Die Messe Frankfurt will das Messegeschehen für die Passanten an

der Ostseite der Halle 1 transparenter und erlebbarer machen. Ein

im Jahr 2017 durchgeführter Wettbewerb, zur Schaffung

zusätzlicher Gastronomieeinheiten in der rund 18.000 Quadratmeter

großen Halle, kam zu dem Ergebnis, dass nur ein starkes,

gestalterisches Element, zu einer neuen und signifikanten

Außenwirkung führt.

 

Der Wettbewerbssieger, die Frankfurter Architekten Alexandra Geiseler

und Bernd Gergull von geiseler gergull architekten, schlugen ein

„Fenster zur Stadt“ vor, das die beiden Gastronomieeinheiten in einem

gemeinsamen Rahmen ablesbar macht. Dieser Entwurf wird ab Juli, mit

Beginn der Sommerpause, umgesetzt.

Dabei wird die gesamte Ostfassade der Halle 1, die 1989 gemeinsam

mit dem Eingang City nach den Plänen des deutsch-amerikanischen

Architekten Helmut Jahn gebaut wurde, neu gestaltet. Die

Siebdruckgläser und Blechelemente der Bestandsfassade werden

komplett durch Klarglasscheiben ersetzt. Ein großer roter Rahmen, der

sich über beide Hallenebenen erstreckt, dient dabei als raumbildendes

Element innerhalb der Halle und nach außen, zur Stadt. Die großflächige

Hallenfassade erhält damit einen neuen Schwerpunkt, dessen

exzentrische Anordnung die Wirkung zusätzlich verstärkt. Zudem tritt der

Rahmen aus der Fassadenebene hervor und dient als zusätzliche

Bestuhlungsfläche für beide Ebenen.

 

„Das Fenster zur Stadt wird ein richtiger Eye-Catcher“, sagt Uwe Behm,

Geschäftsführer der Messe Frankfurt. „Der Raum zwischen der Halle 1

und dem Hochhaus ‚Kastor‘, wird deutlich aufgewertet. Man schaut nach

oben und wird neugierig was sich dort oben befindet.“

Die rund 150 Quadratmeter große Café-Bar in der Ebene 1.1 wird künftig

48 Sitzplätze und 36 Stehplätze bieten; die ca. 160 Quadratmeter große

Gastronomiefläche in der Ebene 1.2 bietet 60 Besuchern Sitzplätze,

wobei die Bestuhlung variabel und in die Hallenebene erweiterbar ist.