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  • Anlässlich der UN-Klimakonferenz befragte YouGov im Auftrag von GROHE je 1.000 Bürger:innen aus sieben europäischen Ländern1 nach ihrer Einstellung zu Klimafragen
  • 57 Prozent aller Befragten sagen: Mit der Klima- und Umweltpolitik in meinem Land bin ich unzufrieden
  • Knapp die Hälfte – nämlich 47 Prozent – sind sich sicher: Das 2015 in Paris vereinbarte 1,5-Grad-Ziel zur Begrenzung der Erderwärmung ist nicht mehr zu erreichen

Wichtigste Treiber bei der Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit sind nach Meinung der Befragten mit 37 Prozent staatliche Regulierungen, zu 27 Prozent das Handeln der Unternehmen und zu 21 Prozent das eigene, individuelle Handeln

Düsseldorf, 03. November 2021. Welche Einstellungen haben Europäer:innen zur Klimakrise? Wie zufrieden sind sie mit der Klima- und Umweltpolitik in ihrem Land? Was ist ihnen Nachhaltigkeit Wert? Im Vorfeld des UN-Klimagipfels, der zur Zeit im schottischen Glasgow stattfindet, führte YouGov im Auftrag von GROHE eine repräsentative Umfrage in sieben europäischen Ländern durch, in denen das Thema „Klimawandel“ unterschiedlich intensiv diskutiert wird. Als Sanitärmarke, die sich seit Jahrzehnten für nachhaltiges Handeln einsetzt, sind Klimafragen für GROHE von zentraler Bedeutung.

In Deutschland wissen nur die Hälfe der Befragten vom UN-Klimagipfel
Die UN-Klimakonferenz 2021 ist 49 Prozent der Befragten in Deutschland bekannt. Im Vergleich liegt Deutschland damit eher im Mittelfeld, ähnlich wie Dänemark (51 Prozent). So sind 74 Prozent der Italiener:innen, 68 Prozent der Brit:innen, aber nur 34 Prozent der Befragten aus Russland im Bilde, dass die Konferenz momentan stattfindet. 61 Prozent der deutschen Befragten sind überdies mit der Klima- und Umweltpolitik in ihrem Land nicht oder nicht sehr zufrieden. Ein Eindruck, der sich auch in den anderen europäischen Ländern widerspiegelt.

Pessimisten prägen das Bild bei der Einschätzung des 1,5-Grad-Ziels
Auf die Frage, ob das 1,5-Grad-Ziel noch zu erreichen ist, antworten 16 Prozent der
interviewten Deutschen mit Ja – die weit größere Mehrheit von 58 Prozent verneint das. In Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden sieht es noch ein wenig düsterer aus. Hier glauben nur 11 Prozent der Befragten daran. Generell sind die Befragten aus urbanem Wohnumfeld europaweit optimistischer bei dieser Thematik als Menschen, die auf dem Land leben.

Nachhaltigkeit: Ja! – Aber der Preis entscheidet!
Kommt es zu Kaufentscheidungen geben die Deutschen mehrheitlich dem Preis den Vorrang. 54 Prozent der Befragten trifft ihre Entscheidung mit Blick auf den Preis – nur 29 Prozent haben die Nachhaltigkeit des Produkts im Blick. Interessant: In der Altersgruppe der 55-Jährigen und älter sind mit 31 Prozent mehr Menschen bereit, nachhaltig zu kaufen. Hingegen zeigt ein Blick auf die Befragten, die im ländlichen Raum wohnen, dass sie deutlich mehr auf den Preis achten (60 Prozent).
Im Ländervergleich liegt Deutschland damit im Mittelfeld, aber deutlich hinter Frankreich. Dort geben 49 Prozent der Befragten an, beim Kauf auf Nachhaltigkeit zu achten. Russland ist mit 21 Prozent Schlusslicht bezüglich Nachhaltigkeit führt aber mit 70 Prozent die Länderauswertung an, wenn es um den Preis bei Kaufentscheidungen geht. Letztendlich ist für 53 Prozent aller Befragten der sieben Länder der Preis der entscheidende Faktor für die Kaufentscheidung.

Die Maxime beim Kauf neuer Produkte lautet: Vermeidung von Abfall und Plastik
Beim Kauf neuer Produkte achten viele Befragte darauf, ob sie mit der Anschaffung Energie, Abfall, Plastik oder Wasser sparen können. In Deutschland stehen Abfall- und Plastiksparen mit 62 bzw. 59 Prozent auf Platz eins, gefolgt von Energiesparen mit 57 Prozent. Wasser zu sparen ist für 45 Prozent wichtig. Mit 39 Prozent ist das Thema Einsparungen bei CO2-Emissionen weniger präsent. Ganz anders als in Dänemark, wo aktuell bereits 53 Prozent emissionssensibel handeln. Frankreich führt bei den Energie- und Wassereinsparungen im Zusammenhang mit Neukäufen die Länderbefragung an: 58 Prozent achten auf einen niedrigen Energieverbrauch und 47 Prozent behalten den Wasserverbrauch im Auge. Schlusslicht ist bei nahezu allen Einsparpotenzialen von Neukäufen Russland.

Tempolimit: Runter vom Gas zugunsten des Klimas
Eine Einführung des hierzulande viel diskutierten Tempolimits auf Autobahnen befürworten 52 Prozent aller Befragten, 30 Prozent sind dagegen. Was auffällt: Ausgesprochen viele junge Menschen sind zurückhaltend bei der Einführung von Tempo 130 km/h auf Autobahnen. So befürworten in dieser Altersgruppe nur 41 Prozent die Maßnahme. 37 Prozent lehnen sie ab.

Einflussfaktoren auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit
Bei der Frage, welcher Faktor zentrale Bedeutung für eine nachhaltigere Zukunft einnimmt, rücken deutschlandweit drei Aspekte in den Vordergrund, denen eine ähnlich wichtige Rolle zugesprochen werden: Staatliche Regulierung zu 32 Prozent und zu jeweils 27 Prozent unternehmerische Verantwortung und eigenes Handeln. In der jungen Altersgruppe der 18- bis 34-Jährigen und den Befragten aus urbanem Lebensumfeld fällt auf: Staatliche Regulierung erhält hier mit 38 Prozent bzw. 35 Prozent die meiste Zustimmung. Ältere Befragte und Menschen, die auf dem Land leben, sagen mit 29 bzw. 32 Prozent: Das eigene Handeln hat maßgeblich Einfluss auf eine nachhaltigere Zukunft. Ein ähnliches Bild zeigt sich in anderen europäischen Ländern. Auch hier messen 25 Prozent der Befragten in ländlichem Wohnumfeld dem eigenen Handeln eine größere Bedeutung zu. Den mit 28 Prozent höchsten Wert in Bezug auf das eigene Handeln hat Russland. Die italienischen Befragten hingegen messen staatlicher Regulierung den mit 43 Prozent höchsten Einflussfaktor zu. In den Niederlanden wiederum geben 39 Prozent an, Unternehmen hätten den größten Einfluss eine nachhaltigere Zukunft zu gestalten.

Verpflichtung zu Nachhaltigkeit ist gelebte Markenphilosophie
Mit steigendem Bewusstsein für Ressourcenknappheit und Klimakrise widmen sich viele Unternehmen dem Trendthema Nachhaltigkeit. GROHE hat sich dieses Thema schon seit 2000 zu eigen gemacht und früh den Grundstein für eine klimaneutrale und ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft gelegt. Thomas Fuhr, Leader Fittings, LIXIL International und Co-CEO Grohe AG erklärt: „Als Teil der weltweit tätigen LIXIL Corporation richtet GROHE alle seine Anstrengungen darauf, den im Pariser Abkommen von 2015 beschlossenen Klimazielen sowie den Zielen für nachhaltige Entwicklung der UN zu folgen. So produziert GROHE beispielsweise bereits seit April 2020 CO2-neutral. 3 Dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft tragen wir mit Innovationen wie den Cradle-to-Cradle-Certified®-Produkten Rechnung, die Materialen nutzen, sie aber nicht verbrauchen. Zudem ermöglichen wir mit Produkten wie dem Wassersystem GROHE Blue den Verzicht auf Plastikflaschen und unterstützen damit den Verbraucherwunsch eines nachhaltigeren Lebensstils. Das verdeutlicht: Unternehmen sind wichtige Treiber bei der Transformation in eine regenerative Zukunft und werden – wie die Umfrageergebnisse zeigen – auch so wahrgenommen. GROHE unterstützt daher aktiv den UN-Klimagipfel – denn wirtschaftliches Handeln im Einklang mit der Umwelt ist möglich und notwendig.”