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Das britische Royal College of Art setzt auf deutsches Digitalisierungs-Know-how

→ Das Royal College of Art (Laboratory for Design and Machine Learning, School of Architecture) aus London kooperiert mit der deutschen XCYDE GmbH.

→ Die Zusammenarbeit beinhaltete zunächst die Digitalisierung, Analyse und Auswertung von mehr als 1.600 Immobilien-Grundrissen.

→ Für die Digitalisierung der Grundrisse und die Analyse ihres Aufbaus nutzte die XCYDE GmbH eine selbst entwickelte Künstliche Intelligenz.

→ Die XCYDE GmbH hat bei der Entwicklung ihres Kernprodukts PORTER für die Digitalisierung, Bemusterung und Vermarktung von Immobilienprojekten frühzeitig auf die Zukunftstechnologie Künstliche Intelligenz gesetzt.

Das Royal College of Art (RCA) aus London/Großbritannien gilt als weltbeste Hochschule für Kunst und Design. Das Laboratory for Design and Machine Learning der School of Architecture der britischen Universität kooperiert nun mit dem deutschen Digitalisierungsspezialisten XCYDE GmbH.

Die erste Beauftragung der XCYDE GmbH beinhaltet die Digitalisierung, Analyse und Auswertung von rund 1.600 Immobilien-Grundrissen mithilfe des XCYDE-Kernprodukts PORTER. Bei PORTER handelt es sich um eine intelligente Software-Plattform zur Grundriss-Digitalisierung und virtuellen Echtzeit-Bemusterung von Neubau- oder Sanierungsprojekten. Eine der zum Einsatz kommenden Kerntechnologien ist die Künstliche Intelligenz (KI). Konkret in PORTER genutzt wird diese für die automatische Grundriss-Digitalisierung: Dank KI werden 2D-Grundrisse sekundenschnell digitalisiert, analysiert und bei Bedarf als interaktive, BIM-fähige 3D-Modelle ausgespielt.

Die Beauftragung der XCYDE GmbH durch das RCA-Lab steht in Zusammenhang mit einer neuen Wohnungsmarkt-Studie der Fakultät. In dieser Studie werden das Wohnraum-Design und die Raumstandards in London detailliert untersucht. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Design-Merkmalen und Design-Prozessen. Die Grundriss-Digitalisierung von PORTER liefert hierfür in kürzester Zeit die Grundlage: Sie ermittelt die Raumfunktionen, die Dimensionen und Flächen der Immobilie sowie die Verbindungen zwischen den Räumen und erkennt Elemente wie Fenster, Türen, Bad- und Sanitärelemente, Möbelstücke etc. Aus den Ergebnissen, so das Forschungsteam, sollen auch ggf. Alternativen zu bisherigen Wohnungsbeschreibungen und -klassifizierungen bezugnehmend auf Design- und Raumattribute entwickelt werden.

Kai Thomas, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der XCYDE GmbH: „Wir haben bei Digitalisierung von Neubau- und Sanierungsprojekten frühzeitig auf Künstliche Intelligenz gesetzt und damit den richtigen Pfad eingeschlagen. Die Visualisierung, Gestaltung und Vermarktung von Immobilien wird künftig noch digitaler als bisher ablaufen.“ Der Nutzung von Künstlicher Intelligenz komme dabei entscheidende Bedeutung zu – auch und gerade bei der Analyse, Auswertung und Bewertung von Immobilien. Denn, so Kai Thomas: „KI macht die Immobiliendigitalisierung schneller, genauer und nachhaltiger. Schneller, weil die Gebäude-Geschoss-Rohdaten innerhalb weniger Sekunden zur Verfügung stehen und interaktiv begehbare 3D-Modelle je nach Gebäudegröße in zwei bis fünf Minuten erstellt sind. Genauer, weil eine gut trainierte KI viel mehr Details interpretieren kann, selbst wenn diese im Plan nicht verzeichnet sind. Und schließlich nachhaltiger, weil die vielen gesammelten Daten für unterschiedliche Zielgruppen mit unterschiedlichen Blickwinkeln nutzbar sind.“