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Unibail-Rodamco-Westfield (URW) Germany startet zusammen mit der niederländischen Sheltersuit Foundation sowie lokalen Hilfsorganisationen in 15 deutschen Städten eine Unterstützungsinitiative für obdachlose Menschen: Ab der ersten Novemberwoche werden bundesweit zunächst 100 Schutzanzüge von Sheltersuit an wohnungslose Bedürftige verteilt. Der Sheltersuit ist ein multifunktionales, wind- und wasserdichtes sowie wärmendes Kleidungsstück, das in einen Schlafsack umgewandelt werden und besonders in den kalten Jahreszeiten die Symptome des Lebens in Obdachlosigkeit lindern kann. Zudem startet URW in den beteiligten Shopping Centern ein umfassendes On- und Offline-Informationsangebot zur Aufklärung und Sensibilisierung rund um das Thema, unterstützt die Initiative über die jeweiligen Social-Media-Kanäle und ruft zu weiteren Spenden auf. URW selbst spendet zu Beginn der Initiative die ersten 100 Sheltersuits und verteilt sie in den verschiedenen Städten. Die lokalen Hilfsorganisationen unterstützen bei der Koordination und Organisation.

Wenn die Temperaturen in den Wintermonaten unter den Gefrierpunkt fallen, geraten
Menschen ohne festen Wohnsitz auf der Straße schnell in Lebensgefahr. Es drohen schwere Erfrierungen und im schlimmsten Fall der Kältetod. Um Wärme, Schutz und Würde für jeden zugänglich zu machen, hat der niederländische Modedesigner Bas Timmer den Sheltersuit entworfen. Die Produktion folgt dabei der ökologischen Idee eines schonenden Umgangs mit Ressourcen. So bestehen die Sheltersuits aus upgecycelten Materialien, wie zum Beispiel gespendeten Schlafsäcken oder Decken. Die Außenseite ist aus hochwertigem, atmungsaktivem Zeltstoff gefertigt und bietet mit Kapuze sowie integriertem Schal optimalen Schutz vor Wind und Regen. Das Innenfutter aus recycelten Schlafsäcken sorgt für Wärme und lindert die Kälte-Symptome für Bedürftige.

Deutschlandweite Unterstützungsinitiative
In der ersten Phase von November bis Dezember nehmen deutschlandweit 12 Standorte aus dem Management-Portfolio von URW teil – im Raum Stuttgart (Breuningerland Sindelfingen und Breuningerland Ludwigsburg), in München (Pasing Arcaden und Riem Arcaden), in Berlin (Spandau Arcaden, WILMA, Schönhauser Allee Arcaden, Forum Steglitz, Neukölln Arcaden, Gropius Passagen) sowie in Gera (Gera Arcaden). Außerdem ist das Neubauprojekt Westfield Hamburg-Überseequartier Teil der Initiative. In der zweiten Phase Anfang 2022 folgen weitere Standorte in Nordrhein-Westfalen (Westfield Centro in Oberhausen, Ruhr Park in Bochum, Minto in Mönchengladbach, Düsseldorf Arcaden, Köln Arcaden sowie das Palais Vest in Recklinghausen), Frankfurt am Main (NordWestZentrum) und Leipzig (Höfe am Brühl, Paunsdorf Center).

Der Kern der Initiative ist die Verteilung der Sheltersuits an die Bedürftigen vor Ort. Die Sheltersuits werden an lokale Hilfsorganisationen, darunter die Caritas in verschiedenen Städten, gespendet, die die Anzüge an die Bedürftigsten verteilen. Über Spendenaufrufe gegenüber den Kundinnen und Kunden sowie den Geschäfts- und Mietpartnern soll die Wirkung der Initiative weiter verstärkt werden. Erste Mietpartner haben sich bereits jetzt der Initiative angeschlossen. Begleitend gibt es jeweils pro Standort eine Woche lang Informationsangebote in den Centern sowie die Awareness-Steigerung über die Social-Media-Kanäle.

Sheltersuits: Integrationsfördernd produziert
Ein Exemplar des Schutzanzuges hat einen Wert von 300 Euro, in dem nicht nur die Materialund Herstellungskosten inkludiert sind, sondern auch die Löhne der Mitarbeitenden der sozialen Werkstatt im niederländischen Enschede. Zum Team gehören dabei auch schutzsuchende Menschen, u.a. auch Frauen und Männer, die aus weltweiten Krisenregionen nach Europa geflüchtet sind und bei Sheltersuit neben einer bezahlten Beschäftigung auch Sprachkurse erhalten. Seit 2014 wurden bereits über 15.000 Sheltersuits produziert und weltweit verteilt.

Die beteiligten Hilfsorganisationen kennen aufgrund ihrer jahrelangen Erfahrung und ihres Netzwerkes die örtlichen Rahmenbedingungen und wissen genau, wo Hilfe benötigt wird und welche Maßnahmen getroffen werden müssen. Durch die Coronaviruspandemie ist auch die Situation für Menschen auf der Straße ohne festen Wohnsitz schwieriger und gefährlicher geworden. Wichtige Angebote wie Aufwärmstationen oder direkte Kältehilfe können teilweise nicht in Anspruch genommen werden. Auch wenn das übergeordnete Ziel stets ist, ein permanentes Obdach für die Menschen zu finden, ist es ein erster wichtiger Schritt, unmittelbar zu helfen – mit Wärme und Würde. Das ist der einende Anspruch aller Beteiligten.

„Es ist schön zu sehen, dass Unternehmen soziale Verantwortung übernehmen. Obdachlosigkeit und andere scheinbar unüberwindbare Probleme, die wir heute in der Welt sehen, können nur durch sinnvolle Kooperationen und Partnerschaften gelöst werden. Mit Hilfe von Unibail-Rodamco-Westfield und ihren Mietern werden wir in der Lage sein, das Leben von Menschen, die von Obdachlosigkeit betroffen sind, positiv zu beeinflussen“, erklärt Paul Zurink, Kampagnenleiter bei Sheltersuit.

„Für uns bei Unibail-Rodamco-Westfield ist gemeinnütziges und soziales Engagement integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie und Kern unser ‚Better Places 2030‘-Agenda. Daher ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, Verantwortung zu übernehmen und mithilfe unserer Standorte einen Beitrag für die lokalen Communities zu leisten. Die Kooperation mit Sheltersuit und den lokalen sozialen Hilfsorganisationen ist dafür ein wichtiges Beispiel, daher sind wir sehr froh Teil dieses Projekts zu sein“, sagt Ivica Pavusek, Head of Center Operations Austria & Germany und Verantwortlicher für Nachhaltigkeit bei Unibail-Rodamco-Westfield.

Better Places: Nachhaltigkeit bei URW strategisch verankert
URW hat sich einer ambitionierten Nachhaltigkeitsstrategie verpflichtet, mit der das Unternehmen den größten Herausforderungen der Gewerbeimmobilienindustrie entgegentreten möchte. Die Strategie enthält die drei Säulen „Better Spaces“, „Better Communities“ sowie „Better Together“. Die erste Säule umfasst Aspekte der ökologischen Nachhaltigkeit wie beispielsweise ressourcenschonender Bau und Betrieb von Immobilien, Maßnahmen auf dem Weg zu emmissionsfreiem Wirtschaften oder die Förderung von moderner Mobilität. Die zweite Säule rückt die soziale Verantwortungsübernahme des Unternehmens und im speziellen die Förderung der lokalen Communities an den verschiedenen Standorten in den Fokus. In diesem Kontext ist auch die Kooperation mit Sheltersuit zu verorten. Die dritte Säule wiederum beinhaltet Leitlinien, wie sich jeder einzelne Mitarbeitende von URW in das Nachhaltigkeitsstreben des Unternehmens einbringen kann und auch wie Geschäftspartner zur aktiven Mitarbeit angeregt werden können, um die ehrgeizigen Aufgaben der Agenda zu erfüllen. Das gesamte Engagementim Rahmen von Better Places wird regelmäßig auf Basis von definierten Indikatoren und Fortschrittsberichten überprüft.

Mehr Informationen zur Kooperation: https://sheltersuit.com/de/projects/unibail-rodamco-westfield/