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Vom Meerabfall zu Bierfässern

Ocean OC2 Kollektion – Carlsberg Hauptsitz, Carlsbergbyen Kopenhagen

Mater reproduziert Möbelklassiker aus Carlsberg´s gebrauchten Fässern

Die dänische Möbelmarke Mater hat einen Klassiker aus dem Jahr 1955 von Nanna und Jørgen Ditzel neu aufgelegt. Zuerst verwandelte Mater die Gartenmöbel, die ursprünglich aus Holzfurnier bestanden, in die sogenannte Ocean Serie, die aus recycelten Fischernetzen und Meeresabfällen produziert wurden. Bei der zweiten Auflage verwendet Mater nun recycelte Bierfässer von der dänischen Brauerei Carlsberg und nennt diese Variante OC2. Im Sinne des Kreislaufdenkens wird der Stuhl auch im Hauptsitz von der Carlsberg Brauerei Dänemark sichtbar sein.

Zusammenarbeit zwischen Mater, Carlsberg & Re-Plastic

Mater hat sich mit Carlsberg und der Firma Re-Plastic zusammengetan, um ein Produkt des renommiertesten Designpaares des 20. Jahrhunderts zu reproduzieren, die Gartenmöbel von Nanna und Jørgen Ditzel.

Die Initiative ist Teil des Carlsberg Nachhaltigkeitsprogramms „Together Towards ZERO“. Im Zuge der Einführung von Carlsbergs neuem Fässer-System, dem DraughtMaster, hat die Brauerei Anfang 2019 ein Pfandsystem bei den Kunden etabliert.

Die Firma Re-Plastic verarbeitet die gebrauchten Bierfässer von Carlsberg und recycelt diese unter anderem zu den Gartenmöbeln OC2. Die Fässer werden recycelt, um die CO2-Belastung zu reduzieren und eine Kreislaufnutzung der Materialien zu gewährleisten. Ziel ist es, in den kommenden Jahren fast 200 Tonnen Plastikmüll zu verarbeiten.

Eine positive Klimabeeinflussung, die einem 150gr Rindfleischsteak entspricht

Ein OC2-Sitz aus recycelten Bierfässern von Carlsberg spart im Vergleich zu einem vergleichbaren aus Kunststoff bis zu 53 Prozent CO2-Emissionen ein, was etwa drei Kilo weniger CO2 entspricht.

Mit anderen Worten, ein OC2-Sitz hat eine Klimawirkung, die einer Autofahrt von 27 Kilometern oder etwas mehr als einem 150gr grossem Rindfleischsteak entspricht.Hinter den Berechnungen steht das dänische Unternehmen Målbar. Målbar hat ein Messinstrument für die Möbel- und Designindustrie entwickelt, das die Nachhaltigkeit eines Produktes anhand verschiedener Parameter aufzeigen kann.

Nachhaltige und zirkuläre Produktionslösungen

Ocean OC2 Bank, Ocean OC2 für 4-Personen & Ocean OC2 Stuhl

Seit Mater im Jahr 2006 das Licht der Welt erblickte, stehen nachhaltige und zirkuläre Produktionslösungen im Mittelpunkt. Mit der Einführung des ersten Ocean-Produktes im Jahr 2019 war Mater auch das erste Unternehmen, das recycelte Fischernetze und Plastikmüll aus dem Meer für die Herstellung von Möbeln verwendete. Jetzt ist es an der Zeit, sich mit anderen recycelten Materialien und Abfällen zu befassen.

Gründer von Mater, Henrik Marstrand:
„Die Zusammenarbeit zwischen Carlsberg, Re-Plastic, der Familie Ditzel und Mater ist ein einzigartiges Beispiel für eine neue innovative Denkweise über die Kreislaufproduktion in allen Branchen. Wir suchen ständig nach ähnlichen Kooperationen, bei denen wir recycelten Kunststoff oder andere Abfallprodukte verwenden und als Möbel und Beleuchtung an die Gesellschaft zurücksenden können. Wir arbeiten bereits an ähnlichen Projekten, bei denen wir mit unserem neuen, innovativen Produktionsverfahren viele Abfallarten für Möbel und Beleuchtung recyceln können.“

Dennie Ditzel, verantwortlich für das Design-Erbe ihrer Eltern:

„Für uns war es ein großer Wunsch, eine runde Variante des klassischen Designs zu bekommen. Mit dieser Zusammenarbeit erhalten wir nicht nur eine grüne Variante, sondern ein Carlsberg-Grün, das die Terrasse vor dem schönen Firmensitz neben dem alten Garten des Brauers Carl Jacobsen schmücken kann. Ich glaube, meine Eltern würden das zu schätzen wissen.“

Henrik Friis Fredvig, Leiter von On-Trade in Carlsberg Dänemark

„Durch das neue Pfandsystem von Carlsberg können wir unseren Fässern wieder neues Leben einhauchen und wir freuen uns darauf, die neuen Gartenmöbel von Mater zu zeigen, die die Möglichkeiten der Kreislaufwirtschaft hervorheben“

Christian Wittrup, Direktor von Re-Plastic:
„Das klassische Design und die Vision von Mater waren für uns eine spannende Herausforderung. Das Projekt ist gelungen, weil wir uns gegenseitig vertrauen, aber vor allem, weil wir die gleichen Ambitionen teilen, nämlich mit Abfall von heute neues Design für morgen und die Zukunft zu gestalten.“

Für mehr Informationen über Mater und OC2 kontaktieren Sie gerne:

Mater:

Head of Marketing, Trine Mark Egeberg
tme@materdesign.com
+45 26 15 24 17

The Journal:

Rikke Glad
rikke@thejournal.nu
+45 23 90 32 10

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