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Grundsteinlegung AM TACHELES

Grundsteinlegung AM TACHELES – Ein weiterer Schritt auf dem Weg den historischen Ort zwischen Friedrichstraße und Oranienburgerstraße mit Leben zu füllen.

– Entwurf von Herzog & de Meuron greift historische Bedeutung der ehemaligen Friedrichstraßenpassagen auf und bindet das historische Kunsthaus Tacheles ein
– Auf einem Areal von ca. 25.000 m2 entstehen verschiedene Wohn- Geschäfts und Bürogebäude mit vier Höfen
– BuroHappold liefert intelligente Tragwerksplanung für unterschiedliche Nutzungen

Berlin, 19. September 2019. Mit der Legung des Grundsteins AM TACHELES wurde nun ein weiterer Schritt gegangen, um dem Gelände zwischen Friedrichstraße und Oranienburgerstraße wieder Leben einzuhauchen.

Der Entwurf des Schweizer Architekturbüros Herzog & de Meuron greift die historische Bedeutung des Geländes auf. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verbanden die Friedrichstraßenpassagen die Friedrichstraße mit der Oranienburgerstraße, diese Verbindung soll erneut entstehen. Dabei wird das noch erhaltene, ehemalige Tacheles-Gebäude in den neuen Komplex integriert. Insgesamt entstehen auf dem ca. 25.000 m2 großen Gelände verschiedene Gebäude um vier Höfe für Wohnen, Handel, Kultur und Arbeiten.

Das gestalterische Gesamtkonzept von Herzog & de Meuron wird von einem Team aus 5 weiteren Architekten (AUKETT + HEESE, Grüntuch-Ernst Architekten, Brandlhuber+, Muck Petzet und Partner Architekten, RKW Architektur+) und Fachplanern umgesetzt. BuroHappold verantwortet die Tragwerksplanung für sechs Wohngebäude, einen Bürokomplex und drei Höfe sowie der Untergeschosse mit insgesamt 90.000m2 Nutzfläche. Die größte Herausforderung dabei ist, den unterschiedlichen Nutzungen und ästhetischen Ansprüchen der verschiedenen Gebäude gerecht zu werden. Um eine integrierte Lösung mit Auftraggeber, Projektmanager, Architekten und Planern der Haustechnik zu entwickeln, brachte BuroHappold die BIM-Methode in den Planungsprozess ein. In gemeinsam genutzten Modellen konnten unterschiedliche Planungsvarianten virtuell erprobt und mögliche Kollisionen der verschiedenen Disziplinen verhindert werden, was zu einer kosteneffizienten Planung führte.