Kategorie: Verbände

Hitzler Ingenieure unterstützt Ausbauoffensive Werkswohnungen der Stadtwerke München als Projektsteurer

München, 24. Juli 2019 – Die Stadtwerke München stellen mit ihrer aktuellen Wohnungsbauoffensive am Münchner Dantebad ihren Mitarbeitern 56 Werkswohnungen zur Verfügung. Hitzler Ingenieure begleiteteals Projektsteuerer den Bauprozess von Beginn an bis zur jetzigen Fertigstellung.

 

Gedacht sind die neuen Werkswohnungen am Dantebad im Münchner Stadtteil Gern speziell für Auszubildende der Stadtwerke München (SWM) sowie für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für ihren Arbeitsplatz bei den SWM in Bayerns Landeshauptstadt umziehen. Die SWM verfügen über rund 550 Wohnungen im eigenen Bestand. Bis 2022 soll der Werkswohnungsbestand verdoppelt werden, bis 2030 sollen noch weitere 2.000 Wohnungen hinzukommen. „Mit der aktuellen Wohnungsbauoffensive am Dantebad tragen die Stadtwerke diesem Ziel Rechnung“, sagt Mariana Boos, die verantwortliche Projektsteuerin bei Hitzler Ingenieure München.

 

Entstanden sind 56 Ein-, Zwei- und Dreizimmerwohnungen neben dem Sommereingang des Dantebads. „Die ersten Mieter sind bereits im März eingezogen“, so Boos. Der von Maisch Wolf Architekten geplante viergeschossige Stelzenneubau ist mit einer Photovoltaikanlage und einem begrünten Dach mit zwei Dachterrassen für die Mieter ausgestattet. Wir freuen uns, dass wir dieses tolle, lebenswerte Projekt, das den SWMMitarbeitern schönen, modernen und bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung stellt, betreuen durften, resümiert Mariana Boos. „Auch die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken war sehr gut.Mit den SWM betreuteHitzler Ingenieure einen zeitgemäßen, beherzten Bauherrn, der offen ist für Innovationen. So wurdebeispielsweise in einem Pilotprojekt ein SWMApartment mit einer so genannten Flissade versehen, einemzukunftsfähigen Baustein aus gläsernen Schiebeelementen, die den Balkon in einen ganzjährig nutzbaren Wohnraum umwandeln. „Entwickelt wurde die Technik von einem Münchner Start-up-Unternehmen, dem die Stadtwerke damit eine tolle Chance gegeben haben, freut sich Boos. Auch bei den baulichen Herausforderungen hat sich die Zusammenarbeit zwischen Hitzler Ingenieure und den Stadtwerken München bewährt. So tauchten im Laufe der Baumaßnahme immer wieder projektspezifische Eigenheiten auf, die gelöst werden mussten. Besondere Vorsicht galt beispielsweise dem Thema Standsicherheit des Neubaus auf einer unmittelbar darunter befindlichen U-Bahn-Tunnelröhre. Aber auch die Anforderung, dass in der Freibadsaison von Mai bis Septembermit Rücksicht auf die Badegäste laute Arbeiten nur eingeschränkt verrichtet werden durften, musste im Terminplan beachtet werden. „Als Projektsteuerer mit langjähriger Erfahrung verfügen wir über großes Knowhow und umfassende Expertise und waren in der Lage, lösungsorientierte und wirtschaftliche Ergebnisse für alle Aufgabenstellungen zu erzielen“, fügt Thomas Gumprecht, Projektingenieur bei Hitzler Ingenieure hinzu.

 

Insgesamt wurden das Neubauprojekt sowie die parallel stattfindende Sanierung des Dantebad-Sommereingangs im Kostenrahmen abgewickelt. „Die Kostenangaben stammen aus dem Jahr 2015“, erklärt Mariana Boos, „und dennoch ist es uns gelungen, die aktuelle Baupreisentwicklung abzufangen – ein toller Erfolg!

 

Hitzler Ingenieure München wurde 2015 mit den Leistungen der Projektsteuerung beauftragt. Das Ingenieurbüro ist seitdem verantwortlich für die Projektorganisation und -koordination, die Kosten- und Terminsteuerung sowie für die vertragsgerechte Leistungserbringung aller Projekt– und Nutzerbeteiligten.

Architekturpreis der Architektenkammer Thüringen 2019

Architekturpreis geht an Heike Hanada für das Bauhaus-Museum Weimar sowie an Lina Mentrup für das Sommerfrischehaus in Döschnitz

 

Zwei Preisträger und drei Anerkennungen beim Architekturpreis der Architektenkammer Thüringen 2019

 

Das Bauhaus-Museum in Weimar von Architektin Prof. Heike Hanada, Berlin, sowie das Sommerfrischehaus in Döschnitz von Architektin Lina Mentrup, Jena, erhalten den Architekturpreis der Architektenkammer Thüringen 2019. Mit dem Preis, der seit 2005 alle zwei Jahre ausgelobt wird, zeichnet die Architektenkammer Thüringen beispielhafte Architektur im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Tag der Architektur“ aus. Unter den 110 teilnehmenden Objekten aus den Jahren 2018 und 2019 kürte die Jury unter Vorsitz von Peter Frießleben, Architekt und Innenarchitekt aus Halle (Saale), neben den beiden Preisträgern auch drei Anerkennungen.

 

Je eine Anerkennung geht an Haus-mit-Zukunft Architekten, Erfurt, für den Empfangspavillon an der Wartburgschleife in Eisenach, an Cornelsen+Seelinger Architekten BDA, Darmstadt, für das Forstamt Jena-Holzland in Stadtroda sowie an Architekt Bernward Paulick, Volkenroda, für den Raum der Stille in Volkenroda.

Anlässlich der Preisverleihung am Abend des 6. Juni im Erfurter Angermuseum begründete Frieder Kreß, Vizepräsident der Architektenkammer Thüringen und Mitglied der Jury, das Votum für die beiden Preisträger: „Beim Bauhaus-Museum in Weimar würdigt die Jury neben der gelungenen Einbindung in den städtebaulichen Kontext vor allem die sich nach innen überraschend öffnende Raumabfolge des nach außen geschlossen wirkenden Kubus.“ Das Gebäude nehme „Haltung“ an, im Sinne des Bauhauses entstehe so ein interaktives, offenes Haus, ein Ort für Auseinandersetzung, Diskussion und sinnliche Erfahrung.

 

Das Sommerfrischehaus in Döschnitz überzeugte die Jury „als Zukunftsentwurf für andere, noch nicht er­weckte Häuser im Schwarzatal“, es bewahre die Architektur der Region und mache sie wieder nutzbar. „Mit wenigen Mitteln gelang es, die lokale Bautradition der Sommerfrische-Häuser wiederzubeleben, alte Materialien zu erhalten“, heißt es in der Beurteilung der Jury.

 

Preisträger:

 

·         Bauhaus-Museum Weimar (Neubau)
heike hanada laboratory of art and architecture, Berlin
Bauherr: Klassik Stiftung Weimar
(Teilnehmer Tag der Architektur 2019)

·         Sommerfrischehaus Döschnitz (Innenraumgestaltung)
Lina Mentrup, freie Architektin, Jena
Bauherr: Zukunftsstiftung Schwarzatal e.V., Schwarzburg
(Teilnehmer Tag der Architektur 2018)

 

Anerkennungen:

 

  • Empfangspavillon an der Wartburgschleife, Eisenach (Neubau)
    Haus-mit-Zukunft Architekten Kaiser Weiß PartGmbB, Erfurt

Bauherr: Wirtschaftsbetriebe Wartburg GmbH, Eisenach
(Teilnehmer Tag der Architektur 2018)

  • Forstamt Jena-Holzland, Stadtroda (Neubau)
    Cornelsen+Seelinger Architekten BDA, Darmstadt

Bauherr: ThüringenForst – Anstalt öffentlichen Rechts, Erfurt

(Teilnehmer Tag der Architektur 2019)

  • Raum der Stille, Volkenroda (Umbau)
    Bauhütte Volkenroda, Architekt Bernward Paulick
    Bauherr: Stiftung Kloster Volkenroda
    (Teilnehmer Tag der Architektur 2018)

Hintergrund:

Der Architekturpreis der Architektenkammer Thüringen zielt weniger auf die Größe oder den gesellschaftlichen Rang der Projekte. Gesucht sind auch Beispiele, die durch ihre funktionelle, formale oder technische Lösung überraschen, die originell sind oder verblüffend einfach, die auf besondere Weise auffallen oder eher bescheiden sind – Bauten, die vielleicht kompromisslos innovativ sind oder auf erfrischende Art Traditionsbewusstsein und Moderne miteinander verbinden. Der Preis soll die Vielseitigkeit alltäglicher Architekturaufgaben hervorheben. Das heißt, die Vorhaben ins Blickfeld zu rücken, die für das allgemeine Qualitätsniveau der Architektur und damit der Baukultur in Thüringen mindestens so wichtig sind wie die großen, spektakulären Projekte.

Mitglieder der Jury waren neben dem Vorsitzenden Peter Frießleben (Architekt und Innenarchitekt, Vizepräsident der Architektenkam­mer Sachsen-Anhalt, Halle/Saale) Frank Emrich (Verbandsdirektor, Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e. V., Erfurt), Frieder Kreß (Innenarchitekt, Vizepräsident der Architektenkammer Thüringen, Erfurt), Birgit Schindler (Redakteurin, Mitteldeut­scher Rundfunk, Erfurt) sowie Dirk Seelemann (Landschaftsarchitekt, Markkleeberg).

 

Vollständige Jury-Beurteilungen:

 

Preisträger
Bauhaus-Museum Weimar – Neubau

Planungsbüro: heike hanada laboratory of art and architecture, Berlin
Bauherr: Klassik Stiftung Weimar

Die unübersehbare monolithische Kubatur des geometrisch reduzierten Körpers aus hell­grauem Sichtbeton, horizontal gegliedert durch umlaufende Fugen, die nachts mit 24 LED-Lichtlinien die Fassade illuminieren, lässt das Gebäude selbstbewusst wirken. Durch seine markante stadträumliche Präsenz sowie der bewusst provokanten Gegenüberstellung zum monumentalen „Gauforum“ rückt die Muse­umsarchitektur in eine nicht zu unterschät­zende Vermittlerrolle – sie thematisiert die Wiege des Bauhauses und die Vertreibung der „Bauhäusler“ aus Weimar. Das Museum bil­det somit das Kernstück für ein zukünftiges „Quartier der Moderne“, es wird entscheidend dazu beitragen, touristische, historische und zeitgenössische Perspektiven Weimars neu zu entwickeln. Den Besucher erwartet eine schlichte Innenarchitektur, die sich an Industriehallen mit ihrem Werkstattcharakter orientiert. Die Ma­terialität der Außenhülle wird konsequent nach Innen übernommen. Sichtbare, bauteilaktivierte Rippendecken tragen zur Reduktion des Energiebedarfs bei, beherbergen die Licht­technik und verbessern die Raumakustik. Langlebige Baustoffe wie Glas, Stahl, kalkgeschlemmte Betonwände sowie Terrazzofuß­böden ergänzen das Nachhaltigkeitskonzept; ihre bescheidene Zurückhaltung unterstützt Farbigkeit, Materialität und Formensprache der Exponate. Die Eingangshalle erschließt über schmale Kaskadentreppen das Untergeschoss mit Café und Terrasse in den Park wie auch die darüberliegenden drei Ausstellungsgeschosse. Die Jury würdigt neben der gelungenen Einbindung in den städtebaulichen Kontext vor allem die sich nach innen überraschend öffnende Raumabfolge des nach außen geschlossen wirkenden Kubus. Das Gebäude nimmt „Haltung“ an, im Sinne des Bauhauses entsteht so ein interaktives, offenes Haus, ein Ort für Auseinandersetzung, Diskussion und sinnliche Erfahrung.

 

Preisträger
Sommerfrischehaus Döschnitz – Innenraumgestaltung

Planungsbüro: Lina Mentrup, freie Architektin, Jena
Bauherr: Zukunftsstiftung Schwarzatal e. V., Schwarzburg

Gestresste Städter suchten im 19. und frühen 20. Jahrhundert Erholung im Schwarzatal, genossen die „Sommerfrische“ des Thüringer Waldes. Diese Tradition ging verloren, auch die Sommerfrische-Villen fielen in den Dorn­röschenschlaf. Erweckt wurde nun wieder ein Haus in Döschnitz. Im nicht besuchten Heimatmuseum wurde eine Gästewohnung eingerichtet. Das Hauptaugenmerk der jungen Architektin Lina Maria Mentrup lag darauf, die Qualität des Historischen herauszuarbeiten und mit mo­dernen Elementen zu ergänzen. Nur minimal waren die Eingriffe in die Räume, sie erhiel­ten ihre ursprünglichen Proportionen zurück. Mit Fingerspitzengefühl und Herzblut wurden Treppe und Fenster aufgearbeitet, die Wände mit Lehm geputzt und weiß getüncht. Die Ein­richtung ist einfach, man kann schon sagen, spartanisch. Bett, Stuhl und Tisch. Der Ofen und die Kochstelle sind historisch. Ein kleines Bad wurde als modernes Element hinzugefügt und steht im baulichen Kontrast zur histori­schen Hülle. Mit wenigen Mitteln gelang es, die lokale Bautradition der Sommerfrische-Häuser wiederzubeleben, alte Materialien zu erhalten. Erzeugt wird ein reduziertes Wohngefühl, das nicht ab­lenkt, aber alle Grundbedürfnisse heutiger Zeit erfüllt. Gedacht ist die Gästewohnung deshalb auch zum Probewohnen, bei dem Städter das Leben auf dem Land zeitweise ausprobieren oder als Rückzugsort für Kopfarbeiter, die Klau­suren oder Bücher schreiben wollen. Urlauber, die sanften Tourismus mögen, sind gern ge­sehene Gäste. Das Sommerfrischehaus dient als Zukunftsentwurf für andere, noch nicht er­weckte Häuser im Schwarzatal, es bewahrt die Architektur der Region und macht sie wieder nutzbar.

 

Anerkennung

Empfangspavillon an der Wartburgschleife, Eisenach – Neubau

Planungsbüro: Haus-mit-Zukunft Architekten Kaiser Weiß PartGmbB, Erfurt
Bauherr: Wirtschaftsbetriebe Wartburg GmbH, Eisenach

Mit Überraschung wird jeder Besucher dieses markante kleine Bauwerk bemerken, wenn er die Wartburg mit dem PKW besucht. Und im Hinterkopf entsteht schon die Frage: Wie hält denn das? Das offensichtlich bis aufs Letzte ausgereizte Tragwerk bleibt verborgen, das Bauwerk wird zur Skulptur. Und diese hat es in sich: Es sind alle notwendigen Funktionen für Besucher und Bewirtschaftung untergebracht. Der Besucher findet Kassenautomaten und Schließfächer, steht im Trocke­nen oder im Schatten, je nach Witterung. So demonstriert gut durchdachte Architektur, dass alltägliche Funktionen mit klarer Gestaltung überzeugen können.

 

Anerkennung

Forstamt Jena-Holzland, Stadtroda – Neubau

Planungsbüro: Cornelsen + Seelinger Architekten BDA, Darmstadt
Bauherr: ThüringenForst – Anstalt öffentlichen Rechts, Erfurt

Der Bau des neuen Forstamtes in Stadtroda besticht nicht nur durch seinen ganzheitlich ökologischen Ansatz. Die traditionelle Holzbauweise wird mit diesem Beitrag in einer zeitgemäßen Architektur umgesetzt. Klare Grundrissstrukturen, eine überzeugende Gebäudekonstruktion und deren gleichzeitig licht­durchflutete Leichtigkeit prägen diesen hochmodernen Verwal­tungsbau. Neben der Verwendung des nicht einfach nur öko­logischen und Kohlendioxid bindenden Baustoffes Holz wurde vor allem auch auf den regionalen Bezug der Bauweise großer Wert gelegt, welcher auch durch die vielen Blickbeziehungen zwischen innen und außen permanent erlebbar bleibt. Durch die zahlreichen zum Außengelände hin ebenerdigen Glasfassa­den können Innen- und Außenräume elegant ineinanderfließen und sich wohltuend in die Natur einfügen. Optisch erhält das Gebäude dadurch eine fast schwebende Leichtigkeit, die sich auch durch seine teils naturbelassenen Oberflächen erfrischend in das Landschaftsbild integrieren kann. Das Bauwerk ist ein überzeugender und beispielhafter Beitrag zeitgemäßer Archi­tektur in modern umgesetzter Holzbauweise.

 

Anerkennung

Raum der Stille – Volkenroda

Planungsbüro: Bauhütte Volkenroda, Architekt Bernward Paulick
Bauherr: Stiftung Kloster Volkenroda

Das Kloster Volkenroda ist ein guter Boden, auch etwas aus­zuprobieren. Schon seit vielen Jahren arbeitet der Architekt Bernward Paulick immer wieder bei seinen Entwürfen mit alten Materialien, welches er gern im neuen Kontext einsetzt. So bestimmt bei dem Umbau Holz und Lehm das Grundgerüst der Konstruktion, zu dem Bernward Paulick allerdings nur eine Entwurfszeichnung schuf. In den zwei Jahren Bauzeit arbeiteten an dem Projekt ansonsten nur die Besucher des Klosters unter der Anleitung des Architekten. Mit naturgefärbtem, gestampftem Lehm in verschiedenen Farbtönen und rohem bearbeiteten Holz entstand so ein Raum­gefüge ganz besonderer Art. Nur über drei Glasschlitze durch­flutet das Licht den Raum. Eine einzigartige Atmosphäre wirkt auf den eintretenden Besucher. Es entschleunigt und schafft Stille. Besucher können den etwas verborgen hinter einer Holz­schalung liegenden Raum der Stille für sich entdecken und die Wirkung des Raumes auf den eigenen Körper spüren.

Sommermonate sorgen für Preisvorteile beim Pelletkauf

• Düsseldorf. Holzpellets sind beliebt. Das liegt unter anderem am Preis, der dauerhaft niedriger liegt als der Preis vieler anderer Energieträger. Doppelt günstig wird es, wenn der Zeitpunkt für das Füllen des heimischen Lagers clever gewählt wird: Denn die Pelletpreise sinken derzeit – und der Trend wird wohl noch bis zum Sommer anhalten. Derzeit kosten Pellets im bundesweiten Durchschnitt nach Angaben des Deutschen Pelletinstitut (DEPV) rund 252,65 Euro pro Tonne. Verbraucher dürfen davon ausgehen, dass der günstigste Zeitpunkt die Monate Juni und Juli sind.

Nach einer winterlichen Preisspitze, die durch den kalten Februar unterstützt wurde, sinken die Preise für Holzpellets seit dem März langsam wieder: „Wir empfehlen den Verbrauchern, bereits in den Sommermonaten an das Heizen im Winter zu denken, da in der warmen Jahreszeit erfahrungsgemäß die Pelletpreise um bis zu drei Prozent sinken“, erklärt Heike Frinken, Leiterin der Aktion Holzpellets bei der EnergieAgentur.NRW. Die ersten warmen Tage haben die Preise bereits abschmelzen lassen, so zahlen Verbraucher aktuell pro Kilowattstunde (kWh) einen Preis von 5,05 Cent. Im Vergleich: Noch im Januar lag der Betrag für Holzpellets bei 5,31 Cent. „Die Preise entsprechen einem Durchschnittswert für qualitätsgesicherte Pellets von etablierten und zertifizierten EN-plus-Händlern“, so Frinken. Durch das Zertifikat können Verbraucher davon ausgehen, dass sich von der Produktion über die Qualität bis hin zu den Standards bei der Auslieferung an die Anforderungen der international gültigen Norm ISO 17225-2 gerichtet wurde.

Die EnergieAgentur.NRW empfiehlt zudem, den Markt weiter zu beobachten, da aufgrund von Sturm- und Käferholz die Preise wahrscheinlich zusätzlich weiter sinken.

Inwiefern sich der Einsatz von Holzpellets wirtschaftlich lohnt und was ihn CO2-neutral macht, erfahren interessierte Verbraucher auf www.aktion-holzpellets.de. Dort finden sie auch neben neutralen Informationen branchenspezifische Daten, wie beispielsweise den aktuellen Pelletpreis.

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