Designbeläge im Bad liegen im Trend

Leicht verwirklichte Träume

Eigentlich steht das Kürzel „LVT“ für Luxury Vinyl Tiles, also Vinyl- bzw. Designbelag. Aufgrund der vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten und etlichen Vorzüge des Materials ließe es sich jedoch genauso gut lesen als: Leicht verwirklichte Träume. Designbeläge überzeugen mit ihrer fußwarmen und weichen Struktur, die obendrein rutschhemmend und leicht zu reinigen ist. Da überrascht es nicht, dass sie sich immer öfter auch im Bad auf dem Boden und an der Wand wiederfinden. Sind diese fachgerecht abgedichtet, stellt die Feuchtigkeit kein Problem dar.

In den meisten Häusern und Wohnungen dürften Keramikfliesen der Standard im Bad sein, da sie von Natur aus Wasser abweisen. Nur sind Bewohner mit Fliesen kreativ etwas eingeschränkter. Da inzwischen auch im Bad Boden und Wand nicht mehr nur funktionell, sondern ein gestalterisches Element sein sollen, steigt Vinylbelag stark im Trend. Er ist in vielen schicken Farben, Mustern und Looks verfügbar und bietet verschiedene Oberflächenstrukturen. So kann LVT optisch problemlos und authentisch anderes Material wie Parkett, Beton, Naturstein oder Fliesen nachahmen. Ein zweiter Blick ist nötig, da sie von ihnen kaum zu unterscheiden sind. Dabei behalten LVT allerdings ihre Vorzüge und sorgen für ein harmonisches Raumbild.

Modernes Vinyl ist überaus robust, belastbar und strapazierfähig, gerät mit seinem weichen Untergrund zudem sehr gelenkschonend. Dazu wird es vollflächig fest geklebt, damit nichts verrutscht. Genauso wie bei Fliesen kann Feuchtigkeit dem Designboden so schnell nichts anhaben. Vielmehr lässt er sich leicht reinigen und nass wischen. Die Unempfindlichkeit gegenüber Wasser ist mit ein Grund dafür, weshalb sich Designbeläge auch im Bad an Boden und Wand sowie selbst in der Dusche eignen – solange diese sorgfältig abgedichtet sind und über entsprechende Fugenverschlüsse verfügen.

Wasser darf im Nassbereich weder unter noch hinter die Bade- oder Duschwannen eindringen. So schreibt es die neue Abdichtungsnorm DIN 18534 für Innenräume seit 2017 vor. Um ein Bad bis zu 25 Jahre lang problemlos nutzen zu können, ist eine dauerhafte Abdichtung Pflicht. Silikonfugen, die speziell an Ecken und Übergängen das Wasser abhalten, reichen allein nicht aus. Daher sind Wannenranddichtbänder oder vollflächiges Abdichten im Nassbereich, also dort, wo besonders viel Wasser auftritt, entsprechend der Vorschrift DIN 18534 erforderlich.

Das fachgerechtes Abdichten und vollflächige Kleben der Designbeläge übernimmt daher am besten der Handwerker. Er weiß ganz genau, wo er wie abzudichten hat, damit es später keine Wasserschäden gibt. Hierbei ist auch eine professionelle Untergrundvorbereitung wichtig, denn die Vinylbeläge haften nur auf einer ebenen, sauberen und glatten Basis. Für die Arbeiten im Bad, vom Kleben bis Abdichten, empfehlen sich Produkte mit dem EMICODE. Dieses Öko-Siegel prüft und zertifiziert seit über 20 Jahren Bau- und Verlegewerkstoffe auf ihre Emissionen. Nur Produkte, die lösemittelfrei und schadstoffarm sind, dürfen das EC1-Label des EMICODE auf ihrer Verpackung tragen. So wird sichergestellt, dass die Wohngesundheit der Bewohner später nicht beeinträchtigt ist.

Übrigens: Bauherren, die ihrem gefliesten Bad einen neuen Touch verleihen wollen, müssen die Fliesen dazu nicht unbedingt mit viel Schmutz und Lärm entfernen. Denn weil Designböden eine geringe Aufbauhöhe besitzen, können sie sich oftmals problemlos auf den vorhandenen Fliesen anbringen lassen, insofern für diese ebenfalls eine korrekte und sachgemäße Abdichtung vorliegt. Damit keine Unebenheiten vorliegen und die zu klebenden LVT richtig haften, muss ein Handwerker die Fugen der Fliesen mit einer Spachtelmasse zuvor lediglich schließen und begradigen. Auch hierbei empfiehlt sich wieder, auf entsprechende Produkte mit EMICODE zu achten. So ist dann neben einem schicken Bad zugleich die Wohngesundheit gewährleistet.

Weitere Informationen zum EMICODE unter www.emicode.com

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