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Tesla rechts überholt: Schweizer Unternehmen entwickelt den ersten Glas Solarziegel

Der Schweizer Solarhersteller Megasol stellt seit über 10 Jahren Solardachziegel her. Die neueste Version «Match» bietet einfache Montage, hohe Kompatibilität und vielen Designmöglichkeiten.

Photovoltaik ist ästhetisch geworden
Solaranlagen stehen noch immer im Ruf, traditionelle Dachlandschaften zu verändern und schöne Architektur zu unterwandern. Doch es geht auch anders, wie die Schweizer Firma Megasol zeigt. Seit mehr als zehn Jahren stellt der grösste Schweizer Photovoltaik Hersteller Solardachziegel her, die wie Dachziegel aussehen und sich auch so installieren lassen. Anders als beispielsweise bei Tesla ist der robuste Solarziegel des Schweizer Unternehmens bereits jetzt erhältlich.

Der Solarziegel, der immer passt
Einer der grossen Vorteile des Photovoltaik Indach- systems aus der Schweiz besteht darin, dass «Match» immer passt. Das ist nicht so selbstverständlich, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Tatsächlich tummelt sich auf dem Markt eine Vielzahl von verschiedenen Dachziegeln. Die Herausforderung: Meistens weisen sie unterschiedliche Grössen auf.

Um dem Thema Herr zu werden, teilt Megasol die gän- gigsten Ziegel in Ziegeltypen ein. Pro Ziegeltyp bietet Megasol ein bis drei Standardformate an, die sich belie- big untereinander kombinieren lassen. Damit erreicht der Schweizer Hersteller, dass «Match» mit einer sehr brei- ten Palette an Dachziegeln kompatibel ist. Kompatibel bedeutet dabei, dass ein «Match»-Solarpanel ohne wei- tere Anpassungen einen oder mehrere Ziegel in einem bestehenden Ziegeldach ersetzen kann.

«Match» wurde 2020 anlässlich der SwissBau in Basel lanciert. Seitdem sind bereits viele Photovoltaik- Projekte mit dem Solarziegel umgesetzt worden. Als die beliebtesten Optiken der Indach Solarpanels ha- ben sich die Varianten «Full Black» und «Terra Cotta» herausgestellt. Doch «Match» geht viel weiter:
„Der Solardachziegel von Megasol lässt sich für anspruchsvolle Architektur komplett frei gestalten. Megasol bietet dabei eine umfangreiche Farbpalette und sogar die Möglich- keit, individuelle Farben zu kreieren, an.“, sagt Michael Reist, Leiter Kommunikation und Marketing von Megasol.

Spannend und bisher ungesehen auf dem Markt sind die De- signmöglichkeiten mit Glasoberflächen. So ermöglicht es Megasol, den «Match»-Solarpanels mittels Glasstrukturen ei- nen individuellen Look und gar eine eigene Haptik zu verleihen. Dabei können klassische Solargläser oder die interessan- ten Glas-Oberflächen Creek, Diamond, River oder Wave zum Einsatz kommen. Diese Neuerung wurde mit dem interna- tionalen Design Preis «Red Dot Award» prämiert.

Der Solarziegel «Match» beschränkt sich nicht nur auf Ziegeldächer. In der Variante «Match» Slate» lässt er sich auch mit schindelartigen Eindeckungen wie zum Beispiel Faserzementschindeln kombi- nieren. Damit ist «Match» das erste Photovoltaik System, das dem Anspruch «eines für alle» gerecht wird und dabei die immer mehr gewünschte Individualität zu bedient.

Hohe Lebensdauer
Im Gegensatz zu anderen Solarziegeln auf dem Markt besteht «Match» ausschließlich aus Glas-Glas Solarmodulen. Anders gesagt: Diese Solarpanels sind der Solarziegel. «Match» kommt ganz ohne Aluminium Rahmen und ohne Plas tik-Gehäuse aus.

Diese Panels bestechen mit höchster Belastbarkeit und sind deswegen auch gegen starken Hagelschlag gefeit (Hagelschutzklasse 4). Hinzu kommt eine sehr hohe Lebensdauer von bis zu 50 Jahren. Megasol unterstreicht diesen Anspruch mit Schweizer Garantien bis zu 35 Jahren.

Spielend leichte Installation
Die System «Match» Solarziegel ist denkbar einfach aufgebaut und besteht aus nur zwei Komponenten: Dem Glas-Glas Solarpanel und den dezenten Montagehaken.

Der Solardachziegel «Match» ist deswegen geradezu prädestiniert für die Integration in bestehende Ziegeldächer. Gemäss Megasol kann bereits vorhandene Dachlattung für den Aufbau der Photovolta- ik Anlage genutzt werden. Es braucht zur bestehenden Ziegellattung bloss eine weitere Hakenlattung (pro «Zeile») auf welcher die «Match» Haken fixiert werden. Diese halten die Solarziegel in Position.

Zur Verkabelung: Um die volle Flexibilität zu gewährleisten, verfügt jedes einzelne «Match» Solarpanel über einen Plus- und Minus Stecker und dank genügend langer Kabel lässt sich «Match» sowohl horizontal («zeilenweise») wie auch vertikal («spaltenweise») verkabeln.

Das «Zusammenstecken» der Steckverbindungen erfolgt bequem vor dem «Einhängen» der Solarpanels in die Haken. Mühsames «zusammenklauben» der Stecker unter bereits installierten Elementen entfällt.

Zum Thema Defekte: Die Photovoltaik Elemente bestehen aus Glas-Glas Laminaten, die in der Schweiz gefertigt werden. Auch starke äussere Einwirkungen haben keinen Effekt auf die Solarmodule (z.B. Hagel). Denkbar wäre nur z.B. ein Akt von konzentriertem Vandalismus. Michael Reist erklärt: „In diesem Fall lassen sich die «Match» Solarziegel genauso einfach auswechseln, wie ein Ziegel: «Defekter Solarziegel raus, neuer «Match» Solarziegel rein.»“

Volle Power für den Solarziegel
«Match» weist eine für Indachanlagen hohe Leistung auf. Da es für jeden Ziegeltyp mehrere Standardformate, variieren entsprechend die Leistungen pro Element.

Einige Beispiele: Die beiden Standardgrössen vom Ziegeltyp A verfügen über 22 und 55 Wp. Die bei- den Standardgrössen vom Ziegeltyp B verfügen über 44 und 99 Wp.

Auch die farbigen Varianten von «Match» weisen gute Leistungswerte auf. Megasol begründet dies mit seiner langjährigen Erfahrung im Bereich der «Designed Photovoltaics».

Hohe Kosteneffizienz
Interessant ist, dass der Solardachziegel «Match» preislich in einem ähnlichen Bereich liegt, wie eine herkömmliche Photovoltaik-Aufdachanlage. Diese etwas überraschende Tatsache offenbart sich bei etwas genauerer Betrachtungsweise:
„Selbstverständlich ist der reine Wp-Preis bei den Indach Solarpanels höher. Spannend sind aber zwei Aspekte, die bei einer klassischen Renditerechnung manchmal vergessen gehen: Der «Match» Solarziegel nimmt – anders als eine Aufdach-Solaranlage
– eine Dachfunktion war. Mit «Match» wird nicht nur eine PV Anlage, sondern auch ein neues Dach installiert. Wenn die «Ohnehin-Kosten« für eine neue Dacheindeckung bei einem «Match» Dach ab- gezogen werden, ergeben sich mehr oder weniger die Kosten einer Aufdachanlage“, präzisiert Michael Reist.

Berücksichtigt man zusätzlich die deutlich höhere Lebensdauer der Glas-Glas Solardachziegel (bis zu 50 Jahre) gegenüber Glas-Folien Solarpanels (ca. 30 Jahre) der Aufdachanlagen, können die Kos- ten pro «Lebensdauer-Jahr» für das «Match»-Photovoltaik System tiefer sein.

Ist Blendung ein Thema? Nicht mehr.
Blendwirkungen von Glasoberflächen sind immer wieder ein Diskussionspunkt in der Bevölkerung – auch oder vor allem im Bereich der Photovoltaik. Objektiv gesehen ist die tatsächliche Blendwir- kung von Solarpanels auf Grund der verwendeten Solargläser deutlich tiefer als z.B. von grossen Fensterfronten oder Dachfenstern. Die subjektive Wahrnehmung von Blendungseffekten, die von Solarpanels ausgehen, ist aber manchmal eine andere.

Marketingleiter Reist erklärt: „Die Vision von Megasol besteht darin, der Photovoltaik zu grosser Akzeptanz und Verbreitung zu verhelfen. Aus dieser Perspektive sah es das Unternehmen als Aufgabe, eine Oberfläche für Solarmodule zu entwickeln, von der «Zero» Blendung ausgeht.“ Entstanden ist die Oberfläche «ZeroReflect».

Alle Solarpanels von Megasol können mit der Oberfläche gefertigt werden. Tatsächlich ist «ZeroRef- lect» eine von «Match» unabhängige Entwicklung, die sich optisch jedoch hervorragend für «Match» eignet. Ganz besonders schön ist auch das Zusammenspiel von «Match» und «ZeroReflect» archi- tektonisch interessanten Gläsern wie das «Megasol Creek»

uch bestehende Solaranlagen können mit «ZeroReflect» ausgestattet werden. Die dabei anfallenden Kosten können dabei um ein Vielfaches tiefer als potentiell anfallende Aufwände für Blendgutachten, Gerichtsverhandlungen oder schon nur für langwierige Diskussionen in einem allfälligen Nachbar- schaftszwist sein. Megasol wischt mit «ZeroReflect» das Thema «Blendung bei Solaranlagen» ein für alle Mal vom Tisch.

Michael Reist schliesst: „Gerade auch in der Nähe von Verkehrsknotenpunkten (vor allem bei Fassadenanlagen) kann es Sinn machen, bereits von Anfang an «ZeroReflect»-Solarmodule zu installieren – das ist selbstverständlich günstiger, als eine allfällige Nachrüstung“

Wie ist «Match» erhältlich?
«Match» ist beim Schweizer Solarhersteller Megasol Energie AG erhältlich. Mehr Informationen zum Photovoltaik System finden sich auf megasol.ch/match. Megasol beliefert ausschliesslich Installa- teure. Interessierte Bauherren sind trotzdem willkommen bei Megasol – das Unternehmen vermittelt Bauherren an zertifizierte Installateure in deren Nähe.