Kategorie: News

FVHF Vorstand im Amt bestätigt Programm 2020/21: die Fassadenplanung digitaler, nachhaltiger, zukunftsfähiger machen

Der alte und neue Vorstand des FVHF und die FVHF Geschäftsführung (v. l. n. r.): Wolfgang Häußler, TONALITY GmbH, Christian Schmidt, KEIL Befestigungstechnik GmbH, Andreas Reinhardt (Vorstandsvorsitzender) Systea Pohl GmbH, Georg Stauber, Sto SE & Co. KGaA und Ronald Winterfeld, Geschäftsführer FVHF. Foto: Dirk Heckmann

FVHF goes virtual: Am 17. September 2020 fand die diesjährige Mitgliederversammlung des Fachverbandes Baustoffe und Bauteile für vorgehängte hinterlüftete Fassaden e.V. (FVHF) statt – Corona-bedingt als virtuelle Veranstaltung, zu der sich die Hersteller, Fachverleger, Ingenieure und Sachverständigen rund um die Vorgehängte Hinterlüftete Fassade (VHF) zahlreich einwählten.

Zurückblickend zeigten die ersten drei Quartale 2020, die wegen der Covid-19 Pandemie auch für die Bau- und Fassadenbranche besondere Herausforderungen brachten, wofür der FVHF steht: engagierte Facharbeit, ein starkes Miteinander und den Mut, neue Wege zu beschreiten. Neben dem Rück- und Ausblick auf die Verbandsarbeit standen im Rahmen der Mitgliederversammlung Vorstandswahlen an.

Nach turnusmäßigen drei Jahren im Amt stellte sich der bestehende Vorstand als eingespieltes Team zur Neuwahl, das vorab per Briefwahl bestätigt wurde. „Wolfgang Häußler (TONALITY GmbH), Andreas Reinhardt (Vorstandsvorsitzender/Systea Pohl GmbH), Christian Schmidt (KEIL Befestigungstechnik GmbH) und Georg Stauber (Sto SE & Co. KGaA) ergänzen sich für den FVHF in idealer Weise“, unterstreicht Geschäftsführer Ronald Winterfeld die Eindeutigkeit der Wahl. „Neben den langjährigen Erfahrungen in der Branche macht das persönliche Netzwerk die Schlagkraft dieses Vorstands aus.“

Aktuelles aus der Verbandsarbeit

Nicht nur bei der Mitgliederversammlung setzt der FVHF auf die Möglichkeiten der Digitalisierung, auch für die Bauart der Vorgehängten Hinterlüfteten Fassade treibt der Verband die Entwicklung eines digitalen Abbilds voran, um die VHF zukünftig durchgängig digital aus einem Modell heraus ausschreiben zu können. Ein ganzheitlicher digitaler Prozess – vom Planen über das Bauen bis hin zum Betreiben – unterstützt Planer, Hersteller, Verarbeiter und Nutzer gleichermaßen.

In die digitale Welt übertragen werden in den kommenden Monaten auch die bewährten „analogen“ Formate der Aus- und Weiterbildung. Im Hinblick auf die Zukunftsfähigkeit legt der FVHF einen besonderen Schwerpunkt sowohl in der Berufserstausbildung und Weiterbildung von Fachkräften der Montagebetriebe wie auch in der Ausbildung von Architekten und Ingenieuren z.B. an Fachhochschulen.

Unter dem Leitspruch „Denken in Systemen“ stellt der Verband das Thema Nachhaltigkeit mit Blick auf die Bestandteile der Nachhaltigkeitskaskade

„Langlebigkeit“, „Wiederverbendbarkeit“, „Demontierbarkeit“ und „Recyclingfähigkeit“ in den Fokus. Hierbei geht es um Energie- und Ressourceneffizienz und um neue innovative Funktionalitäten von z.B. Fassadenbekleidungen oder die Erhöhung des Wirkungsgrades der TGA.

Sonderpreis für Nachhaltigkeit

Herausragendes Beispiel für eine nachhaltige Nutzung von verschiedensten Komponenten, nicht nur an der Fassade, ist der Preisträger des Sonderpreises im Rahmen des Deutschen Fassadenpreises 2020 für VHF. Das Recyclinghaus Hannover von CITYFÖRSTER Architekten zeigt eindrucksvoll die Möglichkeiten, mit gebrauchten Bauteilen und recycelten Baustoffen ansprechende Architektur zu schaffen.

Die Preisverleihung des Deutschen Fassadenpreises 2020 für VHF fand im Anschluss an die Mitgliederversammlung ebenfalls virtuell statt. Den Deutschen Fassadenpreis 2020 für VHF erhielt das Münchner Architekturbüro Allmann Sattler Wappner für die Erweiterung des Hotels Der Öschberghof in Donaueschingen.

Ausführliche Informationen zu Preisträgern und Auszeichnungen sind unter www.fvhf.de zu finden.

Museum Goldkammer ist Sieger des renommierten Lichtdesign-Preises 2020

Frankfurt am Main, 21. September 2020: In der Kategorie „Museum“ hat die Goldkammer Frankfurt den „Deutschen Lichtdesign-Preis 2020“ gewonnen. Der Award, der Lichtgestaltung in der Architektur und im urbanen Raum prämiert, wird seit 2011 von Fachleuten der Branche vergeben. Das hochmoderne Museum überzeugte die Jury mit seinen Beleuchtungsinstallationen, die an den jeweiligen Themenbereich angepasst sind und die unterschiedlichsten goldenen Exponate, sowie den gesamten Rundgang im beeindruckenden unterirdischen Stollen des Museums, atmosphärisch in Szene setzen.

Im Herzen der Main-Metropole wurde vor rund einem Jahr in einer denkmalgeschützten Stadtvilla die Idee einer vielfältigen Goldausstellung unter Tage realisiert. Um einen authentischen Rahmen für die Konstruktion aus Kammern und Stollen zu schaffen, fanden in erster Linie Naturmaterialien wie Marmor, Stein, Stampflehm und Bronze Verwendung. Die Wandarchitektur wird von linearen Lichtbändern untermalt, die den Eindruck von einfallendem Tageslicht vermitteln.

Das warmweiße LED-Licht, welches eine hervorragende Farbwiedergabe aufweist, unterstützt die Leuchtkraft des glänzenden Goldes optimal. Damit durch die Beleuchtung der Exponate keine Blendung hervorgerufen wird, sind in den Wandvitrinen Miniaturstrahler installiert, die die einzelnen Ausstellungsstücke szenisch hervorheben. Zudem wurden die Lichtinstallationen so gewählt und ausgerichtet, dass die Räumlichkeiten in den einzelnen Kammern weitläufig wirken.

Während des Museumsrundgangs wird man über animierte Schautafeln, Videos und andere digitale und audiovisuelle Bildungsplattformen vielfältig über die Geschichte und Bedeutung der Artefakte informiert. Auffällig sind zudem die einzelnen Raumtexte, die mit Hilfe von 18 Goboprojektoren an die Wände des jeweiligen Ausstellungsraumes geworfen werden. Auf dem Boden dient eine wegweisende Goldader zur Orientierung, die sich am Boden des jungen Museums entlangzieht.

Nach der Erlebnisreise durch zahlreiche Kulturen und Epochen, kann man es sich im oberirdischen Bereich der Stadtvilla im Restaurant-Café-Tagesbar-Ensemble „Aureus“ gemütlich machen. Für den Gastronomiebereich des Museums wurde extra eine individuell angepasste Pendelleuchte entwickelt. Der Aufwand und die Kreativität, mit der die Lichtinstallationen des innovativen Ausstellungskonzepts bis hin zur Gastronomie entworfen und umgesetzt wurden, prädestinierten das Museum für den Deutschen Lichtdesign-Preis.

Museumsdirektorin der Goldkammer, Dr. Nadja Tomoum: „Die Verleihung dieser Auszeichnung, freut uns nicht nur außerordentlich, sondern ist auch der Verdienst von allen, die an der Lichtarchitektur unseres Museums mitgearbeitet haben. Der Award ist für uns eine schöne Bestätigung für das kreative und mutige Konzept, das man als einzigartig bezeichnen kann. Deshalb danken wir für die Zusammenarbeit in Sachen Planung und Realisierung ganz besonders dem Architekturbüro ‚AS+P architects/planners‘ in Frankfurt und ‚mm+ | merz merz‘ aus Berlin.“

Der „Deutsche Lichtdesign-Preis“ feierte 2020 sein 10-jähriges Jubiläum und wurde am Donnerstag, dem 17.09.2020, via Online-Livestream verliehen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.goldkammer.de.

glasstec VIRTUAL – Das Konferenzprogramm

Drei Tage, über 20 Vorträge und zahlreiche digitale Zusatzinhalte

Faltenwurf für die Fassade: Allmann Sattler Wappner Architekten erhalten Deutschen Fassadenpreis 2020 für Vorgehängte Hinterlüftete Fassaden (VHF)

Faltenwurf für die Fassade: Allmann Sattler Wappner Architekten erhalten Deutschen Fassadenpreis 2020 für Vorgehängte Hinterlüftete Fassaden (VHF)

Die Wertschätzung regionaler, traditioneller Architektur sowie ein behutsamer Umgang mit dem Bestand bildeten die Grundlage zur Erweiterung des Hotels Der Öschberghof in Donaueschingen – Preisträger des Deutschen Fassadenpreises 2020 für Vorgehängte Hinterlüftete Fassaden. Foto: Brigida González

Das Münchner Architekturbüro Allmann Sattler Wappner ist Preisträger des Deutschen Fassadenpreises 2020 für Vorgehängte Hinterlüftete Fassaden (VHF): Die Bestandserweiterung für Hotel und Gastronomie des Fünf-Sterne-Superior Golf- und Wellness-Resorts Der Öschberghof in Donaueschingen überzeugte die Fachjury unter Vorsitz von Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, mit einer perforierten Gebäudehülle, „deren textile Qualität die Gebäude in der Nacht von Innen leuchten lässt“. Am 17. September 2020 wurden neben dem Hauptpreis, ein Sonderpreis für Nachhaltigkeit und vier Anerkennungen im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung

erstmals als Hybridveranstaltung mit den Nominierten, ihren Bauherren sowie FVHF- Ehrengästen in Berlin und parallel im Live-Stream auf YouTube – verliehen. Der FVHF vergibt den renommierten Architekturpreis seit 1999 bereits zum 13. Mal.

Archetypus behutsam erweitert

Die Jury lobte das prägnante Konzept der Architekten, den Archetypus eines Schwarzwaldgehöfts aus einzelnen und in Gruppen stehenden Satteldachhäusern zu zitieren und den 70er Jahre Bestand behutsam zu erweitern: „Der Entwurf von Allmann Sattler Wappner strukturiert und ergänzt das in die Jahre gekommene Gebäudeensemble Hotel und Golfresort Der Öschberghof subtil und prägnant. Dabei spielt die Gebäudehülle eine entscheidende Rolle. Die vertikale Struktur der ametrisch gefalteten Blechbahnen umhüllt die klargeschnittenen Satteldachvolumen und wird konsequent in deren Dachflächen fortgeführt. Öffnungen, Fenster und Fassaden werden mit perforierten Flächen behutsam überspielt oder mit klaren Ausschnitten scharf inszeniert. Dabei verleihen die perforierten Flächen dem robusten Material eine „textile“ Qualität und lassen die Volumen in der Nacht von Innen leuchten.“ Die Münchner Architekten erhalten nach 2004 und 2007 damit bereits zum dritten Mal den begehrten Architekturpreis. Jurymitglied Prof. Andreas Fuchs, Fat Lab, Stuttgart und FVHF- Vorstand Andreas Reinhardt überreichten den Pokal an Alexandra Wagner, Partnerin und Design Direktorin bei Allmann Sattler Wappner Architekten.

90 Prozent der Fassade aus gebrauchten Bauteilen

Das besondere Nachhaltigkeitskonzept des Recyclinghauses Hannover nahm die Jury zum Anlass, das Projekt von CITYFÖRSTER Architekten beim diesjährigen Deutschen Fassadenpreis für VHF mit einem Sonderpreis zu honorieren: „Das Experimentalhaus von Cityförster in Hannover ist eine kleine Revolution: Der Prototyp beweist, wie sich mit leicht verfügbaren Recyclingmaterialien vorbildlich ressourcenschonend bauen lässt. Der Denkanstoß aus Hannover befeuert die Diskussion über graue Energie und Ressourcenverbrauch und zeigt ganz nebenbei, wie Auswege aus einem aktuell umweltschädlichen Bauen gestalterisch höchst anspruchsvoll gelingen können“, resümiert die Jury.

Vier weitere Architekturbüros und die jeweiligen Bauherren erhielten für ihre herausragenden Projekte Anerkennungen:

  • KNOCHE ARCHITEKTEN BDA für das Feuerwehrzentrum in Köln-Kalk

  • meck architekten für das Kirchenzentrum Seliger Pater Rupert Mayer in Poing

  • TRU Architekten für Überäume für Musikstudierende der UdK in Berlin

  • VON M für das Hotel Bauhofstraße in Ludwigsburg

Die sechs preisgekrönten Bauten illustrieren ebenso wie die rund einhundert hochkarätigen Einreichungen die Gestaltungskraft der VHF und ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Das Preisgeld von zusammen 11.000 Euro wird mit 5.000 Euro für den Gewinner, 2.000 Euro für den Sonderpreis und je 1.000 Euro für die vier Anerkennungen aufgeteilt.

Gelegenheit zum Reflektieren

Die Preisverleihung fand erstmals als Hybridveranstaltung mit rund 50 Gästen auf dem Seminaris Campus Berlin-Dahlem von Murphy/Jahn Architekten und parallel mit einer Vielzahl an Zuschauern

im Live-Stream auf YouTube statt. Hier ist die Aufzeichnung auch dauerhaft abrufbar: Youtube- Channel.

TV-Moderatorin Anke Plättner und Co-Moderator Prof. Jan R. Krause begrüßten neben den Nominierten, ihren Bauherren und einigen FVHF-Ehrengästen Dr. Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) sowie Lothar Fehn Krestas, Ministerialdirigent im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI). Der Architekt und Zimmermann unterstrich die Bedeutung von Architekturpreisen als Gelegenheit zum Reflektieren und zum Start eines Dialogs über Qualität und Innovation. Die Fassadenbranche kann hier einen großen Beitrag leisten indem sie neue Lösungen entwickelt und

„ins Schaufenster“ stellt. Auch Bauingenieurin Lemaitre zeigte sich von der Qualität, mit der in Deutschland gebaut werden kann, beeindruckt. Appellierte aber daran, mit mehr Mut nachhaltige Projekte wie den Preisträger des Sonderpreises umzusetzen.

Ein Grußwort aus Ettersburg sendete der Jury- und Vorstandsvorsitzende der Bundesstiftung Baukultur, Reiner Nagel. Er berichtete aus der Jurysitzung, die aus einem „Who ist Who der Vorgehängten Hinterlüfteten Fassade“ auswählen konnte und Prägnanz, Kontext, Angemessenheit, Innovation sowie Überraschung als Beurteilungskriterien für den Deutschen Fassadenpreises 2020 für VHF zugrunde legte.

Seit 1999 vergibt der Fachverband Baustoffe und Bauteile für vorgehängte hinterlüftete Fassaden

e.V. im zweijährigen Rhythmus den Deutschen Fassadenpreis für VHF für ausgezeichnete Gebäudehüllen, die besonders herausragen. Zu den Prämierten gehören etablierte Architekturbüros wie Sauerbruch Hutton, STAAB und Schulz und Schulz sowie junge Aufstrebende wie raumzeit, Bottega Ehrhardt und Richter Musikowski.

Die wichtigsten Informationen zum Preis erhalten Sie im angefügten Factsheet sowie in der begleitenden Architekturdokumentation. Die Preisverleihung zum Nachsehen sowie weitere Hintergründe zur Bedeutung des Preises mit persönlichen Statements und Portraits stehen auf dem FVHF-Youtube-Channel zur Verfügung.

Messe Frankfurt plant Frühjahr 2021 neu

Der aktuelle Pandemieverlauf führt dazu, dass die Messe Frankfurt im Jahr 2021 bis einschließlich März keine eigenen physischen Messen am Standort Frankfurt veranstalten wird. Das Unternehmen ordnet den Messekalender im Frühjahr neu und setzt dabei auf neue Synergien und digitale Ergänzungen.

 

Während in China seit Krisenbeginn bereits wieder 13 große Messen des Unternehmens an verschiedenen Standorten stattfinden konnten, sind solche Vorhaben in Deutschland aktuell nicht realisierbar. Im Hinblick auf Covid-19 gehören zwar Messehallen zu den sichersten überdachten Gebäuden, in denen sich Menschen aufhalten können, ohne einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt zu sein. Es kann in hoher Frequenz Frischluft zugeführt werden, und in Verbindung mit den vielfältigen Einzelmaßnahmen im Hygienekonzept wären geschäftliche Begegnungen auf dem Frankfurter Messegelände möglich.

Doch vor dem Hintergrund der erneuten Verschärfung behördlicher und vor allem auch firmeninterner Reiserestriktionen führt der aktuelle Pandemieverlauf leider zu einer zunehmenden Verunsicherung seitens der Messekunden.

 

Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, sagt: „Wichtig für unsere Kunden ist unsere frühzeitige Entscheidung, denn jetzt müssten die Investitionen für die Messebeteiligungen ausgelöst werden. Die Messe Frankfurt wird konsequent dabei bleiben, im engen Schulterschluss mit den Kunden die Interessen der ausstellenden Industrien in den Mittelpunkt der Entscheidungen zu stellen.“

 

Auf die verschärften Reiserestriktionen reagiert die Messe Frankfurt daher mit einer Neuplanung des Messefrühjahres 2021 in Frankfurt:


Heimtextil auf 4. bis 7. Mai 2021 verlegt

Die Heimtextil 2021 wird vom Januar auf den 4. bis 7. Mai 2021 verlegt und findet dann parallel zur Techtextil und Texprocess 2021 in Frankfurt statt. „Aus großen Teilen der internationalen Wohn- und Objekttextilienbranche gibt es den Wunsch, die Heimtextil 2021 stattfinden zu lassen. Viele Unternehmen erhoffen sich vom Messeauftritt einen Anschub ihrer Geschäfte nach dem Re-Start. Dieser Notwendigkeit fühlen wir uns mehr denn je verpflichtet“, erklärt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. „Allerdings stellen die aktuellen Reisebeschränkungen und die erneut ansteigenden Infektionszahlen derzeit eine große Hürde für unsere sehr international ausgerichtete Veranstaltung dar. Wir stehen im intensiven Austausch mit unseren Ausstellern wie auch den zuständigen Behörden und setzen uns mit ganzer Kraft für eine sichere und erfolgversprechende Ausrichtung der Heimtextil 2021 ein.“

 

Für die Heimtextil bietet der neue Termin die Chance, gemeinsam mit den beiden Textilfachmessen die gesamte textile Wertschöpfungskette zeitgleich auf dem Frankfurter Messegelände abzubilden.

 

„Die genannten Modalitäten bzw. externen Rahmenbedingungen gelten für sämtliche Branchen gleichermaßen, so auch für den Themenbereich Konsumgüter im Allgemeinen“, ergänzt Braun.

 

„International Consumer Goods Show – Special Edition“ bündelt das Konsumgüterangebot der Messe Frankfurt 2021

Einmalig finden vom 17. bis 20. April 2021 die Messen Ambiente, Christmasworld und Paperworld als gemeinsame Veranstaltung unter dem Namen „International Consumer Goods Show – Special Edition“ in Frankfurt am Main statt. Die Präsenzveranstaltung wird durch gezielte digitale Angebote der Consumer Goods Digital Days ergänzt. Hier werden auch die rein digitalen Angebote der Creativeworld zu finden sein, die 2021 als physischer Treffpunkt einmalig aussetzt. Aufgrund der Zusammenlegung, des neuen Termins und des hybriden Charakters der Veranstaltung ergeben sich unter den aktuell vorherrschenden Pandemie-Bedingungen neue geschäftsfördernde Synergie-Effekte für die gesamte Branche.

 

Neue Reichweite: Nutzung des digitalen Marktplatz Nextrade wird ausgeweitet

Als erster digitaler B2B-Marktplatz für Home & Living führt die Plattform Nextrade Angebot und Nachfrage der gesamten Branche zusammen – und schafft damit einen großen Mehrwert für beide Seiten. Seit 2019 nutzen Kunden der Ambiente, Tendence und Nordstil das Portal mit Services rund um Order- und Datenmanagement. 2021 steht das Portal erstmalig auch Kunden der Heimtextil, Christmasworld, Creativeworld zur Verfügung, um die physische Messeteilnahme zu verlängern und ganzjährige Orders zu ermöglichen: www.nextrade.market

 

ISH vom 22. bis 26. März 2021 ausschließlich digital

Die ISH wird 2021 als rein digitale Veranstaltung stattfinden und eine Vielzahl an Angeboten bereitstellen. Dazu zählen beispielsweise Ausstellerpräsentationen (Produkte, Informationen, Videos, Ansprechpartner, Chatfunktionen und 1-zu-1 Videoanrufe), intelligentes Matchmaking mit passenden Geschäftspartnern zur Leadgenerierung unterstützt durch künstliche Intelligenz, Live-Streamings und On-Demand Übertragungen des Rahmenprogramms sowie die Terminvergabe für Online-Meetings mit den Ausstellern. Und das alles ist während der Veranstaltung rund um die Uhr über die verschiedenen Zeitzonen hinweg weltweit verfügbar. Weitere Informationen dazu folgen in Kürze.

Holz und die Kraft der Farben in der Architektur – ein The Digital A Webinar

Der Architekt und Gestalter Le Corbusier experimentierte schon zu Beginn der 1920er Jahre mit Farben und ihrer Wirkung. Seine puristische Farbenlehre fand überwiegend in Pastelltönen Ausdruck, denen er unterschiedliche Intensitätswerte beimaß.

Als Architekt ist bei der Planung auf nachhaltige und ökologische Rohstoffen zu achten. Dabei fällt die Wahl natürlich immer öfter auf Holz – dieser Rohstoff eignet sich hervorragend für den Innenausbau und trägt zu einem gesunden Wohnklima wie auch zu einer positiven Ökobilanz bei.

In puncto Design und Farbe müssen heutzutage keine Abstriche mehr bei Holzwerkstoffen gemacht werden. Gerade öffentliche Einrichtungen, wie z. B. KindergärtenSchulen oder Lokale, benötigen bei der Umsetzung eines Designkonzepts oft farbenfrohe Werkstoffe – dabei muss aber nicht auf den natürlichen Look verzichtet werden. Auch im Wohnungsbau so wie in Hotels finden sich diese wieder.

Unsere TransColor Birkensperrholzplatten eignen sich hervorragend für genau diesen Einsatzzweck. Ausgezeichnete technische Werte und eine breite Farbpalette wissen zu überzeugen.

Das Besondere an unseren Platten: die natürliche Holzmaserung scheint dank ausgeklügelter Beschichtung durch und verleiht dem neuen Möbelstück einen einzigartigen Look.

Die perfekte Platte für aufregende und farbenfrohe Designs aus natürlichem Rohstoff.

In diesem Webinar wollen wir Ihnen die Vielfalt und den Einsatz von TransColor Platten aufzeigen.

Wir freuen uns auf Sie, melden Sie sich jetzt an.
Ihr Team von Carl Götz.

Instone Real Estate

Instone Real Estate hat zu einem Presserundgang im Frankfurter Gallus eingeladen.

Mike Josef, Stadtrat und Dezernent für Planen und Wohnen und Ralf Werner, COO Rhein-Main Instone Real Estate führten die Presse über das weitläufige frühere Avaya Gelände.

Auf dem entsteht bis zum Jahr 2025 das Projekt „Westville“ ein neues zentrales Quartier mit mehr als 1.300 dringend benötigten Wohnungen, drei Kitas, Gewerbeflächen und einer Einzelhandelsfläche .

 

Links Ralf Werner rechts Mike Josef Stadtrat und Dezernent für Planen und Wohnen

 

Foto:  Hildebrand Fotographie

EgoKiefer Einbruch- und Brandschutz – mit Sicherheit besser

EgoKiefer macht das Leben sicherer. Die Produkte der Nummer 1 im Schweizer Fenster- und Türenmarkt bieten schon in der Basisausführung einen erhöhten Einbruchschutz, und für Objekte mit besonderen Anforderungen an Feuerschutz hält EgoKiefer ebenfalls effiziente Produkte bereit. 

Wenn die Tage wieder kürzer werden, steigt auch die Gefahr der Einbrüche. Studien zeigen, dass bereits einfache Sicherheitsmassnahmen genügen, um Einbrecher abzuschrecken. EgoKiefer bietet dafür eine grosse Palette an Security-Lösungen, um Fenster aufzurüsten, und auch Türen lassen sich dank innovativer Lösungen leicht nachsichern. Neben dem Einbruchschutz widmet sich EgoKiefer aber auch dem effektiven Feuerschutz, denn im Brandfall zählt jede Minute.

EgoKiefer Einbruchschutz-Systeme
In der Schweiz wurde vergangenes Jahr rund 30 000 Mal eingebrochen – mehrheitlich durch Fenster, Balkon- oder Schiebetüren. Gerade alte Fenster und Türen stellen kaum ein Hindernis dar, denn geübte Hände öffnen diese in wenigen Minuten. Gleichzeitig zeigt sich, dass viele Einbrecher nicht sehr risikofreudig sind und einen Einbruch unbemerkt und so schnell wie möglich durchführen wollen (Quelle: Bundesamt für Statistik, Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS), 2019). Genau hier setzen die EgoKiefer Einbruchschutz-Fenster an.

Sicherheitsfenster werden in sechs Widerstandsklassen (Resistance Class, RC) eingeordnet. Je höher die Klasse, desto länger ist die Angriffsdauer und desto umfangreicher sind die Werkzeuge, die bei der Prüfung verfügbar sind. Mit den Sicherheitsklassen RC 1 N, RC 2 N und RC 2 deckt EgoKiefer das Sicherheitsbedürfnis für den Wohnbereich optimal ab. Erhöhten Schutz vor Einbruch bieten bereits Fenster der Sicherheitsklasse RC 1 N – durch eine 4-Punkt-Verriegelung sowie einen abschliessbaren Griff. Empfohlen sind aber Fenster der nächsthöheren Klasse RC 2 N: Die doppelte Ecksicherung durch Pilzkopfzapfen hält selbst geübte Einbrecher mit Schraubenzieher, Meissel oder Hammer für lange Zeit davon ab, ein Fenster aufzubrechen. Ergänzt wird die RC 2 N durch die Widerstandsklasse RC 2. Sie ist ideal bei hohem Sicherheitsbedürfnis – an einbruchgefährdeten Lagen, für Wohnungen und Häuser im gehobenen Preissegment oder für Geschäfte mit diebstahlgefährdeten Waren.

EgoKiefer Brandschutzfenster EI30 – sicher gegen Feuer und Flammen
Beim Brandschutz gibt es keine Kompromisse. EgoKiefer befasst sich deshalb seit Jahren mit Brandschutzfenstern und entwickelt eigene Produkte für hochwirksamen Schutz in den Ausführungen Holz und Holz/Aluminium. Im Ernstfall garantiert das EgoKiefer Brandschutzfenster EI30 eine Feuersicherheit während mindestens 30 Minuten. Experten empfehlen es vor allem für Risikobauten, z. B. Gebäude mit geringen Abständen, oder bei Treppenanlagen, die als Fluchtwege dienen. Sobald ein Fenster bricht, wird den Flammen eine enorme Menge an Sauerstoff zugeführt. Dies nährt das Feuer und kann einen Brand unberechenbar machen. Das neueste EgoKiefer Brandschutzfenster Holz/Aluminium in Fichte wurde speziell für solche Situationen entwickelt und durch das Institut für Brandschutztechnik und Sicherheitsforschung in Linz (Österreich) geprüft.

Individuelle Beratung
Viele Verbände raten Bauherren, auf professionelle Beratung zu setzen. «Sowohl beim Hausbau als auch bei der Sanierung eines älteren Gebäudes lohnt es sich, den Fenstern erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken. Am besten lässt man sich vom Spezialisten beraten», schreibt beispielsweise der Hauseigentümerverband Schweiz. EgoKiefer legt von jeher viel Wert auf persönliche, massgeschneiderte Beratung bei der Auswahl des geeigneten Sicherheitskonzepts und trägt den individuellen Sicherheitsbedürfnissen Rechnung. Abgesehen von Neubauprojekten, kann EgoKiefer Sicherheitskomponenten auch bei bereits bestehenden Fenstern und Haustüren nachrüsten.

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RC 2 N

Die doppelte Ecksicherung durch Pilzkopfzapfen zeichnen diese Sicherheitsstufe aus. Gemeinsam mit einem Stulpverschluss bei zweiflügeligen Fenstern und bandseitigem Mittelverschluss erreicht diese Fensterausführung die Anforderungen der Widerstandsklasse RC 2 N nach EN 1627–1630.
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RC 2

Die Sicherheitsstufe RC 2 bietet maximalen Schutz, dank Pilzkopfzapfen, standardmässig abschliessbarem Griff sowie Verbundsicherheitsglas und Stulpverschluss bei zweiflügeligen Fenstern. Sie ist die ideale Lösung bei erhöhtem Sicherheitsbedürfnis, in einbruchgefährdeten Gebieten und für Geschäfte mit diebstahlgefährdeten Waren.

Neuer Vertriebsleiter bei Laumans

Jochen Reinders soll Marktposition ausbauen

Der Premium Dachziegelhersteller Laumans hat einen neuen Vertriebsleiter für den deutschen Markt engagiert. Jochen Reinders ist seit dem 14. September 2020 für den Innen- und Außendienst verantwortlich. Geschäftsführer Gerald Laumans ist glücklich, die zuletzt vakante Position wieder mit einem Spezialisten besetzt zu haben: „Jochen Reinders ist sehr motiviert, voller Energie und freut sich auf die neue Herausforderung, die Marktposition unseres Hauses gemeinsam mit dem Vertriebsteam auszubauen.“

Jochen Reinders kennt sich in der Steildachbranche bestens aus: Der 51-Jährige arbeitete zuletzt als Vertriebsleiter bei einem renommierten Dachfensterhersteller und verfügt über ein engmaschiges Netzwerk im Markt. „Ich bin glücklich, meine Erfahrungen nun bei Laumans einzubringen“, berichtet der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann: „Und ich freue mich auf meine neuen Aufgaben.“

Der Motorsport-Enthusiast gibt dabei Vollgas. Denn die globale Corona-Pandemie hat das traditionsreiche Unternehmen aus Brüggen, wie die gesamte Branche, bislang nicht stark beeinflusst. Dennoch ist sich Jochen Reinders der besonderen Situation bewusst: „Gemeinsam mit meinem Team möchte ich die Marke Laumans weiter vorantreiben. Trotz der weltweiten Unsicherheiten stehen wir mit unseren nachhaltigen Produkten für Sicherheit und im Umgang mit unseren Marktpartnern für Verlässlichkeit.“

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