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GOLDBECK revitalisiert Bielefelder Hochhaus H1

Die Fassadenarbeiten des H1 sind zu rund 50 Prozent abgeschlossen. Das Objekt strebt zudem das DGNB-Zertifikat Gold an. Das Nutzungskonzept des Bielefelder Hochhauses sieht individuellen Flächenausbau vor.

Die „Bauen im Bestand“-Experten von GOLDBECK revitalisieren das höchste Hochhaus in Bielefeld – das H1. Das rund 95 Meter hohe Gebäude am Philipp-Reis-Platz 1a wurde bereits vollständig entkernt und erhält nun ein komplettes Facelift. Die Fassade wird neugestaltet und die technische Gebäudeausstattung ausgetauscht. Die Nachhaltigkeitszertifizierung DGNB Gold wird im Rahmen der Baumaßnahmen angestrebt.

Das Gebäude wurde 1974 errichtet und prägt seither das Bielefelder Stadtbild. Die Mietflächen des H1 umfassen insgesamt rund 13.700 m². Diese können auf Wünsche der künftigen Mieter passgenau und bedarfsgerecht ausgebaut werden. Die neue Fassade wird durch einen Rückschnitt der Brüstung einen höheren Glasanteil als zuvor aufweisen.

„Die Fenster werden deutlich vergrößert, um im Inneren des Komplexes eine besonders helle Atmosphäre zu schaffen und dem außergewöhnlichen Ausblick über die Stadt Rechnung zu tragen“, sagt Geschäftsführer Jörg-Uwe Goldbeck.

Eine weiße Aluminiumkassette wird die Fassade im Bereich der Geschossdecken umspielen. Die Montage dieser Bauteile für die weißen Bänder wird zeitnah beginnen. Dann wird die endgültige Optik des Gebäudes sichtbar. Zur Betonung der Sockelzone im Bereich der ersten beiden Geschosse ist geplant, diese mit einem ebenfalls weißen Streckmetall zu umfassen. „Uns war es wichtig, die horizontale Betonung der Hochhausfassade durch die Fensterbänder beizubehalten. Damit erhalten wir den hohen Wiedererkennungswert des Gebäudes“, ergänzt Projektleiter Siegfried Wendker.

Das 18 Stockwerke hohe Gebäude mit direktem Zugang zum angrenzenden Parkhaus liegt im Stadtzentrum von Bielefeld. Der Hauptbahnhof ist fußläufig innerhalb von rund fünf Minuten zu erreichen.