wird gefördert, sondern Wohnkonzepte, die auf Werte wie Partizipation, Gemeinschaft und Relevanz für eine Gesellschaft einzahlen.

Das Wohnen und Leben und unser Miteinander in den kommenden Jahrzehnten erfordern weit mehr als pointierte Aktionen mit Vorbildcharakter aus Bauforschung, Politik oder Wirtschaft. Aktuell gehen wir wichtige Schritte inmitten eines digitalen Aufbruchs, der nach neuen Qualitäten verlangt: Stadt, Dorf, und Region werden enger verwoben sein, Individualverkehr und Massenmobilität neu gedacht und Arbeitsmodelle sind zu entwickeln, die dezentrale und ortsungebundene Tätigkeiten ermöglichen. Das Wohnen in der Zukunft gestalten wir somit schon jetzt und jeden Tag aufs Neue.

DETAIL Preis 2020: Das sind die Nominierten – Leser können ab 14. September 2020 ihre Stimme abgeben

DETAIL Leserpreis 2020:
Das sind die Nominierten

» 257 innovative Projekte aus 28 Ländern
» 13 Nominierungen
» Leser können vom 14. September bis 30. Oktober 2020 ihre Stimme abgeben

Die Einreichung zum internationalen DETAIL Preis 2020 ist abgeschlossen. Insgesamt 257 innovative Projekte aus 28 Ländern wurden zur Teilnahme eingereicht. Gesucht wurden zukunftsorientierte Projekte jeglichen Gebäudetyps, die maßgebende baukulturelle und technische Qualitäten aufweisen.

Jetzt haben die DETAIL Leser die Möglichkeit, online für ihren Favoriten des DETAIL Leserpreises 2020 zu stimmen. Vom 14. September bis einschließlich 30. Oktober 2020 können die DETAIL Leser auf detail.de per Mausklick ihre Stimme für den DETAIL Leserpreis 2020 abgeben. Der Gewinner wird im Rahmen der Messe BAU bei einer feierlichen Preisverleihung am 14. Januar 2021 bekannt gegeben.

Folgende herausragende Projekte aus der ganzen Welt wurden von der DETAIL Preis Jury für das Leservoting nominiert:

01|Wohnregal, Berlin
FAR frohn&rojas

02|The Twist, Jevnaker (Norwegen)
BIG-Bjarke Ingels Group

03|Kirchenzentrum Seliger Pater Rupert Mayer, Poing bei München
meck architekten gmbh

04|Thapar University Learning Laboratory, Patiala (Indien)
McCullough Mulvin Architects

05|Hotel Bauhofstrasse, Ludwigsburg
VON M, Matthias Siegert, Prof. Dennis Mueller

06|Haus D // 6, Oberberg
Aretz Dürr Architektur

07|adidas World of Sports ARENA, Herzogenaurach
Behnisch Architekten

08|Alpin Sport Zentrum, Schruns (Österreich)
bernardo bader architekten

09|Tipperne Tower – Tipperne Bird Sanctuary, Ringkøbing Fjord (Dänemark)
Johansen Skovsted Arkitekter

10|Karen Blixens Plads, Kopenhagen (Dänemark)
Cobe

11|Wydzia_ Radia i Telewizji im. Krzysztofa Kie_lowskiego, Katowice (Polen)
MA_ECCY biuro projektowe

12| Helsinki Central Library Oodi (Finnland)
ALA Architekcts Ltd.

13| People’s Pavilion (Niederlande)
bureau SLA

Die Leitthemen der BAU 2021: Digitale Transformation

Die Leitthemen der BAU 2021:
Digitale Transformation
Sie geben den Takt vor und bringen Ordnung in die Produktvielfalt: die vier Leitthemen der BAU 2021. Viele Aussteller werden ihre Präsentationen danach ausrichten und entsprechende Lösungen anbieten. In den Messeforen werden die Leitthemen unter verschiedenen Aspekten erörtert und diskutiert. Und in den Sonderschauen werden sie anhand von Produkt- und Projektbeispielen veranschaulicht. Hier stellen wir das dritte Leitthema vor: Digitale Transformation! 
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