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Laumans erhält Umwelt-Produktdeklaration (EPD)

Premium Dachziegel Hersteller überzeugt mit Nachhaltigkeit

Laumans erhält Umwelt-Produktdeklaration (EPD)

Ausgezeichnet: Die Nachhaltigkeitsstrategie des Premium Dachziegel Herstellers Laumans ist seit Juni 2021 auch offiziell bestätigt. Das Institut für Fenstertechnik (ift) in Rosenheim hat dem Traditionsunternehmen für seine ressourcenschonende Herstellung der Dachziegel die Umwelt-Produktdeklaration (Environmental Product Declaration – kurz EPD) überreicht. Die EPD bewertet den kompletten Lebenszyklus der Ziegel vom Abbau des Tons, über den Transport, die Herstellung bis hin zum Recycling und ermöglicht damit einen einfachen Vergleich zwischen gleichwertigen Produkten.

Das ist für Architekten, Planer, Ingenieure oder Bauherren besonders wichtig, denn beim nachhaltigen Bauen müssen Gebäude gesetzliche Vorgaben mit Blick auf die Umweltwirkung und Energieeffizienz erfüllen. EPDs ermöglichen aber nicht nur die Ökobilanzierung und Bewertung von Bauwerken, sondern unterstützen auch die integrale Planung. Architekten und Fachplaner können anhand von EPDs bereits in der Entwurfsphase verschiedene Bauteile, Bauweisen und Optionen vergleichen und so die ideale Kombination von Bauprodukten im Rahmen der Gebäudezertifizierung für das jeweilige Gebäude auswählen. Bei den Dachziegeln nimmt Laumans mit der Typ III-Umweltdeklaration eine Vorreiterrolle ein. Die wissenschaftlich objektive Datenerhebung des EPD-Programms bestätigt eine einwandfreie Ökobilanz für Herstellung, Verpackung und Recycling der Modelle IDEAL VARIABEL, TIEFASUPRA, TIEFA XLTOP, TIEFA2000TOP®, RHEINLANDVARIABEL und MULDENVARIABEL.

CO2-Fußabdruck um ein Drittel reduziert

Die Umweltdeklaration zeigt: Der CO2-Fußabdruck der Laumans-Produkte ist im Vergleich zu anderen verfügbaren Dachziegeln deutlich geringer. Rohstoffe wie der heimische Ton führen zu kurzen Transportwegen mit positiver Auswirkung auf die Ökobilanz und insbesondere das eingesetzte Brennverfahren besticht durch Energieeffizienz: „Wir setzen unsere Dachziegel freistehend und berührungslos auf unsere Tunnelofenwagen und verzichten somit auf Brennhilfsmittel, die eine massive Verschlechterung der Energiebilanz bewirken. Dies ist der Grund für die sehr guten Werte bei Laumans im Vergleich zu anderen, aktuellen Herstellungsweisen in der Dachziegelindustrie“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter Gerald Laumans.

Nachhaltig optimieren

Zudem nutzt Laumans für die Herstellung der Dachziegel verschiedene Materialien, die wiederverwertbar oder einfach zu recyclen sind. Ein Beispiel für das ressourcenschonende Arbeiten ist der Tegelener Ton. Der zu 100 Prozent natürliche Rohstoff kann während des Produktionsprozesses im Fall eines Überschusses einfach in seinen Massekreislauf zurückgeführt werden. Beschädigte oder aussortierte Dachziegel werden beispielsweise für den Bau von Straßen oder Tennisplätzen genutzt. Die Holzpaletten, auf denen die Dachziegel in handlichen Kleinpaketen gebündelt aufgestapelt sind, werden im Rahmen eines Pfandsystems mehrfach verwendet. Das von Laumans in Umlauf gebrachte Verpackungsmaterial wird seit Jahrzehnten durch die Interseroh AG zurückgenommen und recycelt.

Netzwerk bilden

Die bereits vor Jahren eingeführte Nachhaltigkeitsstrategie ist mit der Erlangung der EPD aber noch längst nicht abgeschlossen. Laumans: „Wir sind Mitglied bei der ‚Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen‘ und haben mit einigen Mitarbeitern eine erste Schulungsmaßnahme durchlaufen. Wir freuen uns sehr auf diese nächste Etappe und wollen mit zukünftigen Kampagnen das Thema Nachhaltigkeit auch bei unseren Kunden etablieren.“

Bildunterschrift:

Eine positive Auswirkung auf die Ökobilanz hat insbesondere das eingesetzte Brennverfahren von Laumans, das die Dachziegel freistehend sowie berührungslos auf die Tunnelofenwagen setzt und somit auf Brennhilfsmittel verzichtet.