Kategorie: News

1A-DIE-ALTEN-IMMOBILIENGESELLSCHAFT MBH

Wir wünschen Ihnen eine „FROHE WEIHNACHTEN“ und mögen Sie gut in das Jahr 2021 kommen.
1A-DIE-ALTEN-IMMOBILIENGESELLSCHAFT MBH
Berner Strasse 79
D-60437 FRANKFURT AM MAIN
Telefon 069 5092999 44

Gesellschafterwechsel bei alkus

Gesellschafterwechsel bei alkus

Julian Dingler (34 aus Altensteig) übernimmt alle Geschäftsanteile von sämtlichen alkus Gesellschaften. Die alkus Gruppe blickt in diesem Jahr auf ihr 20-jähriges Bestehen zurück. Die Übernahme durch Julian Dingler findet im Zuge der langfristigen Ausrichtung des Unternehmens statt.

alkus hat sich im Laufe seines zwanzigjährigen Bestehens zum internationalen Marktführer für Vollkunststoffplatten in der Schalungsindustrie mit eigener vollautomatisierter Produktion entwickelt. Die alkus® wird als Schalungsplatte in Bauindustrie und -gewerbe eingesetzt. Sie überzeugt als wirtschaftliche und praktische Alternative zu Holz und lässt sich stoffschlüssig reparieren und zu Großflächenplatten fugenlos verschweißen. Nicht selten hält die alkus® Vollkunststoffplatte länger als der Schalungsrahmen selbst. Sie wird für jedes gängige Wand- und Deckensystem einbaufertig konfektioniert geliefert und passt somit in alle Rahmensysteme. Aufgrund ihrer Stabilität und Formbarkeit kommt das Produkt auch bei Tunnel- und Sonderschalungen oder der Herstellung von Betonfertigteilen zum Einsatz. alkus®

Vollkunststoffplatten werden an zwei getrennten Standorten mit höchster Qualität produziert und standardmäßig mit einer 7 Jahre Langzeitgarantie versehen. Mittlerweile konnte alkus weltweit bereits über 20 Schalungsherstellern den begehrten alkus-Partner-Status verleihen.
Im strategischen Fokus des Kunststoffspezialisten steht die Gewinnung weiterer Schalungshersteller als alkus-Partner weltweit, und der Ausbau der Vertriebsaktivitäten in den DACH Staaten. Julian Dingler selbst bringt sich in die deutsche Entwicklungsgesellschaft ein, die neben der Erschließung anderer Anwendungsbereiche auch auf die kontinuierliche Erweiterung des Be-standsportfolios abzielt. Dingler hat eine international ausgerichtete betriebswirtschaftliche Ausbildung abgeschlossen und verfügt über einschlägige Erfahrung im Bausektor und in der Projektentwicklung.

Das Produkt „alkus® AL Vollkunststoffplatte“ wurde in den Neunzigerjahren durch eine Gemeinschaft von Forschungsinstituten und Industrie entwickelt und schließlich auf der Bauma 1998 in München als Studie vorgestellt. Am 2. Februar 2000 wurde die serienreife und im Praxiseinsatz erprobte Platte der Öffentlichkeit in der Frankfurter Oper durch den langjährigen geschäftsführenden Gesellschafter Dr. Claus Steyer präsentiert. Seither wurde eine internationale Vertriebs- und Servicestruktur etabliert, die konsequent und nachhaltig ausgebaut wird.

Im Zuge der Übernahme wird Herr Guido Wille-Minicus zum Jahresende 2020 aus dem Verwaltungsrat der alkus AG ausscheiden. Auf ihn folgt Dr. Alexander Stöckli.

Michael Tschenett (Geschäftsführer der alkus AG) sieht in der Übernahme die langfristige Ausrichtung der alkus Gruppe gestärkt, zumal sich für Kunden und Partner an der Zusammenarbeit nichts verändern wird.

 

 

 

Bildunterschrift: Herr Julian Dingler und Herr Guido Wille-Minicus bei der Übergabe der Geschäftsanteile. © alkus AG

Kaldewei geht mit neuem Filmstudio auf Sendung

On air: Kaldewei geht mit neuem Filmstudio auf Sendung
Mit modernen Formaten und individuellen Angeboten noch näher am Kunden KALDEWEI, Ahlen, im Dezember 2020. – Kaldewei macht einen weiteren Schritt in Richtung digitale Kommunikation: Ab sofort geht der Badhersteller mit interessanten Formaten aus dem modernen Filmstudio KALDEWEI ON AIR auf Sendung. Dadurch bleibt das Traditionsunternehmen auch in Corona-Zeiten in engem Kontakt mit seinen Partnern.

„Schon zu Beginn der Corona-Pandemie konnten wir sehr schnell auf eine digitale Kommunikation umstellen. Mit unserem neuen Filmstudio KALDEWEI ON AIR sind wir nun noch besser für die aktuellen Herausforderungen gerüstet, können im Sinne unserer Partner noch professioneller agieren und sind damit näher am Kunden als je zuvor“, sagt Brandi Bridges, Head of International Training bei Kaldewei. In der Kaldewei Iconic World wurde ein voll funktionsfähiges Filmstudio mit hochauflösender Kamera, Moderationstischen, Greenscreen sowie entsprechender Soft- und Hardware eingerichtet. Im November startete das Unternehmen mit seinen Webinarreihen zur barrierefreien Badplanung und zur Nexsys. Auch besondere Schulungsformate für Kunden wie Lunch & Learn, Interviews, Vorstellungen von Produkt-Highlights sowie Talkrunden mit Experten werden produziert oder live ausgestrahlt. So kann Kaldewei noch individueller auf die Bedürfnisse seiner Partner eingehen, die von einem umfangreichen digitalen Angebot profitieren. Eine Übersicht über alle aktuellen Veranstaltungen gibt es hier.

Kaldewei ist für digitale Herausforderungen gerüstet
„Mit dem neuen Studio KALDEWEI ON AIR gehen wir den nächsten Schritt in Richtung digitale Kommunikation. Damit sind wir gut für die Herausforderungen der Digitalisierung gerüstet und in vielen Bereichen Vorreiter unserer Branche. Durch die Erfahrungen der vergangenen Jahre war es für uns einfacher, unseren Schulungsbetrieb für 2021 digital auszuweiten“, betont Bridges.

 

 

Bildquelle: Kaldewei

 

 

eyrise® Sonnenschutzgläser von Merck belegen ersten Platz bei Materialpreis 2020

eyrise® Sonnenschutzgläser von Merck belegen ersten Platz bei Materialpreis 2020

Bei dem renommierten, von der Stuttgarter Materialagentur raumprobe ausgelobten Materialpreis 2020 (www.materialpreis.de) – der Auszeichnung für besondere Materialien – kam Merck mit seinen dynamisch schaltbaren eyrise® Sonnenschutzgläsern (www.eyrise.de) auf Platz 1 in der Kategorie ‚Innovation‘. Bei der Laudatio anlässlich der am 3. Dezember im kleinen Rahmen abgehaltenen Preisübergabe hob die Jury nicht nur den Innovationsgrad des Produkts hervor. Sie würdigte auch die mutige Entscheidung des Unternehmens, mit der im niederländischen Veldhoven ansässigen Merck Window Techologies B. V. einen eigenen Unternehmensbereich für die Vermarktung dieser neuartigen Technologie gegründet zu haben.

eyrise® basiert auf der patentierten licrivision® Flüssigkristalltechnologie von Merck, die vor allem von Flachbildschirmen für Fernsehgeräte, Computer oder Smartphones bekannt ist und jetzt auch für Gebäudeverglasungen eingesetzt wird. licrivision® ist eine transparente Flüssigkristallmischung, der nach individuellem Bedarf spezifische Farbmoleküle zugesetzt werden. Die Flüssigkristalle befinden sich zwischen zwei Glasscheiben, die mit einer transparenten, leitfähigen Beschichtung versehen sind. Bei Anlegen einer geringen elektrischen Spannung richten sich die Flüssigkristallmoleküle aus, wobei sich über die Höhe der Spannung die Licht- und Wärmedurchlässigkeit der Verglasung regulieren lässt. Der komplette Umschaltvorgang dauert lediglich eine Sekunde. Dadurch können eyrise® Fenster jederzeit und auf Knopfdruck an sich wechselnde Umgebungsbedingungen angepasst werden, wobei die Transparenz sowie die freie Sicht nach draußen erhalten bleiben.

Ein besonderer Vorteil des Systems ist die große Gestaltungsfreiheit. So lassen sich eyrise® Sonnenschutzgläser in Größen von bis zu 3500 mm x 1600 mm sowie in unterschiedlichen geometrischen Formen herstellen. Architekten und Bauherren entscheiden sich daher zunehmend für deren Einsatz. Aktuelle Beispiele sind der Bürokomplex Orkla City im norwegischen Oslo, die neue Firmenzentrale der FC-Gruppe in Karlsruhe, das Konferenzzentrum von Merck in Darmstadt sowie die von Oscar Niemeyer entworfene Techne Sphere in Leipzig. 2020 hat raumprobe (www.raumprobe.de) 33 Materialien und ihre Hersteller aus Industrie, Handwerk und Gestaltung ausgezeichnet. Dabei wurden außer in der Kategorie Innovation auch Preise in den Bereichen Design, Klassiker, Kollektion, Ökologie, Verfahren und Studie vergeben. Zur unabhängigen Fachjury gehörten Werner Aisslinger (Studio Aisslinger), Regina Adamczak (BM Fachmagazin für Innenausbau, Möbel, Bauelemente), Sven Plieninger (Schlaich Bergmann Partner), Thomas Steimle (Steimle Architekten), Prof. Dr. Dipl.-Des. Marina-Elena Wachs (Hochschule Niederrhein), Andrea Weitz (Raumkontor Innenarchitektur).

Der Materialpreis wurde bereits zum achten Mal von raumprobe ausgelobt und organisiert. Er wird in geraden Jahren an Unternehmen der Materialherstellung und -entwicklung vergeben. In ungeraden Jahren richtet er sich an Planende und Kreative mit ihren realisierten Projekten.

 

Die stolzen Preisträger: Martin Zitto, Senior Business Development Manager eyrise® (links) und Dr. Michael Grund, Head of Business Field LC Windows bei Merck (rechts). Bild: © raumprobe, Stuttgar

Focus-Business: Hitzler Ingenieure hat einmal mehr überzeugt und ist auch 2021 wieder Top-Arbeitgeber des Mittelstandes in Deutschland

Focus-Business: Hitzler Ingenieure hat einmal mehr überzeugt und ist auch 2021 wieder Top-Arbeitgeber des Mittelstandes in Deutschland

 

München, 17. Dezember 2020 – Hitzler Ingenieure zählt erneut zu Deutschlands Top-Arbeitgebern des Mittelstands. Das hat Focus Business in Zusammenarbeit mit kununu.com, dem Arbeitgeberbewertungs- portal für Angestellte, Auszubildende und Bewerber, ermittelt. Das Projektsteuerungsbüro mit Hauptsitz in München belegt damit im Bereich Baugewerbe und Architektur Platz 23 von 132.

 

„Das ist ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann“, sagt Hitzler Ingenieure Geschäftsführer Christoph Hardt. „Zum vierten Mal in Folge und damit seit Beginn der Erhebung gehören wir zu den Arbeitgebern mit den besten Punktwerten, um es in das Ranking von Focus Business und Kununu zu schaffen. Das zeigt uns, dass Hitzler Ingenieure mit seiner Firmenphilosophie nun schon über Jahre hinweg den richtigen Weg verfolgt.“

 

Als Grund für die hohe Zufriedenheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei Hitzler Ingenieure nennt Christoph Hardt das familiäre Arbeitsklima mit flachen Hierarchien, kurzen Entscheidungswegen und offener Kommunikation, aber auch die betrieblichen Leistungen wie mobiles Arbeiten, betriebliche Altersvorsorge, KITA-Zuschuss, JobRad, Fitnesszuschuss und Dienstwagen-Nutzung. „Als mittelständisches Unternehmen ist es uns außerdem gelungen, gleich zu Beginn der Corona-Krise reibungslos auf die veränderten Marktbedingungen zu reagieren. Wir konnten es unseren Mitarbeitern von heute auf morgen ermöglichen, ganz flexibel, beispielsweise von zuhause aus, und nach Bedarf zu arbeiten. Auch das sind Faktoren, die zu einer hohen Zufriedenheit führen.“

 

Focus-Business und Kununu haben zusammen über 950.000 Unternehmen und mehr als vier Millionen Bewertungen von Arbeitnehmern auf der Internet-Plattform Kununu analysiert. 4.500 mittelständische Unternehmen wurden dabei als mögliche Top-Arbeitgeber ermittelt; 4.000 davon ausgezeichnet. Berücksichtigt wurden Unternehmen mit mindestens elf und höchstens 500 Angestellten. Um in die finale Auswahl zu kommen, mussten bestimmte Kriterien erfüllt werden: So müssen die Unternehmen ihren Sitz in Deutschland haben, auf Kununu mit mindestens 3,5 von fünf Punkten bewertet sein, eine Mindestanzahl an aktuellen Kununu-Bewertungen seit 2019 sowie eine Weiterempfehlungsrate von mindestens 70 Prozent vorweisen können. Die finale Platzierung ergibt sich aus einem Punktewert (zwischen 100 und 200), der sich aus dem Bewertungsdurchschnitt und der Anzahl der Bewertungen auf Kununu zusammensetzt – basierend auf der Mitarbeiterzahl des Unternehmens. So wird gewährleistet, dass nur Unternehmen mit ähnlichen Rahmenbedingungen miteinander verglichen werden.

 

Als einer der beliebtesten mittelständischen Arbeitgeber in Deutschland beschäftigt Hitzler Ingenieure knapp 300 Mitarbeiter an 15 Standorten in Deutschland und Österreich. Das Ingenieurbüro aus München ist kompetenter Partner im Bereich Projektmanagement für private und öffentliche Bauherren bei der Abwicklung komplexer Baumaßnahmen im Gesundheits- und Bildungswesen, im Verwaltungs- und Wohnungsbau, in den Bereichen Freizeit und Kultur sowie bei Infrastrukturmaßnahmen.

 

 

 

Bildunterschrift:

HI_Kaffee.jpg: Hitzler Ingenieure erhält erneute Auszeichnung von Focus Business und Kununu als Deutschlands Top-Arbeitgeber des Mittelstands. Ein Grund: das familiäre Arbeitsklima, wo ein Kaffee-Plausch unter den Mitarbeitern nicht fehlen darf.

Bild: Hitzler Ingenieure

IBU (Berlin) „Datenbasis für die Kreislaufwirtschaft zum Lebensende von Bauprodukten“

Datenbasis für die Kreislaufwirtschaft zum Lebensende von Bauprodukten

Mit sogenannten Circularity Modulen für Umwelt-Produktdeklarationen (CMEPD) soll die derzeitige Datenlücke zu Recyclingpotenzialen von Bauprodukten geschlossen werden. Um über die gesetzlichen Rahmenbedingungen, künftigen Chancen und Anforderungen zu informieren, veranstaltet das Institut Bauen und Umwelt e.V. (IBU) ein Online-Kolloquium speziell für Verbände und Unternehmen der Entsorgungs- und Recyclingindustrie, die Hersteller von Baustoffen und Bauprodukten und deren Verbände sowie Ökobilanzierer (Termin am 19. Februar 2021).

 

Berlin, 16. Dezember 2020 (prc) – Weltweit schwindende Ressourcen fordern auch und besonders in der Bau- und Immobilienwirtschaft einen umfassenden Wandel. Der Weg zur Deckung des zukünftigen Baustoffbedarfs führt von einer überwiegend linearen hin zu einer ressourceneffizienten, zirkulären Wertschöpfung. Doch diese benötigt qualifizierte Informationen zum Recyclingpotenzial von Baustoffen und Bauprodukten – welche auch durch Gesetze, Normen und Richtlinien zunehmend verpflichtend gefordert werden. Die notwendigen Informationen können passgenau über Circularity Modules for EPDs (CMEPD) bereitgestellt werden. CMEPD ergänzen bereits vorhandene Baustoff-Datensätze um die Informationen, die zur Planung und Umsetzung von zirkulären Ansätzen benötigt werden und stellen die ab 2022 nach EN 15804+A2 geforderten End-of-Life-Daten für Umwelt-Produktdeklarationen (Environmental Product Declarations, EPDs) bereit.

 

Potenziale für die Entsorgungsbranche

 

Für Recycling- und Entsorgungsunternehmen liegt hierin eine große Chance: Die strukturierte Bereitstellung von Materialanforderungen

und Daten zu Aufbereitungsprozessen stellt für sie ein zukunftsfähiges Geschäftsfeld dar, das ihr Kerngeschäft, die Entsorgung sowie Aufbereitung von rückgebauten Materialien und die Gewinnung von Sekundärrohstoffen, wirkungsvoll unterstützen kann. Ein standardisiertes Format zur Bereitstellung dieser Materialdaten sorgt für Transparenz und einfache Anwendbarkeit.

 

Online-Kolloquium am 19. Februar 2021

 

Das Institut Bauen und Umwelt e.V. (IBU) veranstaltet am 19. Februar 2021 von 9.00 bis 12.00 Uhr ein Online-Kolloquium speziell für Verbände und Unternehmen der Entsorgungs- und Recyclingindustrie, die Hersteller von Baustoffen und Bauprodukten und deren Verbände sowie Ökobilanzierer. Ziel der Veranstaltung ist es, die Teilnehmenden über den Nutzen von Daten zum Lebensende von Bauprodukten und das Circularity Module for EPDs zu informieren. Für vier Bauprodukte bzw. Baustoffgruppen soll exemplarisch ein Einblick in aktuelle Entwicklungen zum Thema gegeben werden. Darüber hinaus dient das Kolloquium dem fachlichen Austausch und der Diskussion.

 

Die Anmeldung zur Teilnahme am Kolloquium ist möglich über https://ibu-epd.com/veranstaltung/kolloquium-cmepd. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

 

Weitere Informationen sind erhältlich beim Institut Bauen und Umwelt e.V., Panoramastraße 1, 10178 Berlin, Tel.: +49 (0) 30 30 87 74 8 – 0, Fax: +49 (0) 30 30 87 74 8 – 29, E-Mail: info@ibu-epd.com sowie im Internet unter www.ibu-epd.com.

Meinungsartikel von Lena Raizberg, Arup – Der Bestand ist ein schlafender Riese

 

Der Bestand ist ein schlafender Riese

Lena Raizberg, Leiterin Architektur Berlin, Arup

Berlin, den 16. Dezember 2020 – Während sich die Klimaziele im Neubau vergleichsweise einfach erreichen lassen, stellen sie im Bereich des Bestandes, der rund 90 Prozent der Gebäude ausmacht, eine große Herausforderung dar. Wie also kann der Spagat aus Energieeinsparung, CO2-Reduzierung, Ressourcenschonung und Qualitätssteigerung in der Bestandssanierung gelingen?

Ohne zusätzliche Anstrengungen lassen sich die Klimaziele bis 2050 nicht erreichenLaut Prognosen des Öko-Instituts werden die Treibhausgasemissionen 2030 voraussichtlich 17 Mio. Tonnen über dem angestrebten Wert von 70 Mio. Tonnen liegen. Hoffnung machen die Konjunkturpakete der Bundesregierung und der EU. Wenn wir diese Mittel konsequent in die Zukunft unserer Städte und die Transformation unserer Wirtschaft investieren, kann die aktuelle Coronakrise den Weg in die Klimaneutralität beschleunigen. Die entsprechenden technischen Lösungen sind vorhanden. Wichtig ist, dass die Maßnahmen jetzt rasch umgesetzt werden.

Ein wesentlicher Hebel zur CO2-Reduzierung ist der rund 22 Millionen Gebäude umfassende Bestand. Obwohl Nichtwohngebäude mit 2,7 Millionen zahlenmäßig nur einen kleinen Teil des Gebäudebestandes ausmachen, sind sie aufgrund ihrer großen Fläche für 36 Prozent des Gebäudeenergieverbrauchs verantwortlich. Wenn man bedenkt, dass 66 Prozent aller Fassaden ungedämmt sind und 70 Prozent der Anlagentechnik nicht mehr dem modernen Stand der Technik entsprechen, kann man sich ausrechnen, welches Einsparpotenzial im Bereich von Büro- und Gewerbebauten vorhanden ist.

Sanierung ist immer die nachhaltigere Lösung

Im Stadtbild finden sich viele ausgediente Büro- und Gewerbebauten, die seit Jahren leer stehen. Viele sind in so schlechtem Zustand, dass ein Ersatzneubau unvermeidlich scheint.

Doch Abriss ist angesichts der grauen Energie und der Ressourcen, die im Bestand stecken, immer die schlechteste aller Alternativen. Neben den Vorteilen für die Umwelt bietet die Revitalisierung oder Konversion oft höhere wirtschaftliche und soziale Renditen als ein Abriss und Neubau. Ein weiterer Aspekt ist das baukulturelle Erbe, dessen Erhalt einen unschätzbaren Wert für Städte und Gemeinden darstellt.

Ein Patentrezept gibt es nicht. Für jedes Projekt muss ein individueller Sanierungsfahrplan erarbeitet werden, der sich am Zustand des Gebäudes, dem Standort und den Vorstellungen des Bauherrn orientiert. Aber es gibt Hebel, an denen man bei jedem Sanierungsprojekt ansetzt. Das sind die Energieversorgung, die Gebäudehülle, die Gebäudetechnik und das Wassermanagement. In unserer Publikation „Transform & Reuse“ haben wir anhand von 17 Projekten beschrieben, wie Bestandsgebäude mit intelligenten Lösungen fit für die Zukunft gemacht werden können. Die Ergebnisse sprechen für sich: Teilweise konnten die ursprünglichen CO2-Emissionen um bis zu 70 Prozent reduziert werden, die Kosten lagen zwischen 10 und 75 Prozent unter denen eines Abrisses und die Projekte stehen dem Markt schneller wieder zur Verfügung als dies bei einem Neubau der Fall gewesen wäre.

Re-Use rechnet sich

Mit 51,7 Milliarden Tonnen Baumaterialien ist der Bestand unser größtes Rohstofflager. Würden diese Materialien konsequent wiederverwendet, wäre der jährliche Bedarf an Rohstoffen um 30 Prozent niedriger als er heute ist. Wie viele Ressourcen sich in Sanierungsprojekten wirklich wiederverwenden lassen, hängt vom Einzelfall ab. Beim 2019 fertiggestellten Bürogebäude 1 Triton Square in London konnten wir 3.300 m2 Kalkstein, 35.000 Tonnen Beton und 1.900 Tonnen Stahl wiederverwenden. Statt die Fassade komplett zu erneuern, haben wir 3.500 m2 alte Fassaden-Paneele mit Kohlefasern umwickelt. Eine Maßnahme, die im Vergleich zu einer neuen Fassade 1.270 Tonnen CO2 und 66 Prozent Kosten eingespart hat. In Summe aller Maßnahmen haben wir mehr CO2 eingespart, als das Gebäude in den nächsten 40 Jahren ausstoßen wird.

Keine Frage, die Sanierung von Bestandsgebäuden ist aufwendig und birgt Planungsrisiken. Um den Aufwand realistisch einschätzen zu können, bedarf es einer soliden Planungsgrundlage. Und genau diese fehlt bei vielen Bestandsgebäuden. Deshalb empfiehlt es sich, Bestandsgebäude in einem 3D-Modell zu erfassen und damit BIM-tauglich zu machen. Auf diese Weise lassen sich verschiedene Sanierungsvarianten durchspielen, etwaige Planungsrisiken abschätzen und die zu erwartenden Kosten fundiert berechnen.

Wer mehr über das Thema erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, sich unseren Arup Experten-Podcast anzuhören. In Folge 6 diskutiere ich mit meinen Kollegen Ulrike Elbers, Expertin für die Tragwerkplanung, und Ivan Acosta, Spezialist für die Nachhaltigkeit von Gebäuden, über besondere Aspekte der Bestandssanierung, wie tragwerktechnische Ertüchtigung, technische Gebäudeausstattung, Schadstoffbeseitigung und Brandschutz.

Lena Raizberg, Leiterin Architektur Berlin, Arup

Berlin, den 16. Dezember 2020 – Während sich die Klimaziele im Neubau vergleichsweise einfach erreichen lassen, stellen sie im Bereich des Bestandes, der rund 90 Prozent der Gebäude ausmacht, eine große Herausforderung dar. Wie also kann der Spagat aus Energieeinsparung, CO2-Reduzierung, Ressourcenschonung und Qualitätssteigerung in der Bestandssanierung gelingen?

Ohne zusätzliche Anstrengungen lassen sich die Klimaziele bis 2050 nicht erreichenLaut Prognosen des Öko-Instituts werden die Treibhausgasemissionen 2030 voraussichtlich 17 Mio. Tonnen über dem angestrebten Wert von 70 Mio. Tonnen liegen. Hoffnung machen die Konjunkturpakete der Bundesregierung und der EU. Wenn wir diese Mittel konsequent in die Zukunft unserer Städte und die Transformation unserer Wirtschaft investieren, kann die aktuelle Coronakrise den Weg in die Klimaneutralität beschleunigen. Die entsprechenden technischen Lösungen sind vorhanden. Wichtig ist, dass die Maßnahmen jetzt rasch umgesetzt werden.

Ein wesentlicher Hebel zur CO2-Reduzierung ist der rund 22 Millionen Gebäude umfassende Bestand. Obwohl Nichtwohngebäude mit 2,7 Millionen zahlenmäßig nur einen kleinen Teil des Gebäudebestandes ausmachen, sind sie aufgrund ihrer großen Fläche für 36 Prozent des Gebäudeenergieverbrauchs verantwortlich. Wenn man bedenkt, dass 66 Prozent aller Fassaden ungedämmt sind und 70 Prozent der Anlagentechnik nicht mehr dem modernen Stand der Technik entsprechen, kann man sich ausrechnen, welches Einsparpotenzial im Bereich von Büro- und Gewerbebauten vorhanden ist.

Sanierung ist immer die nachhaltigere Lösung

Im Stadtbild finden sich viele ausgediente Büro- und Gewerbebauten, die seit Jahren leer stehen. Viele sind in so schlechtem Zustand, dass ein Ersatzneubau unvermeidlich scheint.

Doch Abriss ist angesichts der grauen Energie und der Ressourcen, die im Bestand stecken, immer die schlechteste aller Alternativen. Neben den Vorteilen für die Umwelt bietet die Revitalisierung oder Konversion oft höhere wirtschaftliche und soziale Renditen als ein Abriss und Neubau. Ein weiterer Aspekt ist das baukulturelle Erbe, dessen Erhalt einen unschätzbaren Wert für Städte und Gemeinden darstellt.

Ein Patentrezept gibt es nicht. Für jedes Projekt muss ein individueller Sanierungsfahrplan erarbeitet werden, der sich am Zustand des Gebäudes, dem Standort und den Vorstellungen des Bauherrn orientiert. Aber es gibt Hebel, an denen man bei jedem Sanierungsprojekt ansetzt. Das sind die Energieversorgung, die Gebäudehülle, die Gebäudetechnik und das Wassermanagement. In unserer Publikation „Transform & Reuse“ haben wir anhand von 17 Projekten beschrieben, wie Bestandsgebäude mit intelligenten Lösungen fit für die Zukunft gemacht werden können. Die Ergebnisse sprechen für sich: Teilweise konnten die ursprünglichen CO2-Emissionen um bis zu 70 Prozent reduziert werden, die Kosten lagen zwischen 10 und 75 Prozent unter denen eines Abrisses und die Projekte stehen dem Markt schneller wieder zur Verfügung als dies bei einem Neubau der Fall gewesen wäre.

Re-Use rechnet sich

Mit 51,7 Milliarden Tonnen Baumaterialien ist der Bestand unser größtes Rohstofflager. Würden diese Materialien konsequent wiederverwendet, wäre der jährliche Bedarf an Rohstoffen um 30 Prozent niedriger als er heute ist. Wie viele Ressourcen sich in Sanierungsprojekten wirklich wiederverwenden lassen, hängt vom Einzelfall ab. Beim 2019 fertiggestellten Bürogebäude 1 Triton Square in London konnten wir 3.300 m2 Kalkstein, 35.000 Tonnen Beton und 1.900 Tonnen Stahl wiederverwenden. Statt die Fassade komplett zu erneuern, haben wir 3.500 m2 alte Fassaden-Paneele mit Kohlefasern umwickelt. Eine Maßnahme, die im Vergleich zu einer neuen Fassade 1.270 Tonnen CO2 und 66 Prozent Kosten eingespart hat. In Summe aller Maßnahmen haben wir mehr CO2 eingespart, als das Gebäude in den nächsten 40 Jahren ausstoßen wird.

Keine Frage, die Sanierung von Bestandsgebäuden ist aufwendig und birgt Planungsrisiken. Um den Aufwand realistisch einschätzen zu können, bedarf es einer soliden Planungsgrundlage. Und genau diese fehlt bei vielen Bestandsgebäuden. Deshalb empfiehlt es sich, Bestandsgebäude in einem 3D-Modell zu erfassen und damit BIM-tauglich zu machen. Auf diese Weise lassen sich verschiedene Sanierungsvarianten durchspielen, etwaige Planungsrisiken abschätzen und die zu erwartenden Kosten fundiert berechnen.

Wer mehr über das Thema erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, sich unseren Arup Experten-Podcast anzuhören. In Folge 6 diskutiere ich mit meinen Kollegen Ulrike Elbers, Expertin für die Tragwerkplanung, und Ivan Acosta, Spezialist für die Nachhaltigkeit von Gebäuden, über besondere Aspekte der Bestandssanierung, wie tragwerktechnische Ertüchtigung, technische Gebäudeausstattung, Schadstoffbeseitigung und Brandschutz.

JUNIQO Invest kauft in Berlin für 23,5 Millionen Euro

Neben sechs Mehrfamilienhäuser mit 124 Einheiten wurde auch ein Baugrundstück erworben

Der junge Berliner Transaktionsspezialist und Asset Manager JUNIQO Invest GmbH hat gemeinsam mit einem Partner in Berlin sechs Mehrfamilienhäuser mit einer Bestandsmietfläche von ca. 9.200 Quadratmetern erworben. Bei den Objekten und dem Baugrundstück besteht ein Neubaupotential von insgesamt voraussichtlich 3.800 Quadratmetern Wohnfläche. Der Gesamtkaufpreis betrug 23,5 Millionen Euro. Die sechs Gründerzeitbauten liegen in den Stadtteilen Charlottenburg, Friedrichshain, Tiergarten, Kreuzberg und Friedenau. Aktuell verfügen die Objekte über 124 Einheiten. JUNIQO wird die Häuser durch den Ausbau von Dachgeschossen und Neubauten auf rückwärtigen Grundstücken nachverdichten und neu positionieren. Geplant ist die Erstellung von ca. 55 zusätzlichen Einheiten. Die Bauarbeiten in einem Objekt direkt am Tiergarten gegenüber dem Schloss Bellevue haben bereits begonnen. Ab März 2021 werden drei weitere Projekte folgen. Damit wird dringend benötigter neuer Wohnraum in der Hauptstadt geschaffen. Das Baugrundstück befindet sich im Stadtteil Kreuzberg. Der Baubeginn erfolgt Mitte 2021. „Berlin ist für die Menschen ungemein anziehend und der Zustrom in die Stadt wird weiter anhalten“, sagt Nino Nowack, Geschäftsführer und Gründer von JUNIQO Invest. „Getragen wird dieses Wachstum insbesondere von jungen Menschen, die in Berlin einen attraktiven Studien- und Arbeitsort sehen. Unser zentrales Ziel ist die Schaffung neuen Wohnraums in innerstädtischer Lage, um diese Nachfrage zu bedienen. Dabei planen wir überwiegend bedarfsgerechte Wohnung unter 100 Quadratmetern für eine breite Bevölkerungsschicht.“ JUNIQO Invest ist auf die Steuerung und Strukturierung von Immobilientransaktionen spezialisiert. Für Ankäufe stehen neben Wohn- und Gewerbeimmobilien auch Projektentwicklungen mit einem Volumen von bis zu 50 Millionen Euro für den eigenen Bestand im Fokus. Geografisch konzentriert sich JUNIQO Invest auf Berlin, Leipzig sowie weitere zentrale Lagen in deutschen Groß- und Mittelstädten. Gegründet wurde das Unternehmen von dem Geschäftsführer Nino Nowack und Christoph Fritz, dem Leiter Ankauf. Nowack hat Immobilienmanagement und Betriebswirtschaftslehre studiert. Bevor er JUNIQO Invest aufbaute, war er viele Jahre bei der Accentro Real Estate AG und hat dort das Transaktionsmanagement etabliert und verantwortet. Zusätzlich war er dort Geschäftsführer mehrerer Tochtergesellschaften. Christoph Fritz war zuvor ebenfalls bei Accentro und dort als Senior Transaction Manager aktiv.

Ein Jahr Bundes-Klimaschutzgesetz: CSMM fordert mehr Sanierung von Bestandsimmobilien

Ein Jahr Bundes-Klimaschutzgesetz: CSMM fordert mehr Sanierung von Bestandsimmobilien

• Unternehmen können mit Beitrag zum Klimaschutz Image stärken
• Sanierungsrate muss auf 2,5 Prozent steigen
• Zu hoher Anteil grauer Energie bei Neubauten

München, 15. Dezember 2020. Ein Jahr nach Inkrafttreten des Bundes-Klimaschutzgesetzes (KSG) fordert das Architektur- und Beratungsunternehmen CSMM eine stärkere Umsetzung des Gesetzes im Gebäudesektor. Timo Brehme, geschäftsführender Gesellschafter der CSMM GmbH, sieht hier das Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft. In der pandemiebedingten Neuordnung des Büromarktes und von Arbeitswelten sieht er eine Chance für Unternehmen und Bestandshalter, den Markt zu verändern. „Die Revitalisierung ist ein riesiger Hebel. Die Sanierungsquote muss von aktuell 1,0 Prozent auf mindestens 1,5, besser auf 2,5 Prozent steigen, um die Klimaschutzziele zu erreichen“, sagt er. Denn: Gebäude spielen beim CO2-Ausstoß eine immense Rolle. Das Bundes-Klimaschutzgesetz verlangt eine sukzessive Senkung des jährlich zulässigen Treibhausgas-Ausstoßes im Gebäudesektor von aktuell 118 Mio. Tonnen auf 70 Mio. Tonnen CO2-Äquivalent bis 2030. Brehme: „Auch mietende beziehungsweise Fläche suchende Unternehmen stehen in der Pflicht. Sie können durch entsprechende Nachfrage die Sanierung vorantreiben.“

„Es kann nicht sein, dass Nichtwohngebäude im Vergleich zu Wohngebäuden viermal so häufig abgerissen werden. Dabei ist es gegenwärtig nicht nur normal, sondern auch chic, in einem Gründer- oder Jugendstilhaus zu wohnen, das gut 100 Jahre alt ist. Alte Bürogebäude dagegen sind eine Seltenheit“, bemängelt der Managing Partner von CSMM die hohe Abrissrate bei Gewerbeimmobilien in Deutschland. Unternehmen, die auf revitalisierten Bestand statt Neubau setzen, leisten nicht nur etwas Gutes für die Umwelt, sondern immer öfter für ihr Image. „Unternehmen wie Finanzinvestoren achten mittlerweile gleichermaßen darauf, in Green Buildings zu investieren. Bei vielen Fondsanbietern sind die SDG (Sustainable Development Goals der UN) fester Bestandteil der Anlagestrategie“, sagt Brehme.

Bundes-Klimaschutzgesetz

Das Bundes-Klimaschutzgesetz ist am 18.12.2019 in Kraft getreten und verfolgt das Ziel der Klimaneutralität der Bundesrepublik Deutschland bis zum Jahr 2050. Entstanden ist das Gesetz im Anschluss an das Pariser Klimaabkommen. Ziel ist, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf möglichst 1,5 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Dementsprechend sieht das Bundes-Klimaschutzgesetz vor, den jährlichen CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2030 sukzessive zu senken. Im Vergleich zu 1990 soll der Ausstoß um mindestens 55 Prozent verringert werden.

Gebäudebestände müssen saniert werden

Die Anlage 2 des Gesetzes gibt Aufschluss über die künftig zulässige CO2-Jahresemissionsmenge der verschiedenen Sektoren in der Bundesrepublik. Nach der Energiewirtschaft, der Industrie und dem Verkehr steht an vierter Stelle der Gebäudesektor. „Rund 35 Prozent des Energieverbrauchs sowie rund 30 Prozent der energiebedingten CO2-Emissionen entfallen in Deutschland auf den Gebäudesektor. Diese Zahlen sind anscheinend noch nicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Wir senden falsche Signale, wenn wir beim Klimaschutz den Fokus lediglich auf das Thema Mobilität legen“, sagt Brehme. „Wir müssen die Art, mit unseren Gebäuden umzugehen, überdenken. Die Vorgaben des Bundes-Klimaschutzgesetzes betreffen nicht nur Neubauten, sondern massiv den aktuellen Gebäudebestand. Wenn wir die per Gesetz vorgeschriebene CO2-Reduzierung einhalten wollen, dann muss sich jetzt etwas ändern“, erklärt CSMM-Gründer Brehme weiter.

Graue Energie bei Neubauten sehr hoch

Besonders Nichtwohngebäude werden häufig abgerissen und neu gebaut, da sich hiermit oft eine größere Bruttogeschossfläche erreichen lässt. Brehme: „Der Rohbau eines Gebäudes macht etwa 40 Prozent aus. Hierauf aber entfallen etwa 80 Prozent des Energieverbrauchs beim Bau.“ Die Bauindustrie verursacht etwa ein Viertel des Kohlendioxidausstoßes aller Industrie- und Verbrennungsprozesse weltweit. „Wenn wir die Treibhausgasemissionen von Neubauten berechnen wollen, reicht die Betrachtung der unmittelbar aufgewendeten Energie nicht aus. Vielmehr ist die graue Energie zu berücksichtigen, die notwendig ist, um ein Gebäude zu errichten. Dazu gehört unter anderem die benötigte Energie für Herstellung, Transport, Lagerung, Verkauf und Entsorgung der einzelnen Baustoffe und Produkte. Alleine das während des Herstellungsprozesses von Zement freigesetzte Kohlendioxid entspricht 90 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes der Bauwirtschaft“, sagt Brehme. Die Empfehlung des CSMM-Geschäftsführers: „Bestandshalter sollten stets das Revitalisierungspotenzial prüfen statt pauschal abzureißen. Durch Sanierungen lassen sich Energieeffizienz und Nachhaltigkeit von Gebäuden langfristig sichern, gerade vor dem Hintergrund der im gebauten Bestand bereits enthaltenen grauen Energie.“

Hitzler Ingenieure spendet 20.000 Euro an fünf gemeinnützige Organisationen

Solidaritätsprogramm

Hitzler Ingenieure spendet 20.000 Euro an fünf gemeinnützige Organisationen

 

München, 8. Dezember 2020 – In dieser ungewöhnlichen und schwierigen Zeit zeigt sich Hitzler Ingenieure solidarisch und unterstützt fünf gemeinnützige Organisationen aus den unterschiedlichsten Bereichen mit einer Spende von insgesamt 20.000 Euro.

 

Soziale Verantwortung zeigen, in Not geratene Menschen unterstützen und Zusammenhalt leben, das gehört schon seit vielen Jahren zum Selbstverständnis von Firmeninhaber Christoph Hitzler. „Als mittelständisches Unternehmen, an dem die aktuelle Corona-Krise 2020 glücklicherweise glimpflich vorbeigegangen ist, sehen wir in ganz besonderem Maße unsere soziale Verantwortung für die Gesellschaft“, erklärt Christoph Hardt, Geschäftsführer von Hitzler Ingenieure. „Wir als Unternehmen, aber auch jeder einzelne, sind in dieser beispiellosen Ausnahmesituation gefordert, uns zu engagieren und einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.“

 

Aus diesem Grund spendet Hitzler Ingenieure 20.000 Euro an fünf verschiedene gemeinnützige Organisationen und Hilfsfonds. Empfänger der Spende sind die Deutsche Kinderhospiz- & Familienstiftung (DKFS), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), die Corona-Nothilfe der Aktion Deutschland Hilft, der Inklusionskindergarten für Gehörlose in Zimbabwe des Takunda Shungu Trusts, zu dem Christoph Hitzler persönliche Beziehungen hat, und Ärzte ohne Grenzen. „Alle Organisationen vollbringen wichtige Dienste für die Gemeinschaft – sei es humanitär, sozial, zur Bewältigung der Corona-Krise oder ökologisch“, sagt Christoph Hardt. „Und wir wollen etwas von unserem Erfolg an diese gemeinnützigen Vereine und Einrichtungen weitergeben. Das ist Teil unserer sozialen Verantwortung.“

 

Mehr Informationen zu den einzelnen Hilfsorganisationen und Projekten, die Hitzler Ingenieure mit einer Spende unterstützt, gibt es unter den nachfolgenden Links:

 

https://www.dkfs-hilft.de à Kinderhospiz

 

https://www.bund.net à Klimaschutz + Kohleausstieg

 

https://www.aktion-deutschland-hilft.de à Projekt Corona-Nothilfe weltweit

 

http://www.takundashungu.com à Inklusionskindergarten für Gehörlose in Zimbabwe

 

https://www.aerzte-ohne-grenzen.de à medizinische Hilfe in Krisengebieten etc.

 

 

 

Bildunterschrift:

HI_Spende.jpg: Spenden für den guten Zweck. Gerade in Zeiten wie diesen ist soziales Engagement besonders wichtig, sagt Hitzler Ingenieure Geschäftsführer Christoph Hardt.

Bild: istockphoto

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