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Die Thematik Lüften – insbesondere in Schulen – nimmt in unserer Gesellschaft immer mehr Raum ein. Mit dem umfangreichen Sanierungsprojekt der Realschule Siebenpfeiffer in Haßloch wurden neue Standards geschaffen, um Anforderungen an Komfort, Leistungsfähigkeit und zeitgemäßes Lernen gerecht zu werden. In diesem Zusammenhang wurden Lamellenfenster des Thüringer Unternehmens EuroLam als „zweite Haut“ in die Fassade integriert. Das bedeutet, dass die neue Fassade mit der Bestandsfassade eine Doppelfassade bildet. Für das Projekt wurden insgesamt 364 Lamellenfenster des Typs STG ISO 36 BT 50 durch das Unternehmen Feldhaus in vorproduzierte Fassadenelemente verbaut.

„Nach der Montage der Elementfassade wurde der Spalt zwischen Innenkante der neuen Fassade und der Bestands-Waschbetonfassade mit vierseitigen Laibungsblechen, die nach Aufmaß produziert wurden, von der Raumseite der geöffneten Bestandsfenster montiert.“ berichtete Jan Siemon, Einkaufsleiter bei der Feldhaus Fenster + Fassaden GmbH & Co. KG. „Themen die hier berücksichtigt werden mussten, waren unter anderem den freien Lüftungsquerschnitt zu erreichen, eine Überhitzung des neu entstandenen Fassadenzwischenraums zu verhindern, eine gestalterische Einheit der Fassade und natürlich eine Alltagstauglichkeit herzustellen. Die Lamellenfenstern konnten all diese Themen abdecken.“ erklärte Christian Nasedy, Architekt Dierks Blume Nasedy Architekten BDO. Lamellenfenster vereinen aber nicht nur hinsichtlich des Raumklimas herausragende Eigenschaften in sich, auch in Sachen Ästhetik und optimaler Nutzung des Raumes können sie punkten. Für das Projekt Siebenpfeiffer Realschule wurde neben der Wetter-Sensorik auch eine Temperaturüberwachung in den Fassadenzwischenraum des Schulgebäudes eingefügt. Somit kann per Taster jeder Nutzer für eine individuelle Lüftung sorgen. „In Kombination mit den eingebauten Einzellüftern konnte so in den Klassenräumen ein zeitgemäßer Luftwechsel mit Wärmerückgewinnung realisiert werden.“ so Christian Nasedy.

Durch die Fenster mit Lamellen wird eine schnellere Ableitung der verbrauchten Luft in Räumen, mit gleichzeitig guter Versorgung durch natürliche Frischluft, gewährleistet. „Ob vor, mit oder nach Corona, ob in Schulen, Kindergärten, im öffentlichen, gewerblichen oder privaten Bereich, der Bedarf an Frischluft sowie die Qualität der Raumluft ist maßgeblich. Nicht nur, weil diese einen Einfluss auf unsere Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit hat, sondern entscheidend für unsere Gesundheit ist. Wenn es um die Gesundheit unserer Kinder geht, sind Kompromisse bei der Lüftung einfach nur fehl am Platz!“ so Henning Röper, Geschäftsführer der EuroLam GmbH