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Mit dem Lift zum Arbeitsplatz – Lösungen für ein barrierefreies Unternehmen

Neu-Isenburg, November 2021. Viele Menschen mit Gehbehinderung haben in ihrem eigenen Heim bereits einen Lift für die Bewältigung der Treppe, aber am Arbeitsplatz fehlt eine solche Unterstützung oftmals noch. Warum gibt es in vielen Unternehmen noch keinen barrierefreien Weg zu ihrer Beschäftigungsstelle? Nach einer repräsentativen Umfrage des Online-Karriereportals Monster in Zusammenarbeit mit Yougov Deutschland und Raul Krauthausen, Mitgründer des Sozialhelden e. V., herrscht noch Nachholbedarf in der Inklusion am Arbeitsplatz. Laut dieser Erhebung existiert in bis zu 26 Prozent der deutschen Unternehmen eine komplette und in circa 22 Prozent eine teilweise Barrierefreiheit, aber
ungefähr 34 Prozent der deutschen Unternehmen erfüllen keines der Kriterien – hier herrscht Nachholbedarf. Auch Steven Wieck, Gesellschafter bei den Lift Experten von der firsthand CARE GmbH, teilt diese Meinung: „Inklusion am Arbeitsplatz hat einen viel höheren Stellenwert in unserer heutigen Gesellschaft verdient.“

Traumjob trotz körperlicher Beeinträchtigung
In Deutschland lebten im Jahre 2020 circa 7,9 Millionen Schwerbehinderte und 58 Prozent von ihnen haben eine körperliche Einschränkung. Zudem steigt mit zunehmendem Alter die Gefahr einer Gehbehinderung, da sich Muskeln und Gelenke zurückbilden beziehungsweise
versteifen.2 Bei vielen beginnt dieser körperliche Abbau noch vor der Rente und sie müssen mit ihm ihren täglichen Alltag meistern. Barrierefreie sowie altersgerechte Arbeitsplätze ermöglichen ein selbstbestimmtes Schaffen – Treppen-, Plattform- oder Senkrechtlifte bieten Menschen mit einer Gehbehinderung die Chance, ihren Traumjob zu bekommen und auch in ihm bis zur Rente zu arbeiten. „Gleichzeitig gestattet sie Unternehmen wertvolle Mitarbeiter anzuwerben und auch langfristig an sich zu binden“, weiß Wieck. Dies sorgt für einen stabilen
Betrieb und ein gutes Arbeitsklima.

Finanzielle Unterstützung
Bei Liften bewegen sich die Kosten je nach Modell zwischen 3.000 und 25.000 Euro für ein System. Wieck erläutert: „Die Preise für einen einzelnen Lift fallen durch viele Faktoren, wie Untergrund, Ausstattung oder Kurven, sehr unterschiedlich aus.“ Viele Unternehmen scheuen sich vor den Kosten für die barrierefreie Gestaltung des Arbeitsplatzes, wie zum Bespiel durch Treppen-, Plattform- oder Senkrechtlifte, und haben Angst, dass sie hohe Summen alleine tragen müssen. „Diese erweist sich jedoch als unbegründet“, verrät der Liftexperte. „Behörden, wie beispielsweise die Agentur für Arbeit, die Renten- sowie Unfallversicherung, die KfW oder auch Integrationsämter, übernehmen die Kosten für die barrierefreie Umgestaltung des Treppenhauses teilweise oder sogar ganz.“

Planung und Einbau ohne Verzögerung
Entscheidet sich ein Unternehmen für eine Liftvariante, beraten Experten von einer gelungenen Finanzierung über den perfekten Standort bis hin zum ersten Entwurf. Meist braucht es, dank modernster Technologie und sehr schlanker Antriebssysteme, bei neuen Liften keine großen Umbauten mehr. „Bei Treppen- oder Plattformliften misst das Team der Lift Experten die gewünschte Treppe vorher millimetergenau aus und bespricht die Einbaumöglichkeiten mit dem Kunden“, erklärt Wieck. Einbau und Inbetriebnahme des Lifts selbst finden innerhalb eines Tages statt. Somit kommt es nicht zu Störungen des Arbeitsflusses im Unternehmen. Nach Abschluss der Montage inklusive erster Probefahrt steht
einem barrierefreien Alltag nichts mehr im Weg und auch der Ausbau von Inklusion am Arbeitsplatz schreitet voran. Der Liftexperte wünscht sich für die Zukunft „ein Betriebsklima, in dem Inklusion in Unternehmen eine noch größere Rolle spielt“.
Weitere Informationen finden Sie unter www.lift-experten.de.