Kategorie: Interior

Gesund und sicher in Gebäuden: KONE stellt neue Lösungen für berührungsfreien Personenfluss vor

· Fotokatalyse reinigt Luft in Aufzugkabinen ohne Einsatz von Desinfektionsmitteln

· Ultraviolettes Licht entfernt Mikroorganismen und Viren auf Rolltreppenhandläufen

· Nutzer rufen Aufzüge ohne Tastendruck, nur mit Apps

Hannover, 14. Mai 2020. KONE, einer der weltweit führenden Hersteller von Aufzügen und Rolltreppen, führt weltweit neue Lösungen für den berührungslosen Personenfluss in Gebäuden ein. Ziel ist eine gesunde, sichere Umgebung für Nutzer von Krankenhäusern, Bahnhöfen, Flughäfen, Büro- und Wohngebäuden, insbesondere in der Zeit der Corona-Pandemie und danach. Nach Ansicht von Forschern wie des Robert Koch-Instituts ist die Übertragung vermehrungsfähiger SARS-CoV-2-Viren durch kontaminierte Oberflächen nicht auszuschließen.

Durch Fotokatalyse kann die Kabinenluft des Aufzugs ohne Einsatz chemischer Desinfektionsmittel von Viren und Bakterien befreit werden. Für Rolltreppenhandläufe kommt ultraviolettes Licht zum Einsatz, das Mikroorganismen und Viren ohne Risiken für die Nutzer entfernt. Neu ist auch die Möglichkeit, die Kabine via App und damit ohne Tastenberührung in die eigene Etage zu rufen.

„Je weniger Dinge die Menschen im Alltag berühren müssen, desto besser können wir der Übertragung von Mikroorganismen und Viren vorbeugen“, sagt Erik Kahlert, Geschäftsführer von KONE Deutschland.

Saubere Luft: KONE Elevator AirPurifier

Fotokatalytische Oxidation, kurz Fotokatalyse, basiert auf physikalisch-chemischen Prozessen: Sie erzeugt mit Hilfe von Licht sogenannte Radikale, die für den Menschen ungefährlich sind, jedoch Viren und Bakterien in der Luft der Aufzugskabine unschädlich machen. Auch Gerüche werden durch Fotokatalyse beseitigt. Die Technologie wurde von der US-Raumfahrtbehörde NASA für den Einsatz im All entwickelt.

Die Fotokatalyse-Technik ergänzt das Portfolio antibakterieller Kabinenoberflächen und Kabinenhandläufe, die KONE im Januar 2020 zugleich mit Aufzügen der DX Klasse eingeführt hat.

Saubere Handläufe: KONE Handrail Sanitizer

Rolltreppenhandläufe lassen sich ebenfalls ohne Einsatz chemischer Desinfektionsmittel von Mikroorganismen und Viren befreien. Extrem kurzwelliges ultraviolettes Licht (UV-C-Licht), das spezielle Leuchtmittel innerhalb der Rolltreppe kontinuierlich auf die Handläufe abstrahlen, tragen dazu bei, Mikroorganismen wie Bakterien oder Viren zu entfernen und ihre Vermehrung zu hemmen.

Sicherer Aufzugruf: KONE Elevator Call

Neu ist die Möglichkeit, den Aufzug ohne Drücken einer Taste oder Berührung eines Touchdisplays zu rufen. Dazu stellt KONE eine Verbindung der Aufzugsteuerung mit der KONE Flow-App her und ermöglicht so den berührungslosen Aufzugsruf. Die App ist in einer Variante bereits Bestandteil der Zutrittslösung KONE Residential Flow, die Haustür und Aufzug verbindet und den Bewohnern den kontaktfreien, sicheren Zugang ins Gebäude ermöglicht. Die App identifiziert den Bewohner am Hauseingang, öffnet die motorisierte Haustür, ruft den Aufzug und wählt zugleich die richtige Etage. Sobald der Nutzer die Kabine betreten hat, fährt er automatisch zu seiner Wohnung.

Optimierung der Verkehrsströme: KONE People Flow Planning&Consulting Services

Die KONE People Flow Planning&Consulting Services helfen dabei, Bewegungsströme in und zu Gebäuden zu verstehen. So können neue und bestehende Gebäude für die „neue Normalität“ optimal geplant werden. KONE Experten analysieren horizontale und vertikale Verkehrsströme, indem sie ihr Know-how mit der neuesten Technologie und Sensordaten kombinieren. Darauf basierend werden Richtlinien zur Orientierung entwickelt, Anlagen und Services geplant. Das Ergebnis sind optimierte Wegeführungen, die Identifikation möglicher Engstellen und entsprechende Lösungen für kürzest mögliche Warte- und Wegezeiten.

Prädiktive Wartung: 24/7 Connected Services

Mehrere bereits etablierte Produkte und Services von KONE sind heute wichtiger denn je: KONE 24/7 Connected Services sorgen für mehr Sicherheit, Transparenz und Intelligenz in der Wartung von Aufzügen und Rolltreppen in einer Zeit, in der ihre Nutzung selbst bei räumlicher Distanzierung kritisch ist. Die Connected Services ermöglichen prädiktive Wartung und damit die Vorhersage von Störungen. Der Anlagenzustand wird rund um die Uhr überwacht.

KONE DX Klasse Aufzüge verfügen zudem über antimikrobielle Oberflächen für Kabinenwände und Handläufe zum Schutz vor indirekter Kontamination. Dazu kommt die integrierte Konnektivität der KONE DX Klasse Aufzüge, sodass neue digitale Dienste schnell eingeführt und Features an neue Bedürfnisse angepasst werden können.

Schrittweise Einführung

KONE führt das Hygiene-Paket jetzt weltweit ein. Die einzelnen Lösungen des Hygienepakets – Elevator AirPurifier, Handrail Sanitizer, Elevator Call – werden je nach Region und Land unterschiedlich schnell verfügbar sein.

Die hierin als Gesundheits- und Wohlfühllösungen beschriebenen Services, Produkte und Lösungen von KONE fördern Gesundheit und Wohlbefinden. Die Lösungen gewährleisten jedoch nicht, dass an ihrem Einsatzort keine neuen Krankheiten oder Infektionen auftreten. KONE haftet weder für Infektionen oder Krankheiten, die an solchen Orten auftreten, noch für die daraus resultierenden medizinischen Folgen.

Strähle stattet C2C Lab in Berlin mit C2C-zertifiziertem Trennwandsystem aus

System 2000 eco

Strähle stattet C2C Lab in Berlin mit C2C-zertifiziertem Trennwandsystem aus

 

Waiblingen, 30.10.2019. Wie eine gesunde und kreislauffähige Gestaltung mit positivem Fußabdruck aussehen kann, demonstriert der Cradle to Cradle e.V.  in seinem kürzlich in Berlin eröffneten Bildungszentrum, NGO Office und Reallabor. Das C2C Lab ist die weltweit erste umfassende Bestandssanierung nach Cradle-to-Cradle-Kriterien und macht diese auf 400 m2 inhaltlich und praktisch erlebbar. Für das Vorhaben wurde eine stark sanierungsbedürftige Mieteinheit in einem Ostberliner Plattenbau ausgewählt.

Zum Einsatz kamen ausschließlich geprüfte, gesunde Materialien, die für Rückbau und Kreislaufwirtschaft optimiert sind. Dazu zählt auch das System 2000 eco von Strähle, das vom Cradle to Cradle Products Innovation Institute als erstes Trennwandsystem „Made in Germany“ zertifiziert wurde. Es wurde auf Grundlage von System 2000 entwickelt, das international erfolgreich eingesetzt und von Architekten und Bauherren wegen seiner Vielseitigkeit, Funktionalität und Ästhetik geschätzt wird.

Um dem C2C-Prinzip zu entsprechen, wurden sämtliche Inhaltsstoffe jedes verwendeten Materials bis auf die CAS-Nummer-Ebene (Chemical Abstracts Service-Nummer) identifiziert und die toxikologischen und ökotoxikologischen Eigenschaften bewertet, ebenso die Fähigkeit der Materialien, nach der Nutzung in den biologischen oder technischen Kreislauf zurückgeführt zu werden. Für die Herstellungsprozesse mussten außerdem Nachweise über Energieeinsatz, Wassermenge und -qualität sowie die Einhaltung sozialer Grundsätze erbracht werden. Die verbauten Produkte und Materialien liefern nicht nur für die Sanierung, sondern auch für den Roh- und Neubau wichtige Impulse.

Als Leuchtturmprojekt und Blaupause für innovatives Bauen will das C2C Lab den Übergang in die C2C-Zukunft beschleunigen. Besucher erleben dort die Umsetzung eines modernen, gesunden Arbeitsumfeldes nach C2C-Kriterien. Hinzu kommt ein vielfältiges Angebot an Workshops, Vorträgen, Podiumsdiskussionen etc. für Fachleute und Interessierte. Auf der Einweihungsfeier hob der Mitbegründer des Cradle-to-Cradle-Konzepts Professor Dr. Michael Braungart die Wichtigkeit hervor, Zukunftslösungen anhand von konkreten Beispielen wie dem C2C Lab erfahrbar zu machen.

 

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