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Lang erwartetes Marktstammdatenregister ist nun online

Bereits im Jahr 2015 wurden die Weichen für eine Registrierungspflicht aller Erneuerbaren- Energien- Anlagen in ein zentrales Register gestellt. Fast vier Jahre später ist das Marktstammdatenregister nun online gegangen. Die Pflicht zur Registrierung besteht unabhängig von der Leistung einer Anlage und der Frage, ob ein Eigenverbrauch vorliegt oder eine Vergütung nach dem EEG in Anspruch genommen wird.

Am 31. Januar 2019 ist endlich das lange angekündigte Marktstammdatenregister online gegangen, in dem sich neben den Marktakteuren, z. B. Stromversorgern und Netzbetreibern, auch alle Betreiber von Erneuerbare-Energien-Anlagen registrieren müssen. Dadurch erhofft sich der Gesetzgeber eine lückenlose Erfassung aller Erneuerbare-Energien-Anlagen und die Abbildung des gesamten Strommarktes. Bislang gab es verschiedene Melderegister (PV-Meldeportal, Anlagenregister) und unterschiedliche Voraussetzungen für die Registrierung. Diese einzelnen Systeme wurden mit Einführung des Marktstammdatenregisters eingestellt. In dieses neue Register müssen alle Betreiber die Stammdaten ihrer Erneuerbare-Energien-Anlage eintragen – egal, ob es sich dabei um einen großen Windpark oder um eine kleine Balkon-PV-Anlage handelt, die nur dem Eigenbedarf dient. Bei Stammdaten handelt es sich um Daten, die sich nicht oder nur selten ändern, z. B. die installierte Leistung, der Standort der Anlage oder auch Kontaktdaten des Betreibers. Nicht einzutragen sind Bewegungsdaten, die sich häufig ändern, wie z. B. die Zählerstände oder Erzeugungsmengen.

Für die Registrierung besteht eine Frist von einem Monat ab Inbetriebnahme der Anlage. Anlagen, die eine Genehmigung nach Bundesrecht benötigen, sind bereits meldepflichtig, wenn sich die Anlage erst (bzw. noch) im Planungsprozess befindet. Das betrifft z. B. Windenergieanlagen, die eine Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz benötigen. Photovoltaikanlagen, die auf Dächern errichtet werden, sind genehmigungsfrei und müssen deswegen erst mit Inbetriebnahme gemeldet werden.

Auch Bestandsanlagen müssen registriert werden
Die Pflicht zur Registrierung in das Marktstammdatenregister betrifft nicht nur Neuanlagen, sondern auch Anlagen, die bereits in Betrieb sind (sog. Bestandsanlagen). Das gilt selbst dann, wenn sie bereits in andere Register der Bundesnetzagentur eingetragen wurden. Eine automatische Übernahme der Daten aus dem bisher genutzten Anlagenregister und dem PV-Meldeportal erfolgt aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht. Betreiber dieser Anlagen, müssen also erneut ihre Daten eintragen.

Betreiber von Bestandsanlagen, die ihre Anlage vor dem 1. Juli 2017 in Betrieb genommen haben, haben allerdings länger Zeit, ihre Anlage zu registrieren. Die Marktstammdatenregisterverordnung sieht vor, dass sie sich bis zum 31. Januar 2021 registrieren müssen.

Bei unterlassener Registrierung droht ein Bußgeld
Unterbleibt eine Eintragung der Stammdaten in das Marktstammdatenregister, bringt dies weitreichende Konsequenzen für den Betreiber mit sich, denn es entfällt nicht nur der Anspruch des Betreibers auf Auszahlung einer EEG-Vergütung, sondern es droht auch ein Bußgeld von bis zu 50.000 €. Die Frist für die rechtzeitige Registrierung sollten die Betreiber von Erneuerbare-Energien-Anlagen also nicht aus den Augen verlieren.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Markstammdatenregisters.

Link zum Artikel: https://www.energieagentur.nrw/blogs/erneuerbare/lang-erwartetes-marktstammdatenregister-ist-nun-online/

 

Windenergietagung 2019 – Perspektiven, Projekte, Technik

Für viele Windenergieanlagen in Nordrhein-Westfalen endet im kommenden Jahr die EEG-Förderung. Die Weichen für einen rentablen Weiterbetrieb müssen jedoch jetzt schon gestellt werden. Doch was sind geeignete Konzepte für die Zukunft von Bestandsanlagen und was gilt es dabei zu beachten? Im Rahmen seiner Fachtagung geht das Themengebiet Windenergie der EnergieAgentur.NRW in Kooperation mit der Landwirtschaftskammer NRW diesen und weiteren Fragen nach.

Das Programm setzt vielfältige Schwerpunkte: neben einem Vortrag über die Neuerungen aus dem Energiesammelgesetz für die Windenergie wird die Frage nach den Pflichten der Anlagenbetreiber im Hinblick auf die bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung gestellt. Der Nachmittag beginnt mit einem Vortrag über die dezentralen Energieversorgung mittels Kleinwindanlagen (KWEA) sowie dem neuen Projekt eines Energieversorgers, der schlüsselfertigen KWEA. Das kleine Geräte großes leisten können, stellt der abschließende Vortrag über das Condition-Monitoring-System für die Leistungselektronik von Windenergieanlagen unter Beweis.

ANMELDUNG

Hier gehts zur Online-Anmeldung.

ZEIT

23.05.2019, 9:30 – 14:30 Uhr

ORT

Versuchs- und Bildungszentrum Landwirtschaft Haus Düsse, Haus Düsse 2, 59505 Bad Sassendorf

GEBÜHR

35 € inklusive Mittagessen und Getränken im Seminarraum. Der Beitrag ist am Veranstaltungstag in bar zu bezahlen.

VERANSTALTER

EnergieAgentur.NRW in Kooperation mit der Landwirtschaftskammer NRW, dem Zentrum für Nachwachsende Rohstoffe

Wettbewerb 1. Preis für Girteka Campus

Auf Basis des gewonnenen Wettbewerbs plant ATP architekten ingenieure in Vilnius den neuen Firmensitz von Girteka Logistics. Am Campus entstehen verschiedene Bürogebäude, Einkaufsmöglichkeiten und Truckservicestationen.

INTRO
Zum 25. Firmenjubiläum beschenkt sich Europas führendes Transport- und Logistikunternehmen damit selbst: Der Campus soll dem rasant wachsenden Logistikriesen den Weg für die Vision, das erste Unternehmen Europas mit einer Flotte von 10.000 eigenen LKWs zu werden, ebnen und ca. 2.500 Mitarbeiter_innen mehrerer Standorte in Vilnius unter einem globalen Dach zusammenführen.

WETTBEWERB
Das D&R-Team um Dario Travaš, ATP-Partner in Zagreb und Head of Design in Wien, ging im Wettbewerb für den neuen Firmensitz des litauischen Großflottenbetreibers Girteka Logistics in Vilnius, Litauen, Ende 2018 als Sieger hervor. ATP konnte sich gegen fünf internationale Mitbewerber durchsetzen. In der Jury saßen Immobilien- und Büroexperten, Architekten sowie Vertreter von Girteka Logistics.

Wir freuen uns riesig über den 1. Preis im internationalen Wettbewerb und darüber, maßgeblich an diesem Projekt der Superlative beteiligt zu sein. Dies ist nicht nur ein großer Meilenstein für die Investoren und Planer, sondern auch für den Standort Vilnius“, sagte Dario Travaš im Rahmen der feierlichen Vertragsunterzeichnung, die den Startschuss für das Projekt gab.

ARCHITEKTUR
Das Konzept, einen offenen und lebendigen „Work-Life-Campus“ zu schaffen, fördert das Miteinander der Menschen wie in einem Dorf – sowohl in den täglichen Aufgaben als auch im freizeitlichen Rahmen. Damit folgt Girteka Logistics mit ATP einem Trend, der das Zeitalter neuer Arbeitswelten einläutet. Aus dem Erfordernis, eine Vielzahl von Stellplätzen auf dem Campus unterzubringen, entwickelte das Team von ATP die Idee, das Hauptgebäude mit einer Außenterrasse aufzuständern und das Parken darunter abzusenken. Die einzelnen Gebäude sind an einer funktionalen und optisch ansprechenden Gitterstruktur ausgerichtet, welche zudem eine dezentrale vertikale Erschließung mit kurzen Wegen zu den Arbeitsplätzen möglich macht.

NACHHALTIGKEIT
So wie das Design des Girteka Campus stringent den Spirit des Campus verkörpert, so ist auch das von ATP sustain entwickelte Energiekonzept logistisch durchdacht. Ein Energieverbund der unterschiedlichen Einheiten (Büros, Einkaufsmöglichkeiten, Truckerservicestationen) ermöglicht den Austausch sowie die effiziente Nutzung von Energiequellen, -senken und -überschüssen.

TIMELINE
Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2020 geplant, der Umzug in das neue globale Headquarter soll im Sommer 2021 erfolgen.

DEVELOPER
Das Projekt Girteka Campus wird von der Industrie- und Gewerbeimmobilien-Entwicklungsgesellschaft SIRIN Development entwickelt. Das Unternehmen verwaltet ein Immobilienportfolio von mehr als 300.000 m2 in Litauen und den Nachbarländern. SIRIN Development expandiert rasant und plant für 2019 Investitionen von mehr als 100 Millionen Euro in Immobilienentwicklungsprojekte im Baltikum, in Russland und in Rumänien.

BAUHERR
Girteka Logistics wurde im Jahr 1996 gegründet und transportiert mittlerweile die Produkte einiger weltweit führender europäischer Marken – jährlich rund 460.000 LKW-Ladungen. Im Jahr 2018 ist Girteka Logistics mit mehr als 15.000 Mitarbeiter_innen einer der größten und am schnellsten wachsenden Dienstgeber in Litauen.

PROJEKTDATEN
Bauherr: Girteka Logistics
Entwickler: SIRIN Development
Ort: Vilnius, Litauen
Wettbewerb: 2018
Baubeginn: 2020
Fertigstellung: 2021

 

Link zum Artikel: https://presse.atp.ag/de/news-detail/322-girteka-campus-vilnius-lte#

Die Zukunft der Erde bauen

Gemeinsame Pressemitteilung der Architektenkammer Baden-Württemberg und der Bundesarchitektenkammer

Berlin/Stuttgart, 20.5.2019

Die Zukunft der Erde bauen

Architekten und Stadtplaner leisten ihren Beitrag zum Klimaschutz

Am 22. und 23. Mai findet in Vorbereitung zum Klimagipfel der Vereinten Nationen im September die International Climate Conference 2019 (ICCA 2019) in Heidelberg statt. Die Energiewende ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, auf die Architektinnen und Architekten, Stadtplaner und Stadtplanerinnen gut vorbereitet sind.

Im Fokus der Heidelberger Klimakonferenz steht die Diskussion von strukturellen Hürden für den Klimaschutz und wie sie sich überwinden lassen. Antworten auf diese Fragen hat die Bundesarchitektenkammer (BAK) bereits im Februar 2018 veröffentlicht: ein einheitliches gesetzliches Regelwerk schaffen, dabei aber gestaltungs- und technologieoffen agieren, CO2-Ausstoß besteuern, Klimaschutzmaßnahmen steuerlich fördern und unbürokratische Qualitätssicherungsmaßnahmen einführen – das sind nur einige Punkte des Papiers „Energiewende mit Architekten“. Es fasst die Positionen der 16 Länderkammern in einer Strategie für einen klimaneutralen Gebäudebestand zusammen.

„Gebäude können gewaltige Energieschleudern sein im Laufe ihres Lebenszyklus. Ökologisches Denken in der Architektur muss sich weiter durchsetzen, denn in der Umsetzung klimaschonender Bauvorhaben ist noch Luft nach oben. Architekten aller Fachrichtungen kommt bei der Planung und Gestaltung klimafreundlicher Architektur und Stadtplanung eine Schlüsselrolle zu. Bis 2050 soll der Gebäudesektor klimaneutral sein und um dieses Ziel zu erreichen, müssen Maßnahmen und Rahmenbedingungen effektiver aufeinander abgestimmt sein: für mehr Forschung, mehr Anreiz, mehr Tempo! Und dabei immer unter Berücksichtigung von Baukultur, denn nur schöne Gebäude sind auch nachhaltig“, fordert die Präsidentin der Bundesarchitektenkammer Barbara Ettinger-Brinckmann.

„Energiesparen ist eine zentrale Voraussetzung für einen weitreichenden Beitrag des Gebäudesektors“, bekräftigt Markus Müller, Präsident der Architektenkammer Baden-Württemberg. „Eine Umstellung auf CO2 als relevante Messgröße und auf eine Quartiersbetrachtung werden die Möglichkeiten zum Umgang mit dem Gebäudebestand auf neue Formen ausweiten: Gebäudeübergreifende Energiekonzepte sind die Zukunft.“

Energiewende mit Architekten

Das Strategiepapier der BAK für einen klimaneutralen Gebäudebestand steht hier zum Download bereit.

International Climate Conference (ICCA 2019)

Die Internationale Klimakonferenz wird vom Bundesumweltministerium, dem Land Baden-Württemberg und der Stadt Heidelberg ausgerichtet: www.icca2019.org

 

Die Bundesarchitektenkammer e.V. (BAK) ist ein Zusammenschluss der 16 Länderarchitektenkammern in Deutschland. Sie vertritt auf nationaler und internationaler Ebene die Interessen von ca.130.000 Architekten gegenüber Politik und Öffentlichkeit.

URBACH TURM

Einzigartiger Turm aus selbstformend hergestelltem Holz, Remstal Gartenschau 2019, Urbach

Das Institut für Computerbasiertes Entwerfen und Baufertigung (ICD) und das Institut für Tragkonstruktionen und Konstruktives Entwerfen (ITKE) der Universität Stuttgart haben einen einzigartigen Turm entwickelt, der die weltweit erste bauliche Anwendung von selbstformend hergestellten Holzbauteilen darstellt.

Link zum Beitrag

 

RAL wird Mitglied im bdia bund deutscher Innenarchitekten

Mit Wirkung vom 19. März 2019 ist die RAL gGmbH in Bonn als Fördermitglied dem bdia bund deutscher Innenarchitekten beigetreten. Vor allem mit dem Geschäftsbereich RAL FARBEN, dessen Ursprünge auf das Jahr 1927 zurückgehen, rückt RAL mit diesem Schritt näher an eine Zielgruppe heran, die seit vielen Jahren die RAL Farbpaletten und Gestaltungstools umfassend nutzt.

Durch die Mitgliedschaft im bdia baut RAL seine Präsenz im Heimatmarkt Deutschland weiter aus und schließt eine Lücke in der konsequenten Ausrichtung auf eine zentrale Kundengruppe, so Markus Frentrop, Leiter RAL FARBEN. „Die Mitarbeit im bdia bedeutet für RAL FARBEN die Spiegelung einer zunehmenden Aufmerksamkeit und Beliebtheit, die wir in den vergangenen Jahren von Seiten der Innenarchitekten erfahren. Attraktive und hochwertige Farbgestaltung im Innenraum wird zu einem immer wichtigeren Bestandteil der Innenarchitektur, insofern ist die Mitgliedschaft im bdia ein bedeutender Schritt für RAL.

Dazu Frithjof Jönsson, Bundesgeschäftsgeschäftsführer des bdia: Der bdia ist der einzige Berufsverband für Innenarchitekt*innen in Deutschland und wir freuen uns, RAL in unserer Mitte begrüßen zu können. Gute Innenarchitektur ist das perfekte Zusammenspiel aus Form, Materialität und Oberflächengestaltung. Hier ist RAL seit fast 100 Jahren eine feste Institution, die unsere Mitglieder mit einer großen Anzahl an verlässlichen Farbpaletten und Gestaltungstools für die tägliche Arbeit unterstützt.

 

Über RAL FARBEN

RAL ist die angewendete Sprache der Farben. Mit den Farbsammlungen RAL CLASSIC und RAL EFFECT sowie dem RAL DESIGN SYSTEM plus bietet RAL professionellen Farbanwendern eine vielfältige Auswahl präziser Farbvorlagen. Die Palette der RAL Farben umfasst insgesamt 2.528 Farbtöne. Mit Farbfächern, Kunststoffstandards und Softwareprodukten sowie Farbgestaltungs- und Trendbüchern bieten die RAL Produkte für jeden Gestaltungszweck das ideale Produkt.

Mehr Informationen unter
www.ral-farben.de

 

Über den bdia

Der bdia ist der einzige Berufsverband für Innenarchitekt*innen in Deutschland. Wir bieten qualifizierte Informationen, Netzwerk, professionellen Austausch und Starthilfe für Berufsanfänger und stellen die Bedeutung der Innenräume für den Menschen in den Fokus.

Mehr Informationen unter
www.bdia.de

Kingspan Light + Air ESSMANN Gebäudetechnik

Licht ist nicht gleich Licht

Bad Salzuflen, 15.05.2019. Der Internationale Tag des Lichts am 16. Mai 2019, ist eine globale Initiative der UNESCO, die einen jährlichen Schwerpunkt für die kontinuierliche Wertschätzung des Lichts und seiner Rolle, u.a. in Wissenschaft, Kultur und Baukunst, Energie und nachhaltiger Entwicklungsprojekte bietet. Das breite Thema Licht wird es vielen verschiedenen Bereichen der Gesellschaft weltweit ermöglichen, sich an Aktivitäten zu beteiligen, die zeigen, wie Wissenschaft, Technologie, Kunst und Kultur dazu beitragen können, die Ziele der UNESCO hinsichtlich Bildung, Gleichheit und Frieden zu erreichen. Doch Licht ist nicht gleich Licht.

Das gesunde Tageslicht beispielsweise ist für Menschen unverzichtbar. Nach einer Studie der Deutschen Lichttechnische Gesellschaft e.V. (LiTG), Berlin, verbringen wir die meiste Zeit in geschlossenen Räumen. Hierin kann sich eine gute Tageslichtversorgung positiv auf die Stimmung, die Leistungsfähigkeit und sogar auf die Gesundheit auswirken. Dabei wird der Einfluss auf das Tageslicht immer bewusster wahrgenommen. Mit Dachoberlichtern, wie z.B. Lichtkuppeln, Lichtbändern und Flachdachfenstern können Innenräume besonders gleichmäßig und hell beleuchtet werden. Um diese gebündelten Vorteile optimal nutzen zu können, bedarf es ausgereifter Produkte, widerstandsfähiger Materialien und langlebigen Techniken.

Gesundes Tageslicht von oben

Kingspan Light + Air │ESSMANN Gebäudetechnik ist Experte auf diesem Gebiet. Das Unternehmen aus Bad Salzuflen zählt zu den führenden Anbietern von Lichtkuppeln, Lichtbändern und Flachdachfenstern sowie Lamellen, Doppelklappen und Dachgullys und bietet traditionell eine große Auswahl unterschiedlicher Dachoberlichter mit projektbezogen konzipierten Ausstattungen an. Diese Bauelemente nutzen das Tageslicht dort, wo es am intensivsten ist: ganz oben. Denn direkt von oben fällt Tageslicht wesentlich intensiver in ein Gebäude ein als in „Fensterhöhe“ an den Seiten. Grund dafür ist die Verteilung der Leuchtdichte, also die vom Menschen wahrgenommene Helligkeit. Dieser Effekt bleibt über alle Jahreszeiten und auch bei bewölktem Himmel erhalten.

Kingspan ESSMANN Einzelelemente

Kingspan ESSMANN Einzelelemente (Lichtkuppeln, Flachdachfenster, Glaspyramiden) fangen das natürliche Tageslicht effektiv ein und schon relativ kleine Lichtöffnungen im Dach sorgen für eine ausreichende und gleichmäßige Beleuchtung der Innenräume. Im Produktprogramm sind neben starren auch öffenbare (lüftbare) Varianten mit verschiedenen Antriebsarten gelistet. Die Dachoberlichter besitzen eine bis mehrere Schalen. Den Regelfall der Anwendung stellt gegenwärtig die doppelschalige Lichtkuppel dar. Sie wird in Standardgrößen zwischen 0,60 x 0,60 m bis 2,50 x 2,50 m bzw. 2,00 x 3,00 m fertig vorproduziert mit Aufsetzkränzen im Dach verbaut. Zwischengrößen sind auf Anfrage ebenfalls möglich. Wenn erhöhte Anforderungen an den Wärmeschutz bestehen, kommen drei- oder sogar vierschalige Elemente zum Einsatz.

Kingspan ESSMANN Lichtbänder

Die Produktpalette der Kingspan ESSMANN Dachlichtbänder beinhaltet gebogene Oberlichtbänder, die komplett aus gewölbten oder satteldachförmigen, lichtdurchlässigen Elementen bestehen und über den gesamten Bereich der Dachdurchtrittsöffnung reichen. Dazu gibt es Shedlichtbänder, die auf einer Seite, meistens der Südseite, einen lichtundurchlässigen Shedrücken besitzen.

Alle Dachoberlichter eignen sich gleichermaßen für den innovativen Neubau, die Sanierung sowie die Umrüstung bzw. Reparatur von Industrie-, Handels- und Verkaufshäusern. Die Auswahl des für die jeweilige Anwendung optimalen Produkts wird von den kompetenten Fachberatern des Herstellers durch entsprechende Planungs-/Berechnungstools unterstützt.

Beleuchtungsqualität

Seit Einführung der Europäischen Normen (EN), insbesondere DIN EN 12464-1, gehören auch Aspekte wie Tageslichtnutzung und energieeffiziente Lichterzeugung zum Begriff der Beleuchtungsqualität. Kingspan Light + Air│ ESSMANN Gebäudetechnik stellt sich hierauf mit verschiedenen Verglasungsarten ein. Beispielsweise erzeugen klare Verglasungsarten in Verbindung mit stark gerichtetem Licht eine sehr akzentuierte Belichtung. Für übliche doppelschalige Lichtkuppeln oder Lichtbänder wird z.B. lichtstreuendes, opaleingefärbtes Acryl- oder Polycarbonat-Kunststoffglas verwendet. Der Transmissionswert im sichtbaren Spektrum liegt je nach klarer oder opaler Ausstattung bei 60 bis70 %. Die Einfärbung verhindert Blendung durch direkt einfallendes Sonnenlicht, eine gewölbte Form reduziert zudem noch den Reinigungsaufwand.

DIN EN 17037 – Tageslicht in Gebäuden

Darüber hinaus trägt das Tageslicht maßgeblich dazu bei, Energieverbräuche für elektrische Beleuchtung gering zu halten. In der europäischen Norm EN 17037 „Daylight of Buildungs“, die in absehbarer Zeit in Deutschland als DIN EN 17037 „Tageslicht in Gebäuden“ übernommen wird, gibt es jetzt erstmalig europaweit anwendbare Empfehlungen für die Tageslichtversorgung und die Tageslichtqualität. Das bedeutet nicht nur eine Veränderung des aktuellen Stands der Technik, sondern in Teilen auch neue Kriterien, Bewertungsansätze und Empfehlungen zur Tageslichtversorgung zum Ausblick, zur Sonnenlichtexposition und der Blendung durch Tageslicht ein.

Leistungen aus einer Hand

Die Planung, Herstellung und Ausstattung von Gebäuden mit nachhaltig konzipierten und energieeffizienten Oberlichtern gehört traditionell zum Leistungsumfang von Kingspan Light + Air | ESSMANN. Die Tageslichtexperten bieten neben der integralen Planungsunterstützung und dem gezielten technischen Support während der gesamten Projektabwicklung einer Neubau- oder Sanierungsmaßnahme, Leistungen aus einer Hand. Hierzu zählen alle vorschriftenkonformen, modular aufgebauten Systemkomponenten für eine individuell auf das jeweilige Bauprojekt zugeschnittene Tageslichtkonstruktion mit hohen Lichttransmissionen, guten bauphysikalischen Werten und hochwertigen Ausstattungen. Kingspan ESSMANN Tageslichter sind das Ergebnis einer konsequenten Produktentwicklung auf höchstem Qualitätsniveau. Weitere interessante Informationen rund um die Dachoberlichter und gesundes Tageslichtausnutzung stellt der Hersteller auf seiner Homepage unter www.essmann.de/esssystem/belichtung zur Verfügung.

Welterbetag 2019 auf Zollverein

Führungen, Diskussionsrunden und Angebote für Familien am Sonntag, 02. Juni

 

Zusammen mit 44 weiteren Welterbestätten in Deutschland wird am 2. Juni 2019 der Welterbetag begangen. Auf Zollverein steht dieser Tag ganz im Zeichen des Bauhaus-Jubiläums: mit Spezialführungen zur Architektur und zum Zukunftsstandort Zollverein, Themenführungen durch die Dauer- und die aktuelle Sonderausstellung des Ruhr Museums „Aufbruch im Westen“, Mitmach-Führungen für Kinder und einem Quiz für Familien. Drei Diskussionsrunden komplettieren das Programm.

Das Welterbe Zollverein wird von der Stiftung Zollverein erhalten und zugleich zu einem Zukunftsstandort entwickelt. Dieser Auftrag ist eine Herausforderung, denn Zollverein steht für Transformation und verweist nicht nur auf die Vergangenheit.

In der Praxis erweist sich dieser Auftrag als äußerst komplex: Unterhalt und Betrieb, kulturelle Bespielung und Standortvermittlung, denkmalgerechter Erhalt sowie Sanierung und bauliche Entwicklung des Welterbes Zollverein müssen miteinander in Einklang gebracht werden.

Anlässlich des Welterbetages eröffnet die Stiftung Zollverein den fachlichen Diskurs mit der Perspektive, verbindliche Leitlinien festzulegen, um die Balance zwischen Erhalt und baulicher Entwicklung des Welterbes Zollverein und Profilierung als Zukunftsstandort auch künftig zu sichern.

 

Veranstaltung: Welterbetag 2019

Zeit: So, 02.06.2019, 11:00 – 18:00 Uhr

Veranstalter: Stiftung Zollverein + Ruhr Museum

Ort: UNESCO-Welterbe Zollverein, Gelsenkirchener Str. 181, 45309 Essen

Info: www.zollverein.de/welterbetag

 

„Urbanes Wohnen im Minutentakt“

Beim 4. Kongress „FrankfurtRheinMain baut! – Urbanes Wohnen im Minutentakt “ am Mittwoch, den 26. Juni 2019, im Congress Park Hanau (Schloßplatz 1, 63450 Hanau) geht es vor allem um verdichtetes Bauen und um die Verbindung zwischen Wohnen und Verkehrswegen. Über die Frage, wie verbinden wir Wohnen, Arbeiten und Freizeit in unserer polyzentrischen Region, ohne diese zu zersiedeln und wie bleiben wir – möglichst im Minutentakt – mobil, ohne unsere Natur übermäßig zu belasten?

Darüber diskutieren unter anderem Jens Deutschendorf, Staatssekretär im Hessischen Wirtschaftsministerium, Thomas Horn, Verbandsdirektor des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain, Gerald Lipka, Geschäftsführer des BFW Landesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen und Dr. Axel Tausendpfund, Verbandsdirektor des Verbandes der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft. Mehr Informationen finden Sie unter www.region-frankfurt.de/frm_baut.

Terminhinweis_FRM_baut_2019

FRM_baut_2019_Einladung

 

Abschlüsse für berufliche Bildung müssen verständlich bleiben

Kabinett beschließt beim Gesetzesentwurf zur Modernisierung und Stärkung der beruflichen Bildung (BBiMoG) weitere Berufsabschlussbezeichnungen, die zu Unsicherheiten beim Verbraucher führen können.

 

Die Bundesarchitektenkammer e.V. (BAK) begrüßt das Ziel der Bundesregierung, die duale Berufsbildung zu modernisieren und attraktiver zu gestalten. Insbesondere Digitalisierung, Integration von Zuwanderern und Geflüchteten, aber auch die gesellschaftliche Teilhabe von Jugendlichen mit schlechteren Startchancen sollten mit dem BBiMoG gefördert werden.

 

Die geplante Einführung der neuen Abschlussbezeichnungen „Bachelor Professional“ und „Master Professional“ birgt allerdings eine große Verwechselungsgefahr mit den Studienabschlüssen des akademischen Bachelor-Master-System. Denn mit diesen Begriffen werden unterschiedliche Fähigkeiten nahezu identisch verschlagwortet. Dies wird zu einer Verunsicherung bei jungen Menschen und bei Arbeitgebern führen. Berufspraktische Kompetenzen werden begrifflich mit akademischen Kompetenzen vermischt.

 

„Berufs- und Studienabschlüsse müssen erkennbar und verständlich bleiben, statt anerkannte und vertraute System der beruflichen Bildung unnötig zu schwächen. Wir sehen die Einführung neuer beruflicher Abschlussbezeichnungen „Geprüfte/r Berufsspezialist“, „Bachelor Professional“ und „Master Professional“ sehr kritisch. Der Verbraucher kann nur schwer erkennen, welche Qualifikationen sich nun tatsächlich hinter diesen Abschlussbezeichnungen verbergen,“ kritisiert die Präsidentin der Bundesarchitekten-kammer Barbara Ettinger-Brinckmann.

„Es steht zu befürchten, dass in der Praxis der Zusatz „Professional“ nicht immer angegeben wird. Ähnliches erleben wir bereits bei der Führung des akademischen Grades durch Absolventen der Studiengänge Architektur, Innen- und Landschaftsarchitektur sowie Stadtplanung im Konflikt mit der geschützten Berufsbezeichnung Architekt, Innen-, Landschaftsarchitekt und Stadtplaner.“

 

Das bestehende System der Fortbildungsbezeichnungen sollte daher weitestgehend beibehalten werden, um eine hohe Transparenz und Akzeptanz auf dem Arbeitsmarkt aber auch beim Kunden/Auftraggeber zu erzielen. Die Verwendung der Begriffe „Bachelor“ und „Master“ sollte den Hochschulen vorbehalten bleiben.

 

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