• 1. Preis: Best of Best BSH CO – CREATE | BUILD | TEST in der Kategorie INTERIOR
• 2. Preis: VIRTUAL IDENTITY IM THALKIRCHNER BAHNHOF in der Kategorie INTERIOR
• 3. Preis: CSMM IM WERK3 – ARCHITECTURE MATTERS  in der Kategorie INTERIOR

München, 7. August 2019. Das Beratungs- und Architekturunternehmen CSMM ist mit den „ICONIC AWARDS 2019: Innovative Architecture“ dreifach prämiert worden. Diese Auszeichnung wird vom Rat für Formgebung für die besten Architektur- und Designlösungen vergeben. Sie würdigt ganzheitliche Projekte aus den Bereichen Architektur, Innenarchitektur, Produktdesign und Markenkommunikation. Die Preisverleihung findet am 7. Oktober 2019 in der Pinakothek der Moderne in München statt. Reiner Nowak, Geschäftsführer der CSMM GmbH: „Vor 30 Jahren noch wären Arbeitswelten, wie wir sie heute in Bezug auf Ästhetik und Funktion wiederfinden, undenkbar gewesen. Die Ansprüche an gutes Design auch im Büro werden immer höher, wodurch sich eigene Trends entwickeln, welche den aus den allgemeinen sozialen Leitbildern entspringenden Zeitgeist widerspiegeln.“ Malte Tschörtner, Geschäftsführender Gesellschafter der CSMM GmbH ergänzt: „Eine funktionale und gleichzeitig attraktiv gestaltete Arbeitsumgebung fördert bei den Mitarbeitern Kreativität, Agilität und Kommunikation. Somit steigt der Wohlfühlfaktor – eine wichtige Voraussetzung für motivierte Mitarbeiter, die viel Zeit ihres Lebens im Büro verbringen. Es lohnt sich also in gutes Design zu investieren.“ Nachfolgend ein Überblick über die drei prämierten Projekte.

1. Preis: CSMM gestaltet für BSH-Gruppe experimentelle Denkfabrik
Wie sieht der Kühlschrank von morgen aus? Wie werden Haushaltsgeräte zu smarten Helfern? Um Antworten auf diese und andere Fragen zu finden, hat die BSH Hausgeräte GmbH mit den Marken wie beispielsweise Bosch, Gaggenau oder Neff  in München eine neuartige Kombination aus Büro, Werkstatt und Testlabor bezogen. Das Münchner Architekturberatungsunternehmen CSMM hat das Projekt architektonisch entwickelt und umgesetzt – indem es Co-Working-, Testing- und Maker-Space auf einer Fläche kombiniert hat. Auf circa 600 Quadratmetern bietet der neue Standort Platz für Digitalisierung, Forschung, Entwicklung und 70 Mitarbeiter. „Im Münchner Süden haben wir für die BSH Hausgeräte GmbH mit der Denkfabrik BSH CO einen Treffpunkt für Kreativität und Mobilität geschaffen“, sagt Reiner Nowak, Geschäftsführer des Münchner Unternehmens CSMM. Als besonderes Highlight nennt der Architekt die neu ermöglichte User Experience: Kunden können vor Ort mittels einer Virtual-Reality-Brille wortwörtlich in die Hausgeräte wie Waschmaschine, Kühlschrank und Co. eintauchen und somit Teil des Entwicklungsprozesses bei BSH Hausgeräte GmbH werden. Für das Projekt erhält das CSMM-Team um Reiner Nowak und die verantwortliche Architekturdesignerin Abir Zeiler-Aouinti die höchste Auszeichnung, den Preis Best of Best.

2. Preis: CSMM gestaltet neue Arbeitsräume für Virtual Identity im Thalkirchner Bahnhof – auch virtuelle Kreativität braucht physischen Raum
Mit dem Ansatz, aus einem Bahnhof ein modernes Büro für agiles Arbeiten zu schaffen, hat CSMM den zweiten Platz geholt. Hintergrund: Im Rahmen eines geplanten Standortwechsels der wachsenden Social-Media-Agentur Virtual Identity sollte ein neues, modernes und flexibles Bürokonzept entwickelt und gleich in die neuen 1.700 Quadratmeter großen Flächen des denkmalgeschützten Thalkirchner Bahnhofs implementiert werden. Die Begleitung dieses Prozesses übernahm das interdisziplinäre Team von CSMM – architecture matters. Dabei haben die Arbeitsweltexperten den einzigartigen historischen – fast sakralen – Hallencharakter erhalten und in ein spannungsreiches Verhältnis zu einer hochmodernen, kreativen Arbeitswelt gesetzt. „Architektonisch erreichten wir unser Ziel, indem wir in die acht Meter hohe Backsteinhalle, abgelöst vom historischen Bestand, einen in zwei Riegel aufgeteilten Baukörper einstellten. Mit zwei Geschossen inszeniert er eine Piazza, die durch die Treppe als Bühne bespielt werden kann und spannende Perspektivwechsel bietet. Ein besonderer Fokus lag darauf, ein identitätsstiftendes Kommunikationszentrum zu schaffen, um dem kreativen, projektübergreifenden Arbeitsansatz von Virtual Identity gerecht zu werden“, erläutert Architekt Malte Tschörtner. Eine Besonderheit: Das Büro lässt sich schnell und flexibel an die sich ständig ändernde Projektlandschaft anpassen. Mindestens genauso wertvoll sind die Möglichkeiten, die die Halle als Event-Location bietet.

3. Preis: Gestaltung der Arbeitsräume der CSMM München
Eine Medaille für das eigene Büro: CSMM – architecture matters ist ebenso für seine eigenen Büroräume mit dem ICONIC AWARD ausgezeichnet worden. Als »Hub & Home« definiert CSMM die Bürozukunft – ein Begriff, den die Architekten und Berater der Zusammenarbeit mit dem ISF – Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung verdanken. Als sie die eigenen Räume gestalteten, nutzten die Experten für Büroplanung die Chance, sich eine dreidimensionale Visitenkarte zu schaffen. Sie verwirklichten ihre neuen Denkansätze, wie man kreativ zusammenarbeitet. Die Loft-Fläche im WERK3, auf der in früheren Zeiten »Pfanni-Knödel« produziert wurden, verwandelten sie in eine Ikone des »Neuen Arbeitens«, in der unterschiedliche Raumszenarien individuelle Arbeitsweisen unterstützen. Denn nichts wirkt unmittelbarer als der umgebende Raum. Die Arbeitswelt dort ist flexibel gestaltet, so dass die Anzahl der Arbeitsplätze ohne Umbauten variieren kann. Sensortechnik und LED-Beleuchtung sparen Energie. Arbeitsflächen und Kommunikationsbereiche sind Schreineranfertigungen aus heimischen Hölzern: gebürstete Eiche und speziell beschichtete Arbeitsplatten. Die Schrankwände sind beschreibbar und dienen als Präsentationsfläche. Handgeknüpfte Teppiche und stoffbezogene Pinnwände verbessern die Akustik, sind schön und funktional.