Rufen Sie uns an! 069 50 92 999 22 verlag@premium-architektur.de

Neue Lichtprojekte mit VERTICO

Klare Linien im Café des Musée Cantonal des Beaux-Arts in Lausanne (VD)

Das im Jahre 1841 eingeweihte Musée Cantonal des Beaux-Arts (MCBA) in Lausanne gehört zu den ältesten, ausschliesslich der Kunst gewidmeten Museen der Schweiz, mit einem Fundus von über 10’000 Werken. Kürzlich eröffnete das Museum an seinem neuen Standort, im aufstrebenden Kunstquartier Plateforme 10 am Bahnhof Lausanne (VD). Im Erdgeschoss des im MCBA realisierten öffentlichen Museumscafés hängt eine Sonderlösung der VERTICO Pendelleuchten, welche mit ihrer linearen, strengen Anordnung die Geradlinigkeit der Museumsarchitektur widerspiegelt.

Architektur von Barozzi Veiga

Die renommierten Architekten Fabrizzio Barozzi und Alberto Veiga gewannen 2011 die Ausschreibung des Wettbewerbes zur Gestaltung des MCBA. Parallel zu den Geleisen der Linie Lausanne-Genf entwarfen sie einen imposanten 145 Meter langen, 22 Meter hohen und 21 Meter tiefen Neubau. Das MCBA befindet sich am südlichen Ende der Plateforme 10, als monolithisches Längsvolumen. Mit pragmatischen Formen, strenger Geometrie und harten, scharfen Linien widerspiegelt es den industriellen Charakter seiner Umgebung.

Architekten

Barozzi Veiga
Barcelona

Lichtplanung
matí AG, Projektleiter Frank Dardel
Adliswil

Visalisierungen
© PLATEFORME 10, mcb-a; Estudio Barozzi Veiga

Architekturmodell
© PLATEFORME 10, mudac et Musée de l’Elysée; Aires Mateus e Associados; mcb-a; Estudio Barozzi Veiga

Fotos
© Simon Menges
Berlin

Das Innenleben des MCBA ist in drei Stockwerke gegliedert und zeigt sich mit ausgeprägtem Minimalismus und viel Mut zur Leere. Erschlossen wird das Gebäude durch eine beeindruckend hohe Eingangshalle mit Treppe. Um die Sammlungen zu schützen, hat das Museum auf die Eisenbahnseite hin nach Süden eine geschlossene Fassade. Ein einzelnes altes Bogenfenster wird zum Hauptprotagonisten der Fassade des Gebäudes und entfaltet im Inneren der Halle seine Rolle als wesentlicher strukturierender Bestandteil der Raumfolge des Neubaus. Darüber teilt sich das Museum in zwei Flügel: Die Galerie für die Dauerausstellungen im Osten ist von der Galerie der Wechselausstellungen im Westen getrennt.

Eine offenere, durchlässigere und lebendigere Fassade charakterisiert die nördliche Erhebung zum öffentlichen Raum hin. Die Ziegelfassade widerspiegelt die Industriegeschichte des Ortes und bieten dem Monolithen eine Textur wie auch ein lebhaftes Muster. Auf dem Platz bricht der Rhythmus der eleganten vertikalen Lamellen die Masse des Monolithen auf und gibt Fensteröffnungen frei. Hier wurde das Erdgeschoss als eine Erweiterung des öffentlichen Platzes entwickelt und beherbergt die wichtigsten öffentlichen Bereiche wie das Café, die Buchhandlung und das Auditorium.

Dezente, geradlinige Beleuchtung im Museumscafé

Die Beleuchtung von RIBAG im Museumscafé unterstützt die klare, geradlinige Ausrichtung der Gebäudearchitektur. Farblich passen sich die VERTICO Pendelleuchten der Inneneinrichtung und damit der Gesamterscheinung des Museumscafés an und setzen bewusst vertikale Akzente.

Die gesamte Lichtplanung des MCBA wurde von der Firma matí AG aus Adliswil übernommen. Das Museumscafé hebt sich von der Beleuchtung des restlichen Museums ab und setzt einen Kontrapunkt: „Wir haben bewusst eine eigene Sprache für die Beleuchtung des Cafés gewählt. Ziel war, eine angenehme und dezente Raumatmosphäre zu schaffen“, erklärt Hanspeter Keller, Inhaber der matí AG. „Museumscafés sind ein attraktiver Ort im Gesamtbau. Die Besucher setzen sich gerne nach dem Museumsrundgang in das Café. Ein angenehmer Ort, um zu reflektieren, was unmittelbar vorher erlebt und gesehen wurde, um sich zu unterhalten oder einfach zu entspannen.“

Die Leuchten sind streng nach der Tischordnung ausgerichtet. Über jedem Tisch sind tief gependelte Leuchten, welche wirksam die Raumhöhe betonen. „Die Leuchten befinden sich im unmittelbaren Gesichtsfeld der Gäste, darum suchten wir nach hochwertigen Produkten“, erklärt Hanspeter Keller die Wahl der Leuchten. „Sie werden wahrgenommen und sollen eine schlichte, aber dennoch dekorative Wirkung besitzen. Die Leuchte VERTICO von RIBAG erfüllt diese Anforderungen. Darüber hinaus verfügt VERTICO über einen Fokussierring. Dieser ermöglichte uns, dass der Lichtkegel so eingestellt werden konnte, dass er exakt zur Tischgrösse passt.“

Fertigstellung auf 2021 geplant

Das Gelände der Plateforme 10 bleibt noch bis ins Jahr 2021 eine Baustelle. Das neue Lausanner Kunstquartier wird in Zukunft neben dem Musée Cantonal des Beaux-Arts das mudac (Museum für Design und angewandte Gegenwartskunst) und das Musée de l’Elysée (Kantonales Museum für Photographie) beherbergen. Der öffentliche Platz mit den drei Museumsneubauten befindet sich auf dem Areal des ehemaligen Zugdepots der Bundesbahnen und erhielt seinen Namen «Plateforme 10» auf Grund der Situierung neben dem Gleis 9 des Lausanner Bahnhofes.

Kombinierte Licht-Akustik-Lösungen am Hauptsitz von RDL, Suhr (AG)

Seit über 40 Jahren ist die Firma RDL GmbH Experte für Akustiklösungen. Stilvolle Trennwände mit Schalldämmung wie auch Deckensysteme, die aus einem kühlen, hallenden Ort eine angenehme Umgebung kreieren, sind ihr Spezialgebiet. Seit 2018 ist RDL Fachpartner der RIBAG und bietet zur Raumgestaltung Akustikelemente mit integrierten RIBAG Leuchten an. Das gesamte Lösungsangebot wird im RDL Neubau in Suhr (AG) erlebbar.

Bauherr & Konzept
RDL, Suhr
Architekten
bw innenarchitektur ag, Schöftland
Lichtplanung
RIBAG Project
Fotos
© Philipp Klemm / RDL, Suhr

Licht und Akustik prägen das Raumklima
Mit dem neuen Showroom wird die Relevanz der Kombination von Akustiklösungen mit gutem Licht unterstrichen. «Ob konzentriertes Arbeiten gewünscht ist, ein angenehmes, ruhiges Ambiente bei einem Restaurantbesuch oder ein effektives Lernumfeld – gute Akustik und optimales Licht sind untrennbar und tragen massgeblich zum gewünschten Raumklima bei», erklärt Thomas Richner, Leiter Verkauf und Lichtplanung der RIBAG. Im Neubau werden beide Elemente verbunden und Lösungen gezeigt, die dem Innenarchitekten sorgfältig ausgestaltete und hocheffiziente Kombination präsentieren.

Innenraumgestaltung mit verschiedenen Lichtszenen
Hochwertige Materialien, sichtbare Technik und viel Mut zur dunklen Farbe sind in die Gestaltung des von Holz, Stahl und Beton dominierten Hybridbaus eingeflossen. Zwei Stockwerke (Erdgeschoss/1.Obergeschoss) bilden die Arbeitswelt der Firma RDL. Eine Mischung aus geschlossenen Räumen und offenen Begegnungszonen wird mit einer skulptural anmutenden Galeriewendeltreppe verbunden. Der Empfangsbereich gliedert sich in drei Zonen. Dort, wo sich die Mitarbeiter und Besucher länger aufhalten wird vorrangig mit brillantem Licht gearbeitet, in den Begegnungszonen mit diffusen Lichtlösungen. Die Besucher werden im Eingangsbereich von einer AROA-Kronleuchter-Sonderanfertigung empfangen. Über der Empfangstheke pendeln eloxierte VERTICO Leuchten und die Besprechungszone wurde mit KIVO Pendelleuchten mit bronzefarbenen Blenden gestaltet. Die sowohl direkt wie auch indirekt strahlenden KIVO Leuchten unterstützen mit ihrer angenehmen Lichtatmosphäre auch längere Kundengespräche oder Meetings auf optimale Art und Weise. Das Untergeschoss mit Akustiklabor, Warenlager und Technikräumen zeigt eine Akustiklösung mit integrierten VIOR Leuchten.

Licht über vier Geschosse

Im 2. Obergeschoss des Firmensitzes komplettieren Eigentums- und Mietwohnungen mit SPARK, PUNTO, METRON Downlights und KIVO Pendelleuchten den Neubau. Die rohe Stahltreppe, das verbindende Element zwischen allen Geschossen, wurde mit einer weiteren, auf die vier Geschosse ausgerichteten, AROA Kronleuchter-Sonderanfertigung ausgestattet. Verschiedene Szenenprogrammierungen dienen der Demonstration einzelner Situationen und Raumgestaltungsmöglichkeiten.

Der gesamte Neubau dient als Showroom
Der RDL-Neubau zeigt die Vielseitigkeit beider Anbieter im Bereich des jeweiligen Spezialgebietes. Jede RIBAG Leuchte kann in verschiedenen Akustikelementen integriert werden. Zudem können sowohl die Leuchten wie auch die Akustikelemente, individualisiert hergestellt werden und so die Kundenwünsche präzise abdecken. «Kunden oder Besucher brauchen keinen künstlich angelegten Showroom, der Innenausbau ist ein kompletter Showroom», so Architekt Markus Würgler.

Gute Zusammenarbeit führte zu schnellem Bauabschluss
Die Lichtgestaltung wurde in enger Zusammenarbeit von RIBAG, den Architekten und RDL umgesetzt. «RIBAG und RDL sind für uns verlässliche Partner in der Planung und Lieferung von Beleuchtungskonzepten. Die Zusammenarbeit, wie auch die Planung der Lichtlösungen inklusive der durch RIBAG initiierten smarten Licht- und Gebäudesteuerung gestaltete sich unkompliziert und sehr zielgerichtet», führt Markus Würgler den Projektbeschrieb weiter aus.

Die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Bauherrschaft, Architekt, und Fachleuten ermöglichte die Umsetzung von einem ambitionierten Terminprogramm. «Mit dem Umzug beginnt ein weiteres spannendes Kapitel in der über 40-jährigen Geschichte des Familienunternehmens. Hier wird die Vision der Arbeitswelten von Morgen für alle erlebbar», schliesst Luca Rubicondo, Geschäftsführer von RDL, den Baubeschrieb.

Gesundes Raumklima kombiniert mit flexibler Lichtführung, Geberit, Lausanne (VD)

Das von Bureau Hindermann gestaltete Informationszentrum von Geberit in Lausanne, erstrahlt in neuem Glanz. Es umfasst eine Ausstellung, zwei Theorieräume, einen Praxisraum sowie eine Cafeteria mit VERTICO Pendelleuchten, die eine flexible Nutzung der Pausenzone unterstützen.

Innenarchitekten & Lichtplanung
Bureau Hindermann GmbH, Zürich
Fotos
Tom Bisig, Basel

Das Informationszentrum von Geberit in Lausanne richtet sich an Fachleute aus dem Sanitärbereich wie auch an Architekten, die sich für die breite Produktpalette von Geberit interessieren. Der 160 m² grosse Raum im Lausanner Industriequartier Boveresse bleibt auf der gesamten Länge einsehbar und hat dennoch eine klare Gliederung, die eine parallele Nutzung der verschiedenen Zonen erlaubt.

Gestaltung des Raumklimas

In der Cafeteria haben die Innenarchitekten ein spielerisch angeordnetes Zusammenwirken von Licht und Akustikelementen konzipiert. Die Lichtbrillanz und die gute Entblendung der VERTICO Pendelleuchten unterstützen, zusammen mit der schwebenden Begrünung und der angenehmen Akustik, das Wohlbefinden und die Erholungsphase in der belebten Zone. Die freie Anordnung der Leuchten ermöglicht unterschiedliche Innenraumgestaltungen, gleichzeitig kann das Licht selbst in seiner Charakteristik verändert werden.

Verschiedene Szenen durch verstellbare Lichtkegel

«Die flexible Lichtführung kommt den unterschiedlichen Nutzungen der Pausenzone zugute», erklärt Christof Hindermann. «Durch einfache Drehung des Fokussierringes kann der Ausstrahlwinkel verstellt werden. Neben der klassischen Allgemeinbeleuchtung können auch punktuelle Akzente gesetzt werden. Zudem verleihen die champagnerfarbenen Oberflächen der Leuchten ihrer Umgebung etwas Festliches», so der Innenarchitekt.
Die Cafeteria ist eingebettet zwischen dem offenen Ausstellungsraum und einer leicht erhöhten Zwischenetage mit zwei Theorieräumen, die bei Bedarf zusammengelegt werden können. Der Praxisraum für die Schulung von Fachleuten hatte Bureau Hindermann bereits 2018 nach dem bewährten Konzept vom Hauptsitz in Jona umgebaut.