Kategorie: News

x.project AG weitet Geschäft in Skandinavien aus

Frankfurter Immobilien-Spezialist hat Objekte mit über 300.000 mgeprüft

 

Die x.project AG hat ihre Geschäftsaktivitäten in Skandinavien erheblich ausgebaut und wächst inzwischen stark mit Leistungen in Dänemark, Finnland und Schweden. Als Immobilien-Spezialist für technische und digitale Dienstleistungen sowie Flächenermittlungen hat das Unternehmen seit den ersten Aufträgen in Skandinavien inzwischen Objekte mit einer Gesamtfläche von über 300.000 Quadratmetern betreut. Damit hat sich x.project eine besondere geografische Expertise in dieser Region aufgebaut.

In Skandinavien wurden Leistungen in den Bereichen T(E)DD, Monitoring und Inspektion erbracht. Kunden sind vor allem institutionelle Immobilieninvestoren und -bestandshalter aus Deutschland. Zu den Auftraggebern gehören große Versicherungsgesellschaften wie auch Kapitalverwaltungsgesellschaften für Immobilienspezialfonds. Bei den betreuten Objekten handelt es sich sowohl um Bestands- als auch Projektentwicklungen aus dem Wohn- sowie Einzelhandelssegment. Die Wohnimmobilien verfügen über rund 4.200 Wohneinheiten. Bei den Einzelhandelsobjekten wurden Gesamtmietflächen von über 35.000 Quadratmetern geprüft.

„Wir sind bereits seit über 4 Jahren in Skandinavien tätig und arbeiten zusätzlich mit starken lokalen Partnern zusammen. Gerade unsere Sprach- und Kulturkompetenz erleichtert insbesondere Baubesprechungen und Vertragsverhandlungen. Das sollte man keinesfalls unterschätzen“, sagt Jens Dehnbostel, Chief Client Officer der x.project AG. „Spezialisten von uns haben hier teilweise schon eine lange Erfahrung. Nochmals stark angezogen hat das Geschäft in den letzten 16 Monaten. Sicher kommt uns hier unsere Länderexpertise zugute. Unsere Kunden fragen insbesondere Leistungen für Wohnimmobilien nach, die sich auch in Skandinavien unbeeindruckt von den wirtschaftlichen Verwerfungen zeigen.“

Die im Jahr 2000 gegründete x.project AG sichert und steigert Immobilienrenditen. Dafür standardisiert, digitalisiert und optimiert sie Immobilienservices in den Bereichen Flächenermittlungen, Bauzustandskontrollen, Real Estate Due Diligence bei Technik und Umwelt, Monitorings, ESG-Analysen und Immobiliendokumentationen.

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C.F. Møller Architects gewinnt den internationalen Wettbewerb für ein Ministerium in Deutschland

Im Dezember 2019 war C.F. Møller einer von zwei Gewinnern des internationalen Wettbewerbs für die Erweiterung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit in Berlin. Nach intensiver Überarbeitung erhielt das skandinavische Unternehmen nun den Zuschlag im Vergabeverfahren.

 

76 Unternehmen bewarben sich über ein Präqualifikationsverfahren für diesen Wettbewerb. Hiervon wurden insgesamt 25 Architekturbüros – 23 deutsche, ein schweizerisches und ein dänisches – zur Ausarbeitung eines konkreten Vorschlags für die Gestaltung der Erweiterung des Bundesumweltministeriums in Berlin-Mitte ausgewählt. Hierbei ging C.F. Møller Architects im Dezember 2019 als einer von zwei Erstplatzierten aus dem Wettbewerb hervor. Der ebenso Erstplatzierte war das Büro JSWD Architekten aus Köln. Anschließend haben beide Unternehmen ihre Vorschläge überarbeitet, wonach C.F. Møller Architects nun im VGV-Verfahren den abschließenden Zuschlag erhielt.

 

„Den internationalen Wettbewerb um ein so wichtiges Projekt im Zentrum von Berlin zu gewinnen, ist einerseits eine große Ehre, andererseits eine hohe Anerkennung der Werte und Qualitäten, die wir in die Stadtentwicklung und die Architektur generell bringen möchten“, erklärt Julian Weyer, Partner und Architekt bei C.F. Møller Architects, der gemeinsam mit dem Architekten Michael Kruse, ebenfalls Partner und Kollege, für das Projekt verantwortlich ist.

 

Grünes Flaggschiff in Berlin

Der 50.000 m2 große Erweiterungsbau des Ministeriums ist auf ein dreieckiges Baugrundstück zugeschnitten, an das das bestehende Gebäude des BMU angrenzt.. Der Neubau stellt hohe Anforderungen an Nachhaltigkeit und Außenanlagen mitten in Berlin. Dies soll nach dem Entwurf von C.F. Møller in einer Konstruktion aus Holz und Naturstein mit in die Fassade integrierten Solarzellen umgesetzt werden, wobei im Rahmen einer innovativen und dynamischen Neuinterpretation des vorhandenen Gebäudeblocks insbesondere auf Tageslicht und gemeinschaftliche Grünflächen geachtet wurde.

 

„Wir wollten in diesem Projekt eine Balance und Synergie zwischen Tradition und Innovation erreichen. Unser Projekt geht direkt von der Berliner Stadt- und Baukultur aus, die einerseits respektvoll aufgenommen, andererseits durch eine innovative Gestaltung von nachhaltiger Architektur der Zukunft ergänzt wird“, erklärt Julian Weyer.

Den Ausgangspunkt bildet ein klassisch-funktionales Bürolayout, das in Bezug auf Tageslicht, natürliche Belüftung und Gebäudegeometrie optimiert wurde, um exzellente Beleuchtungsbedingungen zu gestalten und eine optimale Aussicht aus den Bürobereichen zu gewährleisten. In das Gebäude, das sich zur urbanen Umgebung hin öffnet, werden im Rahmen einer verzweigten Struktur begrünte Innenhöfe integriert. Auf diese Weise ist die Zufuhr von frischer Luft gewährleistet, zugleich können die Mitarbeiter die Grünflächen nutzen.

 

„Inspiriert von der Logik und der Klarheit der Natur haben wir ein architektonisches Konzept mit einer soliden Basis und einem klaren Bezug zur städtischen Umgebung entwickelt. Außerdem haben wir eine lebendige und dynamische Gebäudestruktur gestaltet, die sich – wie ein Baum – zum Licht hin öffnet und auf diese Weise nach außen orientiert und einladend wirkt und dabei attraktive und flexible Rahmen für den künftigen Arbeitsplatz bietet“, erklärt Michael Kruse.

 

Grün und nachhaltig

Zwei Atrien mit Glasdächern und offenen Treppen dienen als Knotenpunkte im geplanten Gebäude. Sie verbinden die Eingangsebene mit den Büroetagen und einem ausgedehnten gemeinschaftlichen Dachgarten. Auf den einzelnen Etagen bilden Loungebereiche für den jeweiligen Bürobereich Begegnungsflächen zur Nutzung in Pausen und zum Erfahrungs- und Ideenaustausch. Ein Tagungszentrum und eine Bibliothek im Erdgeschoss wurden so gestaltet, dass sie im Hinblick auf die Entwicklung neuer Arbeitsweisen als alternative Arbeitsstätten genutzt werden können. Auf diese Weise wird große Flexibilität erreicht, sodass im Lauf der Zeit unterschiedliche Benutzerbedürfnisse erfüllt werden können.

 

Die Fassaden des Gebäudes sind ebenfalls aus Holz geplant. Als Bestandteil einer facettenreichen Low-Tech- und Nachhaltigkeitsstrategie, die den CO2-Fußabdruck reduzieren und den Benutzerkomfort verbessern soll, sind sie von der unterschiedlichen Dichte von Baumkronen inspiriert. Indem Sonnenkollektoren als integraler Bestandteil der Fassade in eines der Gebäude einbezogen werden, entsteht auf dem Dach des anderen Freiraum für einen großen Dachgarten, der zusammen mit den begrünten Innenhöfen die Umweltambitionen des Ministeriums und dessen positiven Beitrag zur Stadtentwicklung unterstreicht.

 

„Wir sind davon überzeugt, dass das Projekt dazu beitragen kann, die Entwicklung von innovativer, nachhaltiger und sozial verantwortlicher Architektur zu fördern, an die wir fest glauben und zu der wir gerne einen Beitrag leisten möchten“, so Michael Kruse.

 

C.F. Møller Architects in Berlin

Der gewonnene Wettbewerb liegt ganz auf der Linie von C.F. Møllers strategischen Bemühungen, sich auf dem deutschen Markt zu etablieren, die u. a. auch dazu geführt haben, dass das Unternehmen 2019 ein Büro in Berlin eröffnet hat. Das Büro wird von Heiko Weissbach geleitet, der in Dänemark ausgebildet wurde und viele Jahre dort gelebt hat. Neben dem BMU arbeitet C.F. Møller in Deutschland auch an Projekten im Bereich Wohnungsbau, Masterplanung, Firmensitze, Campusprojekte, Schulbau und Gesundheitswesen. In der Regel werden die Projekte in enger Zusammenarbeit zwischen dem deutschen und den dänischen Büros bearbeitet. Hierdurch werden die skandinavischen Werte und Traditionen auf den deutschen Kontext und die deutschen Bauvorgaben zugeschnitten.

Gesund und sicher in Gebäuden: KONE stellt neue Lösungen für berührungsfreien Personenfluss vor

  • Fotokatalyse reinigt Luft in Aufzugkabinen ohne Einsatz von Desinfektionsmitteln
  • Ultraviolettes Licht entfernt Mikroorganismen und Viren auf Rolltreppenhandläufen
  • Nutzer rufen Aufzüge ohne Tastendruck, nur mit Apps

 

Hannover, 14. Mai 2020. KONE, einer der weltweit führenden Hersteller von Aufzügen und Rolltreppen, führt weltweit neue Lösungen für den berührungslosen Personenfluss in Gebäuden ein. Ziel ist eine gesunde, sichere Umgebung für Nutzer von Krankenhäusern, Bahnhöfen, Flughäfen, Büro- und Wohngebäuden, insbesondere in der Zeit der Corona-Pandemie und danach. Nach Ansicht von Forschern wie des Robert Koch-Instituts ist die Übertragung vermehrungsfähiger SARS-CoV-2-Viren durch kontaminierte Oberflächen nicht auszuschließen.

Durch Fotokatalyse kann die Kabinenluft des Aufzugs ohne Einsatz chemischer Desinfektionsmittel von Viren und Bakterien befreit werden. Für Rolltreppenhandläufe kommt ultraviolettes Licht zum Einsatz, das Mikroorganismen und Viren ohne Risiken für die Nutzer entfernt. Neu ist auch die Möglichkeit, die Kabine via App und damit ohne Tastenberührung in die eigene Etage zu rufen.

„Je weniger Dinge die Menschen im Alltag berühren müssen, desto besser können wir der Übertragung von Mikroorganismen und Viren vorbeugen“, sagt Erik Kahlert, Geschäftsführer von KONE Deutschland.

Saubere Luft: KONE Elevator AirPurifier

Fotokatalytische Oxidation, kurz Fotokatalyse, basiert auf physikalisch-chemischen Prozessen: Sie erzeugt mit Hilfe von Licht sogenannte Radikale, die für den Menschen ungefährlich sind, jedoch Viren und Bakterien in der Luft der Aufzugskabine unschädlich machen. Auch Gerüche werden durch Fotokatalyse beseitigt. Die Technologie wurde von der US-Raumfahrtbehörde NASA für den Einsatz im All entwickelt.

Die Fotokatalyse-Technik ergänzt das Portfolio antibakterieller Kabinenoberflächen und Kabinenhandläufe, die KONE im Januar 2020 zugleich mit Aufzügen der DX Klasse eingeführt hat.

Saubere Handläufe: KONE Handrail Sanitizer

Rolltreppenhandläufe lassen sich ebenfalls ohne Einsatz chemischer Desinfektionsmittel von Mikroorganismen und Viren befreien. Extrem kurzwelliges ultraviolettes Licht (UV-C-Licht), das spezielle Leuchtmittel innerhalb der Rolltreppe kontinuierlich auf die Handläufe abstrahlen, tragen dazu bei, Mikroorganismen wie Bakterien oder Viren zu entfernen und ihre Vermehrung zu hemmen.

Sicherer Aufzugruf: KONE Elevator Call

Neu ist die Möglichkeit, den Aufzug ohne Drücken einer Taste oder Berührung eines Touchdisplays zu rufen. Dazu stellt KONE eine Verbindung der Aufzugsteuerung mit der KONE Flow-App her und ermöglicht so den berührungslosen Aufzugsruf. Die App ist in einer Variante bereits Bestandteil der Zutrittslösung KONE Residential Flow, die Haustür und Aufzug verbindet und den Bewohnern den kontaktfreien, sicheren Zugang ins Gebäude ermöglicht. Die App identifiziert den Bewohner am Hauseingang, öffnet die motorisierte Haustür, ruft den Aufzug und wählt zugleich die richtige Etage. Sobald der Nutzer die Kabine betreten hat, fährt er automatisch zu seiner Wohnung.

Optimierung der Verkehrsströme: KONE People Flow Planning&Consulting Services

Die KONE People Flow Planning&Consulting Services helfen dabei, Bewegungsströme in und zu Gebäuden zu verstehen. So können neue und bestehende Gebäude für die „neue Normalität“ optimal geplant werden. KONE Experten analysieren horizontale und vertikale Verkehrsströme, indem sie ihr Know-how mit der neuesten Technologie und Sensordaten kombinieren. Darauf basierend werden Richtlinien zur Orientierung entwickelt, Anlagen und Services geplant. Das Ergebnis sind optimierte Wegeführungen, die Identifikation möglicher Engstellen und entsprechende Lösungen für kürzest mögliche Warte- und Wegezeiten.

Prädiktive Wartung: 24/7 Connected Services

Mehrere bereits etablierte Produkte und Services von KONE sind heute wichtiger denn je:
KONE 24/7 Connected Services sorgen für mehr Sicherheit, Transparenz und Intelligenz in der Wartung von Aufzügen und Rolltreppen in einer Zeit, in der ihre Nutzung selbst bei räumlicher Distanzierung kritisch ist. Die Connected Services ermöglichen prädiktive Wartung und damit die Vorhersage von Störungen. Der Anlagenzustand wird rund um die Uhr überwacht.

KONE DX Klasse Aufzüge verfügen zudem über antimikrobielle Oberflächen für Kabinenwände und Handläufe zum Schutz vor indirekter Kontamination. Dazu kommt die integrierte Konnektivität der KONE DX Klasse Aufzüge, sodass neue digitale Dienste schnell eingeführt und Features an neue Bedürfnisse angepasst werden können.

Schrittweise Einführung

KONE führt das Hygiene-Paket jetzt weltweit ein. Die einzelnen Lösungen des Hygienepakets – Elevator AirPurifier, Handrail Sanitizer, Elevator Call – werden je nach Region und Land unterschiedlich schnell verfügbar sein.

Die hierin als Gesundheits- und Wohlfühllösungen beschriebenen Services, Produkte und Lösungen von KONE fördern Gesundheit und Wohlbefinden. Die Lösungen gewährleisten jedoch nicht, dass an ihrem Einsatzort keine neuen Krankheiten oder Infektionen auftreten. KONE haftet weder für Infektionen oder Krankheiten, die an solchen Orten auftreten, noch für die daraus resultierenden medizinischen Folgen.

KONE, Hersteller von Aufzügen und Rolltreppen, ist einer der weltweit führenden Anbieter für Mobilität in Gebäuden. Das Unternehmen betreut in mehr als 60 Ländern weltweit rund 1,3 Millionen Anlagen und bewegt täglich mehr als 1 Milliarde Menschen. KONE bietet wegweisende vernetzte Lösungen für Aufzüge, Rolltreppen, Automatiktüren, Tore und Zugangssysteme, die sich nahtlos in intelligente Gebäude integrieren. Unser Ziel ist der optimale Bewegung von Personen und Gütern in einer barrierefreien Welt. Dabei begleiten wir unsere Kunden als zuverlässiger Partner über den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes hinweg: von der Planung über die Fertigung und Installation bis hin zur Wartung und Modernisierung. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Espoo, Finnland, ist börsennotiert (NASDAQ OMX, Helsinki) und erwirtschaftete 2019 mit rund 60.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 10 Milliarden Euro. In Deutschland ist KONE mit der Länderzentrale und dem Trainingszentrum in Hannover sowie mehr als 40 Niederlassungen präsent.

Imprint of the Future. Destiny of Piranesi’s City

Berlin / 16.09.2020. Am 15. Oktober 2020 eröffnet die Ausstellung „Imprint of the Future. Destiny of Piranesi’s City. Exhibition and research by Sergei Tchoban“ im Istituto Centrale per la Grafica in Rom. Zusammen mit der Ausstellung „Giambattista Piranesi. Sognare il sogno impossibile“ im Palazzo Poli findet Tchobans Auseinandersetzung mit dem Vermächtnis Piranesis anlässlich des 300. Geburtstags des italienischen Künstlers, Archeologen und Architekten statt.
Das Istituto Centrale per la Grafica in Rom und das Museum für Architekturzeichnung in Berlin präsentieren eine Ausstellung des Architekten und Zeichners Sergei Tchoban. Als gebürtiger St. Petersburger, der die Harmonie der Proportionalität und Ähnlichkeit dieser Stadt von Kindheit an mit allen Sinnen aufgenommen hat, war Sergei Tchoban immer bestrebt, die Gesetze zu verstehen, welche die Entwicklung einer Stadt wie St. Petersburg und die großen europäischen Vorbilder, nach denen die Zarenstadt entstanden ist, leiten. Ist es möglich, die herausragende Qualität dieser Städte zu erhalten? Ist es in Anbetracht des derzeitigen Entwicklungsstandes der Architektur auch heute möglich, diese Qualität zu bewahren? Dies sind die zentralen Fragen, die von der aktuellen Ausstellung anlässlich des 300. Jahrestages der Geburt von Giovanni Battista Piranesi (1720-1778) aufgegriffen werden. Piranesi, einem der größten Künstler seiner Zeit, gelang es, die Entwicklung der europäischen Stadt als Phänomen einzufangen, die trotz ihrer vielen architektonischen Schichten und inneren Widersprüchen eine Harmonie ausstrahlt.
Architekturfantasie aus der Serie „Träume on Sankt Petersburg“. 2005. Aquarell und schwarze Kreide auf Papier. 298 mm x 397 mm

© Tchoban Foundation – Museum für Architekturzeichnung

Architekturfantasie aus der Serie „Weiße Nächte in Sankt Petersburg“. 2005. Aquarell und schwarze Kreide auf Papier. 535 mm  x 719 mm

© Tchoban Foundation – Museum für Architekturzeichnung

Bevor das Prinzip des Kontrasts, das notwendigerweise mit dem technologischen Fortschritt einherging, für die Architekturästhetik des 20. Jahrhunderts richtungsweisend wurde, bestand ein relativ homogenes und folglich kohärentes Bild der europäischen Stadt – worin sich möglicherweise begründet, dass historische Städte, die vor dem 20. Jahrhundert entstanden sind, a priori als harmonische Ensembles und in ihren Erscheinungsformen als Meisterwerke wahrgenommen werden. Mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelten sich grundlegend neue Möglichkeiten in der Architektursprache. Die Einführung neuer architektonischer Schichten in das Stadtgefüge läutete daher einen besonders dramatischen Prozess ein. Doch geht dieser Prozess tatsächlich mit der Zerstörung eines Meisterwerks einher? Dies ist eine entscheidende Frage, die sich für die derzeitige Ausstellung (und beinahe alle europäischen Städte der Gegenwart) stellt. Sergei Tchoban versucht diese Frage anhand von Architekturzeichnungen zu analysieren und – äußerst ausdrucksstark – zu beantworten.
„Imprint of the future“. Architektonische Fantasie zum Thema „Veduta della Piazza Navona sopra le rovine del Circo Agonale“, einer Radierung von Piranesi. 2017. Sepia, Aquarell und Graphit auf Papier. 328 mm x 473 mm

© Tchoban Foundation – Museum für Architekturzeichnung

„Imprint of the future“. Architektonische Fantasie zum Thema „Arco di Settimio Severo“, einer Radierung von Piranesi. 2017. Sepia, Aquarell und Graphit auf Papier. 330 mm x 471 mm

© Tchoban Foundation – Museum für Architekturzeichnung

Die Ausstellung beginnt mit Zeichnungen, die Sergei Tchoban über die Jahre angefertigt hat, Zeichnungen, die das Phänomen der traditionellen europäischen Stadt sowie die architektonischen und städtebaulichen Elemente untersuchen, aus denen sie sich zusammensetzt. Auf Bilder von St. Petersburg, der Stadt seiner Kindheit, und zahlreichen europäischen Städten (darunter Rom, Venedig, Prag, Gent und Amsterdam) folgen kontrastierende Architekturdenkmäler des 20. Jahrhunderts, die freistehenden Skulpturen ähneln. Die dynamischen Formen dieser Gebäude, ihre kühnen Auskragungen und eine Plastizität, die den Widerstand das Materials zu verleugnen scheint, werden dann von architektonischen Fantasien abgelöst, mit denen Sergei Tchoban in die Zukunft blickt. Seine Analyse der Entwicklung der für unsere Zeit charakteristischen Architektursprache führt zunächst zur Einfügung einzelner, betont futuristischer Volumina in die Straßenpanoramen der europäischen Stadt. Im Anschluss daran übersetzt er diese Elemente in Situationsabbildungen des Roms des 18. Jahrhunderts, die er anhand von Motiven aus Giovanni Battista Piranesis Vedute di Roma rekonstruiert. Vier dieser Fantasien sind Originaldrucke von Radierungen Piranesis, in welche wiederum mit dem Medium der Radierung (ausgeführt vom Architekten Ioann Zelenin nach Ideen und Skizzen von Sergei Tchoban) Elemente einer Zukunftsarchitektur eingefügt wurden. Dieses Einbringen futuristischer Gebäude in städtebauliche Situationen, die Piranesis Radierungen entnommen wurden, ist eine anschauliche Demonstration, wie moderne Architektur im Körper der europäischen Stadt wahrgenommen wird, einer Stadt, die auf der Harmonie der Ähnlichkeit beruht.
 „Architekturfanatsie, Sankt Petersburg“. 2009. Sepia, Aquarell und schwarze Kreide auf Aquarellpapier.
310 mm x 410 mm

© Tchoban Foundation – Museum für Architekturzeichnung

Entstelltes Meisterwerk oder Abdruck der Zukunft? Dies dürfte wohl die grundsätzliche Frage dieser Ausstellung sein, auf die sie eine Antwort sucht. Mittels Grafik und Radierung inszeniert Sergei Tchoban die „Zerstörung“ eines Monuments (das Original einer Piranesi-Radierung) und regt so eine Diskussion darüber an, ob diese Art des Eingriffs lediglich ein Akt des Vandalismus ist – oder eine Möglichkeit, einen Reproduktionsdruck (viele europäische Städte, die durch die gewaltige Kraft der Harmonie der Ähnlichkeit entstanden sind, ähneln sich einander in der Tat sehr) in ein Original umzuwandeln, welches auf diese Weise zu einem Unikat wird. Zerstören wir die Harmonie oder schaffen wir eine grundlegend neue Art von Harmonie? Sergei Tchoban ist sich sicher, dass sich diese schmerzhafte Umwandlung der europäischen Stadt seit mindestens 100 Jahren vollzieht und dass die Gesellschaft endlich herausfinden muss, wie sie mit diesem Prozess umgehen soll. Im Wesentlichen ist dies das wahre Vermächtnis Piranesis: ein Aufruf zur ehrlichen Auseinandersetzung mit dem Zustand der Schichten und Bausteine, aus denen sich die europäische Stadt als überaus wichtiger Teil unseres Erbes und zugleich als Raum für eine zukünftige Entwicklung zusammensetzt.
Imprint of the Future. Destiny of Piranesi’s City
Exhibition and research by Sergei Tchoban

Ort:
Istituto Centrale per la Grafica
Via della Stamperia 6
00187 Rom

Dauer:
15. Oktober 2020 bis 31. Januar 2021
Dienstag bis Sonntag: 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Vernissage:
15. Oktober 2020
18.00 Uhr

Ausstellung:
Konzept: Sergei Tchoban
Kuratorinnen: Valeria Kashirina, Anna Martovitskaya
Kuratorisches Team: Lev Chestakov, Carsten Schneider, Maxim Schulz
Design: Valeria Kashirina, Paolo Martellotti
Katalog: Anna Martovitskaya
Art Director: Denis Dmitrienko
Übersetzungen: Emilio Mari, John Nicolson

Tchoban Foundation. Museum für Architekturzeichnung
Direktorin: Nadejda Bartels

Istituto Centrale per la Grafica
Direktorin: Maria Cristina Misiti
Koordination: Giovanna Scaloni
Kurator: Orsola Bonifati
Restaurierung: Gabriella Pace
Technik: Giovanni Pezzi, Gianfranco Zurzolo
Grafik: Luca Somma
Set up: All.Com.Servizi S.r.l.

Sponsorpartner: VELKO Group

„Imprint of the future“. Architektonische Fantasie zum Thema „Veduta del Porto di Ripetta“, einer Radierung von Piranesi. 2020. Sepia, Aquarell und Kreide auf Papier. 565 mm x 763 mm

© Tchoban Foundation – Museum für Architekturzeichnung

C.F. Møller Architects gewinnt MIPIM Award mit Forschungskomplex

C.F. Møller Architects gewinnt einen MIPIM-Award in der Kategorie Beste Entwicklung im Gesundheitswesen mit Biomedicum, einem für das Karolinska Institutet wichtigen Forschungskomplex in Stockholm.

 

Die diesjährige Verleihung der MIPIM Awards fand in Paris statt, wo bekannt gegeben wurde, dass C.F. Møller Architects mit dem Forschungsschwerpunkt Biomedium in Stockholm den Preis in der Kategorie „Bestes Projekt im Gesundheitswesen“ gewonnen hat.

„Wir freuen uns sehr über diesen Preis und möchten Akademiska Hus, Skanska und Karolinska Institutet in Stockholm für die großartige Zusammenarbeit danken, die es uns ermöglicht hat, dieses großartige Ergebnis zu erzielen“, sagt Mårten Leringe, Partner und Architekt bei C.F. Møller Architects.

Kraftwerk für die Forschung
Das neue Laborgebäude Biomedicum ist das Forschungszentrum für das Karolinska Institutet in Stockholm, eine der weltweit führenden medizinischen Universitäten, die vor allem für die Auswahl der Nobelpreisträger für Medizin und Physiologie bekannt ist.

Zuvor waren die Forschungsumgebungen des Karolinska Institutet über den gesamten Campus verstreut, ein grünes Parkgelände mit roten Backsteingebäuden aus den 1930er Jahren. Mit Biomedicum erhält das Karolinska-Institut eine einheitliche Umgebung für die zukünftige Forschung, mit ultra-flexibel ausgestatteten Labors und Büroeinrichtungen, die als Katalysator für die bereichsübergreifende Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Forschungs- und Studienumgebungen fungieren werden.

 

Mit dem Neubau soll nicht nur ein Gebäude im Campus-Park entstehen, sondern auch der Park innerhalb des Gebäudes untergebracht werden. Mit einem glasüberdachten, grünen Atrium wird der Außenbereich des Campus durch das Gebäude hindurch fortgeführt, wodurch die sozialen Qualitäten des grünen Campus zugunsten des Wissensaustauschs und der Interdisziplinarität verstärkt werden.

 

Die Offenheit des Gebäudes wird durch ein transparentes und einladendes Erdgeschoss mit Zugang zum Atrium sowie einem Café und einem öffentlichen Ausstellungsraum geschaffen. Dies bildet auch neue Verbindungen durch den Park und öffnet damit das Karolinska Institutet sowohl zur Stadt als auch zum neuen geplanten Universitätskrankenhaus Nya Karolinska Solna (NKS), das direkt angrenzen wird.

 

„Biomedicum ist ein Schaufenster unseres Glaubens an die menschliche Interaktion in einer nahtlosen Architektur, die als Motor für Innovation und fruchtbare interdisziplinäre Zusammenarbeit genutzt wird. Den gleichen Ansatz verfolgen wir mit dem Maersk-Turm in Kopenhagen, den wir ebenfalls als hochmodernes Laborgebäude für die Universität Kopenhagen entworfen haben“, sagt Mads Mandrup Hansen, Partner und Architekt bei C.F. Møller Architects.

 

Biomedicum wird so zu einem Dreh- und Angelpunkt in der Region – ein unverwechselbares Symbol für die Spitzenforschung, für die das Karolinska-Institut bekannt ist.

Der Komplex wurde vorzeitig und unter Einhaltung des Budgets fertiggestellt.

Dritter MIPIM-Preis in Folge gewonnen
C.F. Møller Architects haben 2018 mit dem Maersk-Turm in Kopenhagen, einem hochmodernen Forschungskomplex für die Universität Kopenhagen, einen MIPIM Award in der Kategorie Beste Entwicklung im Gesundheitswesen gewonnen. Im vergangenen Jahr gewannen C.F. Møller Architects mit dem Greenwich Low Carbon Energy Centre in London – einem Wahrzeichen für nachhaltige und erschwingliche Energie für eines der wichtigsten Stadtentwicklungsgebiete Londons – einen MIPIM Award in der Kategorie Best Industrial & Logistics Development. Im Jahr 2016 gewann das neue Krankenhaus Bispebjerg in Kopenhagen einen MIPIM Architectural Review Future Project Award.

 

Über die MIPIM-Auszeichnungen
Die 1991 ins Leben gerufenen MIPIM Awards sind ein international renommierter Immobilienwettbewerb auf der MIPIM, dem weltweiten Immobilienmarkt. Er zeichnet die herausragendsten und vollendetsten Projekte aus, die auf der ganzen Welt fertiggestellt wurden oder noch gebaut werden, und präsentiert das Beste der Immobilienbranche.

*** Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version) ***

 

Nachverdichtung: So machen Sie das Meiste aus Ihrer Immobilie

Berlin, 15. September 2020. Baugrund ist in Deutschland fast überall knapp, vor allem in den Metropolen des Landes und den dazugehörigen Speckgürteln. Immer mehr Menschen drängen in diese Ballungsgebiete. Doch während Investoren und Bauprofis das Thema Nachverdichtung für sich entdecken, hinken private Immobilienbesitzer hinterher. „Das ist schade, denn es gibt auch für private Eigentümer zahlreiche Möglichkeiten, mehr aus ihrer Immobilie zu machen“, sagt Rechtsanwalt Martin Voigtmann von der Arbeitsgemeinschaft Bau- und Immobilienrecht im Deutschen Anwaltverein. „Umbau, Ausbau, Abriss, Neubau – Vieles ist möglich, allerdings muss auch genauso viel beachtet werden.“

Nachverdichtung meint nicht nur die Entwicklung brachliegender Flächen, sondern zielt auch auf die Optimierung bereits genutzter Grundstücke ab – zum Beispiel durch geänderte oder zusätzliche Bebauung oder Aufteilung, um neuen Baugrund zu gewinnen. Bevor Bauherren hier jedoch kreativ werden, sollten sie einen Blick in das Baugesetzbuch sowie in die jeweils einschlägige landesrechtliche Bauordnung werfen, mahnt Voigtmann. „Dabei werden dann schnell Möglichkeiten, aber eben auch Grenzen klar“, so der Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht.

In Gebieten, in denen ein Bebauungsplan existiert, sind die dort enthaltenen Vorgaben sowohl bei Umbau als auch bei Neubau maßgebend. Ob ein solcher Plan für ein bestimmtes Grundstück vorliegt, weiß die jeweilige Stadt oder Gemeinde. Beim kommunalen Bauamt kann der Plan dann eingesehen oder Kopien angefordert werden. Darüber hinaus bietet heutzutage auch das Internet Informationen in sogenannten „Geoportalen“ an, die sich private Eigentümer und Bauherren zu Nutze machen können.

Was tun bei abweichenden Bebauungsplänen?

Die Erkenntnis, dass das Bauvorhaben und die Vorgaben des Bebauungsplans geringfügig voneinander abweichen, bedeutet noch nicht das Aus für die Pläne des Bauherren: „Der Grundstückseigentümer sollte sich überlegen, eine Ausnahme oder Befreiung zu beantragen“, sagt Voigtmann. Entscheidend ist in diesem Fall, dass die Ziele des Bebauungsplans grundsätzlich eingehalten werden können. „Daraus ergeben sich dann schon wieder einige Freiheiten.“

Planen, prüfen, Denkmalschutz beachten

Der Teufel steckt oft im Detail – und das vor allem dann, wenn kein maßgebender Bebauungsplan existiert. Denn dann ist entscheidend, dass sich die geplante Grundstücksbebauung an die Bebauung der Nachbargrundstücke anlehnt. „Hier wird eine ‚wertende Betrachtung‘ der näheren Umgebung zugrunde gelegt“ erklärt Voigtmann. „Daher empfehlen wir in einem solchen Fall immer eine frühzeitige Klärung der rechtlichen Möglichkeiten. Dabei sollten Sie immer jemanden fragen, der oder die sich damit auskennt“, fügt der Baujurist schmunzelnd hinzu.

Richtig losgehen kann es allerdings erst, nachdem neben dem Bebauungsplan auch die denkmalschutzrechtlichen Vorgaben geprüft sind. Gerade bei älteren Gebäuden müssen gegebenenfalls zusätzliche Maßgaben beachtet werden. Auch hier zahlt sich der frühe Expertenrat oft aus, um Chancen zu nutzen und am Ende böse Überraschungen zu vermeiden.

Neubau-Quartier REBOOT von BIEN-RIES wächst

Wiesbaden-Nordenstadt ist bei Familien und Pendlern beliebt – und wächst weiter. Hier realisiert
Projektentwickler BIEN-RIES das Quartier REBOOT. In den neuen Bauabschnitten entstehen
Reihenhäuser und Eigentumswohnungen – Fertigstellung ist voraussichtlich 2021.
Am Hainpark, Rotkehlchenweg, Kiebitzweg: Die Straßennamen im Neubauquartier in WiesbadenNordenstadt klingen idyllisch. Nun rollen erstmal die Bagger – für das Quartier REBOOT, das schon im
kommenden Jahr viel Grün und Wohnraum für Familien bieten wird.
Die jüngste Erweiterung umfasst insgesamt 48 zwei- bis dreigeschossige Reihenhäuser und
Wohnflächen von 102 bis 143 Quadratmetern, orientiert am Bedarf junger Familien. Auch
Eigentumswohnungen werden im neuen Bauabschnitt realisiert: In vier Mehrfamilienhäusern in
Massivbauweise entstehen 52 Eigentumswohnungen mit 2 bis 4 Zimmern, dazu 71
Tiefgaragenstellplätze. Der Wohnungsmix wurde dabei so konzipiert, dass für jede Haushaltsgröße der
passende Wohnraum entsteht. Dabei sind die Wohnungen durchgängig barrierefrei erreichbar und
verfügen alle über Balkon, Terrasse oder Privatgarten. Dabei erfolgen die Konzeption und die Planung
der Wohnungen in Zusammenarbeit mit den renommierten Schweizer Architekten von Atelier 5. In
Summe umfassen die Häuser und die Eigentumswohnungen rund 7.800 Quadratmeter Wohnflächen.
Bei REBOOT legt Projektentwickler BIEN-RIES den Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit. So werden die
Fenster mit positiver Ökobilanz aus der Region bezogen, um gezielt hessische Firmen zu fördern. Bei
Auswahl aller Baumaterialien wird schon ab Ausschreibung auf nachhaltige Werkstoffe geachtet. Beispiel:
Der Beton kommt aus klimaneutraler Produktion. In den Außenanlagen kommen ausschließlich Hölzer
mit FSC-Zertifizierung zum Einsatz. Die Dächer aller Gebäude sind begrünt. Gründächer verbessern das
Stadtklima, sorgen für einen natürlichen Kühlungseffekt im Sommer und wirken dämmend. Als weitere
Besonderheit kommen in den Außenanlagen Beläge und Rasenpflaster zum Einsatz, die das Versickern
des Regenwassers ermöglichen.
Standortleiterin Jessica Hesse-Kadlec: „Mit diesem Projekt schaffen wir Wohnraum für Paare und
Familien, welcher dringend benötigt wird, eingebettet in einen Mehrklang nachhaltiger Qualitäten und
versehen mit attraktiver Architektur, die zu Nordenstadt passt.“
Wiesbaden-Nordenstadt liegt fünf Kilometer östlich von Wiesbaden, über die A66 ist Frankfurt etwa 25
Minuten entfernt. Die Ortschaft hat sich durch Unternehmensansiedlung und Ausweisung neuer
Wohnbaugebiete positiv entwickelt, heute wohnen hier rund 8.000 Menschen. Die vergleichsweise
maßvolle Ausbreitung des Ortes ging einher mit der Stärkung der lokalen Infrastruktur, etwas durch neue
Bildungs- und Freizeiteinrichtungen. Insbesondere profitiert das Neubauquartier von der Erweiterung der
Buslinie 15 („Am Hainpark“).
Interessierte können sich unter www.bien-ries.de informieren. Ab 9.9.2020 ist mittwochs von 17 bis 19
Uhr sowie samstags und sonntags von 13 bis 16 Uhr vor Ort ein eigens gestaltetes Verkaufsbüro geöffnet.
Über BIEN-RIES
Seit 2004 plant und realisiert BIEN-RIES attraktive Wohnimmobilien im gesamten Rhein-Main-Gebiet und
wurde durch seine Pionierarbeit als Wohnbauentwickler im neuen Frankfurter Stadtteil Riedberg bekannt.
Über 2.600 realisierte Wohneinheiten und rund 1.500 Wohneinheiten in Bau oder Planung machen BIENRIES heute zu einem der größten Wohnimmobilien-Entwickler im Rhein-Main-Gebiet. Mit über 70
engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Architektur, Bauplanung, Ingenieurwesen und
weiteren Fachgebieten führt BIEN-RIES nahezu den gesamten Entwicklungsprozess im eigenen Haus
aus: Vom Entwurf über die Bauausführung bis hin zur Innenarchitektur sind dadurch höchste Qualität und
maximale Individualität garantiert.

Ihr leichter Weg in den Leichtbau: Ihr starker Partner – Leichtbau BW

Ihr leichter Weg in den Leichtbau: Ihr starker Partner – Leichtbau BW

 

Die Leichtbau BW GmbH ist eine Wirtschafts- und Wissenschaftsförderung in Baden-Württemberg und vertritt das vermutlich größte Leichtbau-Netzwerk der Welt, zu dem über 2.200 Unternehmen und 300 Forschungseinrichtungen gehören.

Wir begrüßen die Leichtbau BW als unseren neuen Premium-Partner und freuen uns, Ihnen eine Möglichkeit aufzuzeigen, wie Sie auf Ihrem Weg in den Leichtbau ab sofort begleitet werden können.

Konkret unterstützt die Landesagentur baden-württembergische Unternehmen, Architekten, Städteplaner, Ingenieure, Neu- und Querdenker im Auftrag von Baden-Württemberg durch folgende Leistungen:

· Finden Sie passende Förderprogramme für Ihr Projekt

· Erhalten Sie aktuelle Leichtbau-Studien aus dem Bereich Bauwesen

· Finden Sie neue Kunden und neue Märkte für Ihre Leichtbau-Lösungen

· Treiben Sie Ihre Internationalisierung voran

· Greifen Sie auf das Netzwerk der Leichtbau BW zurück und tauschen Sie sich mit Forschungseinrichtungen, Unternehmen und spannenden Leichtbau-Experten zu Ihren Projekten aus, entwickeln Sie starke Partnerschaften und bilden Sie wertvolle Synergien

· Nehmen Sie an Leichtbau-BW-Informationsveranstaltungen- und Workshops teil und erfahren Sie branchenrelevante Insights, die Sie für Ihre tägliche Arbeit nutzen können

 

Wieso Sie sich fit für den Leichtbau machen sollten? Der Klimawandel, knapper werdende Ressourcen und der Run auf die Metropolen sind nur drei der Herausforderungen, die das Bild unserer Städte in den kommenden Jahren enorm verändern werden. Daher müssen wir neudenken, um mit weniger Material für mehr Menschen Wohnraum zu schaffen.

Der Leichtbau bietet für den urbanen Raum große Potenziale, um neuen Wohnraum zu schaffen und die Stadt lebenswerter zu gestalten. Tauschen Sie sich mit den Experten der Leichtbau BW aus und werden Sie Teil des Leichtbau-Netzwerks, um nicht umzudenken, sondern neuzudenken: http://www.leichtbau-bw.de

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